Fünf Jahre “Stark gegen Krebs e.V.”

Vortragsveranstaltungen des Vereins (Grafik: Stark gegen Krebs e.V.)

Vortragsveranstaltungen des Vereins (Grafik: Stark gegen Krebs e.V.)

Im Februar 2013 wurde der  gemeinnützige Verein “Stark gegen Krebs e.V.”gegründet. Mit großem Engagement wurde seitdem viel erreicht. Dies ist nicht zuletzt vielen engagierten Freimaurern und Logen zu verdanken.

Seitdem wurden 92 Veranstaltungen durchgeführt. Davon 68 Motivations-Vorträge (Diagnose Krebs – Mit Optimismus Leben verlängern). Seit 2013 kamen 3.804 Besucher zu den Veranstaltungen an 55 verschieden Orten in der gesamten Bundesrepublik. Die seit 2015 eingerichtete Hotline für Betroffene und Angehörige wurde 56 Mal angerufen. Insgesamt fast 20 Stunden Beratungs- und Psychotherapiegespräche mit den Betroffenen oder Angehörigen. Seit der Gründung  wurden ca. 102.000 € an karitative Einrichtungen weitergegeben. Diese Gelder kamen über die Spendendosen bei den Veranstaltungen zusammen oder wurden dem Verein von Spendern überwiesen. Alle Gelder in den Spendenbüchsen gibt der Verein zu 100 Prozent an karitative Einrichtungen. Im Jahr 2017 waren es 17.400 €.

Der Vorsitzende Dr. Bernd Schmude legt Wert auf den Hinweis, dass für seine Vortragsreisen keine Gelder des Vereins oder aus Spenden verwendet werden. Auch für das Jahr 2018 stehen wieder einige Vorträge an, so in Berlin, Cottbus, Aachen, Dortmund, Weimar, Mönchengladbach, Gelsenkirchen, Osterode im Harz, Brunsbüttel und Wacken. “Jeder kann meine Vorträge buchen – Ich bin käuflich, ich koste nichts!“, unter diesem Motto wirbt der Referent für seine Vorträge. Kontakt zu Dr. Bernd Schmude über die Website www.STARKgegenKREBS.de

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Pottkinder — ein Heimatfilm

  • pottkinder
  • Hauptdarsteller Michael Mölders + Regisseur Alexander Waldhelm
  • Filmstill Pottkinder IV
  • Filmstill Pottkinder II

Ursprünglich wollte der studierte Film- und Fernsehwissenschaftler und Journalist Alexander Waldhelm ein Drehbuch schreiben und verkaufen. Aber dann kam alles ganz anders und am Schluss entstand eine reizvolle Milieustudie des Ruhrpotts: “Pottkinder – ein Heimatfilm”.

Das Drehbuch schrieb er während der täglichen Fahrten mit der Regionalbahn ins Düsseldorfer Wirtschaftsministerium und zeigte es einem befreundeten Kameramann. Der hatte Interesse an der filmischen Umsetzung und so nahm alles seinen zunächst ungeplanten Lauf. Aus dem Vorhaben, “in den Sommerferien” einen No-Budget-Film umzusetzen, wurde dank unversehens zahlreicher Sponsoren immerhin ein Low-Budget-Film, der drei Jahre Arbeit kostete. Nicht nur Sponsoren konnten begeistert werden, auch ca. 200 Freiwillige opferten viel Freizeit für die Produktion und Dreharbeiten, und die Liste bekannter Schauspieler, Comedians und Kabarettisten, die kleine Gastrollen übernommen haben, ist lang, darunter Hennes Bender, Thorsten Sträter, Wilfried Schmickler, Fritz Eckenga, Kai Magnus Sting, Gerburg Jahnke, Kai Twilfer, Christian Hirdes, Andy Brings, Rene Steinberg, Helmut Gote, Peter Neururer und Manni Breuckmann.

Worum geht es in dem Film? Es geht um den Pott, und es geht um die Klüsens, das sind Jörg, Inge und Sohn Michael. Die Klüsens leben in einer Stadt irgendwo zwischen Duisburg und Dortmund. Vater Jörg arbeitet seit seiner Lehre in einem mittelständischen Unternehmen, das Schreibwaren vertreibt und soll sich um das diesjährige Engagement seiner Firma im Karneval kümmern. Sohn Michael steht kurz vor dem Ende seines Studiums und ist auf Jobsuche. Währenddessen kümmert sich Mutter Inge um die heimischen vier Wände und kämpft einen aussichtslosen Kampf gegen ihre Depression. “Etwas zum Lachen, ein bisschen zum Nachdenken, ein klein wenig Spannung und insgesamt hoffentlich gute Unterhaltung”, das ist nach Aussage des Autors die Absicht hinter dem Filmprojekt. Der Film zeigt den Alltag der Familie zwischen Uni, Büro, Kneipe und Kegelbahn, richtet den Fokus auf die kleinen Geschichten und nähert sich vorsichtig der Volkskrankheit Depression.

Und das scheint anzukommen: Auch wenn der Film noch keinen Verleih gefunden hat, berichteten die regionalen Printmedien, Hörfunk- und Fernsehsender positiv und auch die Kommentare im Internet sind zwischen freundlich und euphorisch angesiedelt. Offenbar erkennt sich der Bewohner aus dem “Pott” wieder, und Ortsfremde finden ihre Vorstellung bestätigt. Der Film lief bisher in Berlin, München, Münster, St. Peter-Ording, Mülheim, Duisburg, Oberhausen, Essen, Dortmund, Heidelberg, Lünen und noch zehn weiteren Kinos in Deutschland. Weitere Vorführungen sind willkommen.

Für Freimaurer und ihre Familien und Gäste gibt es eine ganz besondere Gelegenheit, diesen Film zu sehen: Am 18. Februar 2018 von 11 bis 13 Uhr gibt es im Rahmen einer Matinee im lauschigen Programmkino “Filmstudio” in Essen, also im Herzen des Ruhrgebiets, eine Sondervorführung. Aus gutem Grund: Im Film haben 9 Freimaurer mitgespielt, ein Bruder hat den Film großzügig gefördert und es soll, so viel verrät Alexander Waldhelm, “zahlreiche Anspielungen auf unseren Bund” geben. Der Eintritt wird 9 Euro betragen.

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Interview mit dem Initiator des Films, Alexander Waldhelm

Wie überzeugt man so viele bekannte Comedians und Schauspieler zu Kurzauftritten?

Es war auch für mich sehr überraschend – vor allem aber erfreulich, dass der übergroße Teil der von mir angesprochenen Kabarettisten und Comedians schnell zugesagt hat. Viele schienen von der ein wenig verrückten Idee, unter solchen Umständen und Voraussetzungen einen abendfüllenden Spielfilm drehen zu wollen, auf eine eher spezielle Weise fasziniert zu sein. Peter Neururer glaubte bis zuletzt, das ganze sei “Versteckte Kamera”.
Wie schafft man es, vorwiegend mit Amateuren und Freiwilligen ein solches Projekt zu stemmen, dem viele einen großen Teil ihrer Freizeit opfern müssen?
Der übergroße Teil der Arbeit lastete auf den Schultern des Teams, das an jedem Drehtag vor Ort sein musste und ganz besonders auf dem Cutter, dem Verantwortlichen für Musik und Ton und mir. Der Cutter hat ca. 350 Stunden am Schnitt des Films gearbeitet. Das ist mehr Zeit, als der Kameramann investiert hat. Ich selbst arbeite seit ca. dreieinhalb Jahren an dem Projekt – Schreiben des Drehbuchs, Planung, Organisation und Durchführung der Dreharbeiten incl. Technik, Catering und Erstellung des detaillierten Drehplans, Verleih und Nachbereitung incl. Film-Vorführungen und Presse-Arbeit. Das Geheimnis ist wohl, dass alle Spaß an dieser Arbeit hatten und haben und es mehr als Hobby betrachten – andernfalls würde man angesichts des zeitlichen Aufwandes auch dem Wahnsinn verfallen.
Dass es plötzlich so viele Sponsoren gab, hat Dich sicher überrascht. Wie hat das funktioniert?
Bei den meisten Sponsoren und sonstigen Unterstützern hörte ich denselben Satz: “Das finde ich ja toll, dass hier mal was passiert.” Der Eine oder Andere mag sich auch von der steuerabzugsfähigen Spendenquittung haben locken lassen, die wir aufgrund des eigens zu diesem Zweck gegründeten eingetragenen, gemeinnützigen Fördervereins gegründet haben – ein Umstand, der uns hoffentlich auch bei meinem nächsten Projekt, dem Krimi “Beziehungen – kein schöner Land” (www.keinschoener.land) helfen wird.
Es soll Anspielungen auf Freimaurerei in dem Film geben?
Als begeisterter Freimaurer hatte ich natürlich Spaß, meine Leidenschaft in meinem Film einfließen zu lassen. Ein T-Shirt hier, ein Satz da, ein Pin an diesem oder jenem Revers – für Brüder wird es Einiges zu schmunzeln geben.
Vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen zum Film gibt es im Internet unter www.pottkinder.com. Der Film ist zwischenzeitlich als DVD und BlueRay erhältlich, Bestellmöglichkeiten finden Sie auf der Internetseite. Anmeldungen zur genannten Sondervorführung in Essen werden unter der Mailadresse alexander.waldhelm@web.de erbeten.

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Karlheinz-Böhm-Preis an Horst Köhler verliehen

v.l. Horst Köhler (Bundespräsident a.D.), Berhanu Negussi (Landesrepräsentant von Menschen für Menschen in Äthiopien), Sara Nuru (Topmodel und Botschafterin Menschen für Menschen), Dr. Gerd Müller (Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

v.l. Horst Köhler (Bundespräsident a.D.), Berhanu Negussi (Landesrepräsentant von Menschen für Menschen in Äthiopien), Sara Nuru (Topmodel und Botschafterin Menschen für Menschen), Dr. Gerd Müller (Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) (Foto: Stiftung Menschen für Menschen)

Während einer Feierstunde zum 35-jährigen Bestehen der Stiftung Menschen für Menschen am 12. November wurde zum ersten Mal der Karlheinz-Böhm-Preis verliehen. Den Preis erhielt Bundespräsident a. D. Horst Köhler für sein Engagement für die Menschen in Afrika.

Die Laudatio hielt Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Preis, der nicht dotiert ist, wurde Horst Köhler durch Berhanu Negussie, dem Landesrepräsentanten von Menschen für Menschen in Äthiopien überreicht. Berhanu Negussie hat von Anfang an Karlheinz Böhm in Äthiopien begleitet.

An der Veranstaltung in der Residenz in München nahmen rund 200 Gäste, darunter viele langjährige Begleiter, Helfer, Partner und Spender von Menschen für Menschen aus Deutschland, Österreich, Belgien und Äthiopien teil. Mit dem Preis will die Organisation auf die Lebensleistung von Karlheinz Böhm und sein Engagement für die Menschen in Äthiopien hinweisen. Der Preis wird künftig alle zwei Jahre verliehen.

Am 16. Mai 1981 legte der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“ den Grundstein für Menschen für Menschen. Am 13. November 1981 gründete er den Verein Menschen für Menschen – Karlheinz Böhm Äthiopienhilfe. Seitdem leistet die Organisation, die zwischenzeitlich in eine Stiftung umgewandelt wurde, Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen sogenannter integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Bisher erhielten weit über 5 Millionen Menschen in Äthiopien dank der Arbeit von Menschen für Menschen die Chance für ein besseres Leben. Derzeit arbeitet Menschen für Menschen in zwölf Projektgebieten in Äthiopien.

Der Preis wurde entworfen vom Münchner Bildhauer Karel Fron (Foto: Stiftung Menschen für Menschen)

Knapp 25 Zentimeter hoch und 20 Zentimeter breit ist der bronzene Baum, den der Münchner Bildhauer Karel Fron als Motiv für den Karlheinz Böhm Preis ausgewählt hat. In der Skulptur sollen sich das Vermächtnis und die Vision des Gründers von Menschen für Menschen widerspiegeln.

Als Vorlage diente eine Schirmakazie aus dem Erer-Tal in Äthiopien. Denn in ihrem Schatten hielt Karlheinz Böhm viele Sitzungen mit Gemeindemitgliedern ab, um mit ihnen über ihre Nöte und Bedürfnisse zu sprechen. „Ein Baum ist ein tolles Symbol. Für mich steht er für Beständigkeit. Ich schätze das soziale Engagement der Stiftung sehr. Deshalb war ich sofort bereit, den Preis ehrenamtlich zu gestalten“, erklärt Fron. Der Künstler, der an der Akademie der Bildenden Künste in München studierte, ist seit 40 Jahren als Bildhauer tätig und leitet zudem seine „Freie Kunstwerkstatt München“

Die Äthiopienhilfe kann zahlreiche Erfolge vorweisen: Bisher wurden durch Menschen für Menschen in Äthiopien unter anderem 2.235 Wasserstellen (Pumpbrunnen und Quellfassungen), 409 Schulen, 86 Gesundheitsstationen und 15 Polikliniken gebaut; über 330.000 Menschen haben an einer Alphabetisierungskampagne teilgenommen. Über 80.000 Frauen erhielten hauswirtschaftliche Weiterbildungsmaßnahmen und 25.000 Frauen haben am Kleinkreditprogramm teilgenommen. Rund 52.000 Kilometer Stein- bzw. Erdwälle wurden im Kampf gegen Erosion gebaut und 200 Millionen Baumsetzlinge verteilt. Über 400.000 Schülerinnen und Schüler werden pro Jahr in den von Menschen für Menschen gebauten Schulen unterrichtet.

Von Beginn an verfolgte Karlheinz Böhm die Idee nachhaltiger Entwicklung auf Augenhöhe, bei der die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung im Mittelpunkt stehen, um daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Sein Credo: Hilfe zur Selbstentwicklung. Dieser partizipative Ansatz ist nach wie vor Leitmotiv von Menschen für Menschen. “Die Einbeziehung der Menschen vor Ort in alle Maßnahmen ist ein essentieller Faktor für den langfristigen und nachhaltigen Erfolg der Maßnahmen”, betont Peter Renner, Vorstand der Stiftung und u.a. zuständig für die Projektarbeit in Äthiopie.

Die Stiftung Menschen für Menschen ist eine moderne, transparente und managementgeführte Organisation. Ihr integriertes Konzept der nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit schließt alle Bereiche des Lebens ein, wodurch ganze Regionen in Äthiopien langfristig entwickelt werden. Im Rahmen sog. integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“ Die Stiftung trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Die Entwicklungshilfeorganisation setzt derzeit ihre Maßnahmen in Äthiopien in zwölf Projektgebieten mit über 750 fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

www.menschenfuermenschen.de

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So entstehen meine Gemälde

Jens Rusch: So entstehen meine Gemälde

Jens Rusch: So entstehen meine Gemälde

Die Ausstellung des Künstlers Jensch Rusch, eine Gemeinschaftsaktion der bremischen Logen, geht zu Ende. Im Rahmen der Finissage am 29. September 2016 erläutert der Künstler, wie eigentlich seine Gemälde entstehen.

Wie berichtet haben zwölf Logen in Bremen bei dem Brunsbütteler Künstler Jens Rusch ein Bild mit Lokakolorit bestellt, um das herum sie in der Galerie Callas eine Ausstellung organisierten. Zum Ende wird es noch einmal interessant, denn Jens Rusch spricht über die Entstehung seiner detailreichen und präzisen Werke.

“Das Resultat”, so der Künstler, “sollte keine touristische Aufarbeitung, keine Dokumentation oder Stadtwerbung werden. Auch keine freimaurerische Propaganda. Das Gemälde soll vielmehr die künstlerische Interpretation von Einflüssen komprimieren. Am Besten symbolisiert diesen Impetus die Version der Bremer Stadtmusikanten. Genau das ist die Aufgabe eines Künstlers: transparent zu machen, was sich für ihn hinter der Oberfläche erschliesst. Der eigene Kosmos wird angereichert und das Ergebnis kann im günstigsten Fall die Erfahrungswelt des Betrachters erweitern. Sonst wäre es bloße Dekoration.”

Intensive Recherche, Materialsammlung, persönliche Eindrücke – das stünde am Anfang jedes künstlerischen Prozesses, erläutert Rusch und betont, dass gerade eine altehrwürdige Hansestadt mit ihrem Reichtum an Motiven beinahe schon zu viel an Impressionen bietet, die sich in einem einzigen Werk in dieser Fülle gar nicht verarbeiten lassen. Um ein Bild nicht zu überladen muss man sich von Elementen trennen, die durchaus Sinn ergeben hätten. Das “animalische Vanitas” der Stadtmusikanten sollte ursprünglich beispielsweise eine zentrale Position einnehmen, größer dargestellt werden. Rusch musste sich auf die wichtigsten Dinge konzentrieren und weniger augenfällige Dinge bestenfalls visuelle Randnotizen in seinem Bild hinterlassen, die sich der aufmerksame Betrachter erschließen kann.

Dass Kunst harte Arbeit ist, beweist der Maler auch mit dieser Auftragsarbeit, an der er zweieinhalb Monate gearbeitet hat. Zahlreiche Beobachtungen, Gespräche, Auswerten von Fotos, Bildern Literatur gehen dem eigentlichen Schaffensprozess voraus, zahlreiche Skizzen entstehen, die nicht immer Eingang in das endgültige Werk finden.

Heini Holtenbeen, eine berühmte Bremer Gestalt

Heini Holtenbeen, eine berühmte Bremer Gestalt

Der Roland von Bremen, Wahrzeichen des Marktplatzes

Der Roland von Bremen, Wahrzeichen des Marktplatzes

Die berühmten Bremer Stadtmusikanten in ungewohnter Form

Die berühmten Bremer Stadtmusikanten in ungewohnter Form

Jensch Rusch bei der Arbeit an einem seiner Gemälde

Jensch Rusch bei der Arbeit an einem seiner Gemälde

Das Symbolgemälde fasst nicht nur die zwöf in Bremen und “umzu” arbeitenden regulären Freimaurerlogen zusammen, es enthält auch Inhalte, die erst auf den zweiten Blick einen Sinn ergeben. Künstlerische Freiheiten in Anspruch zu nehmen ist dabei ein Grundrecht des schaffenden Menschen. Das Wappen des Roland ist eine solche kleine Unverfrorenheit. Die Abwandlung des ursprünglichen Sujets ist eine kleine Reminiszens an den altehrwürdigen schottischen Ritus, mithin ein Gruss an die in Bremen arbeitenden ACGL- Logen. Das sogenannte “Allsehende Auge” erhielt einen “Blickwechsel”, wie man ihn von Escher und einem anderen Gemälde von Jens Rusch bereits kennt.

Die Reflektion des Vanitas-Symboles erinnert an die eigene Vergänglichkeit. Die Lichtstrahlen wandeln sich hier zur Tagelage und verweisen auf die bedeutende Seefahrtsgeschichte Bremens hin, die auch die Zusammensetzung der Bruderschaften der wichtigsten Logen geprägt haben dürfte.

Man darf gespannt sein, welche kleinen Geheimnisse, Details und Anekdoten Jens Rusch bei der Finissage seinem Publikum zu erzählen weiß.

Finissage der Ausstellung “Sinnsuche und Bildfindung” am 29. September um 19 Uhr in der Galerie Callas, Ansgaritorstraße 1, 28195 Bremen.

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Armin Kolarczyk zum Kammersänger ernannt

Kammersänger Armin Kolarczyk

Kammersänger Armin Kolarczyk

Der Bariton bekam heute die Ernennungsurkunde zum Kammersänger. Sie wurde ihm im Namen der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, von Kulturbürgermeister Wolfram Jäger und Peter Spuhler überreicht.

„Als Sänger und Künstler zeichnen ihn sein außerordentlich großes musikalisches Feingefühl, seine Ausstrahlung und ein tiefes Verständnis für die szenische Umsetzung einer Partie aus. Die Ensemblemitglieder schätzen ihn als absolut zuverlässigen Kollegen. Armin Kolarczyk hat für das Bdische Staatstheater lange Jahre künstlerisch hochwertige Arbeit geleistet und trägt den guten Ruf des Hauses bis zu den Bayreuther Festspielen. Die Ernennung zum Kammersänger bekundet den Dank für die treu geleistete künstlerische Arbeit“, sagte Generalintendant Peter Spuhler nach der Vorstellung der Oper Iphigenie auf Tauris, in der Armin Kolarczyk in der Rolle des Orest auf der Bühne stand.

Bereits vor drei Jahren stellten wir auf dieser Seite seine CD “Ausgerechnet Schuberts Schwanengesang” vor.

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Ausgerechnet Schuberts Schwanengesang!

Armin Kolarczyk, Bariton am Badischen Staatstheater Karlsruhe und Mitglied der Logen “Leopold zur Treue” in Karlsruhe und “Herder” in Bremen, stellt unter dem neuen Klassik Label Fidelitas seine Debüt-CD vor.Aber ausgerechnet Schuberts Schwanengesang? Dieses Repertoire gibt es auf dem Schallplattenmarkt mannigfach. Was ist der Reiz, noch eine Einspielung vorzulegen? Gibt es Neues, mehr noch: ist die Aufnahme eine Bereicherung, eine Entdeckung für das Publikum, für den Zuhörer?

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