Freimaurer-Golfturnier in Fleesensee

v.l. Vizepräsident Harry Mohn, Michael Rüssel mit Pokal, Präsident Siegfried Schumbeck

Vier harmonische Tage bei herrlichem Wetter, herausforderndem Golfspiel und vielen guten Gesprächen unter Brüdern und Schwestern beim jährlichen, sportlichen Golftreff des „Freundeskreises Golfender Freimaurer“.

Teilnehmer des Turniers 2018

(Fleesensee/ss) Vom 11. bis 15. Juli trafen sich im Golf Resort über dreizig Brüder und Schwestern, um an drei Spieltagen den Golfer des Jahres der Freimaurer auszuspielen. Auch die Schwester Eva Schmidl reiste aus Wien an, um sich an dem Wettbewerb erfolgreich zu beteiligen. Sie erspielte sich in Folge den 1. Preis und nahm den Damen-Wander-Pokal wieder für ein Jahr mit nach Wien.

Freimaurer-Golfer des Jahres wurde der Br. Michael Rüssel, der zum ersten Mal an dem Turnier teilnahm und bei der feierlichen Preisverleihung den Pokal von Vizepräsident H. Mohns und Präsident S. Schumbeck entgegennahm.

Es ist immer wieder erfreulich, dass den Brüdern und Schwestern kein Weg zu weit ist, um in freimaurerischer Gemeinschaft die Zeit zu verbringen. Nicht golfende Schwestern hatten in diesem Jahr Gelegenheit, am Freitag Schwerin mit seinem schönen Schloss zu besichtigen und am Samstag eine Schiffstour auf der Mecklenburgischen Seenplatte zu erleben. So konnten alle Teilnehmenden auf Ihre Weise die schöne Landschaft genießen, um dann am Sonntag voller guter Eindrücke den Heimweg anzutreten.

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Loge Avantgarde veranstaltet Kammerspiel von Jens Oberheide

Von links: Eberhard Panne, Jens Oberheide, Marek Kalbus

Die Berliner Loge Avantgarde veranstaltete am 18. Juni die fiktive Schachplaudereien zwischen Moses Mendelssohn und Gotthold Ephraim Lessing.

(Berlin/cs) Die gleichaltrigen Moses Mendelssohn und Gotthold Ephraim Lessing, beide Jahrgang 1729, haben sich 1754 beim Schachspielen kennengelernt. Sie waren verwandte Seelen, haben ihre idealistischen und aufklärerischen Gedanken ebenso miteinander ausgetauscht, wie ihre menschlichen Befindlichkeiten und die Sorgen, Nöte und Freuden des Alltags. Sie blieben ein Leben lang eng befreundet.

Das Zwei-Personen-Stück von Jens Oberheide „Mein lieber Moses….“ führt Moses Mendelssohn und Gotthold Ephraim Lessing zum fiktiven Gedankenaustausch beim Schach zusammen, so, wie das wohl im Laufe der Jahre häufig geschah. Sie spielten und redeten miteinander. Sie plauderten über alles, was sie bewegte. Über das Spielen und Dichten, über das Trinken, über das Menschlich-Allzumenschliche. Über Gott und die Welt, über Philosophie, Wissenschaft und Gesellschaft, über Freimaurerei und die Kunst, recht zu leben. Das ist mal „so dahingeredet“, mal fröhlich und satirisch und mal mit ernsthaftem Tiefgang.

Der Autor Jens Oberheide versucht, diese Plauderei aufzunehmen und auf die Bühne zu bringen. Herausgekommen ist ein ausgedachtes Gespräch am Schachtisch. Natürlich ist nicht verbrieft, was Mendelssohn und Lessing wirklich geredet haben, aber so könnte es gewesen sein. In den Mund gelegt wurden ihnen (fast) durchgehend Originalzitate, die freilich nicht immer im direkten Dialog entstanden, vielmehr aus anderen Zusammenhängen in neue zu denken sind. Der Sprachduktus wurde dem heutigen Verständnis angeglichen, ohne die Aussagen als solche zu verändern. Hier und da erschien es sinnvoll, Satzstellungen im Sinne des Plaudertons zu verkürzen und mit neuen Füllwörtern zu versehen.
Die Textquellen stammen aus Briefen, aus Schilderungen Dritter, aus Aufsätzen und Abhandlungen, Anekdoten und Aphorismen, aus Dramen und Fabeln, sowie aus Poesie und Prosa der Beiden. Vor wissenschaftlichem Hintergrund wären es insgesamt Zitate aus 138 Textquellen gewesen. Die feuilletonistische („theatralische“) Absicht nimmt sich jedoch die Freiheit, ohne Fußnoten und Einzelnachweis auszukommen.

Die starken Unterschiede im Aussehen, in der Artikulation, in der Herkunft und im Wesen haben beide Protagonisten durch menschliche und geistige Verwandtschaft auf Augenhöhe kompensiert. Die Gedanken der Beiden sind zeitlos. Es gibt auch nach 250 Jahren immer noch keine Antwort auf die vielen Fragen, die sie aufgeworfen haben. Darum sind Nichtbeantwortung und bleibende Offenheit beabsichtigter Teil der Dramaturgie – auch über den Schluss des Kammerspiels hinaus. Eines der Ziele war es, dass das Publikum die Gedanken im anschließenden Empfang untereinander bespricht und mit nach Hause nimmt und weiterdenkt. Die Musikbegleitung diente dabei (vorher, hinterher und zwischen einzelnen Sequenzen) als quasi „Gedankenbrücke“. Dieser Inspiration folgten eine Vielzahl der Teilnehmer und brachten ihre Lust auf weitere Veranstaltungen dieser Art zum Ausdruck.

Die Berliner Loge Avantgarde, die den Bezug zu Kunst und Kultur seit ihrer Gründung im Jahre 1996 beibehalten hat, veranstaltete diese szenische Lesung mit freundlicher Unterstützung von Pegasus e.V., dem freimaurerischen Verein für Kunst und Kultur, im Goethe-Saal des Logenhauses Berlin vor rd. 80 Zuschauern. Moses Mendelssohn wurde dargestellt vom Autor Jens Oberheide selbst, Gotthold Ephraim Lessing wurde gespielt durch den Opernsänger Marek Kalbus. Musikalisch begleitet wurden die Protagonisten von Eberhard Panne.

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Konzertnachmittag der Loge Victoria in Berlin

Die Künstler Steven Desroches, Cyril Assaf und Marisca Mulder (v.l.n.r.) mit dem MvSt Kenan Yilmaz

Die Johannis-Freimaurerloge Victoria feierte Ihr diesjähriges Rosenfest am 2. Juni, das mit einem Konzertprogramm mit Werken freimaurerischer Komponisten und Autoren für die Brüder, Schwestern und weiteren geladenen Gästen eingeleitet wurde.

(Berlin/ab) Die Künstler Marisca Mulder (Sopran), Cyril Assaf (Bassbariton) und Steven Desroches (Klavier) wählten dafür Klavierstücke, Opernarien und Lieder aus, die von freimaurerischen Musikern komponiert bzw. deren Texte von freimaurerischen Autoren geschrieben wurden.

Start des Konzertes mit Mozart, über Liszt und Haydn bis zu Cherubini

Das Konzert im großen Festsaal des Logenhauses in der Peter-Lenné-Strasse begann mit einer Auswahl aus den Werken Wolfgang Amadeus Mozarts mit den Grundmotiven der Liebe, Vergebung, Freundschaft, aber auch Pflichten. Cyril Assaf leitete mit der im Bassbariton gesungenen Arie „In diesen heiligen Hallen“ aus der Zauberflöte ein, um dann im Duett zusammen mit Marisca Mulder in den Rollen als Papageno, dem Vogelfänger, und Pamina, der Tochter der Königin der Nacht, mit Ihren beeindruckenden Stimmen das Stück „Bei Männern“ darzubieten.

Auch aus der Oper „Die Hochzeit des Figaro“ von Bruder Mozart hörten die anwesenden Gäste ein wunderschönes Stück. Marisca Mulder sang die Arie „Dove sono i bei momenti“ („Wo sind die schönen Momente geblieben“). Darin erinnert sich die Gräfin an die schönen Zeiten der Zärtlichkeit und der Liebe mit dem Grafen, die nicht mehr vorhanden sind, weil der Graf hinter seinem Zimmermädchen Susanna her ist.

Abgeschlossen wurde die Auswahl von Mozart mit dem von Steven Desroches gespielten Klavierstückes „Fantasie in d-Moll“ und der Register-Arie „Don Giovanni“ aus der italienischsprachigen Oper, gesungen von Cyril Assaf.
Fortgesetzt wurde das Konzert von Marisca Mulder mit „Oh, quand je dors! (de: Ach! Wenn ich schlafe), ein französischsprachiges Lied von Bruder Franz Liszt. Der Text ist ein Gedicht des französischen Dichters Victor Hugo.
Die nächsten Stücke wurden aus den Werken des Bruders Joseph Haydn ausgewählt. Die Arie des Raphael „Nun scheint in vollem Glanze der Himmel“ (Cyril Assaf) und das Duett von Adam und Eva „Von deiner Güt“ (Cyril Assaf und Marisca Mulder) aus dem Oratorium für drei Solostimmen, Chor und Orchester „Die Schöpfung“.

Auch von Bruder Luigi Cherubini war Liebliches zu hören. Die Arie der Medea „Dei tuoi figli“ (de: Von deinen Kindern) aus der gleichnamigen italienischen Oper „Medea“ wurde wunderbar vorgetragen von Marisca Mulder. Darin erinnert Medea ihren ehemaligen Mann Jason an ihre frühere Liebe und die Opfer, die sie ihm zuliebe gebracht hatte. Die beiden heirateten, flohen gemeinsam nach Korinth und bekamen zwei Kinder. Einige Jahre später verliebte sich Jason in die Tochter des korinthischen Königs Creone und verstieß Médée, um diese heiraten zu können. Die Kinder blieben bei Jason, um am Königshof erzogen zu werden. Medea flieht in der Arie Jason auf den Knien an, Mitleid mit ihr als verlassener Mutter zu haben.

Johann-Wolfgang Goethe und Alexander Puschkin

Aus der französischsprachigen Oper „Faust“ von Charles Gounod nach dem gleichnamigen deutschsprachigen Werk von Bruder J.W. von Goethe hörten die Gäste von Cyril Assaf und Marisca Mulder die erste Arie des Méphistophélès „Le veau d’or“ (de: Das Goldene Kalb) und die Arie der Marguerite „Juwelenarie“. Im dritten Akt der am 19. März 1859 in Paris (Théâtre Lyrique) uraufgeführten Oper legt Méphistophélès in Begleitung von Faust ein Schmuckkästchen vor Marguerites Türe ab, um ihre Aufmerksamkeit für seinen Schützling zu erheischen. In der so genannten Juwelenarie («Ah! Je ris de me voir») erkennt die schöne Frau, dass sie einen noch unbekannten Verehrer hat. Sie probiert den Schmuck an und genießt ihre Verwandlung im Spiegel.

Nach den Stücken aus dem Faust setzte Cyril Assaf mit „Ein jeder kennt die Lieb auf Erden“ fort. Mit diesen Worten fängt die Arie des Fürsten Gremin im dritten Akt der russischsprachigen Oper „Eugen Onegin“ an. Sie wurde von Pjotr Illjisch Tchaikowsky nach einem Versroman von Bruder Alexander Puschkin komponiert. Darin stellt der Fürst seine junge Gattin Tatjana vor und schildert sein Glück mit ihr.

Krönender Abschluss mit Bruder George Gershwin

Einer der vielen Höhepunkte des Nachmittags war das von Steven Desroches am Klavier inszenierte „Three Preludes“ von George Gershwin aus dem Jahr 1926. Gebannt und fasziniert lauschten die Gäste den Klängen. Steven Desroches verstand es meisterhaft, den Gästen die Nuancen des Stückes mit all seinen kühnen Modulationen und seiner erweiterten Harmonik in Form von Stilelementen des Jazz.

„Summertime“ ist der Titel der bekanntesten Arie aus der Oper „Porgy and Bess“ von Bruder George Gershwin, der von Marisca Mulder interpretiert wurde. Es handelt sich um ein Wiegenlied, das Clara für ihr Kind singt. Diese Arie ist mittlerweile als eigenständiges Lied berühmt geworden und gilt als das meist gecoverte Jazz- und Popstandard.

Den Konzertnachmittag beendeten Cyril Assaf und Marisca Mulder mit dem Duett „Bess you is my woman now“ (de: Bess du bist jetzt meine Frau). Die Oper „Porgy and Bess“ von Bruder George Gershwin schildert das Leben von Afroamerikanern in der Hafenstadt Catfish Row in Charleston um 1870. In diesem Duett drücken die beiden Hauptcharaktere ihre Liebe zueinander aus und versprechen sich, immer zusammen zu bleiben.

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Dresdner Loge unterstützt Initiativen in Berlin und Vietnam

Foto:Privat

Die Brüder der Loge „Zum goldenen Apfel“ in Dresden haben sich im Maurerjahr 2017/18 dazu entschlossen, zwei Vorhaben in der Bundeshauptstadt sowie in Ostasien zu unterstützen, die den Zielen der Freimaurerei in besonderem Maße entsprechen.

(Dresden/ht) Die Brüder der Loge „Zum goldenen Apfel“ in Dresden haben sich im Maurerjahr 2017/18 dazu entschlossen, zwei Vorhaben in der Bundeshauptstadt sowie in Ostasien zu unterstützen, die den Zielen der Freimaurerei in besonderem Maße entsprechen.

Zum einen wurde im Rahmen eines Gästeabends mit Vortrag über das Projekt „House of One“ durch Prof. Rabbi Nachama aus Berlin die Idee geboren, die für das interreligiöse Gebetshaus handgeschriebene Tora-Rolle mitzufinanzieren. Dafür wurden 1.000 € an Spenden unter den Brüdern der Loge gesammelt und an die Inititiative überwiesen.

Das Ziel von „House of One“ ist es, die drei abrahamitischen Religionen in der Bundeshauptstadt friedlich unter einem Dach zu vereinen. Mehr dazu unter: https://house-of-one.org/de/konzept

Der zweite Spendenanteil von ebenfalls 1.000 € wurde für das ehrenamtliche Hilfsprojekt einer jungen Zahnärztin aus Dresden vergeben. Iris Bendull konnte im April/Mai in Zusammenarbeit mit der „East meets West Foundation“ (http://thrivenetworks.org/) bedürftige Menschen in entlegenen Regionen Nepals sowie Kinder der armen Landbevölkerung Vietnams kostenfrei zahnmedizinisch behandeln.

Frau Bendull berichtet: „Dank eurer Spende konnte ich gemeinsam mit einheimischen Kollegen viele Kinder versorgen. Der Gebisszustand der Kinder ist oft schlecht, da grundlegende Prophylaxe die Ausnahme ist. Wir haben die wichtigsten Eingriffe vorgenommen, um den status quo zu erhalten bzw. zu verbessern. Mit Hilfe der Spenden wurde jedem Kind eine Zahnbürste, Zahnpasta und ein Zahnputzbecher geschenkt, damit sie in Zukunft die Möglichkeit haben, selbst für ihre Zahnhygiene zu sorgen. Außerdem konnte dank eurer Spende der Transport der schweren Dentaleinheiten sowie das Füllmaterial finanziert werden, welches wir eingesetzt haben, um den Kindern ihr Lächeln zu erhalten oder wiederzugeben. Danke für eure Unterstützung.“

Neben dem individuellen Engagement der Logenbrüder in ihrem privaten und beruflichen Umfeld sind es auch solche karitativen Gemeinschaftsaktionen, welche die Welt heute ein klein wenig besser machen, als sie es gestern war. Auf ein Neues im Maurerjahr 2018/19.

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Wetzlars Freimaurer haben neuen Vorsitzenden

Dr. Walter Staaden (links) übergibt den ersten Hammer der Loge an Martin Marx

Foto: Fischer

Martin Marx ist der neu gewählte Meister vom Stuhl der Wetzlarer Freimaurerloge "Wilhelm zu den drei Helmen". Die Übernahme der Amtsgeschäfte im Rahmen der Feierlichkeiten zum Johannisfest, das zusammen mit den Brüdern aus Limburg begangen wurde, erfolgte in Form der "Hammerübergabe" durch den Vorgänger im Amt, Dr. Walter Staaden, an den neuen Vorsitzenden des humanitären Bruderbundes der Goethe- und Optikstadt.

(Wetzlar/mf) Nach einem sehr erfolgreichen Jubiläumsjahr mit vielen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen und einer Sonderausstellung unter dem Titel „250 Jahre Freimaurer in Wetzlar“ wird es der neue Vorstand in den kommenden zwei Jahren „etwas ruhiger angehen“, so Marx. Die Bruderschaft war insbesondere im vergangenen Jahr stärker gefordert, sodass es wichtig sei, dass man sich erst einmal wieder der Arbeit an sich selbst, dem “Erkenne dich selbst”, widme. „Das soll nicht heißen, dass wir nun die Hände in den Schoß legen”, so der neue Meister vom Stuhl weiter. Die öffentlichen Gästeabende und Vorträge werden auch weiterhin stattfinden. Die Brüder freuen sich über jeden, der sich für die Freimaurerei im Allgemeinen und die Wetzlarer Loge im Besonderen interessiert.

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Neue Ausstellung im Bayreuther Freimaurermuseum

Das Freimaurermuseum in Bayreuth präsentiert unter dem Titel "Leben, Neuanfang und Friede" vom 16. Juni bis 31. Oktober 2018 eine Ausstellung mit Werken der japanischen Künstlerin Atsuko Kato.

Atsuko Kato ist eine japanische Künstlerin und Friedensaktivistin und neben weiteren nationalen und internationalen Auszeichnungen Kulturpreisträgerin der Stadt Fürth.

Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens steht das Ginkgoblatt als Synonym für Leben, Neuanfang und Frieden. Für sie symbolisiert das gespaltene Ginkgoblatt die Einheit scheinbarer Gegensätzlichkeiten. Ihr Schaffen ist eine Hommage an den ältesten Baum unserer Erde, der während der Erdgeschichte alle Katastrophen überlebt hat. Und eine Verbeugung vor Johann Wolfgang von Goethe, dessen Gedicht “Gingko biloba” häufig in ihren Arbeiten zitiert ist.

Der Kranich als Origami Falttechnik erinnert an den Wunsch einer 12-jährigen, die 1000 Kraniche falten wollte, um die Kraft des Vogels, der der Legende 1000 Jahre alt werden könne, für ihr Überleben nach dem Atombombenabwurf zu gewinnen.

Die Ausstellung im Freimaurermuseum gibt einen Einblick in die Schaffensperiode seit 2012. Sie ist ein Wechselspiel von Gingkoblättern mit geometrischen Elementen aus unterschiedlichen Papierqualitäten. Dabei zeichnet sich ihr Arbeitsstil wie immer durch zahlreiche filigrane Details aus. Und ist in der Anmutung seiner Formensprache dazu geeignet, Besucher in die freimaurerische Symbolik zu entführen.

Die Eröffnung fand unter Beteiligung zahlreicher Vertreter aus Politik, Kultur und der Logen statt.

Ausstellung “Leben, Neuanfang und Friede” von Atsuko Kato im Freimaurermuseum Bayreuth, Im Hofgarten 1, 95444 Bayreuth. Öffnungszeiten Dienstag – Freitag 10 bis 12 Uhr und 14–17 Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr, Sonntag 13 bis16 Uhr, während der Festspielzeit täglich von 10 bis 17 Uhr.

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Kemptener Freimaurer begehen Festakt in Immenstädter Schloss

Die Kemptener Loge "Zum Hohen Licht" feierte mit mehr als 95 Teilnehmern aus 15 Logen mit internationaler Vielfalt eine Festarbeit im Immenstädter Stadtschloss.

(Kempten/me) Am vergangenen Freitag feierte die Freimaurerloge „Zum Hohen Licht“ in Kempten eine besondere rituelle Arbeit. Mit über 95 Teilnehmern aus mehr als 15 verschiedenen Logen hatte die Arbeit einen besonderen Charakter. Besonders stolz sind die Kemptener Brüder auf die internationale Vielfalt, dass nicht nur deutsche Brüder, sondern auch englische, österreichische und belgische Freimaurer der Einladung ins Allgäu gefolgt sind.

Die Freimaurer wählten das Immenstädter Stadtschloss mit seinem wunderschönen, historischen Saal nicht umsonst aus. Die Grafen von Königsegg-Rothenfels, die ehemaligen Schlossherren, waren Protektoren, Unterstützer und Mitglieder der früheren Loge „Zur aufgehenden Sonne“, die im 18. Jahrhundert in Kempten gegründet wurde. „Es ist immer wieder eine Besonderheit, wenn man sieht, wie die weltweite Bruderkette funktioniert. Während Europa sich entfremdet, versuchen wir die den brüderlichen Kontakt über Landesgrenzen hinweg zu halten und zu intensivieren.“, so Jürgen Rogalla, der „Meister vom Stuhl“der Kemptener Loge. „Wir hatten ein volles Programm, neben einer Aufnahme, also der Initiation eines Neumitglieds, hatten wir noch die Ehre einem englischen Bruder die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen. Im Anschluss konnten wir mit unseren Frauen und Gästen gemeinsam zu Abend essen.“, so Rogalla weiter.

Um den zahlreichen Gästen aus dem Ausland die bayerische Kultur näher zu bringen wurde der Sektempfang von einer Tanzeinlage der Kindertrachtengruppe „Die Älpler“ auf den Abend eingestimmt. Die rituelle Tempelarbeit und das simultan laufende Frauenprogramm wurden mit einer „Weißen Tafel“ abgerundet. „Gemeinsam mit unseren Brüdern, Frauen und Gästen der Loge in dieser Form zu Abend zu Essen hat etwas ganz Besonderes. Beeindruckend auch, wie das Team des Immenstädter Stadtschlosses auf unsere rituellen Besonderheiten eingehen konnte und das Abendessen zu einem krönenden Abschluss gestaltete“ erklärt Fabian Geyer, Redner der Loge und Organisator des Abends.

Für die Gäste der besuchenden Logen wurde am nächsten Tag eine Führung durch die Alt- und Stiftsstadt von Kempten organisiert. Das Jubiläum „200 Jahre vereinigtes Kempten“ gab hierbei den perfekten Anlass um mehr über Deutschlands älteste Stadt zu erfahren. Besonders beeindruckt waren die britischen Gäste vom Besuch der Skiflug-Schanze in Oberstdorf und der malerischen Landschaft der Alpenregion.

Die Kemptener Loge gibt sich nach dem großen Festakt keine Ruhepause, sondern steckt bereits mitten in den Planungen für die nächsten internationalen Arbeiten. „Im September werden wir unsere Partnerstadt und die ansässige Loge in Sligo besuchen, im November fliegen wir bereits wieder nach London und im Dezember besuchen uns wieder die englischen Brüder um einmal das Allgäu in seiner weißen Winterpracht bestaunen zu können“ sagt Geyer.

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