Großlogentreffen 2019 in Mannheim

Wasserturm in Mannheim Foto domeckopol / pixabay

Das Großlogentreffen 2019 findet vom 29. bis 31. Mai in Mannheim statt und steht unter dem Motto "Die Welt verändert sich dramatisch — und wir?" Viele Besucher werden erwartet.

Die Großlogentreffen finden alle zwei Jahre in unterschiedlichen Orten statt. Anders als die ebanfalls alle zwei Jahre stattfindenen Großlogentage sind sie keine vereinsrechtliche Zusammenkunft, sondern konzentrieren sich einerseits auf Vorträge und Diskussionen zu Themen der Freimaurerei sowie auf Geselligkeit.

Das inhaltliche Thema dieses Jahres orientiert sich an einem Ausspruch des italienischen Schriftstellers Giuseppe Tomasi de Lampedusa “Die Welt verändert sich dramatisch — und wir?” In Lampedusas einzigem Roman “Der Leopard” geht es um die Frage der Anpassung an geänderte Verhältnisse. Viele Logen beschäftigen sich mit dem Wandel der Gesellschaft und mit der Frage, wie Freimaurer damit umgehen, etliche Beiträge auch auf dieser Website und in der Zeitschrift “Humanität” spiegeln die Fragen wider. In Mannheim will man sich einen ganzen Tag damit beschäftigen und auf die eine oder andere Frage Antworten finden.

"Unser diesjähriger Gastgeber und Ausrichter, die Loge "Carl zur Eintracht", ist die älteste Freimaurerloge im Rhein-Neckar-Raum. Seit dem Jahr 1756 ist sie gesellschaftspolitisch nicht mehr aus Mannheim wegzudenken. Das ständige Angebot zwischen Tradition und Moderne, Besinnlichkeit und Geselligkeit sowie Kultur und tagesaktuellen Themen ist täglicher Anspruch an alle Brüder."

Ralph Meixner, Distriktmeister Baden-Württemberg

Für die große Zahl an erwarteten Brüdern, Damen und Gästen haben die Organisatoren ein anspruchsvolles Programm geschnürt. So ist beispielsweise für Damen und Gäste eine Führung durch die Kunsthalle Mannheim geplant, die bereits seit mehr als hundert Jahren das kulturelle Leben in Mannheim prägt. 1909 gegründet ist sie eine der ersten Bürgersammlungen der Moderne weltweit. Deutschlandweit zählt sie mit Werken von Édouard Mant bis Francis Bacon und einen Skulpturenschwerpunkt zu den angesehensten bürgerschaftlichen Sammlungen der deutschen und internationalen Moderne bis zur Gegenwart.

Das Technoseum in der Museumsstraße bietet Anschauungsmaterial zur Industrialisierung des deutschen Südwestens in Geschichte und Gegenwart. In dieser Technikatmophäre treffen sich die Teilnehmer des Großlogentreffens zu einem geselligen Beisammensein, die “Blue Note Jazz Company” begleitet die Veranstaltung mit einer Zusammenstellung von New Orleans Jazz bis zum eleganten Jazz der Swing-Zeit.

Während die Brüder Freimaurer sich im Tagungshotel mit den Zukunftsfragen ihres Bundes beschäftigen, können die Damen und Gäste bei einer Führung durch die verwinkelten Gassen die vielen Facetten der Heidelberger Altstadt kennenlernen und mit der Berbahn hinauf zum Schloss fahren.

Detaillierte Informationen liegen jeder Loge bereits vor oder können bei der Kanzlei der Großloge unter kanzlei@freimaurerei.de angefordert werden. Anmeldungen sind bitte an die Kanzlei zu richten.

Continue reading...

Steht auf, meine Brüder, und wehrt Euch !

(Bild: suju / pixabay)

"Freimaurer, Juden und Jesuiten haben sich gemeinsam verschworen gegen das national gesonnene Deutschtum. Die Freimaurer richten die Menschen ab zum künstlichen Juden." So sahen das Ludendorff und andere insbesondere in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Vortrag von Wolf Thiel bei einer Gemeinschaftsarbeit der Karlsruher Logen im Dezember 2018

Freimaurerei wurde als Ausfluss einer volklosen Weltanschauung verunglimpft (Alfred Rosenberg, Freimaurerische Weltpolitik im Lichte der kritischen Forschung, S. 4, zit. nach Franziska Böhl Freimaurerei und Diktatur. S. 86). Nein, so weit sind wir noch nicht. Aber: Wenn ich „volklos“ mit „heimatlos“ gleichsetze, gäbe es da Widerspruch bei Pegida-Demonstrationen? Es gibt schon wieder die Aufkleber mit den rot durchgestrichenen freimaurerischen Symbolen. Ähnlich wie „Atomkraft, nein danke!“ bedeutet es dann „Freimaurer, nein danke!“. Wenn dies vor dem Logenhaus an Laternenmasten klebt, hat das schon etwas Bedrohliches

Frage: Würden Sie mit einer Mütze mit erkennbaren Freimaurersymbolen an einer Pegida-Demonstration teilnehmen? Genauso wenig, wie Sie als Jude mit Kippa dorthin gingen! Pegida steht als pars pro toto. Ich könnte auch Chemnitz sagen, oder Kandel, oder …? Ist das nicht schlimm? Wir leben im 21. Jahrhundert! Das sollte schon ein Grund sein, über die Rolle nachzudenken, die die Freimaurerei in unserer heutigen Gesellschaft spielt oder spielen sollte.

Wir – damit meine ich jedenfalls die blaue Freimaurerei – leiten uns ab von den Gedanken der Aufklärung. Aufklärung war der Wunsch danach, dass menschliche Angelegenheiten von der Vernunft geleitet werden, anstatt durch Religion, Aberglauben oder Offenbarung. Aufklärung bedeutet Glaube an die Kraft der Vernunft, an ihre Fähigkeit, die Gesellschaft zu verändern und das Individuum von den Fesseln der Tradition oder der willkürlichen Autorität zu befreien (Dorinda Outram, The Enlightenment, Cambridge University Press).

Unsere Grundideale Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität kommen aus dieser Tradition. Es muss uns gelingen, diesen Wertekanon heute – und nicht in einer Rückschau auf zweifellos bedeutende freimaurerische Gepflogenheiten oder auch Persönlichkeiten – überzeugend zu leben. Nur so können wir den Beweis erbringen, dass wir auf dem richtigen Weg zum „Tempelbau der Humanität“ sind. Nur so können wir uns überzeugend in die heutige Gesellschaft einbringen (Peter Stumpe, Für die Zukunft einer aufgeklärten, humanitären Freimaurerei, Homepage der Großloge AFuAM, Zugriff 23.06.2015).

Hierzu gehört im Übrigen auch, dass wir auf Esoterik und Okkultismus oder auch mittelalterliche sakrale Magie verzichten. Damit ist natürlich nicht unsere freimaurerische Symbolsprache gemeint; sie hat mit Esoterik und Okkultismus nichts gemein. Esoterik und Okkultismus wollen über Unbekanntes und Verborgenes Aussagen machen, die unbewiesen, unwissenschaftlich und irreführend sind. Bis zum Beweis des Gegenteils behaupte ich, dass solche Aussagen auch falsch sind. Solche Paraphänomene stehen in fundamentalem Widerspruch zur Methode der heutigen Wissenschaft. Sie haben in der emanzipierten Freimaurerei des 21. Jahrhunderts keinen Platz. Dem Philosophen und elsässischem Schriftsteller Otto Flake ist zuzustimmen, wenn er sagt: „will man die Welt begrifflich bewältigen, so müssen die Begriffe der Wirklichkeit entnommen werden; das heißt, sie müssen dem Forschen, der kritischen Untersuchung standhalten.“ (Peter Stumpe a.a.O.)

Zurück zum Thema: Man könnte meinen, die Grundwerte unseres Bundes sind heute Allgemeingut. Kaum jemand wird sich als unmenschlich, intolerant oder freiheitsfeindlich bezeichnen. Die gelebte Realität sieht leider anders aus. Unsere Werte werden in einem erschreckenden Maß mit Füßen getreten. Betrachten wir die gesellschaftliche Entwicklung auch in anderen Ländern wie z.B. der Türkei, Ungarn, Polen, Brasilien oder auch den USA – die Liste ließe sich nahezu beliebig verlängern –, dann sehen wir Menschen an der Macht, die sich keiner unserer Tugenden verschrieben haben. Erschreckenderweise stellen wir jedoch auch fest, dass diese Menschen in vielen Fällen nicht durch Gewalt an die Macht gekommen sind. Sie wurden von Menschen gewählt, denen offensichtlich Werte wie Freiheit, Toleranz, Gleichheit, Brüderlichkeit und Humanität nicht wichtig sind. Nicht akzeptieren kann ich das Argument, man habe ja nicht die Intoleranz gewählt, sondern nur seinem Protest Ausdruck verleihen wollen. Wer mit den Wölfen heult, muss sich auch als Wolf behandeln lassen!

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung könnte der Eindruck entstehen, die Freimaurerei sei eine Art Antithese zur gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Ist sie ein Relikt der alten Zeiten einer im Prinzip bürgerlichen Gesellschaft, ein Anachronismus alter Männer? Die Frage tut weh! Es genügt jedoch nicht, große Reden von hehren Idealen zu schwingen oder sich nur über bedeutende Freimaurer in vergangenen Jahrhunderten auszulassen. Wir müssen da schon konkreter werden. Was können, sollen oder müssen wir tun?

Der Großredner unserer Großloge hat anlässlich des Großlogentages 2016 in Darmstadt eine Zeichnung aufgelegt mit dem Titel „Müssen wir schweigen oder müssen wir handeln?“. Das genau ist die Frage, die uns alle heute umtreiben muss.

Beginnen wir mit der ersten Alternative: „Müssen wir schweigen?“ Das Wort „müssen“ implementiert, es sei unsere freimaurerische Pflicht zu schweigen. Woraus sollte sich das ergeben? Nein, wir schauen nicht in die Alten Pflichten. Sie sind in diesen Fragen zu sehr von der damaligen innenpolitischen Situation in England geprägt. Schauen wir zunächst in die Verfassung unserer Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland. In Artikel 2 heißt es:

„In Achtung vor der Würde jedes Menschen treten sie (gemeint: die in den Mitgliedslogen arbeitenden Maurer) ein für die freie Entfaltung der Persönlichkeit und für Brüderlichkeit, Toleranz und Hilfsbereitschaft und Erziehung hierzu. Glaubens-, Gewissen- und Denkfreiheit sind den Freimaurern höchstes Gut. Freie Meinungsäußerung im Rahmen der Freimaurerischen Ordnung ist Voraussetzung freimaurerischer Arbeit.“

Bedeutet die Verpflichtung auf Gewissens- und Denkfreiheit auch, dass ich als Ergebnis der Denkfreiheit und möglicherweise als Ausdruck meiner Toleranz respektieren muss, wenn jemand die fundamentalen Werte unseres Bundes und damit auch der Verfassung unseres Staates ablehnt? Müssen wir dann aus Gründen der Toleranz schweigen? Das kann nicht sein. Artikel 2 der Verfassung führt aus, die Freimaurer treten ein u.a. für die freie Entfaltung der Persönlichkeit und für Toleranz. Ich kann nicht schweigend für etwas eintreten. Also muss ich in diesen Fällen reden oder handeln.

Es wird unter Brüdern immer wieder behauptet, Fragen der Religion oder der Politik dürften in der Loge nicht behandelt werden. Die Alten Pflichten würden dies verbieten. Das ist in dieser Allgemeinheit nicht zutreffend. Die Alten Pflichten Andersons führen zwar in Abschnitt III aus: Wir Maurer „sind entschieden gegen politische Erörterungen, die noch nie zur Wohlfahrt der Loge gereicht haben und nie reichen werden.“

Im englischen Original heißt es hier „politics“. Die Historikerin Margaret Jacob erläutert zum politischen Umfeld der Entstehung der Alten Pflichten in England:

„Wenn sie von ‚politics‘ spricht, so meint die freimaurerische Konstitution die Parteipolitik, das Wüten der Partei, wie es durch die Schaffung einer neuen politischen Nation entstand, als Ergebnis der Revolution von 1688/89. Politik war der Kampf um die Macht zwischen Whigs und Tories, zwischen Hof und Land.“

Die Aussage, Gespräche über Politik seien in der Loge verboten, ist schlichtweg falsch. Aus gutem Grund reden wir nicht über Parteipolitik. Aber ein Bund, der sich die freiheitlichen Ideale der Aufklärung auf die Fahnen geschrieben hat, ist zutiefst politisch, nicht parteipolitisch, aber eben gesellschaftspolitisch. Darüber wollen und müssen wir sprechen und Position beziehen. Auch die Alten Pflichten verbieten nicht, über Politik zu reden. Wir dürfen uns nicht über Politik streiten; das ist etwas ganz anderes, so ausdrücklich Wolfgang Kreis auf dem Großlogentag in Darmstadt.

Ich werde immer wieder gefragt, ob die Aufforderung, klar Position zu beziehen, nicht im Widerspruch zum freimaurerischen Postulat nach Toleranz im Umgang miteinander stehe. Diese Fragte lässt sich ganz klar mit einem eindeutigen „Nein“ beantworten. Toleranz bedeutet nicht Beliebigkeit der eigenen Meinung. Es besteht immer noch ein deutlicher Unterschied zwischen Meinung und Unfug (Thomas Bierling, Freimaurerei im postfaktischen Zeitalter, Humanität 6/2018, S. 22) oder zwischen Meinung und Unwahrheit. Das kann nicht nur, das muss in der Loge deutlich angesprochen werden. Freimaurerei war immer ein Rahmen, in dem vieles möglich war (Monika Neugebauer-Wölk, zit. nach Höhmann, Zwischen anhaltender Gegnerschaft und zunehmender Akzeptanz, Einleitungsvortrag 54. Arbeitstagung QC ). Ein Rahmen ist immer zugleich auch eine Begrenzung. Wer sich außerhalb dieser Grenzen aufstellt, hat keinen Anspruch auf freimaurerische Toleranz.

Die Freimaurerei muss die Unverbindlichkeit und Verschwommenheit ihrer hergebrachten Wertvorstellungen überwinden und sich sowohl geistig als auch in ihrer gesellschaftlichen Aktivität als humanitäre, soziale, demokratisch-pluralistische und antiideologische Kraft profilieren.( Hans Hermann Höhmann, Vier Thesen zur Erneuerung der Freimaurerei (1971) in Plädoyer für eine verantwortliche Freimaurerei in Freimaurerei, Analysen, Überlegungen, Perspektiven S. 249). Das beginnt in den Logen.

Die Zeichnung des Großredners hätte zutreffend als Titel haben müssen: „Dürfen wir schweigen oder müssen wir handeln? Auch das ist eine rhetorische Frage, natürlich müssen wir handeln! Wenn missbilligte Politiker „entsorgt“ werden sollen, ein entfesselter Mob zur Seenotrettung von Flüchtlingen „Absaufen“ grölt, bei menschengefährdender Brandstiftung Beifall geklatscht wird, bei Demonstrationen symbolische Galgen für andersdenkende Menschen oder Politiker mitgeführt werden, die Abschaffung bzw. das Verbot der angeblichen Lügenpresse gefordert wird und Journalisten bei ihrer Arbeit körperlich bedroht und behindert werden, für Flüchtlinge und Asylbewerber eine Eisenbahnfahrkarte (ohne Rückfahrt) nach Ausschwitz gefordert wird, dann ist der Freimaurer in besonderer Weise gefordert, Position zu beziehen. Die Freimaurer müssen zumindest Wortführer des Aufschreis sein, der durch unsere Gesellschaft hallt oder leider besser gesagt hallen sollte!

Was bedeutet das konkret? Durch den Tempel hallt der Ruf „Zu den Waffen, meine Brüder“? Oder sollen wir Barrikaden errichten? Natürlich ist das Unfug. Niemand verlangt, dass ein Bruder sich oder seine Familie gefährdet. Aber einfaches Schweigen, das dann auch noch als Zustimmung missverstanden wird, kann es nicht sein. Mitgehen zur Demonstration nur als Zeichen des Protests (gegen was auch immer?) unter Distanzierung von etwaigen Auswüchsen? Man stand zwar dabei, hat aber nicht „Absaufen“ gegrölt und ist deshalb ein guter Freimaurer? So geht es auch nicht! Wir kennen den Spruch: „Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen“, jur. nennt man das im Zweifel Mittäterschaft.

Innere Emigration war noch nie glaubwürdig. Wir müssen den Mund aufmachen und Position beziehen. Wir bedeutet nicht „die Großloge“ oder ein abstrakter Begriff wie „die Freimaurer“. Wir heißt ganz konkret „Du“ und „ich“! Position beziehen vielleicht nicht in einer potentiell gewaltbereiten Demonstrationsumgebung, aber im privaten Umfeld und vor allem auch in der Loge.

Dies ist ein Kommentar, der die Meinung des Autors und nicht zwingend die Sichtweise der Großloge, der Redaktion oder der Mehrheit der Freimaurer darstellt. Gleiches gilt für ggf. nachfolgend abgegebene Kommentare. Die Redaktion behält sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

Continue reading...

Neujahrsempfang der Wolfsburger Loge “Carl zur siegenden Wahrheit”

Stuhlmeister Mike Morris, Bürgermeister Matthias Neulich, Herr Plot, Altstuhlmeister Lutz Dietrich bei der Scheckübergabe

Anlässlich des gut besuchten Neujahrsempfanges der Wolfsburger Loge "Carl zur siegenden Wahrheit" spendete die Bruderschaft 3.500 € an den Gifhorner Kinderfonds "Kleine Kinder immer satt".

(Wolfsburg/ld) Der Neujahrsempfang der Freimaurerloge „Carl zur siegenden Wahrheit“ im Hoffmannhaus in Fallersleben war trotz ungünstigen Wetters gut besucht. Aus dem Einzugsbereich waren der Gifhorner Bürgermeister Matthias Nehrlich und der Samtgemeindebürgermeister Herr Metzlaff aus Isenbüttel erschienen. Der Altstuhlmeister der Loge Lutz Dietrich stimmte die Gäste und Logenmitglieder auf das Programm ein mit Informationen über die Inhalte und ethischen Wertvorstellungen der Freimaurer als Grundlage für Mitmenschlichkeit, Toleranz und Wohltätigkeit. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Herren Peter Boenisch und Zlatko Baban von der Kreismusikschule Gifhorn.

Der Festvortrag von Prof. Dr. Bauer über Sprache im 21. Jahrhundert beleuchtete in kurzweiliger und informativer Form viele Facetten dieser menschlichsten aller Ausdrucksformen, ihrer verbindenden und trennenden Funktion, ihrer klärenden und verschleiernden Möglichkeiten, ihre anregende, ruhigstellende oder manipulative Bedeutung bis hin zur Anstiftung zu Liebe oder Hass. Die Aufforderung zur Nutzung der Sprache als Instrument zur Förderung der Humanität wies in die Zukunft.

Im Anschluss wurde im Rahmen des sozialen Engagements der Loge durch den Stuhlmeister Mike Morris an Herrn Bürgermeister Matthias Nerlich und Herrn Ploog vom Gifhorner Kinderfonds „Kleine Kinder immer satt“ eine Spende von 3.500 € überreicht. Es handelte sich um eine Spende der Brüder in Höhe von 2.500 €, die durch das Freimaurerische Hilfswerk um 1.000 € aufgestockt wurde.

Nach Dankesworten von Herrn Ploog wurden beim anschließenden Buffet Meinungen ausgetauscht, Gedanken vertieft und Aktionen für das neue Jahr angestoßen.

Continue reading...

Anstehende Termine

Foto: Basti93 / pixabay

Die Logen, Distrikte und Großloge haben viele Veranstaltungen im Jahr, viele davon öffentlich. Schauen Sie, ob etwas für Sie dabei ist. Die Logen freuen sich über Ihren Besuch.

Januar

23Jan19:30Bremen: Neujahrskonzert des Distriktes19:30 Oelzweighaus, Kurfürstenallee 8, BremenOrganisator: Roland zu den Alten PflichtenÖffentlich:Anmeldung erbeten,Öffentlich

25Jan19:00Gummersbach: Burns Supper19:00 Wyndham Garden Hotel Gummersbach, Hückeswagener Str. 4, 51647 GummersbachOrganisator: Zur oberbergischen TreueÖffentlich:Anmeldung erbeten,Öffentlich

27Jan14:00Erfurt: Heine, Marx und Maurerei14:00 Haus Dacheröden, Anger 37, 99084 ErfurtOrganisator: Alpha OriÖffentlich:Öffentlich

Februar

Keine Termine

Eine vollständige Übersicht können Sie unter https://www.afuamvd.de/termine/ abrufen.

Continue reading...

Logenspende — damit das Mittagessen allen Schülern schmeckt

v.l. Altstuhlmeister Matthias Volk, Dieter Weis, Christel Schwebel, Christine Weyrich, Stuhlmeister Dieter Heusel

Die Odenwälder Freimaurerloge "Zu den drei Sternen" spendete an den Förderverein der Theodor-Litt-Schule, um allen Schülern die Teilnahme am Schulmittagessen zu ermöglichen.

(Michelstadt/es). Seit genau einem Vierteljahrhundert gibt es den Förderverein der Theodor-Litt-Schule. Seit genau einem Vierteljahrhundert tragen Mitgliederbeiträge und Spenden dazu bei, dass sich die TLS als „Toller Lebensraum Schule“ eines guten Rufes erfreut. Mit Fördervereinsgeld finanziert werden viele Projekte, für die staatliche Mittel nicht zur Verfügung stehen. Das gilt für die Anschaf-fung von elektronischen Schultafeln über den Kauf von Musikinstrumenten bis hin zur Unterstützung von Schülern, die sonst an Studien- oder Klassenfahrten aus Geldmangel nicht teilnehmen könnten. Denjenigen Schülern zugewandt hat sich jetzt die Odenwälder Freimaurerloge „Zu den drei Sternen“, die aus pekuniären Gründen auf ein Schulmittagessen verzichten müssen. Speziell für sie bestimmt ist der Zuschussbetrag in Höhe von eintausend Euro, den Stuhlmeister Dieter Heusel und Altstuhlmeister Matthias Volk an Schulleiter Dieter Weis, die für den Schulsozialfonds zuständige Christel Schwebel und die in der Schulküche Regie führende Fachlehrerin Christine Weyrich überreichten.

Continue reading...

Eine Bruderschaft, die unter die Haut geht

Freimaurerische Tattoos und ihre Bedeutung

Von René Schon

„‚Ich bin ein Meisterwerk.‘ Sein massiger Körper war rasiert und glatt. Mal’akh schaute zuerst auf seine Füße, die mit den Schuppen und Klauen eines Falken tätowiert waren; dann bewegte sein Blick sich hinauf zu seinen muskulösen Beinen, die als gemeißelte Säulen gestaltet waren – das linke Bein spiralförmig, das rechte mit vertikalen Streifen. Seine Lenden und sein Magen bildeten einen verzierten Torbogen, und seine mächtige Brust war mit dem doppelköpfigen Phönix geschmückt … jeder Kopf im Profil zur Seite gewandt, sodass Mal’akhs Brustwarzen das jeweilige Auge bildeten. Schultern, Hals, Gesicht und der rasierte Kopf waren vollständig mit einem verschlungenen Muster von alten Symbolen und Zeichen bedeckt. ‚Ich bin ein Artefakt … ein sich entfaltendes Bild.‘“ (aus: Dan Brown „Lost Symbol – Das verlorene Symbol“)

Dan Brown hat sich in seinem Buch „Das verlorene Symbol“, in dem es – mit der Absicht, Spannung zu erzeugen – um geheime Riten und seltsame Bräuche der Freimaurerei geht, auch mit dem Thema Tattoos auseinandergesetzt. Im Buch wird beschrieben, wie eine der Hauptfiguren ihren Körper mit freimaurerischen Symbolen und Motiven verziert hat.

Selbstverständlich wird man bei der Aufnahme in den Bund der Freimaurer nicht etwa mit einer Tätowierung versehen, allerdings entschließen sich manche Brüder, mit einem Tattoo ihre Zugehörigkeit zum Bruderbund nach außen zu tragen. Dies bedeutet aber auch ein gleichzeitiges Verlassen der Deckung. Der Bruder „outet“ sich. Je nach Motiv kann ein Bruder so auch in der Öffentlichkeit als Freimaurer identifiziert werden. In einigen Fällen geht dies sogar so weit, dass sich mehrere Brüder einer Loge ein gemeinsames „Logen-Tattoo“ stechen lassen. Doch warum lassen sich Menschen freiwillig unter Schmerzen „bemalen“?

Die Geschichte des Tattoos

Schon vor Jahrtausenden haben Menschen verschiedene Möglichkeiten genutzt, um ihre Körper zu verzieren. Meist wurde damit die Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder zu einem bestimmten Lebensabschnitt ausgedrückt. Die Hautbilder erfüllten eine wichtige soziale Rolle in einzelnen Kulturen und waren oft Bestandteile von Ritualen.

Lange Zeit galten die Tattoos aus dem alten Reich der ägyptischen Hochkultur als die ersten ihrer Art. Um 2000 vor Christus gelangten Tattoos schließlich nach China und später nach Griechenland. Die Verbreitung der „Körperkunst“ war nicht mehr aufzuhalten. Mit der Zeit erreichte sie schließlich auch Japan. Dort wurden Tattoos vor allem bei religiösen und zeremoniellen Ritualen verwendet. Und vor allem auf Borneo galten Frauen als große Tattoo-Künstlerinnen. Sie schufen die Designs, die den einzelnen Lebensabschnitten zugeordnet waren und die die Stammeszugehörigkeit darstellten.

Auch wenn Tattoos sehr beliebt waren, so waren sie zu dieser Zeit häufig mit Infektionen verbunden, die oftmals tödlich endeten. Steriles Arbeiten und Desinfektion spielten damals keine Rolle. Die Wunden, die dem Körper beim Tätowieren zugefügt und mit Kohlepulver eingefärbt wurden, entzündeten sich schwer und vernarbten. Das „Überstehen oder Überleben“ dieser gefährlichen Tortur gilt bis in die heutige Zeit bei einigen Kulturen als Zeichen des Erwachsenwerdens und der Gunst der Götter.

Im Jahre 1765 führte der britische Kapitän James Cook das Wort „Tattoo“ in die englische Sprache ein. In seinen Aufzeichnungen während der Reisen nach Polynesien beschrieb Cook Menschen, die ihre Körper mit Farbe bemalten und die diese Motive als „Tattoo“ bezeichneten.

Einer der ältesten archäologischen Funde eines Menschen mit Tattoos ist sicherlich die Gletschermumie Ötzi. Er trägt mehr als 60 überwiegend geometrische Figuren sowie Linien und Punkte auf seinem Körper. Diese wurden, wie es auch heutzutage bei einigen Naturvölkern üblich ist, in die Haut geritzt und mit Kohlepulver eingefärbt. Umstritten ist hierbei allerdings die Bedeutung. Einige Forscher sehen es als „reine Körperbemalung“, andere erkennen darin eine Art Schmerztherapie, ähnlich der Akupunktur.

Der Sprung in die Neuzeit erfolgte durch die neuen Möglichkeiten der Elektrizität und Feinmechanik. Wurden die Motive bis dato noch mit Nadeln und Schnitten unter die Haut gebracht, revolutionierte ein Mann namens Samuel O’Reilly das Tätowieren. Er hatte am Chatham Square in New York einen Laden eröffnet, in dem bereits elektrische Tattoo-Maschinen benutzt wurden. Diese Maschine beruhten auf der elektrischen Nadel von Edison, bei der eine Nadelspitze einen Durchschlag erzeugt. Die elektrische Tattoo-Maschine bestand aus beweglichen Windungen, einer Nadelstange und einer Spule. Bis heute sind diese Teile nach wie vor noch die gebräuchlichsten Komponenten einer Tattoo-Maschine. Dieses auch als „Gun“ (also „Pistole“) bezeichnete Werkzeug ist die bis heute gängigste und effizienteste Methode, seine Haut mit einem Bild zu verzieren.

Asozial und kriminell?

Weit bis ans Ende des letzten Jahrhunderts galten tätowierte Menschen noch als „asozial“ und „kriminell“. Die Ursache ist sicherlich darin zu sehen, dass Mitglieder verschiedener Gangs und krimineller Gruppierungen ihre Zugehörigkeit durch Tattoos sichtbar machten. Etwa die bekannteste japanische Mafia-Organisation, die Yakuza, deren verschiedene Banden sich durch unterschiedliche Symbole abgrenzen.

Diese Assoziation führt heutzutage zu kuriosen Begebenheiten. Menschen, die großflächige Tätowierungen auf ihrem Körper tragen, wie ich selbst, dürfen etwa in Japan keine öffentlichen Bäder aufsuchen. Die Verbindung zu den Yakuza ist hier zu stark im Bild der Gesellschaft verankert.

Freimaurerische Tattoos

Die Geschichte der freimaurerischen Tätowierungen liegt weitgehend im Dunkeln. Es finden sich keinerlei Aufzeichnungen unserer Vorfahren dazu. Es ist also ein vergleichsweise neues Phänomen. Wir wissen jedoch von Aussagen älterer Brüder, die während des Zweiten Weltkriegs an den europäischen Fronten kämpften. Ähnlich wie bei Seeleuten fanden sich bei Soldaten durchaus freimaurerische Motive auf der Haut.

Mit der gestiegenen Akzeptanz tätowierter Haut in den vergangenen 20 bis 30 Jahren nahm auch die Anzahl an Menschen mit Tätowierungen in der Gesellschaft sprunghaft zu. Bald galten sie nicht mehr als Kennzeichen einer bestimmten eingeschworenen Gruppe – etwa von Seeleuten oder Gefängnisinsassen. Tattoos wurden ein Lifestyle-Phänomen. Menschen möchten sich mit Motiven schmücken, die für sie selbst eine tiefere Bedeutung haben. Zeichen, die dem Träger persönliche Kraft und Glauben schenken.

Vor allem bei Brüdern in den USA sind freimaurerische Motive als Tattoos sehr beliebt und haben in den vergangenen Jahren auch immer stärker Liebhaber in Deutschland gefunden. Teilweise handelt es sich um kleine, diskrete Zeichen, teilweise um großflächige Bilder, die sehr kunstvoll designt und ausgeführt sind.

Motive und Motivationen

Ich selbst besaß bereits vor meinem Eintritt in die Bruderkette einige Tattoos. Unmittelbar nach meiner Aufnahme kam das typische Winkel-und-Zirkel-Motiv auf meinem Unterarm dazu. Damals sehr traditionell von einem Tattoo-Künstler in Thailand ausgeführt, mit Bambus-Nadeln und ohne Maschine. Schon kurze Zeit später kam von einigen Brüdern meiner Mutterloge die Idee auf, ein gemeinsames Tattoo in Anlehnung an den „Freimaurerbund zur aufgehenden Sonne“ zu entwerfen und es sich auch im Rahmen eines gemeinsamen Besuches in einem Tattoo Studio stechen zu lassen. Entweder man belässt es bei einem Tattoo oder man macht damit immer weiter. Dann wird es fast wie eine Sucht. Schlussendlich sind meine beiden Arme und mein oberer Rückenbereich mit Motiven unseres Bundes versehen. Ich selbst stehe dazu, auch in der Öffentlichkeit. Ich setze mich gerne für unsere Werte und Ideale ein, womit ich auch versuche, Aufklärungsarbeit zu leisten, wenn ich auf meine Motive und die Freimaurerei im Allgemeinen angesprochen werde. Weg von „Verschwörungstheorien und Mystik“ hin zu einem festen Fundament an Tatsachen über den Bruderbund.

Der Beitrag entstammt der Zeitschrift “HUMANITÄT — Das Deutsche Freimaurermagazin”, Ausgabe 6-2018.

Continue reading...

Ein Basketball-Riese mit Herz für die Kleinen

Foto: efks / Adobe Stock

Der ehemalige NBA-Star Shaquille O'Neil ist seit 2011 Freimaurer

Von Thomas Müller und Bastian Salier

Shaquille O‘Neal ist ein Multitalent. Er hat sich als Sportler, Musiker, TV-Moderator und Schauspieler einen Namen gemacht. Zudem führt er einen Doktortitel in Bildungswissenschaften. Und er ist bekennender Freimaurer.

Am 6. März 1972 kam Shaquille O’Neal im Bundesstaat New Jersey zur Welt. Sein Stiefvater war Sergeant der US-Army und einige Jahre im unterfränkischen Wildflecken stationiert, weshalb Shaq teilweise in Deutschland aufwuchs und in Fulda zur Schule ging. Seine Zeit in Deutschland bezeichnete er in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ als „prägend“. Zurück in den USA avancierte O’Neal zum Starspieler der Cole Highschool in San Antonio, auch während seines Studiums wurde er innerhalb kürzester Zeit zum herausragenden Spieler der College-Liga.

Vom Sport zu Musik und Schauspiel

Mit 2,16 Metern Körpermaß und der Schuhgröße 60 nach europäischem Maß war er prädestiniert für den Basketballsport und begann 1992 eine beeindruckende Profikarriere, während der er mehrmals das Team wechselte. Trotz seiner 150 Kilogramm Körpergewicht zeichnete er sich nicht nur durch außergewöhnliche Kraft, sondern auch durch hohe Beweglichkeit aus. Als einer der besten Spieler der National Basketball Association (NBA) und damit einer der besten Spieler weltweit, gehörte er 15 Jahre lang zur Auswahl der All-Star-Games. 1996 wählte man ihn zu einem der 50 besten NBA-Spieler aller Zeiten. 2011 trat Shaquille O’Neal vom Profisport zurück. Erst im vergangenen Jahr wurde er in die Hall of Fame der Basketball-Weltorganisation FIBA aufgenommen und seine ehemalige Trikotnummer 32 wird bei den Miami Heat nicht mehr vergeben.

O’Neal ist dem Basketball in anderer Hinsicht treu geblieben. Seit 2011 zeichnet er für das TV-Format „Shaqin a Fool“ verantwortlich, das zum festen Bestandteil der Sendung „Inside the NBA“ gehört. Er ist auch in anderen Belangen ein Mann der Superlative. So arbeitete er als Rapper mit der obersten Liga dieser Musikrichtung zusammen und verkaufte sein erstes Album „Shaq Diesel“ über eine Million Mal. O’Neal hat zudem in 15 Spielfilmen mitgewirkt.

Moslem und Freimaurer

Doch der gewichtige Mann hat durchaus eine intellektuelle und spirituelle Seite. So erwarb er 2012 an der Barry University in Florida einen Doktortitel in Bildungswissenschaften. Er ist zudem gläubiger Muslim und wurde 2011 in den Bund der Freimaurer aufgenommen. Er gehört seither der Bostoner Bauhütte „Widow‘s Son Lodge No. 28“ an. Ebenfalls 2011 wurde er Prince-Hall-Mason und damit Mitglied der ältesten und größten Loge mit Brüdern vorwiegend afroamerikanischer Herkunft. O‘Neal hat verschiedentlich für Hilfswerke und philantropische Zwecke gespendet, setzt sich etwa für die Boys & Girls Clubs of America ein. Auch arbeitet er als Reserve-Polizist in Los Angeles, Miami und Phoenix. Außerdem hat er in Orlando eine Organisation gegründet, die Hausbesitzer vor der Zwangsvollstreckung schützt.

Eine hübsche Geschichte, die weltweit von den Medien aufgegriffen wurde, spielte sich im Jahre 2016 ab. Der Polizeibeamte Bobby White hatte in Gainesville/Florida am helllichten Tag einen Anruf von einem Anwohner erhalten, der sich beschwerte, dass Kinder in seiner Straße zu laut Basketball spielten. Daraufhin fuhr der Polizist an den „Tatort“, aber nicht, um das Spiel zu untersagen, sondern um selbst mitzuspielen. Auch Shaq, wie O’Neal von seinen Fans genannt wird, bekam von dem Vorfall Kenntnis, flog nach Gainesville zu dem berühmt gewordenen „Basketball-Cop“. Der nahm den Star mit zu dem Basketball-Court, ging auf die Kinder zu und sagte augenzwinkernd: „Ich habe euch doch gesagt, dass ich Verstärkung anfordern werde.“ Großer Jubel brach aus, als der ehemalige NBA-Riese aus dem Polizeiwagen stieg und sich auf eine Partie mit den Kids einließ.

Der Beitrag erschien zuerst in der schweizerischen Zeitschrift „Alpina“ Ausgabe April/2016 und wurde für die „Humanität“ ergänzt und aktualisiert.

Der Beitrag entstammt der Zeitschrift “HUMANITÄT — Das Deutsche Freimaurermagazin”, Ausgabe 6-2018.

Die Zeitschrift “Humanität” können Sie abonnieren.

Continue reading...