Arbeitstagung der Forschungsloge in Hannover

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"Nanas" der Künstlerin Niki des Saint Phalle an Hannovers Leineufer

© Blickfang / Adobe Stock

Vom 12. bis 14. Oktober findet in Hannover die 54. Arbeitstagung der Forschungsloge "Quatuor Coronati" statt. Thema ist "Zwischen anhaltender Gegnerschaft und zunehmender Akzeptanz".

“Das Freimaurerbild in der deutschen Öffentlichkeit und die Präsenz des Bundes im öffentlichen Raum”, so der Untertitel der dreitägigen Veranstaltung ändert sich, verharrt aber nach wie vor zwischen Gegnerschaft, Vorurteilen und Unkenntnis auf der einen und zunehmender Akzeptanz und einem guten Ruf bei Teilen der Bevölkerung auf der anderen Seite.

Etliche interessante Vortäge werden den Besuchern im Logenhaus in der Lemförder Straße in Hannover geboten. Nach der Begrüßung und Eröffnung durch Thomas Forwe, den Meister der Forschungsloge referiert Hans-Hermann Höhmann über “Das ‘Geheime’ und das ‘Öffentliche’ in den Diskursen der Freimaurer, gefolgt von einem Vortrag von Christian Meier über den “Wandel zum Positiven? Die deutsche Presse und die Freimaurerei.” Helge Björn Horrisland aus Kristiansand berichtet über “Die ‘völkische Freimaurerei’ in Deutschland und ihren Einfluss auf die internationalen freimaurerischen Beziehungen”. Die ehemalige Großmeisterin der Frauen-Großloge, Helga Widmann, schildert die Wahrnehmung der Freimaurerinnen in der Öffentlichkeit und von Henk Masselink erfahren die Besucher etwas über den Großosten der Niederlande und sein gesellschaftliches Umfeld. Ein weiterer Blick über die Grenzen kommt von Alain de Keghel in seiner “Fallstudie Frankreich”. Den Haupttag beschließt Reinhard Markner unter dem Thema “Eine Freimaurerei der Mittelmächte” mit einem Blick auf die Berliner Konferenz 1918.

Am Sonntag schließt die Akademietagung mit dem gewohnten zweistündigen Abschlussgespräch, moderiert von Thomas Forwe.

Anmeldungen sind bis zum 24. September 2018 an den Sekretär unter sekretaer@quatuor-coronati.org zu richten, der gerne weitere Fragen zur Veranstaltung beantwortet.

Die Forschungsloge „Quatuor Coronati“ wurde 1951 mit Sitz in Bayreuth gegründet. Sie gehört den Vereini­gten Großlogen von Deutschland an (Matrikelnummer 808). Die Loge ist inzwischen auf rund 1600 Mitglieder allein aus deutschen Großlogen angewachsen und wurde damit zum bedeutendsten Träger freimaurerischer Forschung in Deutschland. Tätigkeitsfeld ist neben Grundlagen­for­schung auch angewandte Forschung, die der freimaurerischen Praxis dienen soll.