Grüße und Wünsche des Großmeisters

Großmeister Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer

Die Adventszeit ist bereits an uns vorbeigeeilt und es sind nur noch wenige Tage bis zum Jahreswechsel. Und immer ist die Vorweihnachtszeit durch eine Fülle abzuschließender Aufgaben gekennzeichnet, welche die Sicht auf das neue Jahr einschränken können. Dennoch möchte ich die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, einen entspannten Ausklang des Alten und eine gehörige Portion Vorfreude auf das Neue Jahr zu wünschen. Es ist auch die Zeit, in der man innehält, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und dem kommenden Jahr vielleicht nachdenklich, vor allem aber hoffnungsfroh entgegen zu sehen.

Für das nächste Jahr haben sich die Großloge wie auch ihre 275 Tochterlogen einiges vorgenommen. Im Jahr 2017 feiert die organisierte Freimaurerei weltweit ihr 300jähriges Bestehen. Das wird auch für die deutsche Freimaurerei ein richtungsweisendes Jahr mit vielen informativen Veranstaltungen. In diesem Zusammenhang werden die Logen der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland 2017 mit verschiedenen regional organisierten Veranstaltungen in die Öffentlichkeit gehen.

Anlässe wie diese sind geeignet und wichtig, um die Gesellschaft an unserem Logenleben teilhaben zu lassen, um mehr Transparenz zu schaffen. Sie sind auch ein wichtiger äußerer Ausdruck unserer freimaurerischen Zielsetzung. Um dieses unser Tun auch nach außen hin zu dokumentieren und zu kommunizieren, sind schon jetzt für 2017 zahlreiche öffentliche Veranstaltungen unterschiedlicher Ausprägung geplant. Diese Veranstaltungen sind essentiell, um besser in der Gesellschaft verstanden zu werden.

Wir werden künftig intensiv daran weiter arbeiten, uns von den schlechten Märchen und schlimmen Mythen, die uns noch immer nachhängen, aktiv zu lösen. Das wird uns erstens helfen, unsere Bedeutung offensichtlicher zu machen und zweitens unsere Attraktivität für neue Mitglieder zu stärken. Wir werden über unsere in der Aufklärung und dem Humanismus verankerten Traditionen verstärkt informieren. Und wir werden uns den Fragestellungen, die wir an uns selbst haben und an die, die die Gesellschaft an unsere humanitäre Freimaurerei hat, stellen müssen. Unser Blick soll zunehmend in die Zukunft gerichtet sein. Ich würde mich freuen, wenn wir uns bei diesen Veranstaltungen des Öfteren begegnen.

Abschließend möchten die beiden Unterzeichner Ihnen/Euch für Ihr/Euer hohes Engagement und Eure hervorragende Arbeit bedanken. Allen Lesern unserer Internetseite und des Newsletters danken wir für das Interesse an unserer Bruderschaft. Ihnen/Euch allen, Euren Familien und Freunden wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und verbinden dies mit den besten Wünschen für ein gesundes, friedvolles und erfolgreiches Jahr 2017.

Stephan Roth-Kleyer
Großmeister der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland

Carlos Urban
Internetbeauftragter der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland

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Eine musikalische Reise durch Hamburgs Epochen

hamburg

Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Hamburger Loge “Roland” präsentiert die Loge in einem öffentlichen Konzert die “Hamburg-Sinfonie”, eine musikalische Reise durch Hamburger Epochen, gesprochen von Dagmar Berghoff.

Zabba Lindner, der bekannte Schlagzeuger und Komponist aus dem hohen Norden, dachte über eine zeitgemäße Hommage an die hanseatischen Heimat nach. „Eine Würdigung mit Niveau, ein Betrachten historischer Wegmarken und deren Transformation in einen künstlerischen Prozeß. Etwas von allem und von allem nur das Beste, Geschichte als Kopfkino mit Musik! Das große Werk ist hörbar, sehbar, lesbar. Ein echtes Ereignis zwischen Ebbe und Flut”, so die Veranstalter.

Zabba Lindner studierte klassische Schlagzeugausbildung, konzertiert in Jazz, Rock, Klassik und im Crossover-Bereich, leitet an Schulen Seminare und gibt Workshops.  Er hat u.a. zusammen gearbeitet mit Joachim Kühn, Jukka Tolonen, Udo Lindenberg, Prof. Alfons Panzl, Ritchie Blackmore und Jack Bruce.

Das Libretto für die Hamburg-Sinfonie wurde geschrieben von Jürgen Stark. Der Hamburger Seemannssohn ist Autor, Journalist und Dozent. Er schrieb jahrelang für das Hamburger Abendblatt, veröffentlichte das Buch „Das Herz von St. Pauli“ und schrieb für die Stadionzeitung des FC St. Pauli, das MillernTor Magazin, Kolumnen. Heute arbeitet er u.a. für die Europäische Medien- und Eventakademie Baden-Baden..

Gelesen und vorgetragen werden die Texte von Dagmar Berghoff. Die bekannte ehemalige Tagesschau-Chefsprecherin der ARD gehörte deutschlandweit zu den beliebtesten Nachrichtensprecherinnen. Noch immer ist sie engagiert und unterstützt diverse Projekte – und leiht nun ihre bekannte Stimme dieser sinfonischen Erzählung.

„Das grenzüberschreitende Gemeinschaftsprojekt von Dagmar Berghoff, Jürgen Stark, Zabba Lindner ist eine multimediale musikalische Hommage an unsere wachsende Stadt, unser schönes Hamburg. Musik, Literatur, Photographie und Lichtinstallationen verschmelzen zu einem völlig neuartigen Gesamtkunstwerk. Zabba Lindner versteht es meisterhaft, Jazz, Avantgarde, Elektronik, Klassik und meditative Klänge zu einem geschlossenen symphonischen Werk zusammen-zufügen, ohne der Gefahr eines heterogenen Eklektizismus zu erliegen. Auch die Verschmelzung von Sprache und Musik geschieht auf neue originelle Weise.“ (Prof. Dr. Hermann Rauhe, Vorstandsvorsitzender der Symphoniker Hamburg und Ehrenpräsident der Hochschule für Musik und Theater).

Für die sicherlich interessante Veranstaltung am 3. Dezember 2016 sind noch Plätze frei. Der Eintritt wird in Form einer Spende von 10 € pro Person erhoben.

“Die Hamburg-Sinfonie”, 3. Dezember 2016 um 17 Uhr (Einlass ab 15.30 Uhr) im Logenhaus Welckerstraße 8, Hamburg (direkt gegenüber der Staatsoper.Eintritt 10 € pro Person, die Veranstaltung ist öffentlich. Anmeldungen und Rückfragen bitte über info@loge-roland.de.

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Konstruktion der Arbeitstafel als Tagesseminar

Das Herforder Logenhaus

Das Herforder Logenhaus

Einen hochinteressante Veranstaltung für Freimaurer bietet die Herforder Loge an. Im Mittelpunkt des Tagesseminares steht die Konstruktion der Arbeitstafel in Theorie und Praxis.

Auf der Arbeitstafel des Lehrlingsgrades ist bereits die gesamte freimaurerische Lehre verborgen. Können wir nun mit Hilfe der Geometrie die Idee entdecken?

Die Teilnehmer werden sich mit zunächst auf eine Zeitreise der Mess- und Zeichenkunst begeben. Über Ägypten, Stonehenge, Nazca in Peru zu Vitruv und Leonardo da Vinci, um uns dann der geheimen Baukunst der Dombauhüttenmeister zuzuwenden. „Denn Er hat alles geordnet, nach Zahl, Maß und Gewicht.“ Danach machen wir uns interaktiv sowie mit Hilfe von Konstruktions- und Anschauungselementen an den Aufriss der AFuAM-Arbeitstafel des 1. Grades und in Folge an deren geometrische Analyse. Wir werden uns mit der Quadratur des Kreises beschäftigen und dabei verständlicherweise auch den „Punkt der in den Zirkel geht“ nicht auslassen. Eine Aufgabe der Freimaurer ist es, in der Sprache unserer Symbolik ausgedrückt, die Quadratur des Kreises beherrschen zu lernen. Hierfür wollen wir uns bei diesem Tagesseminar einige erforderliche Grundlagen erarbeiten.

Brüder der Großloge AFuAM von Deutschland, sowie interessierte Brüder der Logen der VGLvD ab dem Lehrlingsgrad.

29. Oktober 2016, Herforder Logenhaus am Logenplatz 2-4 in 32052 Herford

09.00 Uhr, Ankunft und gemeinsames Frühstück
09.45 Uhr, Begrüßung durch den MvSt der Herforder Loge Br. (Dr.) Fredy Widmer
10.00 Uhr, Geometrie und Geomantie in der Tempelbaukunst
11.00 Uhr, Kaffeepause
11.15 Uhr, Aufriss der Arbeitstafel der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschlandim 1. Grad in Wort und Zeichnung
12.30 Uhr, Mittagessen
13.30 Uhr, Die Symbolik der Arbeitstafel und die Geometrie
14.30 Uhr, Kaffeepause
14.45 Uhr, Fragen zur Konstruktion und Lehre, Aussprache
15.30 Uhr, Abschluss mit Kaffeetrinken, gemeinsam mit Schwestern

Der Kostenbeitrag für das Tagesseminar beträgt 20,00 €. Als verbindliche Anmeldung gilt die Überweisung des Kostenbeitrages bis zum 22. Oktober 2016 auf das Konto der Freimaurerloge „Zur Roten Erde“ unter dem Stichwort „Tagesseminar“ mit „Name, Vorname“ des Teilnehmers. Die Bankverbindung kann bei der unten stehenden E-Mail-Adresse angefragt werden.

Der Beitrag beinhaltet Frühstück, Kaffeetrinken und Tagungsgetränke. Schwestern sind zum Kaffeetrinken eingeladen. Das Mittagessen wird direkt mit dem Wirt des Restaurants im Hause abgerechnet.

Rückfragen an Br. Dirk Knöner unter dirk.knoener@teleos-web.de

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Freundeskreis golfender Freimaurer

Detail of golf ball and gloves

Nicht selten treffen sich Freimaurer außerhalb der Loge und schließen sich zu weiteren Interessenkreisen zusammen. So gibt es freimaurerische Künstlervereine, Chöre, Reisegruppen, Motorradclubs. Warum sollten nicht auch freimaurerische Golfer oder golfende Freimaurer zusammenkommen?

Eine Gruppe von Männern und Frauen, die ihre freimaurerischen Überzeugungen und ihre Liebe zum Golfsport verbinden wollten, gründeten den “Freundeskreis golfender Freimaurer” – und das bereits vor etwa 40 Jahren. Der Präsident Siegfried Schumbeck sieht Parallelen der Freimaurerei zum Golfsport: “Golfspielen ist eine der wenigen Sportarten, in denen man sich selbst begegnet; was man am meisten zu fürchten hat, ist der schwere und unberechenbare Gegner: das eigene Ich!”

Nun kann man sich vorstellen, dass eine so lange bestehende Vereinigung, die in Freimaurerkreisen wenig bekannt ist, sich über Nachwuchs freut. So möchte der Club golfende Freimaurer und ihre Frauen für die jährlichen Treffen und Turniere gewinnen. Interessenten können sich per E-Mail oder telefonisch unter 02131-1786057 an den Präsidenten wenden. “Wir freuen uns auf die Gelegenheit zum wechselseitigen geistigen Austausch, auch auch auf das fröhliche Beisammensein in der Bruderkette”, so Siegfried Schumbeck.

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Niederländisch-Deutsche Gemeinschaftsarbeit in Bad Bentheim

castle in bad bentheim gemany with flag

Das angekündigte Treffen fällt aus

Update vom 19. August 2016: Das angekündigte Treffen muss aus organisatorischen Gründen leider ausfallen. Teilnehmer, die bereits überwiesen haben, erhalten den Betrag erstattet.

Seit mehreren Jahren findet im niedersächsichen Bad Bentheim ein Treffen mit einer Gemeinschaftsarbeit des Großostens der Niederlande und der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland statt. Das nächste Treffen ist für den 17. September vorgesehen und bietet ein interessantes Programm.

Der Kurort Bad Bentheim ist aufgrund seiner Lage nahe an der Grenze zu den Niederlanden ein idealer Ort für ein Gemeinschaftstreffen und interkulturellen Austausch niederländischer und deutscher Freimaurer. Vor mehreren Jahren wurde diese Partnerschaft begründet und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Dafür Sorgt nicht umsonst das interessante Programm. In diesem Jahr beginnt das Treffen im Kurhotel um 10.30 Uhr mit Vorträgen und Diskussionen zum Thema “Was kann Freimaurerei in der Zukunft?”. Danach ist um die Mittagszeit ausreichend Zeit für Gespräche bei einem Imbiss, bevor um 15 Uhr die gemeinsame rituelle Arbeit nach einem alten niederländischen Ritual beginnt, die von deutschen und niederländischen Großmeistern und Ritualbeamten durchgeführt wird. Am frühen Abend ist bei einem festlichen Buffet erneut Zeit für freundschaftliche und anregende Gespräche.

Die Teilnahme an der TA ist für alle Brüder kostenfrei. Für das weitere Programm und das Buffet ist ein Kostenbeitrag von 55 € zu entrichten. Weitere Informationen dazu gibt es unter der Mailadresse der Zugeordneten Großmeisters Peter Doderer.

Für Übernachtungen sind im Kurhotel unter dem Kennwort “Großloge” Zimmer reserviert. Neben dem länderübergreifenden Treffen sind in Bad Bentheim u.a. die Burg Bentheim, das Sandsteinmuseum, die Bentheimer Freilichtbühne und natürlich die Thermalsole- und Schwefelheilbäder einen Besuch wert.

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10. freimaurerischer Neujahrsempfang in Stuttgart

Das Logenhaus der Loge

Das Logenhaus der Loge “Zu den drei Cedern” in Stuttgart

Seit 2006 gibt die Loge “Zu den drei Cedern” in Stuttgart nach dem Johannisfest zu Beginn eines neuen Maurerjahrs einen „freimaurerischen Neujahrsempfang“ mit Gästen aus Kultur, Politik und Wirtschaft. Bei einem Vortrag mit geladenen Festrednern setzen sich die Brüder und Gäste sich mit die Gegenwart und Zukunft bewegenden Fragen auseinander. Daran schließt sich ein Empfang im Logengarten an.

In den letzten Jahren referierten der damalige Justizminister von Baden-Württemberg Prof. Goll über den ehemaligen Logenbruder und Ministerpräsidenten Reinhold Maier und im Jahr 2009 Ministerpräsident a.D. Dr. Teufel über „Politik aus christlicher Verantwortung“. Unter anderem hatte die Bruderschaft Prof. Hermann Häring von der Stiftung Weltethos, ein enger Mitarbeiter von Prof. Hans Küng, oder Prof. Bernd Domres von der Tübinger Stiftung Katastrophenmedizin zu Gast.

In diesem Jahr konnte die Loge nach dem deutschen Chorfest in Stuttgart Prof. Denis Rouger gewinnen, der einen Vortrag über „Chorgesang: Ausdruck der Seele“ hielt. Prof. Rouger war im Jahr 2011 von der Pariser Sorbonne an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart berufen worden und gilt als hervorragender Dirigent und Sänger. Sein anrührender Vortrag mit bewegenden Chorbeispielen und eigenen Gesangseinlagen wird den Gästen dauerhaft in Erinnerung bleiben.

Bei einem anschließenden Stehempfang im Garten mit flying buffet gab es ausreichend Gelegenheit für die Gäste sich mit den Brüdern der Loge auszutauschen und sich auch über das Anliegen der Freimaurerei zu informieren. “Zu unserem 10-jährigen Jubiläum unseres Sommerempfangs können wir feststellen, dass die Freimaurer in der Stuttgarter Gesellschaft wieder zu einer festen Größe geworden sind”, resümiert der Meister vom Stuhl der Stuttgarte Loge.

“Neujahrsempfang” der Loge “Zu den drei Cedern” 2016

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Hamburger Freimaurer bei Europawoche der Stadt Hamburg

Peter Sünnenwold spricht in Hamburg zum Thema

Peter Sünnenwold spricht in Hamburg zum Thema “Quo vadis, Europa?”

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Humanität und Toleranz – das sind die Ziele Europas und das sind unsere Ideale als Freimaurer. Deshalb beteiligen sich die Hamburger Freimaurer seit Jahren an der Europawoche der Stadt Hamburg.

Br. Peter Sünnenwold (Zur Weltkugel i. O. Lübeck), lange Jahre Stadtpräsident der Hansestadt, legte in seinem engagierten Vortrag eine genaue Analyse der derzeitigen gesellschaftlichen und politischen Situation Europas und insbesondere Deutschlands vor. Gleich zu Beginn verwies er auf die verbreitete Angst, die in letzter Zeit unsere Diskussionen um strittige Themen leite. Doch Angst kümmert sich nicht um Fakten und plausible Argumente – sie erzeugt Emotionen und Bewertungen ohne die Sachlage genau zu kennen. Geboten sei, auf die Sachebene und damit zu Analyse und Überlegtheit zurückzukehren. Zahlreiche Probleme stünden an, die gelöst werden müssten. Terrorismus, Euro-Krise, Flüchtlinge um nur einige zu nennen. Und dies sei nur gemeinsam, im politischen Streit um richtige Entscheidungen zu bewerkstelligen. Falsch sei, in nationalstaatlichen Kategorien zu denken, zu moralisieren und sich zu empören. „Wir brauchen keine moralisierenden Politiker, sondern Politiker mit Moral“, so Bruder Peter.

Ganz freimaurerisch wies er darauf hin, aus ihren Heimatländern geflohenen Muslimen offen zu begegnen, ganz so wie es unser Grundrecht auf freie Religionsausübung garantiert; Islamisten, also Muslimen, die ihre religiösen Gesetze über die unseres Staates stellen, klar entgegenzutreten. Gleichzeitig müssten wir Europäer aber auch für die Achtung gegenüber unserer Religion, dem Christentum, eintreten. Br. Sünnenwold klagte fehlende Toleranz bei einigen europäischen Staaten an. „Ein europäischer Konsens in der Migrationsfrage muss aber gefunden werden. Sonst drohen uns allen dramatische Konsequenzen. Die bittere Erkenntnis heißt: Gibt es keine europäische Einigung, eine Mindesteinigung bei der Aufnahme von Asylanten, heißt die Antwort: Wir schaffen das nicht!“

Und weiter: Die Bundesrepublik war von Anfang an eine treibende Kraft der europäischen Einigung. Heute ist Deutschland auf das Engste mit seinen europäischen Nachbarn verbunden – zum Vorteil der Bürger und auch der deutschen Wirtschaft. Alle demokratischen Parteien in Deutschland unterstützen diesen Weg. Sie glauben an Europa, weil es Frieden stiftet und zukunftsfähige Lösungen für nationale wie globale Herausforderungen entwickelt.“ Eben ein Europa der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Humanität und Toleranz. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

Gegenüber unseren östlichen Nachbarn riet er zu Entkrampfung und Entspannung auf, „damit die Menschen wieder miteinander reden können“, gegenüber der sogenannten Dritten Welt zur „internationalen Humanität“. Wir müssten die Zweifler an der Idee Europas verpflichten auf unseren demokratischen Grundkonsens, die Aufrechterhaltung des Gesprächs, die Achtung der Freiheit und der Individualität des Anderen sowie die Humanität mit den Benachteiligten – „Grundwerte, die wir alle teilen“. Doch: „Es wäre aussichtslos, wenn wir diese unsere Grundüberzeugungen, diese Werte, andren predigen wollten, wenn nicht wir selbst in unserem Tun und Lassen diese Werte zugleich glaubwürdig machen und vorleben“. Auch die religiöse Toleranz, gesellschaftliche Vielfalt, Trennung von Kirche und Staat sowie die Aufklärung „als maßgeblicher Impuls freiheitlichen Denkens und Handelns, die aus dem Christentum und dem Humanismus entstandene Überzeugung sozialer Verantwortung, sowie der Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung und das Bemühen um eine gerechte Weltordnung, alles dies ist maßgeblich ein europäisches Erbe, das sich aus gemeinsamen Erfahrungen der Vergangenheit speist“. Dafür gelte es sich anzustrengen. Das gilt für uns Freimaurer ganz besonders. Angst, Hass und Resignation dürfe den Europäern nicht anstehen, weil wir glaubten, weil wir hofften. „Weil uns nichts egal, nichts relativ ist, weil wir nicht gegen, sondern für etwas sind.“ Und darum lohne es sich mutig weiter gemeinsam auf unserem europäischen Weg voranzugehen.

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