70 Jahre Schleswig-Holstein – und die Freimaurer machen mit

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Stand der Freimaurer des Distriktes Schleswig-Holstein / Mecklenburg-Vorpommern

Stand der Freimaurer des Distriktes Schleswig-Holstein / Mecklenburg-Vorpommern

Anlässlich des 70. Geburtstages des Landes Schleswig-Holstein nahm auch der Distrikt Schlewswig-Holstein / Mecklenburg-Vorpommern mit einem Pavillon in Eutins „Gelber Meile“ (Bildung, Kultur, Kunst) an den Feierlichkeiten teil.

Hier präsentierte sich „Der Echte Norden“, wie sich Schleswig-Holstein selbst bezeichnet, auf einer besonderen Leistungsschau. Institutionen, Unternehmen, Hochschulen, Vereine, Organisationen, Kunstschaffende, waren auf dem Festgelände vertreten. So auch die Freimaurer, die Teil der Gesellschaft und in Ihrer Heimat verwurzelt sind. Viele bewegende Momente haben die Eutiner Freimaurer am Wochenende erlebt. Ganz Eutin voller einheitlicher Pavillons, die Straßen und Plätze säumten. Ein buntes Freizeitprogram bei zum Teil kühlem Wetter lockte die Eutiner mit Stolz zu „Ihrem“ Bürgerfest

Der ansprechende, behindertengerechte Pavillon lud die Vorübergehenden zum Verweilen und Nachfragen ein. „Mein Opa war Freimaurer“- „Auf meinem Dachboden steht eine Kiste mit Büchern und Mitgliedslisten von vor 1938, wollen sie die haben?“-„An meinem Haus ist ein Freimaurersymbol, wollen sie es noch vor der Renovierung fotografieren?“ So oder ähnlich lauteten die Ansprachen. Bei Kaffee und Kuchen erläuterten die Distriktsbeamten SH/MV (AFuAM) mit Unterstützung von Eutiner-Logenmitgliedern sowie Beamten der Provinzialloge des Freimaurerordens den Sinn der Freimaurerei.

„Kann denn jeder Freimaurer werden?“, „Warum keine Frauen in den Logen?“, „Ist Freimaurerei noch zeitgemäß?“, Fragen wie diese aber auch „Erklären Sie mir mal kurz was Freimaurerei ist“ oder “Was ist das Geheimnis?“ wurden nett und freundlich. Viele Vorurteile und Berührungsängste konnten überwunden, Kontakte geknüpft werden.

„Es hat Spaß gemacht“, waren sich alle einig; “Sehen und gesehen werden, kein Grund sich vor der Öffentlichkeit zu verstecken“. Das sahen auch viele Besucher so und fanden den öffentlichen Auftritt an der Zeit.