Wiedereröffnung des Darmstädter Logenhauses

Der geschmackvolle Ritualraum im Darmstädter Logenhaus

Der geschmackvolle Ritualraum im Darmstädter Logenhaus

Die Brüder der 200 Jahre alten Darmstädter Loge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“ feierten am 16. September 2017 mit vielen Gästen feierlich die Wiedereröffnung ihres Logenhauses.

Das Darmstädter Logenhaus, 1818 nach den Plänen des berühmten Architekten und Logenbruders Georg Moller erbaut, 1944 zerstört und 1966 an der selben prominenten Stelle neben dem Darmstädter Staatstheater im Stil der Moderne wieder aufgebaut, war technisch und optisch in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr den Brandschutz-Vorschriften. In 18-monatiger Bauzeit wurde 2016/17 das „Moller-Haus“, in dem sich neben dem Logenhaus ein Theater befindet, vollständig saniert. Die Baukosten von 3,2 Mio € übernahm überwiegend die Stadt Darmstadt als Mehrheitseigentümerin des Hauses. Finanziell gefördert wurde die Baumaßnahme vom Land Hessen. Die Brüder der Loge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“ beteiligen sich an der Finanzierung mit einer größeren langfristigen Hypothek.

Armin Hirth, Vorsitzender der Loge

Armin Hirth, Vorsitzender der Loge

Der Vorsitzende der Loge, Armin Hirth, konnte bei der feierlichen Wieder-Einweihung des Tempels etwa 100 Brüder unterschiedlicher Obödienzen aus Nah (Frankfurt, Mannheim, Wiesbaden) und Fern (Berlin, Konstanz, Zürich) begrüßen. Unter ihnen den Großmeister der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland, Stephan Roth-Kleyer. Dieser führte, assistiert vom Großzeremonienmeister Peter Lauber, die Wieder-Einweihung des Tempels rituell durch. Großredner Wolfgang Kreis trug seine animierenden Gedanken zum aktuellen gesellschaftspolitischen Auftrag der Maurer unter der Überschrift „Schweigen oder Handeln?“ vor.

Distriktmeister Lutz Hausberg überreichte Olaf Rabe, Hausintendant der Loge, für sein unermüdliches und verantwortungsvolles Engagement während der gesamten Bauzeit die neu geschaffene Ehrennadel der Großloge, welche im Distrikt Hessen/Thüringen erstmals verliehen wurde.

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Wetzlarer Freimaurer laden am Tag des Offenen Denkmals ein

Giebel des Logenhauses

Giebel des Logenhauses

(Wetzlar/mf) Die Mitglieder der Wetzlarer Freimaurerloge “Wilhelm zu den drei Helmen” laden am kommenden Sonntag anlässlich des Tags des Offenen Denkmals zu Besichtigungen und Führungen ein.

Offen stehen die Türen des denkmalgeschützten Logenhauses in der Brühlsbachstr. 1 zwischen 10.30 und 18 Uhr. Führungen durch das 1911 im Jugendstil erbaute Gebäude am Goldfischteich werden um 11 und 15 Uhr angeboten. Vereinsmitglieder stehen bei Fragen zur Verfügung und erklären beispielsweise die Bedeutung von Tempel und Archiv.

Die Beteiligung am bundesweiten „Tag des Denkmals“ ist ein weiterer Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, der aktuell das Jubiläum „250 Jahre Freimaurer in Wetzlar“ feiert. Eine noch bis zum 22.10.2017 zu besichtigende Sonderausstellung zur Freimaurerei kann am Sonntag ebenfalls zwischen 10 und 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr im Wetzlarer Stadtmuseum besucht werden.

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Lessings “Ernst und Falk” zum Diskutieren

Dominik Richter und Dennis Roth (Neues Kellertheater Wetzlar) in den Rollen von Ernst und Falk

Dominik Richter und Dennis Roth (Neues Kellertheater Wetzlar) in den Rollen von Ernst und Falk

(Wetzlar/mf) Premiere feierte kürzlich die von Kai Böhmer erarbeitete Variante von Gotthold Ephraim Lessings „Ernst und Falk“ im Neuen Kellertheater Wetzlar.

Die szenische Darstellung von fünf Aufzügen zeigte den Freimaurer Falk (Dennis Roth, Neues Kellertheater Wetzlar) mit seinem Freund Ernst (Dominik Richter) in verschiedenen Gesprächssituationen. Unterbrochen wurden die Dialoge durch Frage- und Antwortrunden, bei denen vier Darsteller des Neuen Kellertheaters, die zusammen mit drei Mitgliedern der Wetzlarer Freimaurerloge “Wilhelm zu den drei Helmen” auf der Bühne Platz genommen hatten, einzelne Punkte aufgriffen, hinterfragten und beantworteten. Somit konnte eine unbewusst erscheinende zeitgemäße Zusammenfassung der Szenen erfolgen und weiterführende Informationen geliefert werden.

Neben Ursprung, Wesen und Entwicklung der Freimaurerei, dem Streben nach Gutem und der Arbeit an der eigenen Person standen gesellschafts- und staatstheoretische Themen ebenso wie die Punkte Gleichheit der Menschen und Religion auf dem Programm. „Freimaurer sind keine Glaubens-, sondern eine Wertegemeinschaft“, betonte Rainer Waldschmidt, bevor noch einmal aufgezeigt wurde, dass die Freimaurer in Wetzlar sich als rein diesseitsorientierter Bruderbund verstehen, bei dem ein jedes Mitglied seine persönliche Glaubensvorstellung leben und bewahren soll.

Nachdem die Mitwirkenden unter begeistertem Applaus die Bühne verlassen hatten, trafen sich Gäste, Schwestern und Brüder im gut gefüllten Foyer des Veranstaltungsortes. Sie folgten damit der Einladung von Martin Marx (stellvertretender Vorsitzender der Loge), der zu Beginn der einstündigen Darbietung zum anschließenden offenen Austausch und Beantworten von Fragen durch Logenmitglieder eingeladen hatte.

Zwei weitere Darbietungen können am 4. und 5. August 2017, jeweils um 17 Uhr, im Wetzlarer Stadtmuseum im Lottehof, in dem gegenwärtig auch die Sonderausstellung „250 Jahre Freimaurerei in Wetzlar“ zu sehen ist, miterlebt werden. Bitte beachten Sie, dass die Aufführungen im Stadtmuseum Wetzlar jeweils nur 40 Zuschauern Platz bietet.

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Neujahrsempfang der Wiesbadener Loge Plato

v.l.n.r.: Prof. Dr. Klaus Horneffer (Altgroßmeister der Vereinigten Großlogen von Deutschland), Wolfgang Nickel (Stadtverordneter), Christa Gabriel (Stadtverordnetenvorsteherin), Dr. Ute Preuße-Hüther (Diltheyschule), Dr. Julia-Maria von Schenck zu Schweinsberg, Dr. Oliver Franz (Stadtrat), Prof. Dr. Christiane Jost (Vizepräsidentin der Hochschule Rhein-Main), Eberhard Seidensticker (Stv. Stadtverordnetenvorsteher), Dieter Börgers  (MvSt Loge Plato zur beständigen Einigkeit)

v.l.n.r.: Prof. Dr. Klaus Horneffer (Altgroßmeister der Vereinigten Großlogen von Deutschland), Wolfgang Nickel (Stadtverordneter), Christa Gabriel (Stadtverordnetenvorsteherin), Dr. Ute Preuße-Hüther (Diltheyschule), Dr. Julia-Maria von Schenck zu Schweinsberg, Dr. Oliver Franz (Stadtrat), Prof. Dr. Christiane Jost (Vizepräsidentin der Hochschule Rhein-Main), Eberhard Seidensticker (Stv. Stadtverordnetenvorsteher), Dieter Börgers (MvSt Loge Plato zur beständigen Einigkeit)

(tf) Für die Logen beginnt das neue “Maurerjahr” nach dem 24. Juni. So legen manche Logen ihre “Neujahrsfeier” folgerichtig in den Frühsommer, so auch die Wiesbadener Loge “Plato zur beständigen Einheit”.

Ein Tag nach dem Johannisfest mit der Aufnahme eines jungen Mannes und der Ehrung zweier Brüder für 50 und 40 Jahre freimaurerischen Wirkens, lud am 25.06.2017 die Wiesbadener Loge „Plato zur beständigen Einigkeit“ zu ihrem 3. Neujahrsempfang ein. Bei sommerlichen Temperaturen folgten etwa 100 Gäste der Einladung aus den Bereichen Soziales, Bildung, Religion, Politik und Wirtschaft, sowie niederländische Brüder und Brüder aus umgebenden Logen.

Dieter Börgers, Meister vom Stuhl der Loge Plato, begrüßte alle Anwesenden und ging im Besonderen auf die Ehrengäste Frau Dr. Julia-Maria von Schenck zu Schweinsberg, den Alt-Großmeister der VGL v. D. Prof. Dr. Klaus Horneffer und Herrn Stadtrat Dr. Oliver Franz (ab dem 01. Juli 2017 Bürgermeister der Stadt Wiesbaden) ein.

Br. Klaus Horneffer, dessen Großvater Ernst Horneffer der Loge Plato von 1922 bis 1952 angehörte, hielt die Einladung zum Neujahrsempfang im Sommer für eine verrückte Idee. Da er aber „… durchaus Sinn für verrückte Ideen…“ hat, war es umso erfreulicher, dass er ein persönliches Grußwort sprach. Neues entspringt oft, wenn man eine Sache aus dem gewohnten Bilde rückt – man etwas „ver-rückt“. So der Einstieg zu seinem Grußwort. Im weiteren Teil stellte er den Neujahrsempfang in den Kontext des Johannisfests, welches für die Freimaurer der Abschluss eines Jahres bedeutet. Somit baute Br. Klaus für einige Gäste die Brücke, die nicht mit der Tradition der Freimaurerei vertraut sind.

Herr Stadtrat Dr. Oliver Franz entrichtete die Grüße der Landeshauptstadt Wiesbaden und verwies dabei auf die feste Integration der Loge in die Wiesbadener Gesellschaft. Stadtrat Dr. Franz hob die Leitgedanken der Freimaurerei Humanität, Toleranz und Brüderlichkeit hervor und wünschte der Loge alles Gute bei der Gewinnung neuer Mitglieder, die sich für offene Gedanken, das Gemeinwohl und das gesellschaftliche Leben in Wiesbaden einsetzen und es erhalten. In Bezug auf die Vorbereitung der 240-Jahrfeier in 2018 wünschte Stadtrat Dr. Franz der Loge ein gutes Gelingen.

Die Hauptrednerin des 3. Neujahrsempfangs der Loge „Plato zur beständigen Einigkeit“ war Frau Dr. phil. Julia-Maria, Freiin von Schenck zu Schweinsberg, welche an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz tätig ist. Sie hat sich unter anderem einen Namen mit der Forschung um die sogenannte „platonische Akademie“ gemacht.

Zu Beginn verwies Frau Dr. phil. Julia-Maria, Freiin von Schenck auf den Umstand hin, dass der Neujahrsempfang der Loge Plato auch mit dem wahrscheinlichen Todestag Platons zusammenfällt. Man vermutet, dass Platon während der 108 Olympiade (was gegen Ende Juni wäre) verstarb. Dass Platon das Steckenpferd von Frau Dr. von Schenck ist, ließ sie die Anwesenden eindrucksvoll spüren, da die mit Leidenschaft vorgetragene Festrede das Handeln und Denken Platons mit entsprechenden überlieferten Dialogen, z.B. zwischen Sokrates und Euthyphron, lebendig werden ließ.

Da Frau von Schenck auf jegliche monetäre Würdigung verzichtete, erbat sie sich etwas Zeit für ein Anliegen in eigener Sache. Sie warb um Spenden für ihr soziales Projekt in Athen, wo sie das Caritas- Zentrum unterstützt, welches für Flüchtlinge und mittellose Einheimische als Kleiderkammer, Suppenküche, Kindergarten und Schwangerenberatung dient.

Musikalisch wurde der Neujahrsempfang aufgelockert mit Musik von W. A. Mozart, die von Schülern/innen und Studierenden der Wiesbadener Musikakademie vorgetragen wurde.

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Vernissage zur Jubiläumsausstellung „250 Jahre Freimaurer in Wetzlar“

Plakat zur Ausstellung © Stadt Wetzlar

Plakat zur Ausstellung © Stadt Wetzlar

Wetzlar. Am kommenden Samstag, 20. Mai, öffnet die Sonderausstellung „250 Jahre Freimaurer in Wetzlar“ erstmalig ihre Türen.

Zur Vernissage der Ausstellung laden die Städtischen Museen Wetzlar ab 16 Uhr in das Stadtmuseum (Lottestraße 8-10) ein. In einem Festvortrag, „Freimaurerei war immer“, wird Altgroßmeister und Publizist Jens Oberheide, Hannover, zu den Anwesenden sprechen.

Den Besucher der ansprechenden Ausstellung erwarten unter anderem Informationen und Exponate zur Logengeschichte, besonderen Mitgliedern und der Freimaurerei im Allgemeinen, ihrer gelebten Tradition und erstrebenswerten Ziele. Weitere Informationen und das Programm zur Jubiläumsausstellung, die bis zum 22.10.2017 Stadtmuseum Wetzlar zu sehen ist, sind unter diesem Link erhältlich.

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Vortrag über Freiherr vom und zum Stein in Wetzlar

Freiherr vom und zum Stein (Wikipedia)

Freiherr vom und zum Stein (Wikipedia)

Mit einem Vortrag über das Leben und Wirken von Freiherr vom und zum Stein eröffnet die Wetzlarer Freimaurerloge am 21. Februar um 20 Uhr die Themenreihe „Bedeutende Freimaurer“ im Rahmen der Feierlichkeiten „250 Jahre Freimaurer in Wetzlar“. Dr. Rainer Waldschmidt wird die Gestaltung des Abends übernehmen und über das Leben und Wirken des preußischen Staatsmannes und Reformers, der 1777 dem Bruderbund in Wetzlar beitrat, informieren.

Anschließenden besteht die Möglichkeit zum Dialog. Der Eintritt ist frei.

21. Februar um 20 Uhr im Haus der Freimaurerloge “Wilhelm zu den drei Helmen” in Wetzlar, Brühlsbachstraße 1.

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Frankfurter “Burns Supper” wieder ein voller Erfolg

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140 Gäste aus allen Ecken Deutschlands und aus sämtlichen in Deutschland arbeitenden Großlogen folgten der Einladung der Loge “Lessing” in Frankfurt zum traditionellen Burns Supper, das in diesem Jahr zum 6. Mal stattfand. 6000 € Spenden konnten für einen guten Zweck gewonnen werden.

Das Burns Supper erinnert an den schottischen Nationaldichter Robert Burns, der von 1756 bis 1796 lebte und der ein begeisterter Freimaurer war. Traditionell festgelegt sind der Ablauf des Abends und die Menüfolge. Es beginnt mit einer Supppe, dann folgt – der feierliche Einzug des Haggis, des Hauptgerichtes, begleitet von den Klängen des Dudelsacks. An das Essen schließt sich eine Rede auf das unsterbliche Andenken des Dichters an und als Besonderheit tritt beim Burns Supper der Loge Lessing der Dichter höchst selbst auf, verkörpert von Bernd Schmude, dem Vorsitzenden der Loge. Diesmal war der Poet in Begleitung von Gotthold Ephraim Lessing, der „seiner“ Loge mal einen Besuch abstatten wollte.

Das Burns Supper ist ein Fest der Freundschaft und der Lebensfreude, es dient aber immer auch dem Zweck, Geld für ein wohltätiges Projekt aus der Region zu sammeln. In diesem Jahrwurde der Verein Flüsterpost e.V, ausgewählt, der sich um die Kinder krebskranker Eltern kümmert. „Bei Flüsterpost e.V. in Mainz finden Betroffene und Interessierte seit 2003 Beratung und Informationen zu Fragen wie “Darf ich mit (meinen) Kindern über (m)eine Krebserkrankung sprechen und worauf kann ich dabei achten?” oder „Was ist Krebs?“, „Ist Krebs ansteckend?“, „Was kann man dagegen tun?“ “ Muss Mama/Papa/Opa/Oma sterben?”. Erwachsene, Kinder und Jugendliche können in Begleitung sozialpädagogischer Fachkräfte über Gespräche sowie Spiel-, Kreativ-, Erlebnis- und Musikpädagogik ihren Gefühlen und Gedanken Ausdruck verleihen. Über diese Wege können Ängste und Sprachlosigkeit überwunden und Mut gefunden werden, sich gegenseitig mehr zuzutrauen und zu vertrauen.

Das Burns Supper der Loge wurde wie stets von Rolf Keil moderiert, am Ende des Abends stand ein ein Erlös von 4.900. Die Loge Lessing stockte diesen Betrag um 1.100 € auf.

Über die Arbeit des Vereins „Flüsterpost e.V.“ kann man sich auf dessen Website informieren. Spenden an Flüsterpost e.V. sind direkt möglich, und zwar über diese Spendenseite.

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