Interaktive Ausstellung im Deutschen Freimaurermuseum

Foto: Deutsches Freimaurermuseum

Unter dem Titel "Freimaurerei ist überall" präsentiert das Deutsche Freimaurermuseum in Bayreuth eine "interaktive Ausstellung".

(Bayreuth/rh) Toblerone, Bildzeitung und die Automarke Citroen, Trolli-Gummibären, der Struwwelpeter und Bambi! Was haben diese mit Freimaurerei zu tun? In Anlehnung an den Aphorismus von Gotthold Ephraim Lessing: „Freimaurerei war immer“ beweist die Ausstellung dem Besucher anhand von Allgemeingut und Alltäglichem, dass die Ideen, Erfindungen und Engagements von Mitgliedern der Bruderschaft auch in der Gegenwart allgegenwärtig sind. Der Besucher darf sich bei der Betrachtung der ausgestellten Objekte mit der Frage beschäftigen, welches von diesen als einziges keinen freimaurerischen Bezug hat. Passend dazu kann der Besucher an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Die Ausstellung läuft bis zum 31. Oktober. Das Museum befindet sich Im Hofgarten 1, Bayreuth. Während der Festspielzeit bis zum 29. August hat es täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, außerhalb der Festspielzeit Dienstag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Samstag von 10 bis 12 Uhr und Sonntag von 13 bis 16 Uhr.

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Neue Ausstellung im Bayreuther Freimaurermuseum

Das Freimaurermuseum in Bayreuth präsentiert unter dem Titel "Leben, Neuanfang und Friede" vom 16. Juni bis 31. Oktober 2018 eine Ausstellung mit Werken der japanischen Künstlerin Atsuko Kato.

Atsuko Kato ist eine japanische Künstlerin und Friedensaktivistin und neben weiteren nationalen und internationalen Auszeichnungen Kulturpreisträgerin der Stadt Fürth.

Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens steht das Ginkgoblatt als Synonym für Leben, Neuanfang und Frieden. Für sie symbolisiert das gespaltene Ginkgoblatt die Einheit scheinbarer Gegensätzlichkeiten. Ihr Schaffen ist eine Hommage an den ältesten Baum unserer Erde, der während der Erdgeschichte alle Katastrophen überlebt hat. Und eine Verbeugung vor Johann Wolfgang von Goethe, dessen Gedicht “Gingko biloba” häufig in ihren Arbeiten zitiert ist.

Der Kranich als Origami Falttechnik erinnert an den Wunsch einer 12-jährigen, die 1000 Kraniche falten wollte, um die Kraft des Vogels, der der Legende 1000 Jahre alt werden könne, für ihr Überleben nach dem Atombombenabwurf zu gewinnen.

Die Ausstellung im Freimaurermuseum gibt einen Einblick in die Schaffensperiode seit 2012. Sie ist ein Wechselspiel von Gingkoblättern mit geometrischen Elementen aus unterschiedlichen Papierqualitäten. Dabei zeichnet sich ihr Arbeitsstil wie immer durch zahlreiche filigrane Details aus. Und ist in der Anmutung seiner Formensprache dazu geeignet, Besucher in die freimaurerische Symbolik zu entführen.

Die Eröffnung fand unter Beteiligung zahlreicher Vertreter aus Politik, Kultur und der Logen statt.

Ausstellung “Leben, Neuanfang und Friede” von Atsuko Kato im Freimaurermuseum Bayreuth, Im Hofgarten 1, 95444 Bayreuth. Öffnungszeiten Dienstag – Freitag 10 bis 12 Uhr und 14–17 Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr, Sonntag 13 bis16 Uhr, während der Festspielzeit täglich von 10 bis 17 Uhr.

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Kemptener Freimaurer begehen Festakt in Immenstädter Schloss

Die Kemptener Loge "Zum Hohen Licht" feierte mit mehr als 95 Teilnehmern aus 15 Logen mit internationaler Vielfalt eine Festarbeit im Immenstädter Stadtschloss.

(Kempten/me) Am vergangenen Freitag feierte die Freimaurerloge „Zum Hohen Licht“ in Kempten eine besondere rituelle Arbeit. Mit über 95 Teilnehmern aus mehr als 15 verschiedenen Logen hatte die Arbeit einen besonderen Charakter. Besonders stolz sind die Kemptener Brüder auf die internationale Vielfalt, dass nicht nur deutsche Brüder, sondern auch englische, österreichische und belgische Freimaurer der Einladung ins Allgäu gefolgt sind.

Die Freimaurer wählten das Immenstädter Stadtschloss mit seinem wunderschönen, historischen Saal nicht umsonst aus. Die Grafen von Königsegg-Rothenfels, die ehemaligen Schlossherren, waren Protektoren, Unterstützer und Mitglieder der früheren Loge „Zur aufgehenden Sonne“, die im 18. Jahrhundert in Kempten gegründet wurde. „Es ist immer wieder eine Besonderheit, wenn man sieht, wie die weltweite Bruderkette funktioniert. Während Europa sich entfremdet, versuchen wir die den brüderlichen Kontakt über Landesgrenzen hinweg zu halten und zu intensivieren.“, so Jürgen Rogalla, der „Meister vom Stuhl“der Kemptener Loge. „Wir hatten ein volles Programm, neben einer Aufnahme, also der Initiation eines Neumitglieds, hatten wir noch die Ehre einem englischen Bruder die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen. Im Anschluss konnten wir mit unseren Frauen und Gästen gemeinsam zu Abend essen.“, so Rogalla weiter.

Um den zahlreichen Gästen aus dem Ausland die bayerische Kultur näher zu bringen wurde der Sektempfang von einer Tanzeinlage der Kindertrachtengruppe „Die Älpler“ auf den Abend eingestimmt. Die rituelle Tempelarbeit und das simultan laufende Frauenprogramm wurden mit einer „Weißen Tafel“ abgerundet. „Gemeinsam mit unseren Brüdern, Frauen und Gästen der Loge in dieser Form zu Abend zu Essen hat etwas ganz Besonderes. Beeindruckend auch, wie das Team des Immenstädter Stadtschlosses auf unsere rituellen Besonderheiten eingehen konnte und das Abendessen zu einem krönenden Abschluss gestaltete“ erklärt Fabian Geyer, Redner der Loge und Organisator des Abends.

Für die Gäste der besuchenden Logen wurde am nächsten Tag eine Führung durch die Alt- und Stiftsstadt von Kempten organisiert. Das Jubiläum „200 Jahre vereinigtes Kempten“ gab hierbei den perfekten Anlass um mehr über Deutschlands älteste Stadt zu erfahren. Besonders beeindruckt waren die britischen Gäste vom Besuch der Skiflug-Schanze in Oberstdorf und der malerischen Landschaft der Alpenregion.

Die Kemptener Loge gibt sich nach dem großen Festakt keine Ruhepause, sondern steckt bereits mitten in den Planungen für die nächsten internationalen Arbeiten. „Im September werden wir unsere Partnerstadt und die ansässige Loge in Sligo besuchen, im November fliegen wir bereits wieder nach London und im Dezember besuchen uns wieder die englischen Brüder um einmal das Allgäu in seiner weißen Winterpracht bestaunen zu können“ sagt Geyer.

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Nürnberger Loge besucht Brüder in Schottland

Der Meister vom Stuhl Dib Saad vor dem Eingang des schottischen Logenhauses

Der Meister vom Stuhl Dib Saad vor dem Eingang des schottischen Logenhauses

Seit 1990 pflegt die Nürnberger Loge „Albrecht Dürer“ eine Partnerschaft mit den Brüdern der Loge „Pollok“, Pollokshields No.: 772 in Glasgow, der Partnerstadt Nürnbergs.

(Nürnberg/Glasgow/sd) In zweijährigem Turnus besuchen sich die Brüder und Schwestern abwechselnd. In diesem Jahr war die Loge „Albrecht Dürer“ an der Reihe, die Reise nach Schottland anzutreten. Also machten sich 33 Brüder und Schwestern einschließlich drei Kindern vom Ende März 2018 auf die Reise. Nach dem überaus herzlichen Willkommen am Flughafen konnte die große Gruppe gemeinsam einen Empfang bei einem Bruder zu Hause genießen. Nach dem Abendessen und den Grußworten beider Stuhlmeister wurde es eine lange Nacht.

Am nächsten Abend trafen sich beide Logen mit ca. 70 Personen im Golfclub „Pollock“ zu einem traditionellen schottischen Abendessen mit Musik und Tanz, beim sog. Ceilidh.

Am zweiten Tag schloss sich eine Busfahrt nach Edinburgh zur Besichtigung der Royal Yacht Britannia an. Nach dem Lunch bei der Loge Nr. 1 „Mary’s Chapel“ folgte der Besuch und die Besichtigung der Schottischen Großloge. Die Führung durch die eindrucksvollen Räumlichkeiten durch Brüder der Großloge von Schottland war ein großartiges Erlebnis.

Als Nächstes erwartete die Gäste der Empfang beim Lord Provost, dem Oberbürgermeister Glasgows, im Rathaus. Nach den üblichen Begrüßungen standen ein kleiner Imbiss und die Besichtigung des imposanten Tagungssaales des Council of Glasgow an.

Den freimaurerischen Höhepunkt stellte am Abend eine rituelle Arbeit mit Aufnahme in der Loge „Pollock“ dar. Neben Vertretern regionaler Logen hatte sich der Provincial Großmeister von Glasgow angesagt, um den mitgereisten Distriktmeister Bayern, Bruder Hannes Brach, zu treffen und zu begrüßen. Ein reger persönlicher und freundschaftlicher Gedankenaustausch beider Großbeamter schloss sich bei der Tafel an. Mit Grußworten der Stuhlmeister, mit Toasts u.a. auf die Queen und die Gäste und Gesang klang der würdige und unvergessliche Tag aus.

Am Abreisetag wurde ein emotionales Fare Well am Flughafen eingeläutet. Dudelsack, Händeschütteln, Umarmungen, Abschiedstränen und gute Wünsche schwirrten durcheinander und die „AD“ Brüder und Schwestern kehrten glücklich und zufrieden zurück. Mit einem Gefühl des Glücks und der Dankbarkeit denken die Brüder der Loge “Albrecht Dürer” sehr gerne an die Tage mit den schottischen Brüdern in Glasgow zurück. Diese langjährige innige Partnerschaft beider Logen stellt ein starkes Glied in der Weltbruderkette dar und wird durch die vielen jungen beteiligten Brüder in die Zukunft getragen.

Im Jahr 2020 erwarten die „AD“ Brüder ihre Gäste aus Glasgow mit Ihren Familien zum Gegenbesuch in Nürnberg und freuen sich bereits heute darauf, denn dann wird die 30-jährige Freundschaft und Partnerschaft gemeinsam gefeiert.

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Frau Prof. Richter referiert über Schlaf, Liebe und Gesellschaft

Das Logenhaus der Fürther Freimaurer

Das Logenhaus der Fürther Freimaurer

Die Freimaurerloge “Zur Wahrheit und Freundschaft” in Fürth hat Frau Prof. Kneginja Richter für einen öffentlichen Vortrag mit dem Thema “Schlaf, Liebe und Gesellschaft” gewinnen können.

(Fürth/wk) Frau Prof. Richter ist leitende Oberärztin der Schlafambulanz an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Paracelsus Medizinische Universität und
als Professorin an der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm in Nürnberg tätig. Prof. Richter leitet zudem das Labor für Psychophysiologie an der Paracelsus Medizinische Universität Nürnberg.

An der FAU promovierte sie zum Thema des autonomen Nervensystems und absolvierte die Facharztweiterbildung zur Somnologin (Schlafmedizin). Zusätzlich absolvierte Prof. Richter ein Masterstudium in Health Business Administration an der FAU. Neben der wissenschaftlichen Arbeit zur Schlafmedizin ist ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit die Gesundheit im Migrationskontext.

Prof. Richter erhielt zwei Forschungspreise der Paracelsus Medizinischen  Privatuniversität Nürnberg (Bronze und Gold) sowie eine Auszeichnung der Stadt Skopje und einen Philantropie-Preis.

In ihrem Vortrag präsentiert Prof. Richter neueste Erkenntnisse zur Bedeutung von Schlaf für jeden Einzelnen, den Einfluss von Schlaf in Paarbeziehungen und die Implikationen für unsere Gesellschaft.

Mittwoch, 18. April 2018 im Logenhaus Fürth, Dambacher Straße 11 (2. OG). Öffentlicher Vortrag, der Eintritt ist frei.

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Münchner Kolloquium über Glaube und Religion

Gut besuchtes 7. Münchner Kolloquium der Loge

Gut besuchtes 7. Münchner Kolloquium der Loge "In Treue fest"

Bereits zum siebten Mal führte die Münchner Loge “In Treue fest” ein Kolloquium zu einem bewegenden Thema der Zeit durch. In diesem Jahr stand es unter dem Titel “Religion, Quelle des Friedens oder der Auseinandersetzung? Der Glaube zwischen dem Wunschprinzip der Menschenliebe und dem Realitätsprinzip konfliktiver Handlungen.” Die auch der Öffentlichkeit zugängliche Veranstaltung war gut besucht.

(München/hbj) Die Vorträge der fünf aktiven Teilnehmer weckten bei den Zuhörern viel Interesse, wie man an der fast einstündigen anregenden Diskussion merken konnte, die am Ende der Vorträge stattfand und in eine Fülle von Fragestellungen mündete. Bei fast der Hälfte der Besucher handelte es sich um Nichtfreimaurer; von diesen bekundeten mehrere junge Männer ihr Interesse an der Freimaurerei.

Der erste Vortrag „Was ist Religion. Versuch einer Deutung“ (Dr. Hernán J. Benítez Jump) versuchte in der Einleitung und in der Problemdarstellung zum Thema Religion als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung zu erklären, was unter dem Begriff Religion zu verstehen sei. Nach dieser Analyse, stellte Hernán fest, dass es auch notwendig ist, sich mit der Religion als real existierendes Phänomen in unserer heutigen Gesellschaft auseinander zu setzen. So äußerte er, dass der Staat als ein rechtlich geordnetes Gebilde, auch wenn er sich aufgrund der in unserer Verfassung verankerten Religionsfreiheit neutral zu verhalten hat, aus unserer gewachsenen christlichen Tradition entstammt und infolgedessen in einem bestimmten soziopolitisch-kulturellen verpflichtenden Kontext steht, den er im Interesse seiner Identität nicht einfach abstreifen darf. Er habe die eigene Kultur und Identität bezüglich fremder Religionen stärker zu berücksichtigen, zu bewahren und zu fördern. Man werde das Bild des Fremden nicht verstehen können, wenn man das Selbstverständnis, die eigene Identität, das eigene Bild in Übermaß aufgibt.

Der zweite Vortrag „Führt Religion als Glaubensüberzeugung zur Intoleranz?“ (Prof. Dr. H. Schöndorf SJ, Hochschule für Philosophie, München) machte eine geschichtliche Reise in die religiöse und gesellschaftliche Vergangenheit des Glaubens. So fragte er zunächst, ob der Monotheismus unweigerlich zu Gewalt und Intoleranz führt. Um diese Frage zu beantworten, zitierte er mehrere Passagen aus dem Alten Testament und kam zur Überzeugung, dass letztendlich: 1. der Glaube seinem Wesen nach nicht erzwungen werden kann, denn ob man glaube oder nicht, sei eines jeden freie Entscheidung und ließe sich eben so wenig gegen den eigenen Willen erzwingen; 2. historisch ließe sich die These von der speziellen Intoleranz des Monotheismus nicht nachweisen und 3. die grundlegenden Dokumente der Religionen enthielten so gut wie immer auch die Lehre, dass die betreffende Religion nicht mit intoleranten und gewalttätigen Mitteln durchgesetzt werden darf. Aber in der konkreten Geschichte der Religionen habe man sich eben nicht immer hieran gehalten – und das gelte praktisch für alle großen Religionen.

Der dritte Vortrag „Freimaurerei und Religion – eine schwierige Beziehung?“ (Prof. Dr. Hans Hermann Höhmann, Univ. Köln) und vierte Vortrag „Religiöse Wahrheiten und unbedingte Toleranz. 300 Jahre Konflikt zwischen Katholischer Kirche und Freimaurerei“ (Dr. Klaus Kottmann, Offizialatsrat, Fachstelle Kanonisches Recht. Generalvikariat Erzbistum Hamburg) behandelten die Beziehungen zwischen der Freimaurerei und Religion, wobei während der erste aus der „Innenperspektive“ erfolgte und klärte, was die Religion für Freimaurer und die Freimaurerei bedeute, beschäftigte sich der zweite mit der Darstellung der Beziehungen des Heiligen Stuhls (Vatikan) und der Freimaurerei. Dr. Kottmann legte in seinem Vortrag zunächst das Verhältnis von Freimaurerei und Katholischer Kirche in den vergangenen 300 Jahren dar und zwar ab dem Jahr 1738 mit der scharfen Verurteilung der Freimaurerei durch Papst Clemens XII., mit der er den Mitgliedern der Freimaurerei die Exkommunikation androhte. Dann sprach Dr. Kottmann über das Recht auf die freie religiöse Ausübung eines jeden und ging weiter sehr explizit auf das Verhältnis der Katholischen Kirche bezüglich der Freimaurerei seit dem II. Vatikanischen Konzil bis in unsere Tagen ein. Nach diesen Analysen konstatiert Dr. Kottmann: „die offizielle Position der Katholischen Kirche zur Freimaurerei ist heute nicht anders als vor 35 Jahren […] Anders als früher aber wird die Freimaurerei von der Kirche nicht mehr verurteilt, verteufelt oder gar verfolgt […] Heute bezieht die Katholische Kirche in der Praxis gegenüber der regulären Freimaurerei eine im Grunde tolerante Haltung.“

Beim letzten Vortrag stellte Herr Malik Usman Naveed, (Imam und Theologe der Ahmadiyya Muslim Jamaat, München) seine Glaubensgemeinschaft vor und sprach von der Bedeutung des Begriffs Frieden im Koran und dessen unterschiedlicher Wahrnehmung in der Auslegung in den verschiedenen islamischen Glaubensgemeinschaften. Er wies gleichzeitig mehrmals darauf hin, dass der Islam, wie er von den Islamisten und Wahhabiten praktiziert wird, absolut nichts mit dem wahren Wesen dieser Religion zu tun habe und lehnte mit Entschiedenheit deren Missbrauch für politische Zwecke ab. Viele Fragen bei der Diskussion galten auch ihm.

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Eine rasante Reiserevue im Fürther Logenhaus

Die Schauspielerin und Sängerin Alexandra Völkl (Foto: Matthias Schäfer

Die Schauspielerin und Sängerin Alexandra Völkl (Foto: Matthias Schäfer

Eine rasante Reise-Revue unter dem Titel „Du hast den Farbfilm vergessen!“ präsentieren Alexandra Völkl (Schauspiel und Gesang) und Budde Thiem (Piano) im Fürther Logenhaus.

In 80 Tagen um die Welt? – Das war gestern! Völlig unbeeinflusst von Staumeldungen oder Bahnstreiks, ganz ohne moderne GPS-Technik und atmungsaktive Multifunktionskleidung verspricht die Reise-Revue binnen weniger Augenblicke Expeditionen und Ausflüge auf die höchsten Gipfel, in die tiefsten Täler, an einsame Strände und in pulsierende Metropolen. Im Reisegepäck führen die beiden Künstler charmante Chansons sowie bewegende Tatsachenberichte rund um Reiselust und Reisefrust, Fernweh und Heimweh.

Prominente Mitreisende sind unter anderem Hildegard Knef, Kurt Tucholsky, Georg Kreisler, Cissy Kraner, Helmut Qualtinger, Helen Vita, Joachim Ringelnatz, Friedrich Hollaender, Ludwig Thoma und Nina Hagen. “Ein musikalischer Kurzurlaub für alle, die reif für die Insel sind – und eine Präventivmaßnahme für alle, die nicht urlaubsreif werden wollen!”, so empfiehlt der Veranstalter, der Logenhaus-Bauverein, das Programm.

Die Sängerin und Schauspielerin Alexandra Völkl hat sich von Kopf bis Fuß den Schlagermelodien der 1920er-1940er Jahre verschrieben. Budde Thiem ist Jazzpianist, Begleiter, Komponist, Arrangeur und Musikpädagoge. Der Kulturpreisträger der Stadt Fürth war musikalischer Leiter am Czurda-Theater und am Schauspielhaus Nürnberg.

Eintritt:  15,-. Kartenreservierung: Familie Organ im Logenhaus (LHS), Tel.: 0911 / 77 01 20. Veranstalter: „Logenhaus-Bauverein“  der Freimaurerloge Fürth.

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