300 Jahre Freimaurerei – eine Standortbestimmung

16. März 2017
Völkerschlachtdenkmal in Leipzig (Foto: Manuel Schönfelder)

Völkerschlachtdenkmal in Leipzig (Foto: Manuel Schönfelder)

Anlässlich des Jubiläumsjahres zum 300-jährigen Bestehen der „modernen Freimaurerei“ wird im Rahmen einer Matinee eine Podiumsdiskussion stattfinden, zu der der Historiker Prof. Dr. Helmut Reinalter aus Innsbruck, der Philosoph Prof. Dr. Klaus-Jürgen Grün aus Frankfurt am Main und der Künstler Jens Rusch aus Brunsbüttel ihre Teilnahme zugesagt haben. Ziel ist es, gemeinsam mit den Gästen über eine offene und selbstkritische Standortbestimmung der Freimaurerei in der heutigen Zeit zu diskutieren.

Noch immer haftet der Freimaurerei der Ruf des Geheimnisvollen an, gleichzeitig wird sie als Bewahrerin aufklärerischer ethischer Werte, wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität stilisiert. In der Zeit der Aufklärung waren nahezu alle wichtigen Denker, Künstler und Politiker Mitglieder des Freimaurerbundes. Auch heute, im Jahr 2017, sind etwa 6 Mio. Menschen auf der ganzen Welt aktive Freimaurer – doch wie verstehen diese ihr Wirken in der heutigen Zeit? Welche Werte der Freimaurerei sind
inzwischen umgesetzt – welche Werte haben an Bedeutung verloren? Sind technischer Fortschritt, demokratische Gesellschaftsformen, moderne Wissenschaften und Kommunikationsmedien die Früchte der Aufklärung – oder ist im Gegenteil die Aufklärung gescheitert? Was kann freimaurerisches Denken und Handeln in der heutigen Zeit überhaupt noch bewirken?

Neben dem Podiumsgespräch wird es zwei Buchvorstellungen geben, eine kleine Ausstellung sowie musikalische Umrahmung.

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