8. Freimaurer-Kolloquium in München

Am 19. Januar veranstaltet die Münchner Loge "In Treue fest" zum achten Mal das auch für Nichtfreimaurer offene Freimaurer-Kolloquium mit hochkarätigen Themen und Referenten.

Die Brüder der Münchner Loge haben sich die Aufgabe gestellt, jeweils zum Anfang des Jahres ein Kolloquium zu Themen zu veranstalten, die eine besonders relevante Bedeutung für die Gesellschaft beinhalten, aber nach Meinung der Initiatoren nicht ausreichend Beachtung finden. Bisher haben sich die Kolloquien mit den Themen Bewusstsein, Gerechtigkeit, Würde, Ethik, Wahrheit, Freiheit und Religion auseinandergesetzt.

Die Themenstellung für 2019 ist umfangreich: “Sind Identität und Kultur rückständige Auslaufmodelle in einer globalisierten Gesellschaft oder ist die Wahrung der eigenen Identität und Kultur die Voraussetzung für die Entstehung kultureller Vielfalt? — Das Bild des Eigenen und des Fremden: Eine Untersuchung der Spannungsfelder zwischen Altem und Neuem, zwischen Erhalten und Verwerfen.”

Die Vorträge und Referenten versprechen ein hochinteressantes Programm, zu dem sich im Übrigen auch Nichtfreimaurer anmelden können. Das Münchner Kolloquium versteht sich als offene Veranstaltung.

Einlass

Begrüßung durch den MvSt. der Loge „In Treue fest“, Br. Hernán J. Benítez Jump

Grußworte des Großmeisters der Großloge A.F.u.A.M. von Deutschland Br. Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer und des Distriktmeisters von Bayern Br. Hannes Brach

Einleitung: Dr.phil. Dipl.sc.pol.Univ. Hernán J. Benítez Jump M.A., Kultur- und Politikwissenschaftler, MvSt der Loge „In Treue fest“

Vortrag: „Persönliche und kollektive Identität aus der Sicht eines Ethnologen und Politologen. Zwischen Ich-Bezogenheit und Gruppenzugehörigkeit in einer Gesellschaft“

Prof. Dr. Harald Schöndorf SJ, Professor für Erkenntnislehre und Geschichte der Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München.

Vortrag: „Gibt es überhaupt eine undifferenzierte kulturelle oder nationale Identität?“

Br. Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann, Hon.-Prof. für Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln, Redner der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland.

Vortrag: „Institutionelle und kulturelle Voraussetzungen der ‚offenen‘ Gesellschaft – die Sicht eines Freimaurers“

Kaffeeepause

Dr.phil. Jörg Noller, Ludwig- Maximilians- Universität, Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft

Vortrag: „Kultur der Identität: Jenseits von Essentialismus und Relativismus“

Prof. Dr. Matthias Laubscher, Ludwig- Maximilians- Universität, Fakultät für Kulturwissenschaften, Institut für Ethnologie

Vortrag: „Die Begriffe der Identität und Kultur im kulturwissenschaftlichen Konzept“

Allgemeine Diskussion

Ende der Veranstaltung

Das Kolloquium findet statt am 19. Januar um 14 Uhr (Einlass ab 13 Uhr) im Logenhaus der Bruderhilfe, Schwanthalerstraße 60 (5. Stock), München. Anmeldungen bitte unter mvst@loge-in-treue-fest.de

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Erlanger Freimaurer vergeben Preis für humanitäres Engagement

Zugeordneter Stuhlmeister Winfried Gerum-Nees, die Preisträgerin Frau Maria Yeddes, Bürgermeisterin Frau Dr. Elisabeth Preuss

Die Freimaurerloge Libanon zu den 3 Cedern verlieh am Sonntag, dem 25. November, ihren diesjährigen Förderpreis für humanitäres Engagement. Dieses Jahr erhielt den Preis Frau Maria Yeddes vom Verein Grünes S.O.f.A.

(Erlangen / ms) Winfried Gerum-Nees, zugeordneter Stuhlmeister der Loge wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass die Erlanger Freimaurer seit dem Jahr 2000 den Preis für humanitäres Engagement vergeben und sich immer wieder freuen, verdienten Personen eine Unterstützung in ihrer ehrenamtlichen Aufgabe zu geben und sie damit auch zu ehren.

Altstuhlmeister Wilhelm Glökler stellte kurz die nach innen und außen gerichtete Arbeit der Freimaurer dar, die sie, die Freimaurer zu besseren Menschen machen soll und deren Wirken in der Welt, um auch außerhalb der Loge eine Verbesserung zu bewirken.

Bürgermeisterin Frau Dr. Elisabeth Preuss hielt die Laudatio für die Preisträgerin und lenkte den Blick auf den Giebel des Logenhauses mit der Inschrift “Wahrheit, Recht und Menschenliebe“. Diese Worte seinen nicht nur Inschrift, sondern würden in dieser Loge auch gelebt. Mit Freude würdigte Frau Dr. Preuss auch diesmal die Preisträgerin, die sie auch im Rahmen ihrer Arbeit im Sozialreferat trifft und kennt.

Kurzfassung der Laudatio: Frau Yeddes arbeitet seit vielen Jahren selbstlos und unermüdlich und zielgerichtet für die Alleinerziehenden in unserer Stadt. Als Alleinerziehende stellen sich Dinge des Lebens schwierig dar. Das Armutsrisiko ist groß, der Lebensstandard ist im Vergleich mit Anderen oft niedrig. Auch die organisatorischen Dinge können große Hürden sein, wie z.B. bei bestimmten Berufsgruppen mit Arbeitszeiten in der Nacht oder am Wochenende. Wer kann hierbei helfen, wer hört zu, wer hat einen Rat zu geben, wer hat eine Lösung z.B. für die Betreuung der Kinder?

Die Antwort ist Frau Yeddes mit ihrem Verein, die mit ihrer Einrichtung einen Platz geschaffen hat, an dem alleinerziehende Mütter und Väter Unterstützung, ein offenes Ohr, Zeit für sich selber, Ansprache, Ausflüge, Kaffee und Kuchen, und guten Rat, der hier nicht teuer ist, bekommen. Oder, um aus dem Leitbild des Vereins zu zitieren: Selbsthilfe stärken, kinderfreundliches Umfeld schaffen, Eigeninitiative ermöglichen, Potentiale erkennen, das Miteinander von Generationen, Nationalitäten, Kulturen und Initiativen fördern.

Das Grüne S.O.f.A ist für Alleinerziehende nicht nur ein Ort, wo man sich im wahrsten Sinne des Wortes auf einem gemütlichen Sofa niederlassen, ausruhen, unterhalten und erholen kann, sondern ein Ort, wo Starthilfe, Lebensmut und ganz praktische Hilfen im Alltag angeboten werden.

Winfried Gerum-Nees überreichte einer strahlenden Preisträgerin den Preis, der für Frau Yeddes und ihren Verein ein weiteres Stück des Weges ermöglichen soll. Der diesjährige Preis war mit 5.000 € dotiert, unterstützt durch die Großloge.

Die musikalische Begleitung des Festaktes durch Alexander Saal und Miriam Winkelmann, mit u.a. Stücken von Bette Midler und Billie Holliday, gab der Veranstaltung einen wunderbaren Rahmen. Zum Abschluss, in entspannter Atmosphäre bei Sekt und Häppchen, ergaben sich zahlreiche Gespräche zur Arbeit der Preisträgerin und zu den Freimaurern. Eine schöne und gelungene Veranstaltung nahm damit ihren Ausklang.

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Der Distrikt Bayern singt…

Lieder für Brüder Freimaurer

Ein Sammlung des Distriktes Bayern für den internen Gebrauch.

Der Beamtenrat des Distrikts hatte sich vor mehr als einem Jahr vorgenommen, das Singen in den Logen zu fördern. Dabei gibt es mehrere Ansätze. Br. Josef Balazs hat sich der Mühe unterzogen und alte und ganz alte Liederbücher der Freimaurer zu sichten und hat daraus ein schönes Programm für die Logen entwickelt, das hohe Wertschätzung erfahren hat. Dabei werden durch ausgebildete Sänger(innen) zu professioneller Klaviermusik die Filetstückchen unserer Altvorderen wieder zum Leben erweckt. Die Logen können dieses Programm für diverse, auch öffentliche Logenveranstaltungen buchen.

Der Distrikt hat parallel dazu Maßnahmen eingeleitet, um das Singen nicht nur den ausgebildeten Sängern zu überlassen. Der Distrikt Bayern hat es sich deshalb zur Aufgabe gesetzt, die Brüder zu aktivieren und für ein verstärktes allgemeines Singen zu gewinnen. In einem ersten Schritt hat sich die Distriktleitung entschlossen, Lieder zu sammeln und als ein kleines Liederbuch (DIN A 6) herauszubringen und jedem Bruder in Bayern zur Verfügung zu stellen. Das Büchlein wurde nun auf dem Distriktstuhlmeistertag im Oktober 2018 an die Stuhlmeister der Logen ausgehändigt. Es umfasst Lieder, die regelmäßig im Rahmen des Rituals gesungen werden und ergänzende einfache Lieder, die im Wesentlichen der Freude am Singen geschuldet sind.

Im Rahmen der Aufbereitung des Liederbüchleins wurde aber auch deutlich, dass vieles von dem Liedgut unserer Altvorderen heute im alltäglichen Logenleben nicht mehr gesungen werden kann, weil es vom Text und von der Melodie her nicht mehr in unsere Zeit und zu unserem Lebensgefühl passt. Es stammt aus einer anderen Tradition und insbesondere stammt es aus einer Zeit, als es noch kein Radio oder Fernsehen gab. Die Brüder waren noch sangeskundiger und Singen war eine wichtige Freizeitgestaltung. Als Konsequenz sucht der Distrikt jetzt nach zeitgemäßen Liedern, um schrittweise sorgfältig einen Fundus aufzubauen, aus dem sich das Liederbüchlein künftig speisen lässt. Wir würden uns freuen, wenn hier weitere Vorschläge mit Text und Noten aus der Bruderschaft kämen. Wichtig ist Singbarkeit, wenn möglich, ein Bezug zur Freimaurerei.

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Humanitärer Preis an Mittelschule Moosach

MUTIG - MENSCHLICH - MITEINANDER. Unter diesem Leitsatz gestaltet der Preisträger 2018 des Humanitären Preises der Südbayerischen Freimaurer die Mittelschule München Moosach ihre tägliche Erziehungsaufgabe.

(München/vf) Die Preisverleihung fand im Rahmen eines öffentlichen Festaktes am Samstag, dem 10. November 2018 in der Aussenstelle des Polizeipräsidium München statt. Die Laudatio hielt Br∴Peter Litturi von der Loge Franz von Gumer im Orient Bozen, Referent a.D. für die Aus- und Fortbildung der Lehrer der Berufsbildung im Lande Südtirol/Italien.

Die Mittelschule München Moosach bemüht sich seit Jahren erfolgreich, die ihr anvertrauten Jugendlichen zur Eigenverantwortung zu erziehen. Dazu hat sie in Zusammenarbeit mit den Schülern zahlreiche Verhaltenspostulate aufgestellt, auf deren Einhaltung grosser Wert gelegt wird. Vielfältige Arbeitsgemeinschaften, die von aktiven und pensionierten Lehrkräften wie auch Handwerkern unterstützt werden, vermitteln den Jugendlichen, bisweilen auch gegen häusliche Widerstände, die Erkenntnis und Fähigkeit, nach Abschluss der Schulzeit in eine weiterführende (Berufs-) Ausbildung zu gehen, die ihnen ermöglichen soll, selbständig und verantwortungsbewusst ihr Leben zu gestalten und sich ihren Lebensunterhalt zu erarbeiten.

Ziel der Veranstaltung ist es, deutlich heraus zu stellen, dass auch Haupt- und Mittelschüler ihren verantwortungsvollen Platz in der Gesellschaft haben und die Schulbildung durch ein hohes, von Verantwortungsbewusstsein getragenes Engagement der Ausbilder einen wertvollen Betrag zu unserem sozialen Miteinander beiträgt.

Der Preis wurde in Form einer Geldspende in Höhe von 15.000 € übergeben. Diese Summe stammt von den Freimaurern und Freimaurerinnen der südbayerischen Logen und Ateliers und der Bruderhilfe e.V. München.

Dazu sagte Joachim Oberhoff, Altstuhlmeister einer Münchner Loge und Organisator der Veranstaltung, in seiner Rede:  

„Bei der Suche nach einem neuen Preisträger wurden wir durch einen Zeitungsartikel auf die Schule aufmerksam. Da stellte sich eine Schule vor mit ihren diversen Schauplätzen. Beim Nachfassen zur besseren Beurteilung aber kamen immer mehr umgesetzte Gedanken zu Tage, die uns Freimaurer und unsere Ziele berührten. Wir fanden eine Schule, die in die Zukunft denkt, in die Zukunft der ihr anvertrauten Jugendlichen, für die es gilt, einen Weg aufzuzeigen, wie sie ihr Leben gestalten können. Das Ziel zu vermitteln, dass nicht Hartz IV in der zweiten oder dritten Generation zufriedenstellt, sondern eigener Hände Arbeit mit einem erarbeiteten Einkommen und damit einer Grundlage zu einem selbstbestimmten Leben. Dafür praktische Hinweise in Ausbildungs- und Anleitungsform angeleitet durch engagierte Lehrer und praktische Helfer. Dazu einen Codex zum Verhalten in einer Gemeinschaft, erarbeitet und nicht nur vorgegeben, um verantwortungsbewusste Menschen als Ausbildungsziel zu gewinnen.

Und seltsamerweise, auch die Schüler machen mit, nehmen das Angebot ihrer Lehrkräfte auf und merken, dass sie damit einen für sie selbst erfolgversprechenden Weg einschlagen. Und deshalb freut es uns Freimaurer besonders – wie ich es schon eingangs betonte – dass wir heute hier nicht nur die ältere Generation im Saal haben, sondern auch eine stattliche Anzahl dieser jungen Menschen, die uns so wichtig sind

Die Investition in die Zukunft ist für mich das wichtige Argument, in dem wir Freimaurer uns mit der Arbeit der Schule gemein wissen. An der Schule sind nicht die heute so verbreiteten „Gutmenschen“ tätig, die für alle stets verbal das Beste wollen, nur sollte es sie – wenigstens in der Mehrheit – nichts kosten und die eigene Sphäre nicht beeinträchtigen. Hier wird still, aber mit grossem Aufwand gearbeitet, unbürokratisch und ohne grossen finanziellen Rückhalt zugepackt.

 Die Vision dieses aufrechten Tuns, dem Gemeinwohl Dienenden, ohne soziale, religiöse oder gar politische Wertungen, steckt im freimaurerischen Symbol des rechten Winkels, dem Zeichen der Gradlinigkeit, einer Ebene, auf der wir uns offenen Auges begegnen.

 Ein Ideal. Vielleicht, aber offenbar nicht nur, denn sonst stünden wir heute nicht hier mit diesem Preisträger.“

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„Preis für vorbildliche Mitmenschlichkeit“ posthum

Dr. Reiner Krämer (l.), nimmt an Stelle seines verstorbenen Vaters die Ehrung von Stuhlmeister Br. Frank Emmerich entgegen.

Seit 1993 vergibt die Fürther Loge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ den Preis für vorbildliche Mitmenschlichkeit an Personen aus Stadt oder Landkreis Fürth, die sich durch überdurchschnittliches humanitäres Engagement ausgezeichnet haben.

(Fürth/wk) Der Preis ist mit 3.000 € dotiert, die aus der logeneigenen “Dres.-Heinz-und-Eva-von-Plänckner-Stiftung” stammen. Die diesjährige Preisverleihung stellte ein Novum dar: Der Preis musste posthum vergeben werden, da der Preisträger wenige Tage vor dem angesetzten Termin verstorben war.

Die Mitgliederversammlung der Loge beschloss im Mai, den Preis an Helmut Krämer aus Cadolzburg zu vergeben. Sein Lebenswerk galt seiner Heimatstadt und deren Bürgern: Er wollte den Menschen die Heimat nahebringen, sie begreifbar, lebenswert und liebenswert machen, das Wir-Gefühl, stärken und die Menschen zusammenführen.

1976 trat er in den Cadolzburger Heimatverein ein und war an der Gründung mehrerer anderer Vereine zur Erhaltung der heimischen Kultur und der Traditionspflege beteiligt. Höchste Verdienste erwarb er sich durch sein außerordentliches Engagement für die Cadolzburg, deren Wiederaufbau 43 Jahre dauerte. Seit 1995 führt er ehrenamtlich Besucher durch die Burg. Bis 2017 waren es 1.365 Führungen mit rund 30.000 Besuchern aus nah und fern. Nach der Fertigstellung der Burgkapelle und Krypta (2001) war er als „Mesner“ bei Gottesdiensten, Taufen und Hochzeiten tätig. Ihm ist zu verdanken, dass das Altarbild wieder in der Burgkapelle der Cadolzburger Burg steht.

Helmut Krämer, der im Frühjahr noch Energie und Begeisterung versprühte, erlag kurz vor der Preisverleihung einer tückischen Krankheit.

Zu Beginn seiner Begrüßungsrede forderte Stuhlmeister Br. Frank Emmerich die Anwesenden zu einer Gedenkminute für den verstorbenen Preisträger auf. Neben Helmut Krämers Familie wohnten der Preisverleihung viele ehemalige Preisträger und zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens aus Stadt und Landkreis Fürth bei.

In seiner Laudatio hob Stiftungsverwalter Br. (Dr.) Markus Algner neben dem Wirken des Geehrten die Bedeutung der Heimat für den Menschen hervor: „Die Verortung von Menschen, die Beheimatung von Menschen, ist in unserer Welt eine der großen Herausforderungen für ein glückliches und erfülltes Leben.“

Dr. Reiner Krämer, einer der Söhne des Verstorbenen, nahm stellvertretend für seinen Vater Urkunde, Ehrenzeichen und Scheck entgegen. In seiner Dankesrede erklärte er, wie sehr sich sein Vater über die bevorstehende Auszeichnung gefreut hatte und wie gerne er bei der Preisverleihung dabei gewesen wäre. Das Preisgeld kommt dem Heimatverein Cadolzburg zugute, der es zu museumspädagogischen Zwecken verwenden wird.

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Humanitärer Preis südbayerischer Freimaurer an Mittelschule München Moosach

Foto: Simon / Adobe Stock

Die Mittelschule München Moosach erhält den diesjährigen Preis der südbayerischen Freimaurer für humanitäres Engagement.

(München/jo) Die Mittelschule München Moosach wird in diesem Jahr von den Freimaurern in München und Südbayern mit dem Preis 2018 für „Humanitäres Engagement“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Rahmen eines öffentlichen Festaktes am Samstag, dem 10. November 2018, 11.00 Uhr in der Aussenstelle des Polizeipräsidiums München im Stabsgebäude der McGraw-Kaserne in München, Tegernseer Landstr.210, statt. Die Laudatio hält Dr. Peter Litturi, Referent a.D. für die Aus- und Fortbildung der Lehrer der Berufsbildung im Lande Südtirol/Italien.

Die Mittelschule München Moosach bemüht sich seit Jahren erfolgreich, die ihr anvertrauten Jugendlichen zur Eigenverantwortung zu erziehen. Dazu hat sie in Zusammenarbeit mit den Schülern zahlreiche Verhaltenspostulate aufgestellt, auf deren Einhaltung großer Wert gelegt wird. Vielfältige Arbeitsgemeinschaften, die von aktiven und pensionierten Lehrkräften wie auch Handwerkern unterstützt werden, vermitteln den Jugendlichen, bisweilen auch gegen häusliche Widerstände, die Erkenntnis und Fähigkeit, nach Abschluss der Schulzeit in eine weiterführende (Berufs-) Ausbildung zu gehen, die ihnen ermöglichen soll, selbständig und verantwortungsbewusst ihr Leben zu gestalten und sich ihren Lebensunterhalt zu erarbeiten

Ziel der Veranstaltung ist es, deutlich heraus zu stellen, dass auch Haupt- und Mittelschüler ihren verantwortungsvollen Platz in der Gesellschaft haben und die Schulbildung durch ein hohes, von Verantwortungsbewusstsein getragenes Engagement der Ausbilder einen wertvollen Betrag zu unserem sozialen Miteinander beiträgt.

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Schulprojekt in Togo

Br. Bonito de Souza engagiert sich für Bildung in Togo

Das Bildungswesen im Staat Togo leidet unter Lehrermangel, geringer Qualität im ländlichen Raum sowie hohen Wiederholungs- und Abbruchraten.

Die Analphabetenquote in der Bevölkerung betrug im Jahr 2017 weit über 30 Prozent. Ein Bruder der Regensburger Loge “Drei Schlüssel zum aufgehenden Licht”, Br. Bonito de Souza, stattet ländliche Grundschulen in Togo mit Schreibmaterial, Heften, Schiefertafeln, Schreibzubehör und sonstigem Unterrichtsmaterial aus. Diese Gegenstände sind dort Mangelware. Viele Eltern der Kinder können sie nicht beschaffen oder bezahlen. Bildung ist das A und O für die sechs- bis zwölfjährigen Kinder.

Das Projekt und der Transport nach Togo läuft seit ca. 2 Jahren. Bruder Bonito de Souza bittet Menschen, die es sich leisten können, um eine Spende, auch kleine Beträge sind willkommen. Die Spenden werden ausschließlich für diesen Zweck verwendet, ohne jede Zwischenorganisationen oder sonstige Verteiler im Inland und in Togo. Der Regensburger Freimaurer reist regelmäßig in sein Heimatland um das Projekt zu fördern und die Verteilungen persönlich in Schulen durchzuführen. 

Bankverbindung: Kontoinhaber: Kowovi de Souzá, Verwendungszweck: Schulprojekt Togo, IBAN: DE03 100 100 100 2526 85110, BIC: PBNKDEFF (Postbank) 

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