Neues Buch für Interessenten

Unter dem Titel “Warum gute Leute Freimaurer werden sollen. Und wie” hat der Autor einen Ratgeber für Menschen vorgelegt, die sich für die Mitgliedschaft in einer Freimaurerloge interessieren. Er ergreift begeistert Partei für die humanitäre Freimaurerei, beschreibt die Vorteile, aber auch die Widersprüche, Grenzen und Nachteile, die zu bedenken sind. Der Autor Carlos Urban hat mit diesem Buch seinen zweiten freimaurerischen Ratgeber vorgelegt, dieses Mal richtet er sich primär an Interessenten. Die Anzahl derer, die sich für Freimaurerei interessieren, nimmt dank der Öffnung gegenüber der Öffentlichkeit deutlich zu. Viele haben allerdings wenig oder verklärte Informationen. Dieses Buch soll eine Hilfe zur Orientierung sein, bringt aber auch für Freimaurer noch den ein oder anderen hilfreichen Gedanken. Der Autor geht kurz auf die Geschichte der Freimaurerei ein, auf die Unterschiede der Lehrarten sowie auf den organisatorischen Hintergrund. Deutlich mehr Raum nehmen jedoch Themen ein wie warum die Freimaurerei deutlich mehr Mitglieder benötigt oder die Beschreibung des Wesens der Freimaurerei. Er geht auf die Symbolwelt und die Rituale ein, ohne Wesentliches zu verraten, auf den ethischen Bund, den Freundschaftsbund, die Initiationsgemeinschaft. Großen Raum nehmen die Gründe ein, die nach seiner Meinung für eine Mitgliedschaft sprechen: Wertevermittlung, informelle (nicht berufliche!) Netzwerke, berufliche und gesellschaftliche Vorteile durch Persönlichkeitsverbesserung, Wissens- und Meinungsbildung, die Streitkultur, Geselligkeit, Freundschaften, aber auch Selbsterfahrung, Religiosität und Spiritualität. In einem Teil des Buches lässt er zahlreiche Freimaurer zu Wort kommen, die er um eine kurze Begründung gebeten hat, warum sie Brüder geworden sind und welche Folgen dies gehabt hat. Er schreibt über die Erwartungshaltung der Interessenten und darüber, was Logen ihnen zu bieten haben – und was nicht. “Dies ist ein Plädoyer für die Mitgliedschaft in einer humanistischen Loge, keine Werbeschrift”, schreibt der Autor, weshalb er auch bestehenden Widersprüchen in der Freimaurerei Raum gibt und Interessenten mehrfach darauf hinweist, dass sie in einer Loge nur das vorfinden können, was sie sich durch eigenes Zutun erwerben. Schlussendlich beschreibt er den Weg von der ersten Informationsbeschaffung, über den ersten Kontakt, Gästeabende oder ähnliche Formen des Kennenlernens, die Bürgschaft bis hin zur Aufnahme. Das Buch ist ab Mitte April 2014 lieferbar und kann beim Autor unter www.carlos-urban.de direkt bestellt werden oder im Buchhandel unter ISBN 9783735792433.
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Aufarbeitung der “völkischen Freimaurerei”

Logen betonen immer wieder das Verbot durch die Nationalsozialisten und ihre Opferrolle. Sie tun sich aber schwer mit der Tatsache, dass nicht wenige Freimaurer mindestens kollaboriert haben. Der Sozialwissenschaftler und Freimaurer Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann bemüht sich um eine Aufarbeitung. Unter dem Titel “Identität und Gedächtnis. Die “völkische Freimaurerei” in Deutschland und wie man sich nach 1945 an sie erinnerte” legt er im Salier-Verlag ein bemerkenswertes Buch vor. Deutsche Freimaurer tun sich schwer mit dem Kampf des Gedächtnisses gegen das Vergessen. Dies zeigt ihr Umgang mit der eigenen und mit deutscher Geschichte. Sie neigen dazu, unbequeme Wahrheiten über die Vergangenheit zu verdrängen und die Sicht auf die Realität des Gewesenen mit selbstgemachten historischen Kulissen zu verstellen. Besonders ausgeprägt ist diese Haltung in Bezug auf die 1920er und die frühen 1930er Jahre, im Hinblick auf die Zusammenhänge zwischen Freimaurerei, Nationalismus und Nationalsozialismus. Höhmann — Ehrenvorsitzender der Freimaurerischen Forschungsgesellschaft Quatuor Coronati und Redner der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland — als sozialwissenschaftlichem Autor und engagiertem Freimaurer hat das kollektive Wegschauen seit langem bedrückt, und empfand es zunehmend als peinlich, unbequeme historische Wahrheiten immer nur von Wissenschaftlern beschrieben und analytisch erörtert zu sehen, die nicht dem Freimaurerbund angehören. Deshalb legt er mit dieser Schrift eine erweiterte Fassung seiner bisherigen Arbeiten zur völkischen Vergangenheit der deutschen Freimaurerei in den Jahren von 1918 bis 1935 und zur freimaurerischen Erinnerungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Das Buch ist zum Preis von 9,00 € direkt erhältlich beim Salier-Verlag oder im Buchhandel unter der ISBN 978-3-943539-25-7.
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Wenn ich die Werkzeuge niedergelegt habe

Als Freimaurer versuchen wir uns auf die Stunde des Todes vorzubereiten. Schon im Grad der Lehrlinge werden wir darauf hingewiesen, unsere Lebenszeit mit Weisheit einzuteilen, bei unserer Erhebung zum Meister schließlich begegnen wir zahlreichen Symbolen und Sinnbildern, die uns das Unabwendbare einprägsam vor Augen führen.
Die meisten Menschen verdrängen den Tod, insbesondere den eigenen. Freimaurer sind gehalten, wie obiges Zitat aus der vorzustellenden Broschüre zeigt, sich mit dem Thema und der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen. Vermutlich gerade deshalb haben die meisten Freimaurer ein entspannteres Verhältnis zum Leben. Der Autor Ivan Wojnikow hat im Leipziger Freimaurerverlag unter dem Titel “Wenn ich die Werkzeuge aus der Hand niedergelegt habe” ein “Begleitbuch für Freimaurer und ihre Angehörigen” vorgelegt, das sich insbesondere mit den organisatorischen Abläufen rund um das Ableben eines Bruders, die freimaurerische Trauerfeier, die Besonderheit des freimaurerischen Nachlasses und weiteren bedenkenswerten Themen beschäftigt. Eine hilfreiche Broschüre für Freimaurer und Logen, die in gebotener Sachlichkeit Aufklärung und Hilfestellung leistet. Das Heft ist zum Preis von 3,80 € im Leipziger Freimaurerverlag erhältlich oder im Buchhandel unter der ISBN 978-942947-08-4.
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Rolf Appel — Werkstatt für Freimaurer

Im Salier-Verlag ist ein weiteres Buch des 1920 geborenen Autors Rolf Appel mit dem Titel “Werkstatt für Freimaurer” erschienen. Die unter dem Untertitel “Nicht nur für Meister” veröffentlichten Vorträge sind nur eine kleine Auswahl. Acht Ordner, alle prallvoll mit Manuskripten, enthalten seine vielfältige Gedankenwelt. In 94 Logen im In- und Ausland war er ein gefragter Redner, darunter auch in den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Lettland und Litauen. Bemerkenswert waren seine Festreden zu den Literaturpreisträgern Max Tau, Lew Kopelew, Reiner Kunze und Arno Surminsky. Rolf Appel hat bisher 35 Bücher zum Thema Freimaurerei veröffentlicht und erhielt für seine Verdienste zahlreiche Auszeichnungen und Ehrenmitgliedschaften. Das Buch mit 216 Seiten ist zum Preis von 15 € direkt beim Salier-Verlag oder über die ISBN-Nummer 978-3-939611-97-4 in jeder Buchhandlung erhältlich.
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Warum war König Salomon so weise?

“Der Vorstand einer Loge will den Neubau des Logenhauses besprechen. Man einigt sich auf drei Grundsätze. Erstens: Das neue Logenhaus soll auf den Fundamenten des alten errichtet werden. Zweitens: Es soll für den Neubau soviel Material wie möglich des alten Hauses verwendet werden. Und drittens: Das alte Logenhaus soll so lange weitergenutzt werden, bis das neue fertig ist.” Natürlich ist Freimaurerei eine durchaus ernste Angelegenheit. Das hält die Brüder allerdings nicht davon ab, nach dem Feierlichkeiten Witze zu erzählen — vorzugsweise über sich selbst. Mit einiger Süffisanz wird am Liebsten über die Witze gelacht, die die Schwächen und die Selbstüberschätzungen der Bruderschaft liebevoll aufs Korn nehmen. Wie schön, wenn eine so alt-ehrwürdige Gemeinschaft neben dem nötigen Ernst über sich selbst lachen kann.
Der Salier-Verlag hat einige der schönsten Witze zusammengetragen. Viele stammen aus dem englischen Sprachraum, wo offensichtlich die Selbstironie ausgeprägter ist als hierzulande. Einige der Witze kennt man auch in Abwandlung anderer Gruppierungen, die meisten sind aber doch typisch freimaurerisch und für einige ist ein wenig Hintergrundwissen notwendig, das nichtfreimaurerischen Lesern vielleicht abgeht. Aber auch “profane” Leser sollten ihren Spaß bei der Lektüre haben. Noch einer zum Abschluss: Kommt ein Altstuhlmeister zum Psychiater. Dieser fragt ihn: “Wo liegt Ihr Problem? Fangen Sie am Besten ganz von vorne an!” Der Altstuhlmeister beginnt: “Also, am Anfang schuf ich Himmel und Erde …” Viel Spaß mit dem Büchlein. “Warum war König Salomon so weise?” von Bastian Salier, Salier-Verlag, ISBN 978-3-943539-21-9, 9,99 €.
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Gabrielle Heidelberger und Thomas Bierling präsentieren neue CD

Die Sopranistin Gabrielle Heidelberger und der Pianist und Produzent Thomas Bierling sind in Freimaurerlogen keine Unbekannten, denn sie nehmen mitunter an deren Kulturveranstaltungen teil. Kein Wunder, denn Thomas Bierling ist Mitglieder des Vereins für freimaurerische Kunst und Kultur PEGASUS. In diesem Zusammenhang soll auf dieser Seite auf ihre neue CD “Multiple Joys” hingewiesen werden, die Heidelberger und Bierling mit großem Aufwand produziert haben. Eines der auf der CD befindlichen Lieder wurde sogar sehr professionell als Videoclip produziert.
Auf dem Album “Multiple Joys” zeigt die Sängerin Gabrielle Heidelberger die komplette Vielfalt ihrer Stimme von Klassik bis hin zu Musical, Pop und Jazz — ganz getreu ihrem Motto “One woman, many voives”. Vom großen Sinfonieorchester über kleine und kleinste Besetzungen nur mit Gitarre bis hin zum A-Cappella-Gesang ist das ganze Spektrum musikalischer Vielfalt vertreten. Neben der Operette hat Gabrielle Heidelberger auch einige der schönsten Jazz-Standards ausgewählt und verschiedene Titel aus dem Bereich des Musicals. So ist dabei die vielleicht schönste und berührendste Aufnahme von “Somewhere” aus der West Side Story entstanden. Drei der Titel wurden ebenfalls mit der Donau Philharmonie Wien aufgenommen, arrangiert von Peter Lehel, der die Songs auf eine ganz eigene, harmonisch anspruchsvolle Weise neu gestaltet hat.
Selbst die makabre Seite des Wiener Humors darf nicht fehlen. Zum Beispiel “Die Totengräberin” von Thomas Bierling und Konstantin Schmidt auf den Leib geschrieben. Begleitens wurde ein Musikvideo produziert, das dem ursprünglich wörtlich gemeinten morbiden Text noch einmal eine humoristisch-makabre Bedeutungsebene hinzufügt. Thomas Bierling sagt, es handele sich bei dem Musikvideo um die kürzeste Operette der Welt: drei komplette Akte in sechs Minuten.
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Kammerspiel “Mein lieber Moses”

Das im August 2012 in Dessau mit großem Applaus bedachte Bühnenstück “Mein lieber Moses” kann nun von anderen Logen oder Bühnen gebucht werden. Überdies ist der Text als Druckversion erschienen und kann zum Preis von 5 € beim Salier-Verlag erworben werden.
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