Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland
Max Greger jr. am Flügel, Markus Schlesag am Bass und Gerold Braumandl am Schlagzeug

Max Greger jr. am Flügel, Markus Schlesag am Bass und Gerold Braumandl am Schlagzeug

Wenn „Freimaurer-Jazz“ im Veranstaltungskalender steht, zuckt in Passau schon lange kein Musikliebhaber mehr. Max Greger jr. am Steinway-Flügel, Markus Schlesag am Bass und Gerold Braumandl am Schlagzeug begeisterten das Passauer Publikum.

Die siebte öffentliche Veranstaltung ist es bereits, Jazz jetzt dreimal in Folge. Im Vorjahr Duke Ellington, dieses Mal dem Freimaurer-Jazzer George Gershwin gewidmet. Der wunderschöne Passauer Rathaussaal mit seiner ausgezeichneten Akustik war ein besonders stilvoller Rahmen.

Der 1951 in München geborene Max Greger startete seine ersten Klavierversuche im Alter von fünf Jahren. Während des klassischen Musikstudiums arbeitete er bereits als Studiomusiker und wurde Mitglied der „schwarzen“ Münchner Rock-Jazz-Band Hotline, in der er vor allem als Hammondorganist agierte. In der süddeutschen Jazz- und Rockszene erlangte er zu dieser Zeit ersten Bekanntheitsgrad.

1970 musste Max im Alter von 19 Jahren spontan für den erkrankten Pianisten der legendären Max Greger Big Band einspringen und war von diesem Tag an neun Jahre festes Mitglied im überaus erfolgreichen Orchester des Vaters. Max begleitete musikalisch verschiedene bekannte Gesangssolisten. Er „jammte“ in Jazzensembles mit Musikern wie Benny Bailey, Jimmy Woode, Herb Geller, Günter Lenz, Ack van Rooyen, Bobby Burges, Bobby Jones, Horst Jankowski, u.v.a. Neben seiner international erfolgreichen Tätigkeit als Pianist, Komponist und Arrangeur leitet Max Greger jr. mehrere Jazzformationen mit verschiedensten Stilrichtungen vom Blues, Swing, Mainstream bis hin zum Souljazz. Max Greger jr. ist ein  überaus einfühlsamer Pianist und Sänger, der den Jazz mit der für ihn charakteristisch swingenden Spielweise interpretiert. Die Passauer hatten Glück. Gershwin zählt zu Max Gregers Lieblingskomponisten und so fehlten Glanznummern wie „Rhapsody in Blue“ ebensowenig wie „Summertime“.

2016 kann die Loge zu den vereinigten drei Flüssen i.O. Passau auf 240 Jahre ihres Bestehens zurückblicken (Matrikelnummer 113). Dann wird man wohl ein Jahr auf Jazz verzichten und Bruder Mozart bemühen. Und wieder werden ein paar Passauer mehr erfahren, dass Freimaurerei schon sehr lange positiver Bestandteil ihrer 2000-jährigen Stadt ist.

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