Logen aus Nienburg und Hoya vergeben gemeinsam Preise

Die Preisträger im 4. Wettbewerb der Gymnasien

Die Preisträger im 4. Wettbewerb der Gymnasien

An dem zum vierten Male ausgeschriebenen Wettbewerb der Freimaurerlogen „Georg zum silbernen Einhorn“ und „St. Alban zum Aechten Feuer“ haben mit 17 Facharbeiten insgesamt 36 Schülerinnen und Schüler aller 5 Gymnasien im Landkreis Nienburg (Weser) teilgenommen.

(Nienburg/Hoya/dh) Es waren erneut sehr anspruchsvolle Themen im Wettbewerb, die von Untersuchungen zur Systemtechnik mit einem Einplatinencomputer über Selfmarketing bis zu der Frage gingen, ob Liebe durch die Nase geht.

Schnell war erkennbar, dass sich die Schülerinnen und Schüler für die Ausarbeitungen sehr spezielle Kenntnisse angeeignet haben müssen, die weit über die üblichen schulischen Anforderungen hinausgehen. Von den betreuenden Fachlehrern war zu erfahren, dass die Begeisterung und der Einsatz der Schülerinnen und Schüler jeweils überdurchschnittlich gewesen sind und auch deutlich über das geforderte Maß für eine Facharbeit hinausgehen.

„Die vierköpfige Jury der beiden Logen hat sich die Entscheidungen nicht leicht gemacht“, sagte Dr. med. Wilhelm C.F. Cohrs, Stuhlmeister der Nienburger Loge. „Es ging ja nicht nur darum, die Arbeit der jungen Menschen wertzuschätzen. Unsere internen Beurteilungskriterien sind etwas andere als die rein schulischen Maßstäbe. So konnten sich die Arbeiten die meisten Punkte holen, die neben einem guten Aufbau und einer klaren Struktur einen Bezug zu unserer Gesellschaft haben. Ich hoffe, dass wir mit unserem Ranking dabei einigermaßen richtig liegen“.

Erstmals in diesem Jahr wurden die Teilnehmer der Ausschreibung darum gebeten, auch eine Begründung einzureichen, weshalb sie Ihre Arbeiten für geeignet halten, einen Bezug zur Freimaurerei zu zeigen. Daraus wurde deutlich, daß sich die jungen Leute – unterschiedlich intensiv – mit der Freimauerei beschäftigt haben. „Die sehr verschiedenen Themen der Arbeiten zeigen, wie aktuell unsere freimaurerischen Grundideen im Alltag sichtbar sind. Danke für die Impulse, die wir von Ihnen auch für uns mitnehmen können“, zog Dr. Cohrs das positive Fazit aus dieser Zusatzaufgabe.

Es gab fünf erste Preise, die mit jeweils 300 Euro und einer Urkunde dotiert wurden. Die Zweit- und Drittplatzierten erhielten Urkunden und Buchpreise. In diesem Jahr wurde erstmals das Beste der teilnehmenden Gymnasien zusätzlich mit einer Sonderurkunde und einem Buch für die Schulbibliothek ausgezeichnet. Schülerinnen des Johann-Beckmann-Gymnasiums aus Hoya nahmen den Preis stellvertretend entgegen und freuten sich darüber. Sie bekamen einen herzlichen Sonderapplaus.

„Als Wertegemeinschaft mit einer ausgeprägt humanistischen Zielsetzung fördert die Loge besonders auch kritisches Denken und die Auseinandersetzung mit negativen Folgen für unser Zusammenleben“, sagte Dr. Cohrs. „Das ist gerade für junge Menschen bedeutsam und dafür öffnen sich die Freimaurerlogen auch stärker als in der Vergangenheit, denn sie wollen ihre wesentlichen Ziele, wie Toleranz und humanitäres Miteinander einer breiten Öffentlichkeit näher bringen“.

Gastgeber, Preisträger und eine Vielzahl von Gästen verblieben noch eine geraume Zeit im Logenhaus, um bei Kaffee und Kuchen ihre Gedanken auszutauschen. Der Stuhlmeister konnte mehrfach spontane Zustimmung und Lob der Gäste für diese Veranstaltung entgegennehmen.

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Zugeordneter Großmeister Hasso Henke referierte in Hoyas Museum

Hasso Henke im Heimatmuseum Hoya, im Hintergrund ein Reprint eines zeitgenössischen Logengemäldes des Martfelder Künstlers und Freimaurers Dietmar Brandstädter

Hasso Henke im Heimatmuseum Hoya, im Hintergrund ein Reprint eines zeitgenössischen Logengemäldes des Martfelder Künstlers und Freimaurers Dietmar Brandstädter

Im Rahmen der kleinen und liebevollen Ausstellung der Hoyaer Loge “St. Alban zum Æchten Feuer” referierte der Zugeordnete Großmeister Hasso Henke unterhaltsam und vielseitig über Geschichte und Gegenwart der Freimaurerei.

Der kleine Vortragsraum war bis auf den letzten Platz mit interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern gefüllt, sodass noch etlich Stühle im Seitenbereich hinzugestellt werden mussten, damit auch die anwesenden Brüder einen Platz bekamen.

Hasso Henke führte ein in mögliche Herkünfte der Freimaurerei, die bis heute nicht immer ganz klar und gesichert seien. Gesichert sei das Jahr 1717, in dem sich bereits bestehende Logen zu einer Großloge zusammenschlossen, als ein gut dokumentiertes Datum mit bekannten Teilnehmern und Versammlungsort. Dies wird somit als der Gründungstag der Freimaurerei angesehen, der sich weltweit die meisten Logen angeschlossen haben und aus der sie ihre sogenannte “Regularität” begründen, wohl wissend, dass es Vorläufer und Seitenzweige gab.

Er begründete aus der Geschichte heraus auch die oft kritisierte Verschwiegenheit der Freimaurer, die oftmals notwendig gewesen sei, um Verfolgung und Anfeindungen zu entgehen und von der bis heute die Diskretion geblieben sei, wenngleich die Logen ansonsten öffentlich in Erscheinung treten. Aber Henke bezog sich auch auf die Gegenwart und die ständige Anpassung der Freimaurerei an die sie umgebenden Verhältnisse: “Sehr vieles hat sich bis heute geändert, der ethische Anspruch innerhalb der Logen an die Brüder und deren Verhalten ist sehr viel wichtiger geworden, als er es früher war. Die Lehren aus zwei Weltkriegen haben dazu geführt, dass sich viele der vor dem Zweiten Weltkrieg eigenständigen Logen unter einem großen Dach, nämlich dem der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland, zusammenschlossen und bis heute daran arbeiten, die schon 1723 festgelegten freimaurerischen Ideale in die Realität umzusetzen – nämlich Freiheit, Brüderlichkeit, Humanität, Toleranz und Offenheit gegenüber allen möglichen Weltanschauungen.”

Einen großen Anteil seines Vortrages nahm ein, was die zahlreichen Zuhörer brennend interessierte, die Symbol- und Ritualwelt. Details erfuhr das Publikum nicht; weniger wegen eines vermeintlichen Geheimnisses, sondern weil dieses Thema, Freimaurer wissen es, nicht ansatzweise in detaillierter Form im Rahmen eines Vortrages erschöpfend beantwortet werden kann. Die Zuhörer waren allerdings zufrieden mit den erklärenden Zusammenfassungen. “Die alten Weisheitslehren der Menschheit stecken ebenso darin, wie Rituale von Baukorporationen. Wir finden kultische Zusammenhänge um Schöpfung, Leben und Sterben. Allein daraus erklärt sich das so oft missverstandene „Geheimnis“ und die damit verbundene „Verschwiegenheit“, denn wer kann schon über diese zentralen Dinge gleichermaßen verständlich für alle reden?  Jeder erfährt und erlebt sie anders, und für die weitaus meisten von uns bleibt das eine ewige individuelle Sinnsuche. Das bedeutet im angewandten Umkehrschluss aber auch, dass die humanistische Freimaurerei, wie wir Brüder der Großloge der Alten und Angenommenen Maurer sie verstehen und zu verwirklichen suchen,  national und international keinerlei Dogma unterliegt, dass niemand in das Denken und Fühlen der Brüder eingreifen wird und dass damit die Verantwortung über sich, sein Denken Fühlen und Handeln immer bei dem einzelnen Bruder bleibt. Wer Freimaurer werden will, muss bereit sein, sich dieser Erkenntnis zu stellen. Wir wollen unsere Zeit sinnvoll nutzen zur Selbstfindung und Selbsterziehung, zur Suche nach Lebensqualität und Sinn, zur Entwicklung einer brüderlichen Haltung und zur Gestaltung von Lebensraum und Umwelt. In diesem Sinne sind wir auch eine Wertegemeinschaft. In der soeben angesprochenen Bereitschaft zur Selbstkritik, in einem angemessenen, d.h. bescheidenen Auftreten, im Bemühen, anständig zu sein, friedfertig zu leben, den anderen zu respektieren, ihn in seinem Anderssein anzunehmen, um ihn besser zu verstehen, das ist schon ein ganzer Wertekanon.”

Humorvoll ging er in seinem Vortrag auf die Besonderheiten der Freimaurerei in Hoya ein und erwähnte besonders “die relative Freimaurerdichte in der schönen Stadt Hoya”, die “größer ist als irgendwo sonst in Deutschland.”

 

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Freimaurerausstellung in Hoya

Mehrere Vitrinen in zwei Räumen führen in die Geschichte der Loge ein

Mehrere Vitrinen in zwei Räumen führen in die Geschichte der Loge ein

Lange hatte man nichts mehr gehört von den Freimaurern in Hoya, der kleinsten Stadt in Deutschland mit einer regen Loge. Nun hat die Bruderschaft eine Ausstellung im örtlichen Heimatmuseum organisiert.

Vorweg: Die Ausstellung kann sich nicht messen mit etlichen anderen Ausstellungen, die Logen in Eigenregie oder Zusammenarbeit mit größeren Museen ausgerichtet haben. Nur zwei kleine Räume und ein Büchertisch erwarten den Besucher. Gleichwohl ist die Ausstellung durchaus reizvoll, denn sie führt in die Geschichte der Hoyaer Loge ein, die im Ort von etwa 1786 bis 1843 existierte und im Jahre 2007 unter großer Anteilnahme der Bruderschaft und der Bevölkerung neu gegründet wurde. Erstmals nach dem Kriege durfte sich ein Großmeister wieder in ein Goldenes Buch eintragen.

Die Ausstellung klärt ein wenig über die Freimaurerei im Allgemeinen auf, besonders aber bezieht sie sich auf die historische und aktuelle Situation vor Ort. So gibt es Berichte über den Logengründer Dr. Ellison und sein freimaurerisches wie auch medizinisches Wirken in der kleinen Stadt Hoya. Schade ist, dass nicht auf das Wirken großer Persönlichkeiten wie Johann Beckmann, der als Begründer der technologischen Wissenschaften gilt; Heinrich Albert Oppermann, Jurist, Romancier und Verfasser etlicher Bücher wie der 3000 Seiten umfassenden Erzählung “Hundert Jahre” sowie Justus Erich Bollmann mit einer bewegenden Geschichte, die dem genannten Roman “Hundert Jahre” als Grundlage dient, eingegangen wird. Alle drei waren nicht Mitglieder der Hoyaer Loge, aber Freimaurer in anderen Logen. Hier hätte es noch viel zu erzählen gegeben und eine spannende Ausstellung ermöglicht.

Aufgang zur Ausstellung. Im Hintergrund die vom Künstler Dietmar Brandstädter gestaltete Arbeitstafel der Loge

Aufgang zur Ausstellung. Im Hintergrund die vom Künstler Dietmar Brandstädter gestaltete Arbeitstafel der Loge

Erwähnenswert ist, dass voraussichtlich an fast allen Ausstellungstagen ein Freimaurer der Hoyaer Loge “St. Alban zum Æchten Feuer” anwesend sein wird, um Fragen zu beantworten und in die Exponate einzuführen. Eine hübsche Idee ist das Modell eines Freimaurertempels, so kann sich der geneigte Besucher eine bessere Vorstellung von den Zusammenkünften machen, zumal ergänzend Arbeitstafel, Hämmer und freimaurerische Bekleidung ausgestellt wurden. Zu den Hämmern, die anlässlich der Logengründung vom Bildhauer Christian Mitterecker hergestellt wurden, wird in dem im Museum erhältlichen Begleitheft eine bewegende Erklärung veröffentlicht. Insgesamt kann man der Ausstellung ansehen, dass auch hier ein Künstler Hand angelegt hat: Ohne das Engagement und die ordnende Hand des Martfelder Malers Dietmar Brandstädter wäre diese Ausstellung wohl kaum zustande gekommen.

Das rührige Heimatmuseum in Hoya ist nicht nur für die Sonderausstellung zur Freimaurerei einen Besuch wert. Das Museum im malerischen “Ersten Viertel” der Kleinstadt, direkt neben dem Kulturzentrum Martinskirche in einem ehemaligen Burgmannshof untergebracht, zeigt eine Dauerausstellung zu den Themen Johann Beckmann, Hoya und die Weser, Grafen und Burgmannen, Böttcherhandwerk und eine Sammlung historischer Bilder des Fotoateliers Siggelkow. Nur hundert Meter weiter lädt ein Druckereimuseum zum Verweilen ein.

Heimatmuseum Grafschaft Hoya, Im Park 1, 27318 Hoya, Telefon 04251-671679. Öffnungszeiten ganzjährig Sonntags 15 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung. Die Sonderausstellung läuft noch bis zum 3. Juni 2018.

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Neue Loge in Norddeutschland

Das Rathaus in Wildeshausen

Das Rathaus in Wildeshausen

Freimaurer aus Bremer, Oldenburger und Delmenhorster Logen haben sich zusammengefunden, um in der Kreisstadt Wildeshausen eine neue Loge unter dem Namen “Zur Morgenröte in der Geest” zu gründen.

Fragt man ältere Freimaurer, so werden sie zum Thema Logengründungen bemerken, dass dies noch vor zehn, zwanzig Jahren äußerst seltsam vorkam. Heute kann jedes Jahr über sogenannte Lichteinbringungen berichtet werden, so heißt die Gründung und Installation einer neuen Loge unter Freimaurern. Der Begriff bezieht sich darauf, dass symbolisch das Licht in eine Loge getragen wird, das ihr immer leuchten möge. Verwendet wird dazu traditionell eine Kerze, die vor den Nationalsozialisten bei Schließung aller Logen in Deutschland gerettet wurde.

Eine Loge kann nur von einer bestimmten Mindestzahl von Freimaurermeistern gegründet werden und benötigt die Genehmigung ihrer Großloge. Die Gründungsversammlung, die erwähnte rituelle Lichteinbringung, ist ein besonderes Ereignis für alle teilnehmenden Brüder und Gäste, besonders aber für die Gründer selbst und wird dementsprechend mit einem Fest verbunden. Dass die Stadt Wildeshausen dafür ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, ist ein besonderes Zeichen der Wertschätzung.

An der Festarbeit teilnehmen dürfen alle regulären Freimaurer. Um eine Anmeldung wird bis zum 31. März 2018 beim Sekretär der neuen Loge gebeten.

Lichteinbringung am 21. April 2018 um 11:15 Uhr im Alten Rathaus der Stadt WIldeshausen, Am Markt 1, 27793 Wildeshausen. Informationen und Anmeldung beim Sekretär der Loge unter sekretaer@zmidg.de.

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Kulturabend in der Bremer Loge “Zur Hansa”

Evgeny Cherepanov präsentierte in Bremen ausgesuchte Stücke von Franz Liszt

Evgeny Cherepanov präsentierte in Bremen ausgesuchte Stücke von Franz Liszt

Evgeny Cherepanov präsentierte in der bremischen Loge “Zur Hansa” ausgesuchte Stücke von Franz Liszt und eigene Interpretationen der Musik. Er erläuterte in seinem Vortrag das Wirken und die Zeit des großen Komponisten.

1984 in Sverdlovsk Russland geboren, studierte Evgeny am Ural Staatskonservatorium. Als er 2004 nach Deutschland kam, setzte er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei den Professoren Arie Vardi und Gabrielle Kupfernagel fort. Musikalisch geprägt haben ihn außerdem die Begegnungen mit Luiz de Moura Castro und Maestro Misha Katz. Seit 2010 lebt er mit seiner Familie in Bremen.

Evgeny Cherepanov tritt sowohl als Solist als auch mit Orchestern auf. Nachdem er den 2. Preis beim G. Enescu Internationalen Musikwettbewerb und den 1. Preis beim L. Janacek Internationalen Musikwettbewerb gewonnen hat, wird er oft in Frankreich, Italien, Japan, Österreich, Rumänien, Spanien usw. gehört. Seit 2008 ist Cherepanov ein New York Concert Artist und trat u.a. unter Dirigenten wie Enhe, Misha Katz, Nicholas Carthy, Peter Altrichter, Emil Simon, Igor Andrievsky auf.

Evgeny Cherepanovs besondere Aufmerksamkeit gilt der Kammermusik. Seine Ausbildung als Korrepetitor verfeinerte er bei bekannten Künstlern wie Alexander Lonquich, Wolfgang Marschner, Jan-Philip Schulze und Justus Zeyen. Er spielt mit verschiedensten Solisten und Besetzungen und arbeitete mit Prof. Lara Lev und Prof. Ingolf Turban bei den Violin-Meisterkursen in Forum Artium.

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Heiterkeit bei Bremer Freimaurern

Der Vorsitzende Friedrich Dodo de Boer moderiert die Veranstaltung im Bremer Logenhaus.

Der Vorsitzende Friedrich Dodo de Boer moderiert die Veranstaltung im Bremer Logenhaus.

In der Bremer Loge “Zur Hansa” waren der Kabarettist Pago Balke und sein Partner Nicolai Thein am Flügel zu Gast mit Ihrem Wilhelm-Busch-Programm.

In einem unterhaltsamen Programm wurden die Gäste im Bremer Logenhaus mit Gedichten, Zeichnungen und Musik an die Geschichten des genialen Humoristen, Dichters und Zeichners Wilhelm Busch, an den Junggessellen Tobias Knopp, den Maler Klecksel, diverse Basen, Tanten, Virtuosen, feindliche Nachbarn und den Affen namens Fips erinnert. Geschichten, die aus der Kindheit vertraut sind, aber hier von Pago Balke und Nicolai Thein in ihrer unnachahmlichen Art präsentiert wurden.

Die “Gnadenlose Heiterkeit” hat bei den Gästen der Hansa im Bremer Logenhaus “Grenzenlose Begeisterung” ausgelöst.

Ein kleines Präsent für den Abend mit der

Ein kleines Präsent für den Abend mit der “Gnadenlosen Heiterkeit”.

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Offizierskorps besucht Bremer Loge

Der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Thomas Zimmer, überreicht dem Vorsitzenden, Friedrich Dodo de Boer, ein Gastgeschenk (Quelle: Bundeswehr /David Schütze)

Der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Thomas Zimmer, überreicht dem Vorsitzenden, Friedrich Dodo de Boer, ein Gastgeschenk (Quelle: Bundeswehr /David Schütze)

Am 13. März hatte die Freimaurerloge “Zur Hansa” in Bremen Besuch aus Munster. Das Offizierskorps des Panzergrenadierlehrbataillons 92 besuchte die Loge “Zur Hansa” im Rahmen einer Weiterbildung zur Politischen Bildung.

Ziel war es,  die Freimaurerei insgesamt, die Loge als solche und das Logenhaus mit seiner Historie kennenzulernen. Der erste Kontakt zur Loge entstand über eine persönliche Verbindung aus dem Offizierskorps zum Vorsitzenden der Loge, Friedrich Dodo de Boer. Es folgte eine kurze und unkomplizierte Vorbereitung des Besuchs. Die Erwartungen der Offiziere des Lehrbataillons an diese Exkursion waren bereits im Vorfeld recht hoch.

Friedrich Dodo de Boer hieß die Gäste in den Räumlichkeiten willkommen. Nach einer kurzen Begrüßung folgte eine Vorstellungsrunde der anwesenden Freimaurer und der Offiziere. Im Anschluss trug Friedrich Dodo de Boer zur Historie und die Entstehung der Freimaurerei sowie zu aktuellen Entwicklungen vor. Anschließend berichtete Norbert Rotschies über die Geschichte und die Bedeutung des altehrwürdigen Hauses. Vertieft wurde das umfassende Bild mit einem Rundgang durch die Räume des Logenhauses. Alle Bereiche des repräsentativen Gebäudes, die für Nichtfreimaurer zugänglich sind, wurden gezeigt und erläutert. Den in Kleingruppen aufgeteilten Besuchern wurde umfangreich und offen auf Fragen zu Aufnahmekriterien, aktuell diskutierten Themen, zur Rolle der Frauen in der Freimaurerei, aber auch zu finanziellen Aspekten geantwortet.

“Die freimaurerischen Ideale Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität der Freimaurer haben bis heute das Ziel, mithilfe aufklärerischen Denkens die Probleme und Herausforderungen unserer Zeit zu diskutieren und praxisorientierte, humanistisch geprägte Lösungsansätze zu finden. Damit stehe die Freimaurerei im Einklang mit dem wissenschaftlichen Denken und Handeln und in der humanistisch aufgeklärten Tradition des Abendlandes.” so der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Thomas Zimmer. “Hier zeigen sich viele Parallelen in den Auffassungen der Bundeswehr und der Freimaurer” betonte Friedrich Dodo de Boer, und er ergänzte: ” Die Ziele sind gleich, nur die Mittel, diese Ziele zu erreichen, unterscheiden sich natürlich.”

Im Anschluss an die etwa einstündige Führung stand ein gemeinsames Abendessen auf dem Programm. Die hauseigene Gastronomie servierte die örtliche Spezialität „Bremer Kükenragout“. Das Essen bildete den Ausgangspunkt für weitere Gespräche, bei denen sich immer wieder das gegenseitige Interesse sowohl der Soldaten an der Freimaurerei als auch das der anwesenden Freimaurer an der Bundeswehr zeigte. Insgesamt erlebte das Offizierskorps des Panzergrenadierlehrbataillons 92 eine höchst spannende und informative Weiterbildung.

Der Bataillonskommandeur bedankte sich bei der Freimaurerloge „Zur Hansa“ und insbesondere bei Friedrich Dodo de Boer für die Gastfreundschaft und den kurzweiligen und interessanten Tag.

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