Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland

Willkommen bei den Freimaurern

Großmeister Stephan Roth-Kleyer

Die Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland ist mit ihren fast 10.000 Mitgliedern die bedeutendste deutsche Großloge. Ihre Mitglieder stehen in der Tradition des Humanismus und der Aufklärung und bekennen sich zu Würde, Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen. Sie vereint geistig und menschlich aufgeschlossene Männer unterschiedlicher weltanschaulicher, religiöser und politischer Überzeugungen.
Wichtig ist, den Freimaurerbund als Einheit von tragender Idee, verbindender Gemeinschaft und symbolischer Ausdruckskraft zu verstehen, hierin liegt ihre Besonderheit gegenüber allen anderen Zusammenschlüssen mit verwandten Zielsetzungen.

Wenn Sie mehr erfahren wollen oder sich mit dem Gedanken tragen, unserem Bruderbund beizutreten, werden Sie auf dieser Website alle notwendigen Informationen finden.

  • Vom Europa der Völker zum Europa der Herzen

    11. August 2014, Kommentare deaktiviert

    Schon lange prägen eine innige Freundschaft und ein stetiger Kontakt der niederländischen und deutschen Logen das Miteinander über die Grenze hinweg. Zum ersten Mal veranstalten die Großlogen beider Länder…

  • Neuer Großmeister und Vorstand gewählt

    3. Juni 2014, Kommentare deaktiviert

    Die Logen in der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland haben anlässlich ihres Großlogentages 2014 in Wuppertal einen neuen Großmeister und Vorstand sowie zahlreiche andere Funktionsträger…

  • Großloge vergibt Förderpreise an soziale Einrichtungen in Wuppertal

    28. Mai 2014, Kommentare deaktiviert

    Anlässlich des Großlogentages 2014 vergibt die Großloge drei Förderpreise im Gesamtwert von 16000 Euro an drei soziale Wuppertaler Einrichtungen.

  • Zugeordneter Großmeister Br. Helmut Schlund verstorben

    22. April 2014, Kommentare deaktiviert

    Wir erfüllen die traurige Pflicht, anzuzeigen, dass der Zugeordnete Großmeister der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer, Br. Helmut Schlund, uns am 17. April 2014 in den…

  • Verschollene Lortzing-Partitur wiederentdeckt

    1. April 2014, 1 Kommentar

    Es ist eine kleine Sensation: Im Jahre 2013 wurde durch Zufall und glückliche Umstände eine noch nie öffentlich gespielte freimaurerische Lortzing-Partitur im Lortzing-Archiv der Landesbibliothek Detmold entdeckt.

  • 250 Jahre Anna Amalia zu den drei Rosen in Weimar

    4. Februar 2014, Kommentare deaktiviert

    Es gab Jahre des prächtigen Werdens, des Vergehens und tiefster Dunkelheit, nachdem die ersten Logenmitglieder im Jahre 1764 durch die Namenspatronin Herzogin Anna Amalia die Stiftungsurkunde erhalten haben. Zu…

  • Großlogentag in Wuppertal

    1. Februar 2014, Kommentare deaktiviert

    Alle zwei Jahre findet an wechselnden Orten in Deutschland die Vollversammlung aller der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer angeschlossenen Logen statt, in diesem Jahr ist es Wuppertal,…

  • Festvortrag von Carmen Thomas bei den Dortmunder Freimaurern

    21. Januar 2014, Kommentare deaktiviert

    Die Dortmunder Freimaurerloge Zur alten Linde feierte am 19. Januar den Beginn des Jahres 2014 mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang im Harenberg City Center (HCC). Den Festvortrag vor und über…

  • 250 Jahre Freimaurerei in Emden

    25. November 2013, Kommentare deaktiviert

    Mit einem eindrucksvollen zweitägigen Festprogramm beging die Emder Loge „Wahre Treue zur Ostfriesischen Union“ am 15. und 16. November Ihr Jubiläum „250 Jahre Freimaurer in Emden“. Gefeiert wurde im…

Lortzings Jubel-Kantate
Leben und Wirken von Albert Lortzing (1801 — 185...

Die Geschichte einer verloren geglaubten Partitur

Leben und Wirken von Albert Lortzing (1801 — 1851), dem bedeutendsten Komponisten der "komischen deutschen Spieloper", sind vielfach und vielfältig gewürdigt worden. Es gibt jedoch einen kulturhistorisch interessanten Teilaspekt, den bisher noch niemand näher betrachtet hat.

Erstmals steht die "Jubel-Kantate" (LoWV 49), die Lotzing zum 100. Stiftungsfest der Freimaurerloge "Minerva zu den drei Palmen" in Leipzig im Jahr 1841 komponiert hat, und die damals nur einmal und unter Ausschluss der Öffentlichkeit aufgeführt wurde, im Mittelpunkt einer Recherche.

Neben der Betrachtung der Zeitumstände des Entstehens und Verschwindens der Kantate entschlüsselt der Autor die symbolträchtigen freimaurerischen Kantaten-Texte und gibt einen Einblick in Idee und Wirklichkeit der Freimaurerei zu Lortzings Zeiten. Dabei geht er auch auf Lortzings Wegbegleiter, Freunde, Künstlerkollegen und Freimaurerbrüder ein und betrachtet sie in der Verbindung zum Menschen und Musiker Albert Lortzing.

Die Geschichte der glücklichen Wiederentdeckung der "Jubel-Kantate" erreicht mit der öffentlichen (Welt-) Uraufführung 2014 ihren Höhepunkt.

Lortzings Jubel-Kantate

ISBN 978-3-943539-28-8

Hardcover zellophaniert, 14 x 21 cm, 104 Seiten, Preis 14,80 €

Erschienen im Salier Verlag

Spende an die Schule am Goldberg
Am 02. Februar 2014 wurde aus Anlass der jährlich...
Am 02. Februar 2014 wurde aus Anlass der jährlich stattfindenden „Freimaurerischen Neujahrstafel“ eine projektbezogene Spende in Höhe von 3000 Euro an die Schule am Goldberg in Heusenstamm für die Einrichtung eines Begegnungsraumes überreicht. Die Schule am Goldberg fördert Kinder in der geistigen Entwicklung und Kinder in der motorischen und körperlichen Entwicklung. Die Erzieher haben eine große Aufgabe , die Kinder mit Förderbedarf für geistige und motorisch körperliche Entwicklung nach dem jeweiligen Entwicklungsstand und Lebensalter zu unterrichten und zu erziehen. Die Förderung bezieht sich auf eine Erweiterung der Selbstständigkeit und der Möglichkeit einer sozialen Eingliederung in allen Lebensbereichen. Am 15. Juli 2014 konnte in Anwesenheit der Vertreter des Freimaurerischen Wohltätigkeitsvereins der Loge Carl und Charlotte zur Treue in Offenbach, die Einrichtungen, die mit der Spende angeschafft wurden, offiziell zur Nutzung übergeben werden. Die Freundlichkeit und Herzlichkeit aus den Augen der Kinder gab die Zufriedenheit, dass die Tugend der Nächstenliebe am richtigen Ort zum Tragen kam. Die Wohltätigkeits-Aktivitäten der Johannis-Freimaurerloge Carl und Charlotte zur Treue gibt es seit 1813, einem Jahr nach der Gründung der Loge. Es ist seit damals ein großes Anliegen der Brüder der Loge, nicht nur von Nächstenliebe zu reden, sondern sie in Form von tätiger Wohltätigkeit für die Menschen umzusetzen. Der nach dem zweiten Weltkrieg neugegründete Freimaurerische Wohltätigkeitsverein hat ständig hilfsbedürftigen einzelnen Menschen oder würdigen Organisationen projektbezogen Unterstützung gegeben. Die Spenden wurden von den Brüdern den Spendenempfängern vor Ort übergeben um dadurch Nächstenliebe mit menschlicher Nähe zu verbinden.
Loge trifft Lions
Kontakte zu den Nienburger Lionsfreunden gab es ei...
Kontakte zu den Nienburger Lionsfreunden gab es eigentlich schon immer – sie waren nur etwas seltener geworden in den letzten Jahren. Der Stuhlmeister, Br. Rüdiger Schöne, konnte jetzt eine Einladung des amtierenden Präsidenten des Lions Clubs Nienburg, Alexander Eggers, entgegennehmen. Das für diesen Abend geplante Boule-Spiel fiel dem extrem schlechten Wetter zum Opfer, was sich aber nicht als Nachteil erwies. Lionsfreund Heinrich Sieling stellte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Museumsvereins Nienburg das unmittelbar neben den Boulebahnen liegende Lapidarium des Museums zur Verfügung. Hier begrüßte Lionspräsident Eggers seine Lionsfreunde und die Vertreter der Loge sehr herzlich. Das Museum war ursprünglich das Wohnhaus des Baumeisters und Senators Emanuel Bruno Quaet-Faslem (1785 – 1851), der ebenfalls Mitglied der Nienburger Loge „Georg zum silbernen Einhorn“ war und für einige Jahre Räume in seinem Haus und den Garten der Loge zur Verfügung stellte. Der Lionspräsident bat Br. Schöne um einen kurzen Einblick in die Ziele der Freimaurerei im Allgemeinen und in die fast 200 jährige Nienburger Logengeschichte im Besonderen. Dem kam Br. Schöne gern nach und den kurzen Erläuterungen folgten zahlreiche Fragen, auf die die Logenbrüder natürlich gern Antworten gaben. Bei der anschließenden Vesper wurden noch viele –auch kritische- Fragen zur Freimaurerei gestellt. Daraus ergaben sich in kleineren und größeren Gruppen etliche Gesprächsthemen, die den Abend schnell vergehen ließen. Lionsfreunde und Freimaurer trennten sich mit der einmütigen Feststellung: „Das war ein lohnender und angenehmer Abend“. Also sollen weitere Meetings folgen.
Berliner Loge spendet für Galerie Sonnensegel
Am Samstag, den 12. Juli trafen sich einige Brüde...
Am Samstag, den 12. Juli trafen sich einige Brüder der Berliner Freimaurerloge Pestalozzi-Humanitas in der Kinder- und Jugend- Kunst- Galerie Sonnensegel in Brandenburg. Ziele dieses Besuchs waren, eine Spende an die Sonnensegel Galerie zu überreichen, ein praktischer Workshop, um die Kunst des Buchdrucks durchzuführen, und Teambildung unter den Mitgliedern. Bruder Eduardo Flores Bermudez (MvSt) und weitere Brüder der Berliner Freimaurerloge Pestalozzi-Humanitas überreichen einen Scheck in Höhe von 1.000 € an Herrn Matthias Frohl, den Kunstpädagogischen Leiter der Sonnensegel Galerie in Anwesenheit der Mitarbeiter der Galerie. Im Kunstworkshop haben die Brüder die Kunst des Druckes theoretisch gelernt und das neu erworbene Wissen praktisch umsetzen können. Die verschiedene Schritte vom Papierschneiden, Bedienung der Druckmaschine, Gestaltung und Druck wurden erfolgreich umgesetzt. Exemplare des Kunstdruckes werden in der Loge aufbewahrt. Der "Sonnensegel" e.V. wurde 1991 ins Vereinsregister eingetragen und ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Er betreibt die Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie "Sonnensegel" e.V. in Brandenburg an der Havel.
Vom Europa der Völker zum Europa der Herzen
Schon lange prägen eine innige Freundschaft und e...
Das Jahr 2014 ruft durch zwei besondere Jahrestage schmerzlich in Erinnerung, dass es bei uns in Europa nicht immer friedlich zuging: Am 28. Juli jährt sich zum 100. Mal der Beginn des ersten Weltkrieges, am 1. September gedenken wir des Beginns des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren. Zwei Ereignisse, die in ihrem Verlauf Hass, Brutalität, Unmenschlichkeit, Leiden, Tod und Vernichtung mit sich gebracht haben. Einen deutlichen Kontrast zu diesen beiden Gedenktagen bildet 2014 ein weiterer Jahrestag: Vor 25 Jahren fiel am 9. November die Mauer zwischen Ost- und West-Berlin und bildete somit den vorläufigen Höhepunkt einer friedlichen Revolution, die in der deutschen Wiedervereinigung mündete. Diese friedliche Revolution hat schließlich den nach den Weltkriegen entstandenen Kalten Krieg und die Teilung Europas in Ost und West beendet. Sie hat uns noch weiter zu einem Vereinten Europa geführt Dass diese für Europa so tragischen und gleichzeitig so wichtigen Gedenktage ins selbe Jahr fallen, macht auf schicksalhafte Weise deutlich, wie eng Krieg und Frieden, Teilung und Vereinigung sowie Hass und Versöhnung miteinander verbunden sind.

Gemeinschaftsarbeit der niederländischen und deutschen Großloge

Vor diesem historischen Hintergrund ist es eine große Freude, dass die Niederländische und die Deutsche Großloge in diesem Jahr ihre erste Gemeinschaftsarbeit zusammen am 20.09.2014 in Bad Bentheim abhalten. Schon lange prägen eine innige Freundschaft und ein stetiger Kontakt unserer Logen das Miteinander über die Grenze hinweg. In einem immer weiter zusammenwachsenden Europa ist es schlussendlich eine logische Konsequenz, dass wir in allen Bereichen trennende Grenzen überschreiten und mit verbindenden Tagen einander verstehen, wertschätzen und achten lernen. Die von den jeweiligen Großmeistern der beiden Großlogen vorbereitete Gemeinschaftsarbeit wird somit ein weiterer Baustein für eine völkerverbindende Brücke innerhalb Europas sein. In der Politik spricht man seit langem schon von einem Europa der Völker. Ich denke, es geht noch weiter - hin zu einem Europa der Herzen. Die Freimaurerei vereint Menschen aller sozialen Schichten, Bildungsgrade und Glaubensvorstellungen. Wer, wenn nicht wir Freimaurer sind dafür prädestiniert, dieses Europa der Herzen mit zu formen. Denn unsere fünf Grundideale Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität sind hierfür die Basis. Für unsere erste grenzüberschreitende Gemeinschaftsarbeit wünsche ich, dass wir den Blick nach vorne richten - ohne aber die tragischen und auch die erfreulichen Wendepunkte der europäischen Geschichte zu vergessen.
Termin: Veranstaltungsort
20. September 2014 Kur- und Badhotel Bad Bentheim, Am Bade 1, Bad Bentheim Tel. 05922/9831-0
Beginn der TA I: 15.30 Uhr Ab 18.00 Uhr festliches kalt-/warmes Buffet incl. Wein und Mineralwasser und Kaffee
Der Preis des Buffets beträgt 42 € pro Person. Brr., die nicht an dem Buffet teilnehmen, zahlen selbstverständlich nicht. Wir bitten aber trotzdem um Anmeldung, um die verfügbaren Kontingente zu verteilen. Teilnehmer, die übernachten möchten, können im Kur- und Badhotel zu Vorzugskonditionen ein Zimmer reservieren. Reservierungen bitte direkt im Hotel: Stichwort "Großloge".
Anmeldungen für Br. der deutschen Loge:
Br. Klaus Schäpering Tel. 0541/84653 Email: kschaepering@t-online.de
Überweisung an:
Peter Doderer Sonderkonto Volksbank Hilter-Melle BLZ 265 624 90, Konto 120 0546 002
Bestätigung erfolgt nach Eingang der Zahlung in der Reihenfolge des Zahlungseingangs.
Neuer Großmeister und Vorstand gewählt
Die Logen in der Großloge der Alten Freien und An...

Von links nach rechts: Tim Kröger (Großkanzler), Peter Doderer (Zugordneter Großmeister), Stephan Roth-Kleyer (Großmeister), Thomas Wagner (Großschatzmeister), Jens Wolfgramm (Zugeordneter Großmeister).

Die Logen in der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland haben anlässlich ihres Großlogentages 2014 in Wuppertal einen neuen Großmeister und Vorstand sowie zahlreiche andere Funktionsträger gewählt oder in ihren Aufgaben bestätigt. Neuer Großmeister ist der Stephan Roth-Kleyer, seine Stellvertreter als Zugeordnete Großmeister sind Peter Doderer, Arnim Schneider, Karl Deckart und Jens Wolfgramm.

Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer, Großmeister

Peter Doderer,
Zug. Großmeister

Karl Deckart,
Zug. Großmeister

Arnim Schneider,
Zug. Großmeister

Jens Wolfgramm,
Zug. Großmeister

Der Großmeister der VGL, Rüdiger Templin, überreicht die höchste Auszeichnung der VGL an den Alt-Großmeister Axel Pohlmann

Nachdem das wohlwollende Grußwort der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Angelika Schwall-Düren, verlesen wurde, begrüßte Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung Vertreter der Logen mit herzlichen Worten und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf.

Der scheidende Großmeister Axel Pohlmann, der die Geschicke der Großloge für vier Jahre geleitet hatte und aus privaten Gründen nicht mehr kandidieren wollte, berichtete über seine Arbeit und dankte allen, die ihn dabei unterstützt haben. Die rund 240 anwesenden Freimaurer bedankten sich für seine Amtsführung mit einem langanhaltenden Beifall und erhoben sich von ihren Plätzen. Der Großmeister der Vereinigten Großlogen, dem Dachverband der Freimaurer in Deutschland, bedankte sich persönlich und überreichte Axel Pohlmann das höchste Ehrenzeichen, das die Freimaurerei in Deutschland zu vergeben hat.

Grußwort des Landes Nordrhein-Westfalen

"Voltaire, Mozart, Goethe und Tucholsky waren Freimaurer. Trotzdem waren die Freimaurer über Jahrhunderte hasserfüllten Gerüchten und grotesken Phantasien über Weltherrschaftsbestrebungen ausgesetzt. Und obwohl ihre Geschichte, ihre Satzungen und ihre Logenvorstände heute bekannte sind, gelten sie mancherorts noch immer als undurchsichtige Gemeinschaft. Vielleicht allein deshalb, weil sie in einer Zeit, in der die Zurschaustellung des Privaten in Sozialen Netzwerken fast schon Norm ist, ausschließlich, nach Lessings Wort, "mit einem Freunde laut denken"? Weil sie trotz verstärkter Transparenz nicht öffentlich übereinander reden? Oder weil ihnen "Arbeit an sich selbst", dogmenfreie geistige Auseinandersetzung und vorurteilsfreier Umgang miteinander wichtiger sind als permanente Publicity?

In Wahrheit gehört die Freimaurerei zu den nobelsten Teilen der europäischen Geistesgeschichte. Die Vorläufer der Freimaurer zogen im Mittelalter beim Bau der Kathedralen als Steinmetze von Land zu Land und teilten ihr Wissen lediglich untereinander. Sie bildeten eine verschworene Gemeinschaft, die sich auch von Klerikern und Königen nichts sagen ließ. Mit ihren Idealen von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Toleranz wurden sie zu natürlichen Verbündeten der Aufklärung. Folgerichtig wurden die unangepassten Querdenker im 20. Jahrhundert sowohl von den Nationalsozialisten als auch in der DDR verboten. Heute gehören Freimaurer zu den Kräften, die die positive Entwicklung ihrer Mitglieder fördern, ihre humanistischen Werte in die Gesellschaft einbringen und die Identifikation mit unseren Grundwerten stärken.

Ich wünsche dem Bundeskongress der Großloge A.F.u.A.M. in der Wuppertaler Alten Kongresshalle einen guten Verlauf und den Gästen aus dem In- und Ausland einen angenehmen Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen."

Dr. Angelika Schwall-Düren,
Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien
des Landes Nordrhein-Westfalen

Großloge vergibt Förderpreise an soziale Einrichtungen in Wuppertal
Anlässlich des Großlogentages 2014 vergibt die G...
Anlässlich des Großlogentages 2014 in Wuppertal hat die Großloge die Arbeit dreier beispielhafter Wuppertaler sozialer Einrichtungen gewürdigt. Der Großmeister Axel Pohlmann wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass Freimaurer nicht nur an der Verbessung ihrer eigenen Persönlichkeit arbeiten, sondern sehr wohl die Not um sie herum sehen und sich nach ihren Möglichkeiten dafür einsetzen, die Probleme zumindest etwas zu mildern. 10.000 Eure erhielt das Christliche Hospiz Wuppertal für die schwierige Arbeit, Schwerkranke auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Karin Kliche, wies darauf hin, dass sie und die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter sich dafür einsetzen, dass die Gäste, wie sie die betreuten Menschen nennt, ihr Leben in Würde und Respekt verbringen können. Die Spende komme sehr gelegen, weil das Hospiz zehn Prozent seines Budgets durch Spenden einbringen müsse. 3.000 Euro wurden dem Förderverein des Haus der offenen Tür St. Bonifatius übergeben. Das "HoT" versteht sich als eine Begegnungsstätte, die von der Freiwilligkeit geprägt ist und sich der Rücksichtnahme, Akzeptanz, Gewaltfreiheit und Solidarität ihrer Besucher verpflichtet fühl. Frau Ana Quiles freute sich sehr über die Spende, die es Kindern und Jugendlichen aus prekären finanziellen Verhältnissen ermöglichen soll, an besonderen Aktivitäten teilnehmen zu können. Weitere 3.000 Euro gingen an die Schule am Nordpark für geistig behinderte Kinder. Diese Schule bietet Schülerinnen und Schülern mit geistiger Behinderung einen Raum, in dem sie im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten eine größtmögliche Selbstständigkeit erlangen können. Das Ziel dieser Förderung ist die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in gegenseitiger Wertschätzung, Achtung und Toleranz. Die Leiterin, Frau Marianne Kuhlmann, konnte die Spende leider nicht persönlich entgegennehnen. Die Wuppertaler Loge wird den Preis bei anderer Gelegenheit nachreichen.            
Der alte Lessing neu entdeckt
PEGASUS – der Freimaurerische Verein für Kunst,...
Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), einer der bedeutendsten Dichter der Deutschen Aufklärung, war in seiner Jugend auch einer der „Stars“ der sogenannten Rokokolyrik. Diese seinerzeit äußerst populäre literarische Mode kreiste fast ausschließlich um Wein, Weib und Gesang - vergleichbar mit der heutigen Schlagerdichtung. Kaum ein Dichter konnte sich ihr damals entziehen und so finden sich hier Namen wie Wieland, Klopstock und Mörike, ebenso wie Schiller, Herder und Goethe. Auch das ist Lessing:
Ein Hurenhaus geriet um Mitternacht in Brand. Schnell sprang, zum Löschen oder Retten, Ein Dutzend Mönche von den Betten. Wo waren die? Sie waren — bei der Hand. Ein Hurenhaus geriet in Brand."
Lessings Jugendgedichte fanden fast alle Einzug in die Liederbücher des 18. und 19. Jahrhunderts und übertrafen die seiner Zeitgenossen an Popularität noch bei weitem. Ganz offenbar hatte der lebensfrohe Lessing seine helle Freude an den frechen, ironischen und erotischen Stilmöglichkeiten dieser Mode. Damit diese unbekanntere Seite von Lessings Schaffen nicht in Vergessenheit gerät, hat der Lessingkenner und Autor des Lessing-Mendelssohn-Stückes „Mein lieber Moses…“ Jens Oberheide das Projekt „Lebenslust & Lessinglieder“ initiiert. Unter seiner Leitung entstanden eine Klassik-Edition mit dem Bassbariton Marek Kalbus und dem Pianisten Maxim Böckelmann sowie eine Jazz-Edition mit Gabrielle Heidelberger und Band. Herausgeber ist PEGASUS – Freimaurerischer Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation e.V. Bayreuth, ein kreatives Netzwerk für Künstler und für die Freunde der Schönen Künste. Freimaurerei hat als Symbolbund und Wertegemeinschaft seit nahezu 300 Jahren eine große Anziehungskraft auf Künstler aller Ausdrucksformen und Sparten ausgeübt. Gotthold Ephraim Lessing ist 1771 Freimaurer geworden. Bevor sich Lessing den Ideen dieses Weltbundes der Menschlichkeit zuwandte, hat er in einem seiner frühen Lieder die Freimaurer verspottet. Thomas Bierling hat dieses Spottlied erstmalig vertont, das neben 11 jazzigen und chansonesken Neuvertonungen auf der Jazz&Chanson-Edition zu hören ist.
Die meisten der Gedichte Lessings wurden vertont, rund 125 Lieder entstanden bereits im 18. Jahrhundert, aber auch später bis in die heutige Zeit hinein inspirierten Lessings geistreiche und scharfzüngige Verse immer wieder Komponisten zu neuen Vertonungen. Die Zusammenstellung der Klassik-Edition beinhaltet so Lessingvertonungen aus vier Jahrhunderten, von Zeitgenossen Lessings wie Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven über Sigfrid Karg-Elert bis hin zu Komponisten der Gegenwart wie Siegfried Matthus und Franck Adrian Holzkamp. Einige der Lieder wurden dabei als Handschriften und Autographen im persönlichen Nachlass des bedeutenden Musikforschers und Begründers des Lessing-Museums Georg Richard Kruse (1856-1944) entdeckt, für dieses Programm rekonstruiert und liegen hier nun als Weltersteinspielungen vor.
Der Komponist Thomas Bierling hat die Lessing-Lieder konzeptionell völlig neu aufgefasst, auf faszinierende Weise verjazzt oder als Chansons vertont. Das Ausdrucksmittel Jazz hätte einem kämpferischen Aufklärer wie Lessing sicherlich gut gefallen. Aus der afroamerikanischen Wiege ist diese Musik längst entwachsen und universal mündig geworden. Vor allem so, wie ein französisches Wörterbuch von 1860 es aus dem Begriff „jasm“ ableitet, nämlich als „Energie, Dynamik,Vitalität“. Auch der vitale junge Lessing war drängend, herausfordernd, aufmüpfig, und seine Lieder sind vorwiegend aus diesem Geist geschrieben. Er hat sie übermütig mit Satire, Spott und Lebensfreude gewürzt, er hätte sie sicherlich gern auch mit jazzigen Rhythmen anrichten lassen.Alle Lessing-Lieder dieser CD hat Thomas Bierling komponiert und arrangiert. Gabrielle Heidelberger singt sie in ihrer unnachahmlichen Art, vom Jazz-Quintett mit dem Komponisten am Klavier begleitet. „Jazz“, sagt Leonard Bernstein, „ist Freude am Spiel und deshalb Unterhaltung im besten Sinne.“ Genau das vermitteln Thomas Bierling, Gabrielle Heidelberger und ihre Band.
Die CDs sind erhältlich bei www.fidelitas-records.de.
Freimaurerei – ein Geheimnis oder Lebenskunst?
Hat sich die Freimauerei – immer wieder als gehe...
Hat sich die Freimauerei – immer wieder als geheimnisvolle ja Geheimgesellschaft bezeichnet und von Dan Brown mystifiziert –mit ihren Idealen in unserer heutigen Spaß- und Beliebigkeitsgesellschaft überlebt? Zu dieser Frage referierte in Freiburg der Distriktmeister des Distriktes Baden-Württemberg, Br. Till Neumann. Die Veranstaltung wurde moderiert vom Meister vom Stuhl der Loge "Aquarius". Die Freimaurerei ist gegründet auf den Werten der Aufklärung von Humanität, Toleranz, Menschenliebe und Brüderlichkeit. Welche Bedeutung haben diese Werte in einer Welt, einer Gesellschaft, die ihre sittlichen Grundlagen, ihre Werteordnung verloren hat, die einem Egoismus und einer Gleichgültigkeit huldigt? Einer Gesellschaft, die einerseits auf Spaß und andererseits auf Erfolg - oft auf Kosten anderer – gegründet ist? Der Referent versucht aufzuzeigen, dass Freimaurerei ein Weg ist zur Selbst- und Sinnfindung mit der Forderung nach Selbsterkenntnis, Menschenliebe und Rückbesinnung auf eine Werteordnung, die der Einzelne in Bezug zur Transzendenz finden kann. Menschen unterschiedlichster Meinungen, Überzeugungen und Lebenshaltungen, die sich sonst im Leben nicht begegnet wären, finden hier zusammen im Dialog. Meinungsverschiedenheit ist dabei nichts Trennendes sondern verbindendes. Brüderlichkeit ist nicht nur eine Form der Mitmenschlichkeit, sondern beinhaltet auch die Verantwortung für unsere Umwelt. Freimaurerei ist eine Lebenskunst gegründet auf dem Bemühen um Selbsterkenntnis und Verantwortung für die Gemeinschaft und so aktuell für unsere heutige Gesellschaft wie es die Freimaurerei auch vor 300 Jahren war. Dem Vortrag wohnten mehr als vierzig Gäste bei, etliche Herren waren offenbar von Vortrag und Diskussion so überzeugt, dass sie im Anschluss um Einladungen zu den regelmäßigen Gästeabenden baten.
Öffentliches Seminar zum Thema “Geheimnis und Transparenz”
Das diesjährige Seminar am 24. Mai 2014 in Bonn w...

Das diesjährige Seminar am 24. Mai 2014 in Bonn widmet sich der Dialektik von Geheimnis und Transparenz sowohl in der Freimaurerei wie auch allgemein in der Kulturgeschichte. Besonderes Augenmerk gilt dabei einem Verständnis von Geheimnis, das sich nicht religiös begründet. Des Weiteren soll auch thematisiert werden, inwiefern das Geheimnis auch immer im Zusammenhang mit seinem vordergründigen Gegenteil steht, nämlich mit sozialen Praktiken der Transparenz, wenn zum Beispiel in einer Freimaurerloge die Diskretion über Interna nach außen sichergestellt ist, dann ermöglicht die Loge einen Vertrauensraum, in dem sich die Mitglieder auch zu Themen verständigen können, die in anderen Kommunikationssituationen aus verschiedendsten Gründen gemieden werden.

Die Freimaurerei gilt im Allgemeinen als eine Geheimgesellschaft, und dies, obwohl ihre Rituale in Geschichte und Gegenwart immer wieder ausgeplaudert wurden, heute schon fast jede Loge ihre eigenen Internetseiten hat, die Logen mehr und mehr ihre sozialen Aktivitäten nach außen dokumentieren und immer mehr Brüder und Schwestern ihre Mitgliedschaft in der Öffentlichkeit bekanntmachen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen hat Dieter Binder in seinem Buch „Die diskrete Gesellschaft“ den belasteten Begriff „Geheimnis“ treffend im Sinne von Diskretion umgedeutet. Bei aller Öffnung gilt auch heute noch weithin als Konsens, dass sowohl über die Mitgliedschaft, die internen Angelegenheiten als auch über die rituellen Abläufe gegenüber der Öffentlichkeit geschwiegen wird. Die beiden ersten Aspekte können im Sinne von Dieter Binder als Diskretion verstanden werden, wohingegen die Verschwiegenheit in Bezug auf die Rituale vordergründig an die so genannte Arkandisziplin der antiken Mysterienreligionen erinnert, einer förmlichen Verpflichtung des in ein religiöses Geheimnis Eingeweihten, die Abläufe eben dieser Einweihung geheim zu halten. Da die Freimaurerei aber in ihrem Selbstverständnis keine Religion ist, kann die Verschwiegenheit in Bezug auf die rituellen Abläufe nicht mit der besonderen religiösen metaphysischen Würde, ihrer Heiligkeit, begründet werden.

Die Akademie forum masonicum

Die Akademie forum masonicum wurde 1979 von Freimaurern als gemeinnütziger Verein gegründet. Sie behandelt auf ihren öffentlichen Akademietagungen und Seminaren in Vorträgen, Gesprächen und Foren Probleme der Menschen und Gesellschaft unserer Zeit. Sie will dadurch mitwirken am freimaurerischen Auf-trag zur Verwirklichung von Humanität.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ebenso wie die Mitgliedschaft in der Akademie setzen die Mitgliedschaft in einer Freimaurerloge nicht voraus.

10:00 Uhr: Begrüßung und Einführung in das Seminarthema

10:30 Uhr: Die Wohltat der Verschwiegenheit. Vom Sinn des Arkanums in der Mediengesellschaft Referat von Professor Dr. Dieter Binder und anschließende Diskussion gegen 12:15 Mittagspause 14:30 Uhr: Geheimnis und Transparenz. Die kulturgeschichtliche Dimension eines Widerstreites Referat von Dieter Ney und anschließende Diskussion 16:30 Uhr: Geheimnis und Transparenz in der Freimaurerei Referat von Dieter Ney und anschließende Diskussion

18:00 Uhr: Schlussrunde

Professor Dr. Dieter A. Binder ist Historiker an der Universität Graz und an der Andrássy Universität Budapest, Mitherausgeber des Internationalen Freimaurerlexikons, Publizist im Bereich der Freimaurergeschichte und Vorstandsmitglied der Akademie forum masonicum e.V.

Dieter L. Ney, M.A., ist Philosoph und Religionswissenschaftler. Er ist Vorsitzender des Vorstandes der Akademie forum masonicum e.V. und seit 2006 Herausgeber ihres Jahrbuches

Die Gebühr für die Teilnahme am Frühjahrsseminar der Akademie beträgt 15 EUR, Mitglieder der Akademie forum masonicum sind hiervon befreit. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Mittagessen und Kaffee werden zu moderaten Preisen angeboten.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit der Buslinie 611 vom Bonner Hbf oder vom Bahnhof Bad Godesberg bis zur Haltestelle Heiderhof/Kantstr.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, möchten wir Sie bitten, Ihre verbindliche Anmeldung für die Tagung frühzeitig an die Vereinsadresse der Akademie forum masonicum e.V. zu senden und den Teilnahmebeitrag auf das Vereinskonto zu überweisen: Akademie forum masonicum e.V.Irmintrudisstraße 13, 53111 Bonn Kontonr. 233900000, BLZ 380 400 07 (Commerzbank Bonn)

Zugeordneter Großmeister Br. Helmut Schlund verstorben
Wir erfüllen die traurige Pflicht, anzuzeigen, da...

Wir erfüllen die traurige Pflicht, anzuzeigen, dass der Zugeordnete Großmeister der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer

Br. Helmut Schlund

uns am 17. April 2014 in den Ewigen Osten vorausgegangen ist.

Am 11. November 1943 geboren, ist Br. Helmut Schlund am 19. Oktober 1984 in der Loge „Roland zu den Alten Pflichten“ zum Freimaurer aufgenommen worden. Er war Meister vom Stuhl dieser Loge von 1997 bis 1999, Distriktsmeister Bremen von 2001 bis 2005 und Zugeordneter Großmeister von 2006 bis 2014.

Helmut Schlund hat neben der beruflichen Arbeit sein nie nachlassendes Engagement der Bruderschaft gewidmet. Zahlreiche Doppel- und Ehrenmitgliedschaften erinnern an seine Verdienste um den Aufbau neuer Logen und um Wiedergründungen in den neuen Distrikten.

Alle, die das Glück hatten mit Helmut Schlund zusammenzuarbeiten, werden seine Leidenschaft für die Sache, sein manchmal kantiges, aber stets warmherziges Wesen vermissen, sowie seine unermüdliche Bereitschaft, jedem Bruder mit Rat und Tat zu helfen.

Helmut Schlund führte seinen langen Kampf gegen die Krankheit mit Unterstützung seiner Ehefrau und voller Zuversicht in der Hoffnung, unserer Bruderschaft weiter dienen zu können.

Gemeinsam mit seinen Angehörigen werden wir ihn aus der Kette der Hände entlassen. Die Kette der Herzen wird jedoch bleiben.

Axel Pohlmann,
Großmeister der Großloge A.F.u.A.M. von Deutschland
Im Namen des Vorstandes, des Großlogenrates und der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kanzlei

Neues Buch für Interessenten
Unter dem Titel "Warum gute Leute Freimaurer werde...
Unter dem Titel "Warum gute Leute Freimaurer werden sollen. Und wie" hat der Autor einen Ratgeber für Menschen vorgelegt, die sich für die Mitgliedschaft in einer Freimaurerloge interessieren. Er ergreift begeistert Partei für die humanitäre Freimaurerei, beschreibt die Vorteile, aber auch die Widersprüche, Grenzen und Nachteile, die zu bedenken sind. Der Autor Carlos Urban hat mit diesem Buch seinen zweiten freimaurerischen Ratgeber vorgelegt, dieses Mal richtet er sich primär an Interessenten. Die Anzahl derer, die sich für Freimaurerei interessieren, nimmt dank der Öffnung gegenüber der Öffentlichkeit deutlich zu. Viele haben allerdings wenig oder verklärte Informationen. Dieses Buch soll eine Hilfe zur Orientierung sein, bringt aber auch für Freimaurer noch den ein oder anderen hilfreichen Gedanken. Der Autor geht kurz auf die Geschichte der Freimaurerei ein, auf die Unterschiede der Lehrarten sowie auf den organisatorischen Hintergrund. Deutlich mehr Raum nehmen jedoch Themen ein wie warum die Freimaurerei deutlich mehr Mitglieder benötigt oder die Beschreibung des Wesens der Freimaurerei. Er geht auf die Symbolwelt und die Rituale ein, ohne Wesentliches zu verraten, auf den ethischen Bund, den Freundschaftsbund, die Initiationsgemeinschaft. Großen Raum nehmen die Gründe ein, die nach seiner Meinung für eine Mitgliedschaft sprechen: Wertevermittlung, informelle (nicht berufliche!) Netzwerke, berufliche und gesellschaftliche Vorteile durch Persönlichkeitsverbesserung, Wissens- und Meinungsbildung, die Streitkultur, Geselligkeit, Freundschaften, aber auch Selbsterfahrung, Religiosität und Spiritualität. In einem Teil des Buches lässt er zahlreiche Freimaurer zu Wort kommen, die er um eine kurze Begründung gebeten hat, warum sie Brüder geworden sind und welche Folgen dies gehabt hat. Er schreibt über die Erwartungshaltung der Interessenten und darüber, was Logen ihnen zu bieten haben – und was nicht. "Dies ist ein Plädoyer für die Mitgliedschaft in einer humanistischen Loge, keine Werbeschrift", schreibt der Autor, weshalb er auch bestehenden Widersprüchen in der Freimaurerei Raum gibt und Interessenten mehrfach darauf hinweist, dass sie in einer Loge nur das vorfinden können, was sie sich durch eigenes Zutun erwerben. Schlussendlich beschreibt er den Weg von der ersten Informationsbeschaffung, über den ersten Kontakt, Gästeabende oder ähnliche Formen des Kennenlernens, die Bürgschaft bis hin zur Aufnahme. Das Buch ist ab Mitte April 2014 lieferbar und kann beim Autor unter www.carlos-urban.de direkt bestellt werden oder im Buchhandel unter ISBN 9783735792433.
Verschollene Lortzing-Partitur wiederentdeckt
Es ist eine kleine Sensation: Im Jahre 2013 wurde ...
Es ist eine kleine Sensation: Im Jahre 2013 wurde durch Zufall und glückliche Umstände eine noch nie öffentlich gespielte freimaurerische Lortzing-Partitur im Lortzing-Archiv der Landesbibliothek Detmold entdeckt.
Die Uraufführung der Lortzing-Komposition "Hört des Hammers Ruf ertönet" war am 20. März 1841 zum 100. Stiftungsfest der Loge „Minerva“ in Leipzig. Der begeisterte Freimaurer Albert Lortzing hatte die Musik dazu komponiert und sie als eines seiner besten Werke bezeichnet. Zur Uraufführung spielte Ferdinand Davos, Konzertmeister des Gewandhaus-Orchesters, Leipzig, die 1. Violine. August Ludwig Mothes, Meister vom Stuhl der „Minerva“, hatte die Kantate „gedichtet“, wie es im Notenbuch hieß. Öffentlich wurde die Kantate noch nie gespielt, und es scheint wohl so zu sein, dass sie seit mindestens 170 Jahren überhaupt nicht mehr gespielt wurde. Recherchen ergaben, dass sich die Original-Kantate bis 1935 im Minerva-Archiv in Leipzig befand. 1935 wurde die Freimaurerei durch die Nationalsozialisten verboten, und so verliert sich die Spur und ließ sich auch in der Zeit der sowjetischen Besatzung nicht wieder aufnehmen. Als das Minerva-Archiv 1956 aus Moskau in die DDR zurückgeführt wurde, war die Lortzing-Partitur nicht mehr dabei. Bis in die 90er Jahre galt sie deswegen als verschollen. Zufällig wurde eine Kopie im Lortzing-Archiv der Landesbibliothek Detmold entdeckt. Initiator einer erneuten Wiederentdeckung ist Walter Dietrichkeit aus Bad Pyrmont, der zusammen mit Prof. Klaus Pawassar die Detmolder Musikwissenschaftlerin Frau Dr. Irmlind Capelle aufgesucht hat. Walter Dietrichkeit schreibt: „Sie verschaffte uns auch die langgesuchte vollständige Partitur der großen Minerva-Kantate“ ( LoWV 49 ). Walter Dietrichkeit übergab die Partitur Jens Oberheide, dem 1. Vorsitzenden von PEGASUS – Freimaurerischer Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation e.V. Bayreuth, in der Hoffnung auf Sachverstand innerhalb der Künstlergruppe und, wenn möglich, auf Vermittlung einer öffentlichen Aufführung. Der Dirigent Maxim Böckelmann hat daraufhin die Partitur „gelesen“ und sie inhaltlich und künstlerisch kommentierend bewertet. Besonders interessiert an einer Aufführung zeigte sich das Theater Osnabrück wegen der Verbindung Lortzings zur dortigen Loge. Für die Loge „Zum goldenen Rade“ hatte der Freimaurer Albert Lortzing (1801-1851) acht Freimaurer-Lieder komponiert. Die öffentliche Uraufführung findet am 29. September 2014 in der OsnabrückHalle statt und eröffnet die Konzert-Saison 2014/2015. Das Osnabrücker Sinfonieorchester spielt unter Leitung von Generalmusikdirektor Andreas Hotz. Es singt der Chor der Staatsoper.
Loge in Nienburg lud zum Gespräch
Vor dem Hintergrund von jüngsten Presseveröffent...
Fachwerkzeile in Nienburg/Weser (Bildnachweis: Uschi Dreiucker / pixelio.de)
Vor dem Hintergrund von jüngsten Presseveröffentlichungen über die Freimaurerei und dem ZDF-Dreiteiler „Terra X – Geheimbünde“ hat die Loge in Nienburg der Öffentlichkeit ein Gesprächsangebot gemacht. Die Nienburger Logenbrüder wollen wieder mehr in der Öffentlichkeit präsent sein. Mit einer neuen Gesprächsreihe zu aktuellen Themen mit freimaurerischem Bezug sollen interessierte Bürgerinnen und Bürger in das Logenhaus eingeladen werden. Die Auftaktveranstaltung war am 16. März 2014 und es konnten zehn profane Gäste (m/w), darunter auch sehr junge Leute, begrüßt werden. Altstuhlmeister Detlef Schulten las zu Beginn mit Logenbruder Dietrich Harms aus Lessings „Ernst und Falk“ und eröffnete dann die Gesprächsrunde mit der Aufforderung „Laut denken mit dem Freunde“. Die Gäste nutzten die Möglichkeit, viele Fragen zur Freimaurerei zu stellen. Wo kommt sie her? Welche Ziele verfolgt sie? Kann ein einzelner Mensch durch positives Verhalten und mit humanitären Gedanken in der Gemeinschaft etwas Gutes bewirken? Je mehr Menschen sich mit gutem Verhalten und humanitären Gedanken in ihrem Umfeld bewegen, umso größer sollte auch die Chance sein, das Miteinander in der Gesellschaft stetig zu verbessern. So der allgemeine Konsens der Teilnehmer. Auch die oft gestellte Frage, ob Frauen in Logen arbeiten können, wurde mit Hinweis auf die bestehenden 23 Frauenlogen beantwortet. Im Ergebnis füllten vier der anwesenden männlichen Gäste die vorbereiteten Gästekarten aus. Sie wurden zu vertiefenden Gesprächen eingeladen. Diese Auftaktveranstaltung wird als gelungen erachtet, weshalb man schon auf der Suche nach dem nächsten Termin und einem geeigneten Thema ist.
Hoya: Tag der offenen Tür
Die Loge “St. Alban zum Æchten Feuer” in Hoya...
Die Loge “St. Alban zum Æchten Feuer” in Hoya, erstmals gegründet im Jahre 1786 und 2005 wiederbegründet, führt wie zwischenzeitlich viele Logen ein vergleichsweise öffentliches Dasein. In ihren Räumen gibt es immer wieder Ausstellungen, Vorträge, sie veranstalten Konzerte. Alles öffentlich. Am 22. März möchten sie im Rahmen eines “Tages der offenen Tür” über sich selbst informieren; sie zeigen ihre Räume und laden jeden zu Gesprächen über die Freimaurerei ein. 22. März 2014, 10 bis 16 Uhr, Deichstraße 3, 27318 Hoya/Weser
Newsletter-Archiv angelegt
Der Newsletter unserer Großloge erfreut sich gro...
Der Newsletter unserer Großloge erfreut sich großer Beliebtheit, weil er kurz und übersichtlich über die Neuigkeiten auf der Website der Gro0ßloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland informiert. Was noch fehlte, war ein Archiv, das nun angelegt wurde. Über den Punkt "Newsletter" im Randmenü kann man sich das Archiv anzeigen lassen. Es werden alle Newsletter seit der ersten regelmäßigen Ausgabe ab Dezember 2013 angezeigt. Die Ausgaben sind mit Kalenderwoche und Jahr bezeichnet.
Aufarbeitung der “völkischen Freimaurerei”
Logen betonen immer wieder das Verbot durch die Na...
Logen betonen immer wieder das Verbot durch die Nationalsozialisten und ihre Opferrolle. Sie tun sich aber schwer mit der Tatsache, dass nicht wenige Freimaurer mindestens kollaboriert haben. Der Sozialwissenschaftler und Freimaurer Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann bemüht sich um eine Aufarbeitung. Unter dem Titel "Identität und Gedächtnis. Die "völkische Freimaurerei" in Deutschland und wie man sich nach 1945 an sie erinnerte" legt er im Salier-Verlag ein bemerkenswertes Buch vor. Deutsche Freimaurer tun sich schwer mit dem Kampf des Gedächtnisses gegen das Vergessen. Dies zeigt ihr Umgang mit der eigenen und mit deutscher Geschichte. Sie neigen dazu, unbequeme Wahrheiten über die Vergangenheit zu verdrängen und die Sicht auf die Realität des Gewesenen mit selbstgemachten historischen Kulissen zu verstellen. Besonders ausgeprägt ist diese Haltung in Bezug auf die 1920er und die frühen 1930er Jahre, im Hinblick auf die Zusammenhänge zwischen Freimaurerei, Nationalismus und Nationalsozialismus. Höhmann — Ehrenvorsitzender der Freimaurerischen Forschungsgesellschaft Quatuor Coronati und Redner der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland — als sozialwissenschaftlichem Autor und engagiertem Freimaurer hat das kollektive Wegschauen seit langem bedrückt, und empfand es zunehmend als peinlich, unbequeme historische Wahrheiten immer nur von Wissenschaftlern beschrieben und analytisch erörtert zu sehen, die nicht dem Freimaurerbund angehören. Deshalb legt er mit dieser Schrift eine erweiterte Fassung seiner bisherigen Arbeiten zur völkischen Vergangenheit der deutschen Freimaurerei in den Jahren von 1918 bis 1935 und zur freimaurerischen Erinnerungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Das Buch ist zum Preis von 9,00 € direkt erhältlich beim Salier-Verlag oder im Buchhandel unter der ISBN 978-3-943539-25-7.
Wenn ich die Werkzeuge niedergelegt habe
Zu den Aufgaben eines Freimaurers gehört es, sein...
Als Freimaurer versuchen wir uns auf die Stunde des Todes vorzubereiten. Schon im Grad der Lehrlinge werden wir darauf hingewiesen, unsere Lebenszeit mit Weisheit einzuteilen, bei unserer Erhebung zum Meister schließlich begegnen wir zahlreichen Symbolen und Sinnbildern, die uns das Unabwendbare einprägsam vor Augen führen.
Die meisten Menschen verdrängen den Tod, insbesondere den eigenen. Freimaurer sind gehalten, wie obiges Zitat aus der vorzustellenden Broschüre zeigt, sich mit dem Thema und der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen. Vermutlich gerade deshalb haben die meisten Freimaurer ein entspannteres Verhältnis zum Leben. Der Autor Ivan Wojnikow hat im Leipziger Freimaurerverlag unter dem Titel "Wenn ich die Werkzeuge aus der Hand niedergelegt habe" ein "Begleitbuch für Freimaurer und ihre Angehörigen" vorgelegt, das sich insbesondere mit den organisatorischen Abläufen rund um das Ableben eines Bruders, die freimaurerische Trauerfeier, die Besonderheit des freimaurerischen Nachlasses und weiteren bedenkenswerten Themen beschäftigt. Eine hilfreiche Broschüre für Freimaurer und Logen, die in gebotener Sachlichkeit Aufklärung und Hilfestellung leistet. Das Heft ist zum Preis von 3,80 € im Leipziger Freimaurerverlag erhältlich oder im Buchhandel unter der ISBN 978-942947-08-4.
Haben Freimaurer eine Zukunft?
Die Loge „Georg zum silbernen Einhorn“ hatte i...
Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann referiert vor zahlreichen Zuhörern in der Loge in Nienburg/Weser
Die Loge „Georg zum silbernen Einhorn“ hatte zum traditionellen Neujahrsempfang geladen. Der Redner der Großloge, Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann, Köln, spannte in seinem Festvortrag „Freimaurerei: Herkunft und Zukunft“ vor über 80 geladenen Gästen einen weiten Bogen über fast 300 Jahre Entwicklung der Freimaurerei. Prof. Höhmann betonte u.a., dass der Freimaurerbund ein „Produkt der Moderne“ ist. Ein Freundschaftsbund, der über alle weltanschaulichen, politischen, nationalen und sozialen Grenzen hinweg Menschen miteinander verbindet, die sich nach Herkunft und Interessenlage sonst wohl nicht begegnet wären. Auch Lessings Feststellung „Freimaurerei war immer“, ließ Höhmann nicht unerwähnt und machte Ausführungen zu dem oft zitierten „maurerischen Geheimnis“ ebenso, wie zu dem immer noch nicht problemfreien Verhältnis zur katholischen Kirche. Der hier schon früh einsetzende Widerstand der katholischen Kirche konnte aber die rasche Ausbreitung der Freimaurerei nicht verhindern, zumal die päpstlichen Verurteilungen nicht in allen Bistümern veröffentlicht wurden und viele hochrangige katholische Geistliche dem Freimaurerbund angehört haben. Als Prof. Höhmann das freundschaftliche Verhältnis der Freimaurer zur evangelischen Kirche erwähnte, sprach er den anwesenden Superintendenten Martin Lechler direkt an, der neben Bürgermeister Henning Onkes und weiteren Honoratioren aus Stadt und Landkreis Nienburg in der ersten Reihe saß. Der Festredner führte schließlich zahlreiche Belege dafür an, dass die Freimaurerei eine Zukunft hat. Das erfordere aber große Anstrengungen im öffentlichen Auftreten der Logenmitglieder. Was in der Öffentlichkeit kursiere sei nicht immer geeignet, die unzähligen „Gruselgeschichten“ ad absurdum zu führen, angefangen von „unheimlichen Ritualen“ bis zu dem Vorurteil, die Logen seien „Machovereine“. Der kürzlich ausgestrahlte ZDF-Dreiteiler Terra X „Geheimbünde“ wurde beispielhaft erwähnt. „Wir haben mittlerweile neben den Brüdern auch viele Schwestern in unseren Reihen“, sagte Höhmann, der für seinen Vortrag starken Beifall erhielt. Stuhlmeister Rüdiger Schöne, mahnte angesichts der unablässigen negativen Schlagzeilen und der zunehmenden Gewalt, dass insbesondere die Freimaurer in ihren Anstrengungen zur „Schaffung einer besseren und gewaltfreien Welt“ nicht nachlassen dürfen. Darüber hinaus wies er aber auch darauf hin, dass jeder als Einzelperson Verantwortung trage für ein menschliches und würdiges Leben; dies besonders für jene Menschen, die Hilfe suchend zu uns kommen. Schöne informierte, dass die Nienburger Freimaurer in 2015 das 200. Stiftungsfest öffentlich feiern werden und sprach Einladungen für alle Gäste aus. Der Empfang wurde musikalisch umrahmt von Ralf Winkelmann auf der Konzertgitarre. Ein in Eigenregie erstelltes Büffet wurde gern in Anspruch genommen von den Gästen, die noch lange zu angeregten Gesprächen im Logenhaus verweilten. Die anwesenden Pressevertreter haben in den lokalen Medien ausführlich über den Empfang in der Loge berichtet.  
Rolf Appel — Werkstatt für Freimaurer
Im Salier-Verlag ist ein weiteres Buch des 1920 ge...
Im Salier-Verlag ist ein weiteres Buch des 1920 geborenen Autors Rolf Appel mit dem Titel "Werkstatt für Freimaurer" erschienen. Die unter dem Untertitel "Nicht nur für Meister" veröffentlichten Vorträge sind nur eine kleine Auswahl. Acht Ordner, alle prallvoll mit Manuskripten, enthalten seine vielfältige Gedankenwelt. In 94 Logen im In- und Ausland war er ein gefragter Redner, darunter auch in den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Lettland und Litauen. Bemerkenswert waren seine Festreden zu den Literaturpreisträgern Max Tau, Lew Kopelew, Reiner Kunze und Arno Surminsky. Rolf Appel hat bisher 35 Bücher zum Thema Freimaurerei veröffentlicht und erhielt für seine Verdienste zahlreiche Auszeichnungen und Ehrenmitgliedschaften. Das Buch mit 216 Seiten ist zum Preis von 15 € direkt beim Salier-Verlag oder über die ISBN-Nummer 978-3-939611-97-4 in jeder Buchhandlung erhältlich.
250 Jahre Anna Amalia zu den drei Rosen in Weimar
Es gab Jahre des prächtigen Werdens, des Vergehen...
Es gab Jahre des prächtigen Werdens, des Vergehens und tiefster Dunkelheit, nachdem die ersten Logenmitglieder im Jahre 1764 durch die Namenspatronin Herzogin Anna Amalia die Stiftungsurkunde erhalten haben. Zu diesem Anlass wird es mehrere über das Jahr verteilte Veranstaltungen geben. Am 21. März wird es eine kleine Ausstellung im Stadtmuseum (Bertuchhaus) geben. Unter dem aus Lessings "Ernst & Falk" entliehenen Satzes "Die Freymäurerei war immer" kann man sich auf die Spuren der Freimaurerei in Weimar begeben. Am gleichen Tage lädt die Loge in die Musikschule "Ottmar Gerster", die frühere vom Br. Coudray gegründete erste Bürgerschule, zu einem musikalischen Empfang. Durch das Programm "Schröders Geist und Mozarts Noten" führt der Altgroßmeister Jens Oberheide, der Opernsänger Damon Nestor Ploumis und der Pianist Klaus Weidmann unterstützen ihn. Am 22. März wird die eigentliche Festarbeit zum 250-jährigen Bestehen der Loge durchgeführt. Am 2. Mai wird es eine öffentliche Veranstaltung zum Thema "Wieland, der Freimaurer" geben. Referent ist Prof. Dr. Klaus Manger, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Germanistische Literaturwissenschaft.      

Anstehende Termine
Sep
3
Mi
2014
20:00 Berlin: HYBRIS – Die überfordert... @ Goethe-Saal des Logenhauses
Berlin: HYBRIS – Die überfordert... @ Goethe-Saal des Logenhauses
Sep 3 @ 20:00
Vortragsabend und Diskussion. Größenwahn und grenzenlose Selbstüberschätzung sind mehr als je zuvor Triebkräfte menschlichen Handelns. Die Folgen davon sind krankhaft wuchernde Wirtschaftsaktivitäten, entfesselte Finanzmärkte, dysfunktionale Bildungs- und Infrastrukturen, aus dem Ruder laufende Großprojekte, unkontrollierbare Datenmengen[...]
Sep
20
Sa
2014
15:30 Bad Bentheim: Gemeinschaftsarbei... @ Kur- und Badhotel Bad Bentheim
Bad Bentheim: Gemeinschaftsarbei... @ Kur- und Badhotel Bad Bentheim
Sep 20 @ 15:30
Bad Bentheim: Gemeinschaftsarbeit der niederländischen und deutschen Großloge @ Kur- und Badhotel Bad Bentheim | Bad Bentheim | Niedersachsen | Deutschland
Das Jahr 2014 ruft durch zwei besondere Jahrestage schmerzlich in Erinnerung, dass es bei uns in Europa nicht immer friedlich zuging: Am 28. Juli jährt sich zum 100. Mal der Beginn des ersten Weltkrieges, am[...]
Okt
3
Fr
2014
18:00 Strasbourg: Maurerische Führung ... @ Kathedrale Straßburg
Strasbourg: Maurerische Führung ... @ Kathedrale Straßburg
Okt 3 @ 18:00
Strasbourg: Maurerische Führung in der Kathedrale @ Kathedrale Straßburg | Straßburg | Elsass | Frankreich
Die Loge “Insel zu den drei Ufern” in Lindau lädt interessierte Brüder und deren Partner zu einem abwechslungsreichen Wochenende in Strasbourg (Frankreich) ein, um insbesondere die berühmte Kathedrale und die alte Steinmetzloge und freimaurerischen Gesichtspunkten[...]
Okt
12
So
2014
10:30 Rasdorf: Freimaurer treffen sich... @ Point Alpha
Rasdorf: Freimaurer treffen sich... @ Point Alpha
Okt 12 @ 10:30
Rasdorf: Freimaurer treffen sich am Point Alpha @ Point Alpha | Rasdorf | Hessen | Deutschland
Mahnmal Point Alpha, Foto: Sven Teschke Die Loge „zum Frieden – la Paix“ i. Or. Fulda hat sich zum Ziel gesetzt, amerikanische und deutsche Freimaurer an dem ehemaligen US-Camp „Point Alpha“ zusammenzuführen. Dieser Ort galt[...]