Von England in die Welt

20. März 2017
Gut besuchter Vortrag von Hans-Hermann Höhman in der Ingolstädter Loge

Gut besuchter Vortrag von Hans-Hermann Höhman in der Ingolstädter Loge „Theodor zur festen Burg“

„Freimaurerei war immer“, mit diesen Worten Gotthold Ephraim Lessings begann der Vortrag von Hans-Hermann Höhmann im Hause der Ingolstädter Loge „Theodor zur festen Burg“.

„Gegenüber mancherlei Mythen und Legenden ist der Freimaurerbund ein Produkt der Moderne. Er entstand – Formen, Ideen und Symbole aus seiner Vorgeschichte aufnehmend – zu Beginn des 18. Jahrhunderts und blickt inzwischen auf eine Entwicklung von 300 Jahren zurück. Stichtag für den Übergang von der Vorgeschichte zur Geschichte der Freimaurerei ist der 24. Juni 1717, als sich vier Londoner Logen zur ersten Großloge der Welt zusammenschlossen“, so Hans-Hermann Höhmann, ein profunder Kenner der Geschichte und inneren Strukturen der Freimaurerei.

Er wies darauf hin, dass zum Zeitpunkt des genannten Gründungstages bereits seit einiger Zeit Logen existierten, somit die Geschichte der Freimaurerei durchaus älter als die in diesem Jahr allgemein gefeierten 300 Jahre sei. Gleichwohl war die Londoner Gründung nach seiner Meinung von ausschlaggebender Bedeutung für die weitere Entwicklung der Freimaurerei, weil mit der Großloge von London und Westminster ihre logenübergreifende Institutionalisierung und inhaltliche Ausrichtung begann.

„Nach der Gründung der ersten Londoner Großloge im Jahre 1717, zu der 1751 eine zweite, die „Grand Lodge of Ancients“ hinzukam, erfolgte eine stürmische Entwicklung der Freimaurerei. In England, Schottland und Irland – als den Heimatländern der modernen Freimaurerei – wuchs die Zahl der Logen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts auf über 1000 an.“ Weiter ging die Ausbreitung zunächst in den „überseeischen Gebieten Großbritanniens“, den amerikanischen Kolonien und auf dem europäischen Kontinent.

Höhmann klärte seine Zuhörer auch über wichtige inhaltliche und strukturell Besonderheiten der Freimaurerei auf, beispielsweise gruppenbildende Komponenten, schützende, soziale und integrative Funktionen, die die nachhaltige Begeisterung für den Bund begründen und ihn auch in Deutschland erfolgreich machten. Insbesondere die Rolle im Bürgertum stellte Höhmann heraus und widmete dem Thema einen wesentlichen Teil seinen Vortrages. Weiter schilderte er neben der geschichtlichen auch die aktuelle Situation und ging sowohl auf Probleme, als auch auf Chancen und Möglichkeiten der modernen Freimaurerei, insbesondere in Deutschland, ein.

60 Zuhörer verfolgten den interessanten Vortrag im vollbesetzten Saal und sparten nicht mit Applaus.

 

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Traunsteiner Ausstellung zieht viele Besucher an

20. März 2017
Spendenübergabe in Traunstein: von links: Florian Seestaller, Leiter Bürgerhilfsstelle, Landrat Siegfried Walch, Meister vom Stuhl Englbert Rottenmoser, Oberbürgermeister Christian Kegel, Stadtkämmerer Reinhold Dendorfer

Spendenübergabe in Traunstein: von links: Florian Seestaller, Leiter Bürgerhilfsstelle, Landrat Siegfried Walch, Meister vom Stuhl Englbert Rottenmoser, Oberbürgermeister Christian Kegel, Stadtkämmerer Reinhold Dendorfer

In der „Alten Wache“ des Rathauses am Stadtplatz veranstaltet die Traunsteiner Loge „Zu den drey Huegeln an der Traun“ ein öffentliche Ausstellung über Ursprung, Geschichte und heutige Wahrnehmung der Freimaurerei vom 14. bis 19. März 2017.

Die Ausstellung „300 Jahre Freimaurer“ der Freimaurerloge Traunstein wurde am 14. März 2017 um 11:00 Uhr in der „Alten Wache“ des Rathauses Traunstein eröffnet. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Englbert Rottenmoser sprachen Oberbürgermeister Christian Kegel und Landrat Siegfried Walch ihre Grußworte zu den zahlreichen Besuchern. Anschließend übergab Englbert Rottenmoser je einen Spendenscheck über 2.500 € an die Traunsteiner Aktion „Die im Dunklen sieht man nicht“ und an die „Bügerhilfsstelle“ des Landratsamtes.

Durch die zentrale Lage am Stadtplatz konnte und kann die Loge täglich zwischen 11:00 und 18:00 Uhr viele „profane“ Besucher begrüßen. Diese zeigen sich sehr interessiert und aufgeschlossen. Die meisten hatten nur sehr vage Vorstellungen von der Freimaurerei und finden die Präsentation der Ausstellung sehr ansprechend und informativ. Die Loge erstellte dazu eine 40-seitige Broschüre zum Mitnehmen, auch der Büchertisch mit Freimaurerliteratur findet regen Zuspruch.

Das erfreuliche Fazit der Loge: „In Südostbayern – im katholischen Stammland – ist die Freimaurerei zwar wenig präsent, aber die Besucher zeigen sich sehr interessiert und erstaunlich aufgeschlossen.“

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Von Fundamentalisten und freien Geistern

20. März 2017

Die Hoyaer Freimaurerloge „St. Alban zum Æchten Feuer“ in Hoya lud anlässlich ihres ersten Salonabends zu einem Vortrag von Jens Oberheide zum Thema „Welt(ein)sichten – von Fundamentalisten und freien Geistern“. Viele Gäste kamen und die Loge erlebte ein volles Haus.

Nach einer kurzen Begrüßung des Vorsitzenden A. Jonda mit einigen Worten über die Freimaurerei und die Hoyaer Loge begann Jens Oberheide seinen Vortrag mit der Feststellung „Fundamentalismus gab es immer“.  Die Beispiele blieb er nicht schuldig: Ob Religionen aller Colour, absolutistische Herrscher, dogmatische Weltbilder aus allen Zeiten, und er verwies zur näheren Betrachtung auf die Geschichtsbücher, denn „die erzählen mehr über die Macht als über Geist“. „Heute kommen uns beim Thema Fundamentalismus oft islamische Positionen in den Sinn“, erinnerte Oberheide, verwies aber auch auf die in gleicher Form geführte Geschichte der dogmatischen Kirchen und der Kreuzzüge. „Die Geschichte kennt viele Fundamente, die mit Macht und Gewalt behauptet wurden“, so Oberheide. „Die Autorität der Kirche berief sich auf die Autorität der Bibel, und alles, was solche Fundamente auch nur antastete, war jahrhundertelang Verrat am Grundverständnis des Glaubens“, und weiter: „Auch heutige Missionare aus anderen Kulturkreisen haben einen ‚Gottesstaat‘ im Sinn. Damals wie heute ging es um den vorgeblich einzig wahren Glauben, und wer ihn nicht hatte, war ‚im Irrtum'“.

Neben den Kirchen legten aber auch absolutistische Herrscher, undemokratische Staaten, Diktatoren und auch ständische Gesellschaftstrukturen Fundamente. Von alledem erleben wir heute, zum Teil unter wohlklingenderen Namen, muntere Wiedergeburten. So stellt sich in dem Zusammenhang die Frage nach den angekündigten „freien Geistern“. Auch sie gab es immer, bekräftigte der Referent. Es gab sie in unterschiedlichen Gruppierungen, aber als früherer Vorsitzender der Großloge (Alt-Großmeister) bezog sich Jens Oberheide natürlich vornehmlich auf die Freimaurer, deren Geschichte er gut zu beurteilen weiß. Und er bezieht sich auf die Freimaurer, weil ihre Idee sich als eine dauerhafte und praktische anwendbare erwiesen hat. „Freimaurerei war angetreten als die Idee des sinnvollen Bauens und Gestaltens von Zeit und Raum.“ Sie entzog sich mit ihrem Selbstverständnis den engen Grenzen des Ständedenkens und der Feudalherrschaft, indem sich ihr Mitglieder auf gleicher Ebene begegneten; beginnend in den rasant wachsenden Logen, dann griffen die zunächst nur persönlich erlebten neuen Verhaltensmuster auf größere Teile der Gesellschaft über. „Die Freimaurerei hat schon in ihrer Gründungsphase den mündigen Menschen gemeint, und nichts anderes meint sie heute“, bekräftigte Oberheide.

Nun stellt sich die Frage, wo bleiben die freien Geister? Auch Oberheide fragt danach, und eine rechte Antwort will erst einmal ausbleiben. Aber er wirbt, eindringlich und überzeugend, für mehr Toleranz, für mehr Mündigkeit, für die Suche nach Wahrheit, für Gleichberechtigung zwischen Religionen und Weltanschauungen. Er wirbt mit Kant und dessen Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, wirbt mit Lessings „Recht sehr zu wünschen …“ („Ernst & Falk, Gespräche für Freymäurer“), tritt ein für Moral, Mitverantwortung für die Welt, Wertevorstellungen. Und immer wieder Toleranz. „Lasst uns nicht müde werden, uns an Idealen und Werten zu orientieren,“ schloss er seinen Vortrag. „Aber: Lasst uns auch das Machbare des Denkbaren tun.“

Und so wurde klar: Es gibt keine Organisation der „freien Geister“, die uns vor dem Unrecht beschützt und das Gute bewahrt. Wir selbst sind es, die freien Geister, ob Freimaurer oder nicht. Und in diesem Bewusstsein nahmen, wie sich den anschließenden Gesprächen entnehmen ließ, viele der Anwesenden den Vortrag wahr und fühlten sich gleichermaßen aufgefordert und motoviert. Recht sehr zu wünschen, möchte man hinzufügen, dass die Vorsätze auch den Alltag bestimmen, bei den anwesenden Freimaurern wie auch den Gästen.

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Vielfältiges Jubiläumsprogramm in Celle

16. März 2017
Das Celler Schloss (Foto: Fotolia)

Das Celler Schloss (Foto: Fotolia)

Ritualarbeit nach historischem Ritual, Eigeninszenierung eines Theaterstückes, Tafel mit Gästen und Spendenübergaben – die Celler Freimaurer haben sich zum 300-jährigen Jubiläum etwas einfallen lassen.

Zunächst zur internen Veranstaltung. Nach dem ältesten bekannten englischen Ritual von 1730 wird um 10.45 Uhr beginnend eine Arbeit im Lehrlingsgrad durchgeführt. Dieses Ritual ist einer sogenannten Verräterschrift entnommen, die die einzige schriftliche Überlieferung aus dieser Zeit darstellt. Für die danach in Deutschland entstandenen Logen waren es die einzigen Quellen, nach denen sie ihre Zusammenkünfte ausrichten konnten. Schirmherr der Veranstaltung ist der niedersächsische Distriktmeister Rainer Koch, die Festzeichnung hält Jürgen Gansäuer, ehemaliger Landtagspräsident.

Ebenfalls im Rittersaal des Celler Schlosses führen Brüder der Celler Loge „Zum hellleuchtenden Stern“ um 16 Uhr eine szenische Lesung nach eigener Idee durch. Im ersten Akt diskutieren Goethe und Schiller über die Entstehungsgeschichte der Freimaurerei in England und die Motive der „Alten Pflichten“ sowie über weitere Themen ihrer Zeit. Im zweiten Akt trifft der Politiker und Freimaurer Gustav Stresemann auf Johann Wolfgang von Goethe. Der realpolitischen Verantwortung Stresemanns stellt Goethe freimaurerische Ideale gegenüber. In einem Zwiegespräch des dritten Aktes zwischen einem erfahrenen Bruder und einem an der Freimaurerei Interessierten wird das Gedankengebäude der Freimaurerei ebenso dargestellt wie das aktuelle Logenleben.

Bei einer anschließenden Tafel für geladene Gäste werden insgesamt drei Spenden übergeben. Zur Anschaffung von kindgerechten Instrumenten erhält die CJD Musikschule Celle (www.cjd-musikschule-celle.de) eine Spende von € 2.000. Zur Anschaffung eines Operationsmikroskop für das Neurochirugische Team in Eritrea/Afrika wird die Loge € 5.500,– (4000 Loge, 1500 Freimaurerisches Hilfswerk) übergeben. Für Patenschaften von Kindern und deren Familien in Uganda/Afrika sowie für die Ausbildung von Optikern (ebenfalls in Uganda/Afrika) übergeben wir den Organisationen „Celebrate Hope Ministries“ und ‚Augenweide Vision Aid Project‘ ebenfalls € 5.500,– (4000 Loge, 1500 Freimaurerisches Hilfswerk).

Die Festveranstaltung findet am 20. Mai 2017 im Rittersaal des Celler Schlosses statt. Anmeldungen und konkrete Informationen bitte über die Mailadresse oder über die Internetseite.

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300 Jahre Freimaurerei – eine Standortbestimmung

16. März 2017
Völkerschlachtdenkmal in Leipzig (Foto: Manuel Schönfelder)

Völkerschlachtdenkmal in Leipzig (Foto: Manuel Schönfelder)

Anlässlich des Jubiläumsjahres zum 300-jährigen Bestehen der „modernen Freimaurerei“ wird im Rahmen einer Matinee eine Podiumsdiskussion stattfinden, zu der der Historiker Prof. Dr. Helmut Reinalter aus Innsbruck, der Philosoph Prof. Dr. Klaus-Jürgen Grün aus Frankfurt am Main und der Künstler Jens Rusch aus Brunsbüttel ihre Teilnahme zugesagt haben. Ziel ist es, gemeinsam mit den Gästen über eine offene und selbstkritische Standortbestimmung der Freimaurerei in der heutigen Zeit zu diskutieren.

Noch immer haftet der Freimaurerei der Ruf des Geheimnisvollen an, gleichzeitig wird sie als Bewahrerin aufklärerischer ethischer Werte, wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität stilisiert. In der Zeit der Aufklärung waren nahezu alle wichtigen Denker, Künstler und Politiker Mitglieder des Freimaurerbundes. Auch heute, im Jahr 2017, sind etwa 6 Mio. Menschen auf der ganzen Welt aktive Freimaurer – doch wie verstehen diese ihr Wirken in der heutigen Zeit? Welche Werte der Freimaurerei sind
inzwischen umgesetzt – welche Werte haben an Bedeutung verloren? Sind technischer Fortschritt, demokratische Gesellschaftsformen, moderne Wissenschaften und Kommunikationsmedien die Früchte der Aufklärung – oder ist im Gegenteil die Aufklärung gescheitert? Was kann freimaurerisches Denken und Handeln in der heutigen Zeit überhaupt noch bewirken?

Neben dem Podiumsgespräch wird es zwei Buchvorstellungen geben, eine kleine Ausstellung sowie musikalische Umrahmung.

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Logen vergeben Preisgelder für Facharbeiten

15. März 2017
Preisträgerinnen des Wettbewerbs der Logen in Nienburg und Hoya

Preisträgerinnen des Wettbewerbs der Logen in Nienburg und Hoya

(Nienburg/Hoya) Insgesamt 47 Schülerinnen und Schüler der Kreis Nienburger Gymnasien haben mit 31 Facharbeiten an dem zum dritten Mal ausgeschriebenen Wettbewerb teilgenommen. Neben der Nienburger Loge „Georg zum silbernen Einhorn“ beteiligte sich erstmals auch die Loge „St. Alban zum Aechten Feuer“ in Hoya.

Die Themen, mit denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beworben haben, reichen von Heinrich Albert Oppermanns Traum von einer neuen Welt über die Thematik der Klimaflüchtlinge bis zur Bewertung des Einsatzes von antibiotisch wirkenden Pflanzen in der Medizin. Die allesamt sehr anspruchsvollen Themen erforderten für deren Ausarbeitung, dass sich die Schülerinnen und Schüler spezielle Kenntnisse anzueignen hatten, die deutlich über die im Unterricht vermittelten Lehrstoffe hinausgingen.

„ Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind dabei mit Begeisterung und überdurchschnittlichem Engagement zu Werke gegangen. Das war den Arbeiten unschwer zu entnehmen. Die Freude an einem selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten spiegelt sich hier eindrucksvoll wider“, so Dr. med. Wilhelm Cohrs, Vorsitzender der Nienburger Loge und Sprecher der Jury. „Die Jury hat sich die Entscheidungen nicht leicht gemacht. Wir wollten in jedem Fall die Arbeit, die sich diese jungen Menschen gemacht haben, wertschätzen. Ich hoffe, dass uns das gelungen ist“. Die vierköpfige Jury aus Mitgliedern der beiden Logen hat bei der Bewertung etwas andere als nur rein schulische Maßstäbe zu Grunde gelegt. Punkten konnten Arbeiten, die neben einem guten Aufbau, einer klaren und logischen Struktur, vor allem auf die Bedeutung für die Gesellschaft und für den Leser hinweisen.

„Als ein Bund mit ausgeprägter humanistischer Zielsetzung wollen wir bei jungen Menschen besonders auch kritisches Denken und die Auseinandersetzung mit negativen Umgangsformen für unser Zusammenleben fördern“, sagte Dr. Cohrs. Dafür öffnen sich die Freimaurerlogen auch stärker als in der Vergangenheit, denn sie wollen ihre wesentlichen Ziele, wie Toleranz und humanitäres Miteinander einer breiten Öffentlichkeit und eben auch jungen Menschen näher bringen.

Für die Erstplatzierten gab es jeweils 300 Euro und eine Urkunde. Die weiteren Preisträger erhielten Urkunden und Bücher. Insgesamt wurden 15 Arbeiten prämiert. Bei Kaffee und Kuchen wurden noch viele Gespräche geführt und Fragen zur Freimaurerei an die anwesenden Logenmitglieder gestellt.

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Gregor Gysi – Weg in eine neue Gesellschaft

13. März 2017
Dr. Gregor Gysi (Quelle: Wikipedia)

Dr. Gregor Gysi (Quelle: Wikipedia)

Die Passauer Freimaurerloge „Zu den vereinigten drei Flüssen“ lädt zu einem öffentlichen Vortragsabend am 24. März  um 20 Uhr in der Reihe „Salon Batavis“ ein. Der Hauptredner des Abends ist Dr. Gregor Gysi, der zum Thema „Wege in eine neue Gesellschaft“ sprechen und der Frage nachgehen wird, wie die Herausforderungen in Europa Werte schaffen kann. Der Redner der bayrischen A.F.u.A.M.v.D.-Logen, Wolfgang Böhm, wird dieses Thema aus freimaurerischer Sicht beleuchten.

Mit der Veranstaltungsreihe „Salon Batavis“ möchte die Loge eine Tradition des 18. Jahrhunderts wieder aufleben lassen, die Salons, in denen interessierte Menschen zusammenkamen, um politische, philosophische oder auch literarische gespräche zu führen, um Geist und Geselligkeit zu vereinen. Die zahlreichen Pariser Salons beispielsweise bildeten eigene Foren, in denen gesellschaftliche Ereignisse nicht nur diskutiert und besprochen wurden, sondern die selbst auch gesellschaftliches Ereignis waren.

In unserer Gesellschaft jedoch scheint der intellektuelle Feierabend angebrochen zu sein. Die Intelligenz wird in den Dienst der Arbeit gestellt, danach darf das Hirn ausruhen.

Aus dem Einführungstext des ‚Salon Bativis‘

Mitglieder der Freimaurerloge und externe Refernten führen in das jeweilige Thema mit Kernthesen ein, die anschließend diskutiert werden. Über all dem schwebt die Grundidee der Freimaurerei, die von den Werten der Humanität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit bestimmt ist. Der freimaurerische Gedanke beruht, wie der europäische, auf der Trennung von Kirche und Staat, auf Toleranz sowie auf dem Schutz der Menschenrechte und der Gewährung von Bürgerrechten, unabhängig von religiösen, ethnischen oder kulturellen Zugehörigkeiten.

24. März, 20 Uhr im Audimax der Universität Passau, Eingang Innstraße 31. Der Eintritt ist frei.

Der Veranstalter weist darauf hin, dass vor der Universität keine Parkplätze zu finden sind und verweist auf die Zentralgarage Shell-Parkhaus.

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