Uraufführung “Der Horla” in Osnabrück

Die Loge "Zum Goldenen Rade" im Orient Osnabrück unterstützt ein außergewöhnliches Projekt: Die Uraufführung der Kammeroper "Der Horla" von Patrice Oliva nach Guy de Maupassant. Patrice Oliva ist seit 2017 Mitglied der Loge.

(Osnabrück/po) Am 6. Juli 2018 jährte sich der Todestag des französischen Schriftstellers und Journalisten Guy de Maupassant zum 125. Mal. Dieses Jubiläum hat der aus Marseille stammende und in Osnabrück lebende Komponist Patrice Oliva zum Anlass genommen, eines seiner frühen Werke, die Oper « Le Horla » nach der gleichnamigen Novelle Guy de Maupassants, zu sichten und komplett neu zu konzipieren. Entstanden ist ein psychologisches Kammerspiel, changierend zwischen Rationalität und Wahnsinn, auf dem schmalen Grat von Wirklichkeit und Imagination. « Kein Mond am Himmel. Die Sterne flimmerten am dunklen Himmel. Wer bewohnt diese Welten? Welche Gestalten? Welche Wesen, welche Tiere, welche Pflanzen gedeihen dort? » schreibt Maupassants Ich-Erzähler in sein Journal – gejagt von überirdischen Kreaturen oder auf der Flucht vor dem eigenen Wahnsinn?

Im Saal des Lortzinghauses in Osnabrück führt er ein intimes Zwiegespräch mit seinem Tagebuch; das ihn dort umgebende Kammerorchester gibt ihm dabei einerseits das Gefühl von Geborgenheit, wie es auch zum Sinnbild des ständigen Beboachtetseins wird.

Patrice Oliva wurde 1974 in Marseille geboren und wuchs in dem italienischen Arbeiterviertel „Belle de Mai“ auf. Nichts in seiner Kindheit deutete auf eine musikalische Zukunft hin – im Gegenteil: in der „Belle de Mai“ gehörten Bandenkriege, Drogenhandel und andere kriminelle Vorkommnisse zum Alltag. Ein Musiklehrer auf dem Collège erkannte seine Begabung. Schon nach wenigen Monaten Unterricht wechselte er an das Konservatorium Marseille und entdeckte die Komposition für sich. Er schloss 2001 mit dem „Premier Prix“, dem höchsten Diplom ab und arbeitete zunächst als Flötist im Orchester der Staatsoper Marseille. 2003 schloss er ein Aufbaustudium am Richard-Strauss-Konservatorium in München an. Zehn Jahre lang bildete München den Lebensmittelpunkt des Komponisten. Seit 2014 lebt er in Osnabrück, wo er einen Lehrauftrag an der Universität Osnabrück übernommen hat.

v.l.n.r.: Patrice Oliva (Komponist), Daniel Inbal (Dirigent), Rhys Jenkins und Genadijus Bergorulko (Sänger); Foto: Christian Fritsch

Mit freundlicher Unterstützung von a!b!c! Personalmanagement, der Freimaurerloge „zum Goldenen Rade“ Osnabrück e.V., der Stadt Osnabrück, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V., dem Musikverein Osnabrück e.V. und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Osnabrück e.V.

Musikalische Leitung: Daniel Inbal
Mit: Rhys Jenkins, Genadijus Bergorulko
Mit deutschen gesprochenen und französischen gesungenen Texten.
Uraufführung am 03. November 2018, weitere Aufführungen am 24. November 2018 und 05. Januar 2019, jeweils 19:00 Uhr.
Tickets zu 10 € und 8 €, Kartenreservierung über www.weber-musik-edition.de
Lortzinghaus Osnabrück, An der Katharinenkirche 3, 49074 Osnabrück

Continue reading...

Arbeitstagung der Forschungsloge in Hannover

"Nanas" der Künstlerin Niki des Saint Phalle an Hannovers Leineufer

© Blickfang / Adobe Stock

Vom 12. bis 14. Oktober findet in Hannover die 54. Arbeitstagung der Forschungsloge "Quatuor Coronati" statt. Thema ist "Zwischen anhaltender Gegnerschaft und zunehmender Akzeptanz".

“Das Freimaurerbild in der deutschen Öffentlichkeit und die Präsenz des Bundes im öffentlichen Raum”, so der Untertitel der dreitägigen Veranstaltung ändert sich, verharrt aber nach wie vor zwischen Gegnerschaft, Vorurteilen und Unkenntnis auf der einen und zunehmender Akzeptanz und einem guten Ruf bei Teilen der Bevölkerung auf der anderen Seite.

Etliche interessante Vortäge werden den Besuchern im Logenhaus in der Lemförder Straße in Hannover geboten. Nach der Begrüßung und Eröffnung durch Thomas Forwe, den Meister der Forschungsloge referiert Hans-Hermann Höhmann über “Das ‘Geheime’ und das ‘Öffentliche’ in den Diskursen der Freimaurer, gefolgt von einem Vortrag von Christian Meier über den “Wandel zum Positiven? Die deutsche Presse und die Freimaurerei.” Helge Björn Horrisland aus Kristiansand berichtet über “Die ‘völkische Freimaurerei’ in Deutschland und ihren Einfluss auf die internationalen freimaurerischen Beziehungen”. Die ehemalige Großmeisterin der Frauen-Großloge, Helga Widmann, schildert die Wahrnehmung der Freimaurerinnen in der Öffentlichkeit und von Henk Masselink erfahren die Besucher etwas über den Großosten der Niederlande und sein gesellschaftliches Umfeld. Ein weiterer Blick über die Grenzen kommt von Alain de Keghel in seiner “Fallstudie Frankreich”. Den Haupttag beschließt Reinhard Markner unter dem Thema “Eine Freimaurerei der Mittelmächte” mit einem Blick auf die Berliner Konferenz 1918.

Am Sonntag schließt die Akademietagung mit dem gewohnten zweistündigen Abschlussgespräch, moderiert von Thomas Forwe.

Anmeldungen sind bis zum 24. September 2018 an den Sekretär unter sekretaer@quatuor-coronati.org zu richten, der gerne weitere Fragen zur Veranstaltung beantwortet.

Die Forschungsloge „Quatuor Coronati“ wurde 1951 mit Sitz in Bayreuth gegründet. Sie gehört den Vereini­gten Großlogen von Deutschland an (Matrikelnummer 808). Die Loge ist inzwischen auf rund 1600 Mitglieder allein aus deutschen Großlogen angewachsen und wurde damit zum bedeutendsten Träger freimaurerischer Forschung in Deutschland. Tätigkeitsfeld ist neben Grundlagen­for­schung auch angewandte Forschung, die der freimaurerischen Praxis dienen soll.

Continue reading...

Osnabrücker Freimaurer öffnen Besuchern besonderen Raum

Ein Raum im Raum: Die symbolische Stille Kammer

Auch in diesem Jahr öffneten die Osnabrücker Freimaurer im Rahmen der alljährlichen Osnabrücker Kulturnacht am 25. August 2018 für einen Abend ihr Logenhaus der Öffentlichkeit. Über 250 Besucher nutzten die Möglichkeit, sich in einer symbolischen Stillen Kammer grundsätzliche Fragen zu stellen.

(Osnabrück/ck) Ein besonderer Höhepunkt der Loge zum Goldenen Rade war die erneute Teilnahme an der Osnabrücker Kulturnacht am 25. August 2018. Das vom städtischen Kulturbüro vorgegebene Motto der diesjährigen Veranstaltung war der „Raum“ und so öffneten dutzende Kulturträger, Museen, Ateliers, Vereine und sonstige Institutionen des öffentlichen Lebens einen Abend lang ihre Pforten für die Öffentlichkeit, um sich mit dem Leitmotiv „Raum“ künstlerisch auseinanderzusetzen.

So ergab sich die Gelegenheit, der Öffentlichkeit einen sehr speziellen freimaurerischen Raum etwas näher zu bringen, der immer schon geheimnisumwoben war und gleichzeitig so oft wie kein zweiter porträtiert wurde: die Stille Kammer.

Dabei ging es nicht darum, eine Hausführung anzubieten (was nicht geschah), sondern sich dem Kern einer stillen Kammer symbolisch zu nähern. Zentraler Baustein war also ein Würfel mit 2,5 Meter Seitenlänge, der nur aus den Kanten bestand und somit einsehbar war. Ein Tisch, ein Stuhl, musivisches Pflaster als Untergrund und das bekannte Vanitas-Stillleben auf dem Tisch komplettierten die Installation und schufen einen Raum im eigentlichem Raum, dem großen Saal des Osnabrücker Lortzinghauses.

Jeder Besucher bekam durch ausgehängte schriftliche Erläuterungen vor Betreten der Installation die Handlungsempfehlung, er solle den Saal betreten, sich an den Rand setzen, den Kubus betrachten, sich vorstellen, er säße auf dem Stuhl und sich dann fragen, wer er selber sei, was ihm wichtig sei und was er noch erleben möchte.

Das Konzept ging perfekt auf und fast alle Besucher verharrten lange Minuten in tiefen Gedanken versunken und die würdevolle Atmosphäre aufsaugend auf ihren Plätzen. Sie beschäftigten sich dabei implizit mit einem Kern der Freimaurerei, dem “Erkenne Dich selbst”, ohne dass man es Ihnen explizit erklären musste oder irgendein Arkanum verriet.

Hinter dem Ausgang des Saals war ein kleiner Get Together Bereich aufgebaut und mehrere Brüder und Schwestern standen bei Wein, Wasser und Grissini für Rückfragen jeder Art zur Verfügung. Es entwickelten sich unzählige spannende Konversationen und die Rückmeldungen der Besucher waren uneingeschränkt positiv. Wieder einmal zeigte sich, dass lokale Logen durch ein maßvolles und zugleich würdevolles Öffnen und Erklären Ihrer Inhalte sehr viel für eine positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit tun und wie selbstverständlich als kulturelles Prisma einer Stadt wirken können.

Continue reading...

Celler Loge entwickelt Ausstellung zur Ausleihe

Die Celler Freimaurerloge "Zum hellleuchtenden Stern" hat eine Ausstellung entwickelt, die sie anderen Logen zur "digitalen Ausleihe" anbietet, um mit wenig Aufwand und überschaubaren Kosten Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Im Jahre 2017 haben viele Logen das dreihundertjährige Bestehen der “modernen Freimaurerei” gefeiert, mit Vorträgen, Tagen der offenen Tür, Konzerten, vielen anderen Veranstaltungen und Ausstellungen. Auch die Celler Loge hat in diesem Jahr eine Ausstellung konzipiert, die sie nun anderen Logen in Form von digitalen Vorlagen für Poster anbietet. “Ziel dieser neuen digitalen Ausstellung ist die Möglichkeit, dass Freimaurerlogen mit einem ‘Klick’ über diese Ausstellung verfügen und so die Gedanken über die heutige Freimaurerei möglichst vielen interessierten Menschen einfacher zugänglich machen können.”

16 Tafeln stehen zur Verfügung, die in der obigen Galerie gezeigt werden. Jede Loge kann diese Motive für eine eigene Ausstellung gegen eine geringe Gebühr übernehmen, für die die Personalisierung mit dem Namen der Loge übernommen wird. Die Loge erhält daraufhin einen vollständigen Datensatz, den sie nur noch durch einen Dienstleister professionell im Großformat ausdrucken lassen muss, anschließend müssen die Drucke gerahmt oder auf Platten mit Aufhängevorrichtung aufgebracht werden. Die Brüder der Celler Loge können mit entsprechenden Adressen und Ratschlägen behilflich sein. “Die Gesamtkosten für Druck und Aufhängung liegen bei etwa 300 €”, so die Initiatoren des Projektes.

Eine gute Idee, die andere Logen schnell in die Lage versetzt, eine eigene Ausstellung durchzuführen. Alternativ können sich die Logen vergleichbarer Tafeln bedienen, die die Großloge vor etlichen Jahren als Leihmaterial herausgegeben hat.

Anfragen zu den Ausstellungstafeln der Celler Loge sind zu richten an die Loge “Zum helleuchtenden Stern”, Magnusstraße 2a, 29221 Celle oder per E-Mail an den Sekretär der Loge.

Continue reading...

Einladung zur Lichteinbringung in Walkenried

Klosterruine Walkenried (Foto: HerrKaiser/AdobeStock)

Am 11. August 2018 findet während der 35. Festarbeit des Walkenried Masonicums die Lichteinbringung der neuen Loge "Porta patet cor magis" statt.

Seit mehr als dreißig Jahren finden im Kloster Walkenried, einem UNESCO Welterbe, sogenannte Masonica der Freimaurer statt, so werden üblicherweise Seminare der Logen bezeichnet. Das Masonicum in Walkenried ist eine rituelle Veranstaltung im ungewöhnlichem Umfeld, die im Kreuzgang der Klosteranlage stattfindet.

In diesem Jahr wird während dieser Zusammenkunft eine Lichteinbringung erfolgen, also der feierliche Start einer weiteren neuen Loge. Sie wird nach einem früheren Motto der Walkenrieder Zusammenkünfte “Porta patet cor magis” heißen, was man mit “Das Tor ist geöffnet, weiter noch das Herz” übersetzen könnte.

Ungewöhnlich ist nicht nur die Örtlichkeit sondern auch der Umstand, dass gleichzeitig eine Festarbeit für männliche und weibliche  Freimaurer, stattfindet, und zwar parallel zueinander. Die Brüder halten ihre rituelle Zusammenkunft im Kreuzgang ab, die Schwestern im Zaubersaal des Klosters. Das dürfte für eine Lichteinbringung bislang einmalig sein. Die Arbeit wird durch den Großmeister und seine Großbeamten durchgeführt.

Das Rahmenprogramm sieht um 10 Uhr des 11. August 2018 eine Führung durch das UNESCO Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft vor, um 13 Uhr ist ein Imbiss im Logenhaus gerichtet. Während Brüder und Schwestern ihre Festarbeiten um 17 Uhr beginnen, können die Partner und Gäste an einer Führung durch die Klosteranlage teilnehmen. Um 21 Uhr gibt es ein gemeinsames warmes Buffet im Refektroium des Klosters.

Anmeldungen und weitere Informationen beim künftigen Meister der Loge Dr. Peter Welke unter welke@teleos-web.de.

Continue reading...

Freimaurerei – nach 300 Jahren erstarrt oder zukunftsfähig?

Prof. Dr. Klenke, Universiät Paderborn

Am Donnerstag, 14. Juni, um 20 Uhr referiert Prof. Dr. Dietmar Klenke von der Universität Paderborn im Osnabrücker Lortzinghaus zum Thema „Freimaurertum – nach 300 Jahren erstarrt oder zukunftsfähig?“.

Sind Freimaurer als verschwiegene Gemeinschaft in einer modernen, offenen Gesellschaft überhaupt noch zukunftsfähig oder braucht im Gegenteil der moderne Mensch im hektischen Smartphone-Zeitalter nicht Rückzugsorte der Selbstbesinnung ? Ist ein hohes Alter von 300 Jahren, ausgehend von den englischen Ursprüngen, nicht eher muffiger Traditionsballast in einer Zeit beschleunigter globaler Vernetzung oder fühlen sich gerade die Freimaurer als internationale Gemeinschaft mit humanitärem Anspruch gefordert, über Fremdheitsgefühle und Feindbilder hinweg Brücken der Verständigung zu schlagen? Im Lichte dieser Fragen lässt ein Vortrag des Paderborner Geschichtsprofessors Dietmar Klenke 300 Jahre Freimauerei Revue passieren und zieht Bilanz mit Blick auf unsere heutigen Herausforderungen.

Herr Prof. Dr. Klenke hat an der Universität Paderborn einen Lehrstuhl für neueste Geschichte inne.

Continue reading...

Kosmopolitismus im 21. Jahrhundert

Der Referent Prof. Niederberger (Foto. Uni Duisburg/Essen)

Der Referent Prof. Niederberger (Foto. Uni Duisburg/Essen)

„Einen spannenden, wenn auch sicherlich anspruchsvollen Abend“ in der Vortragsreihe zum Thema “Globalisierung” versprach der Meister vom Stuhl Matthias Baethge den zahlreich erschienen Zuhörern und er sollte in jeder Hinsicht Recht behalten.

(Osnabrück/rm) Der Duisburger Universitäts- und Philosophieprofessor Andreas Niederberger spannte in dem rund 90-minütigen Vortrag nebst Diskussion einen Bogen von Diogenes, dem ersten Kosmopoliten, der sich selbst Weltbürger nannte, bis ins 21. Jahrhundert, in dem der US-Amerikanische Präsident von „America First“ spricht, die Briten den Brexit umsetzen und der Nationalismus immer stärker wird.

Andreas Niederberger stellte die Grundlagen des Völkerrechts dar, die Francisco de Vitoria schon Anfang des 16. Jahrhunderts vertrat, um den Spaniern den Handel in Südamerika zu ermöglichen und damit dem Kolonialismus die Türen öffnete. Geschwindigkeit nahm der Kosmopolitismus zwischen 1980 und 2010 auf und stellte die „globalen Hilfspflichten“ des australischen Philosophen Peter Singer dar, der die Pflicht zur Hilfestellung fordert, sofern dem keine Eigengefährdung entgegensteht. Die sodann präsentierte Theorie der „global gerechten Verteilung“ blieb Theorie. Niederberger selbst propagierte die Variante der „transnationalen Demokratie“, nach der alle das Recht haben, darüber zu entscheiden, welche Verteilungsprinzipien und Ansprüche gelten. Seine Definition: „„Global kommt jedem grundsätzlich normative Autorität zu“; jeder Mensch bestimmt also über geltende Normen mit und setzt damit jeglichen Populisten klare Grenzen. Jede Entscheidung bedarf also eines Konsenses. Nach dem kalten Krieg war Kosmopolitismus in aller Munde und im Rahmen der Euroeinführung erneut. Gerade hier, kritisierte Niederberger, hat die Politik in Europa eine Riesenchance verpasst. Sie hätte damals eine europäische Sozialpolitik einfordern sollen, statt weiter nationalstaatlich verankert zu sein. Die aktuelle Debatte in der EU, die als Überwindung der Nationalstaaten gefeiert wurde, zeigt doch die Bedeutung des Kosmopolitismus, gerade in der Zeit von Eurokrise und Brexit.

Passender hätte Niederberger seinen Vortrag kaum halten können, als die Gleichberechtigung aller Menschen in den Vordergrund zu stellen, damit hat Niederberger den Freimaurern aus der Seele gesprochen. Kosmopolitismus ist philosophisch-politisch eine Weltanschauung, die den ganzen Erdkreis als Heimat betrachtet. Dass Philosophie an vielen Stellen ein Wunsch bleibt und nicht immer in die Realität umzusetzen ist, das hat sich aber auch an diesem Abend deutlich gezeigt.

„Das Kosmopolitismus mehr ist, als die Möglichkeit viele Länder zu bereisen war mir klar, dieser Umfang von Philosophie, Rechtssystematiken gepaart mit freimaurerischen Gedanken und Werten hat mich aber sehr beeindruckt“, zog Matthias Baethge am Ende des Abends ein Fazit. „Es war herausfordernde Kost aber sie war hervorragend dosiert und gut verträglich, Professor Dr. Andreas Niederberger sei Dank“, so Baethge zum Abschluss und sprach damit den Brüdern und allen Gästen aus dem Herzen.

Continue reading...