Förderpreis für Musik- und Kunstakademie Lübeck e.V.



Die 1.Vorsitzende der Musik- und Kunstakademie e.V., Victoria Valentin, und der Meister vom Stuhl der Loge zur Weltkugel, Thomas Fischer bei der Übergabe des Förderpreises 2014.

Seit einigen  Jahren vergibt die Loge zur Weltkugel in Lübeck über Ihre 1993 gegründete Stiftung einen Förderpreis für kulturelles, humanitäres oder soziales Engagement. In diesem Jahr wurde die Musik- und Kunstakademie Lübeck e.V. mit dem mit 3.000 EUR dotierten Förderpreis ausgezeichnet.

Die Verleihung fand im Rahmen einer würdigen Feier im Großen Festsaale des Lübecker Logenhauses statt. Über hundert Gäste erlebten einen gelungenen Abend, zu dem sowohl die Loge als auch der ausgezeichnete Verein seinen Beitrag leistete.

Der Meister vom Stuhl stellte in seinen Grußworten zu Beginn der Veranstaltung die Ideale und Ziele der Freimaurer heraus. Eine der zentralen Anliegen der Freimaurerlogen ist die Förderung von Humanität, Brüderlichkeit und Menschliebe. Dieses Anliegen drückt sich auch durch die Förderung insbesondere der Jugendarbeit aus. Um diese Zwecke zu fördern wurde 1993 die Stiftung der Freimaurerloge zur Weltkugel gegründet, die Ihre Einnahmen aus den Stiftungsgeldern jedes Jahr in soziale, humanitäre oder kulturelle Projekte steckt.

Der Preisträger in diesem Jahr, die Musik- und Kunstakademie, fördert Kinder, Jugendliche Erwachsene in der Ausbildung ihrer musikalischen oder künstlerischen Talente. Dabei legt man besonderen Wert auf die Förderung sozial schwacher Familien. Die Musik-und Kunstakademie wurde 2009 gegründet und konnte bis heute ca. 700 Schülerinnen und Schüler ausbilden, von denen viele schon in verschiedenen Wettbewerben Preise holen konnten.

Das Preisgeld soll nach Aussage der 1.Vorsitzenden, Frau Valentin, für den Kauf von Musikinstrumenten ausgegeben werden, damit diese dann an Familien vermietet werden können, die sich solche Instrumente sonst nicht leisten könnten.

Eine Kostprobe, welche musikalischen Talente in Lübeck gefördert werden, gab des Rahmenprogramm, mit dem sich die Akademie für den Förderpreis bei der Loge zur Weltkugel bedankte. Es begann mit der jüngsten, der erst 5-jährigen Fee Ding mit dem Klavierstück „Rosenblüte“ von Valerie Engel und ging weiter mit weiteren kleinen Talenten. Es folgten die etwas älteren Schüler, die im Verlaufe des Konzertes verschiedene Instrumente, wie Querflöte, Cello oder Gitarre spielten. Die beiden Schwestern Katrin und Nadine Schieber gaben sowohl an der Gitarre wie auch am Klavier eine Kostprobe Ihres Könnens ab. Zum Abschluss spielten die „Großen“, die 19- jährige, mehrfache Wettbewerbsgewinnerin Natalija Valentin sowie die verschiedenen Lehrerinnen und Lehrer der Akademie.

Thomas Fischer überreichte Victoria Valentin die Urkunde und bedankte sich mit meinem Blumenstrauß für das schöne und beeindruckende Konzert der kleinen und großen Musiker. Im Anschluss an das musikalische Rahmenprogramm lud die Loge zu einem Empfang in die Räume des Lübecker Logenhauses, die mit Bildern verschiedener Künstler der Akademie dekoriert waren und so einen würdigen Rahmen für die diesjährige Veranstaltung zur Übergabe des Förderpreises boten.

Die mehr als 100 Besucher der Veranstaltung sind mit großen Eindrücken und zufrieden nach Hause gegangen.

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Schullandheim wird barrierefrei



Mark Herwig (links) von der Bremer Loge “Friedrcih Wilhelm zur Eintracht” freut sich zusammen mit der Schullandheim-Leiterin Antje Bertram und Betreuer Ralf Heine über die zahlreichen Spenden.

Das “Haus am Paschberg” in Wulsbüttel in der Nähe Bremens ist ein Ferienhaus und Schullandheim für Menschen mit Handicap. In zwei unterschiedlichen Häusern können hier Kinder, Jugendliche und Erwachsene Ferien erleben, Freizeiten durchführen oder im Rahmen einer Klassenfahrt pädagogisch gefördert werden. Das Haus entstand aus einer Initiative aus Eltern, Lehrern und Freunden zweier Schulen für Geistig Behinderte in Bremen. Der Ursprungsgedanke war, dass auch Menschen mit Handicap unbeschwert auf Klassenfahrt gehen können.

Das Haus II jedoch war nicht vollständig barrierefrei. Das ändert sich nun dank zahlreicher Spender, unter anderem der bremischen Freimaurer-Loge “Friedrich Wilhelm zur Eintracht”, die über ihre Stiftung “Vidua” ihre Spende einbrachte.

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Spende an die Schule am Goldberg



Am 02. Februar 2014 wurde aus Anlass der jährlich stattfindenden „Freimaurerischen Neujahrstafel“ eine projektbezogene Spende in Höhe von 3000 Euro an die Schule am Goldberg in Heusenstamm für die Einrichtung eines Begegnungsraumes überreicht.

Die Schule am Goldberg fördert Kinder in der geistigen Entwicklung und Kinder in der motorischen und körperlichen Entwicklung. Die Erzieher haben eine große Aufgabe , die Kinder mit Förderbedarf für geistige und motorisch körperliche Entwicklung nach dem jeweiligen Entwicklungsstand und Lebensalter zu unterrichten und zu erziehen. Die Förderung bezieht sich auf eine Erweiterung der Selbstständigkeit und der Möglichkeit einer sozialen Eingliederung in allen Lebensbereichen.

Am 15. Juli 2014 konnte in Anwesenheit der Vertreter des Freimaurerischen Wohltätigkeitsvereins der Loge Carl und Charlotte zur Treue in Offenbach, die Einrichtungen, die mit der Spende angeschafft wurden, offiziell zur Nutzung übergeben werden.

Die Freundlichkeit und Herzlichkeit aus den Augen der Kinder gab die Zufriedenheit, dass die Tugend der Nächstenliebe am richtigen Ort zum Tragen kam.

Die Wohltätigkeits-Aktivitäten der Johannis-Freimaurerloge Carl und Charlotte zur Treue gibt es seit 1813, einem Jahr nach der Gründung der Loge. Es ist seit damals ein großes Anliegen der Brüder der Loge, nicht nur von Nächstenliebe zu reden, sondern sie in Form von tätiger Wohltätigkeit für die Menschen umzusetzen. Der nach dem zweiten Weltkrieg neugegründete Freimaurerische Wohltätigkeitsverein hat ständig hilfsbedürftigen einzelnen Menschen oder würdigen Organisationen projektbezogen Unterstützung gegeben. Die Spenden wurden von den Brüdern den Spendenempfängern vor Ort übergeben um dadurch Nächstenliebe mit menschlicher Nähe zu verbinden.

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Loge trifft Lions



Kontakte zu den Nienburger Lionsfreunden gab es eigentlich schon immer – sie waren nur etwas seltener geworden in den letzten Jahren. Der Stuhlmeister, Br. Rüdiger Schöne, konnte jetzt eine Einladung des amtierenden Präsidenten des Lions Clubs Nienburg, Alexander Eggers, entgegennehmen.

Das für diesen Abend geplante Boule-Spiel fiel dem extrem schlechten Wetter zum Opfer, was sich aber nicht als Nachteil erwies. Lionsfreund Heinrich Sieling stellte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Museumsvereins Nienburg das unmittelbar neben den Boulebahnen liegende Lapidarium des Museums zur Verfügung. Hier begrüßte Lionspräsident Eggers seine Lionsfreunde und die Vertreter der Loge sehr herzlich.

Das Museum war ursprünglich das Wohnhaus des Baumeisters und Senators Emanuel Bruno Quaet-Faslem (1785 – 1851), der ebenfalls Mitglied der Nienburger Loge „Georg zum silbernen Einhorn“ war und für einige Jahre Räume in seinem Haus und den Garten der Loge zur Verfügung stellte.

Der Lionspräsident bat Br. Schöne um einen kurzen Einblick in die Ziele der Freimaurerei im Allgemeinen und in die fast 200 jährige Nienburger Logengeschichte im Besonderen. Dem kam Br. Schöne gern nach und den kurzen Erläuterungen folgten zahlreiche Fragen, auf die die Logenbrüder natürlich gern Antworten gaben. Bei der anschließenden Vesper wurden noch viele –auch kritische- Fragen zur Freimaurerei gestellt. Daraus ergaben sich in kleineren und größeren Gruppen etliche Gesprächsthemen, die den Abend schnell vergehen ließen.

Lionsfreunde und Freimaurer trennten sich mit der einmütigen Feststellung: „Das war ein lohnender und angenehmer Abend“. Also sollen weitere Meetings folgen.

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Berliner Loge spendet für Galerie Sonnensegel



Am Samstag, den 12. Juli trafen sich einige Brüder der Berliner Freimaurerloge Pestalozzi-Humanitas in der Kinder- und Jugend- Kunst- Galerie Sonnensegel in Brandenburg. Ziele dieses Besuchs waren, eine Spende an die Sonnensegel Galerie zu überreichen, ein praktischer Workshop, um die Kunst des Buchdrucks durchzuführen, und Teambildung unter den Mitgliedern.

Bruder Eduardo Flores Bermudez (MvSt) und weitere Brüder der Berliner Freimaurerloge Pestalozzi-Humanitas überreichen einen Scheck in Höhe von 1.000 € an Herrn Matthias Frohl, den Kunstpädagogischen Leiter der Sonnensegel Galerie in Anwesenheit der Mitarbeiter der Galerie.

Im Kunstworkshop haben die Brüder die Kunst des Druckes theoretisch gelernt und das neu erworbene Wissen praktisch umsetzen können. Die verschiedene Schritte vom Papierschneiden, Bedienung der Druckmaschine, Gestaltung und Druck wurden erfolgreich umgesetzt. Exemplare des Kunstdruckes werden in der Loge aufbewahrt.

Der “Sonnensegel” e.V. wurde 1991 ins Vereinsregister eingetragen und ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Er betreibt die Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie “Sonnensegel” e.V. in Brandenburg an der Havel.

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Großloge vergibt Förderpreise an soziale Einrichtungen in Wuppertal



Anlässlich des Großlogentages 2014 in Wuppertal hat die Großloge die Arbeit dreier beispielhafter Wuppertaler sozialer Einrichtungen gewürdigt. Der Großmeister Axel Pohlmann wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass Freimaurer nicht nur an der Verbessung ihrer eigenen Persönlichkeit arbeiten, sondern sehr wohl die Not um sie herum sehen und sich nach ihren Möglichkeiten dafür einsetzen, die Probleme zumindest etwas zu mildern.

10.000 Eure erhielt das Christliche Hospiz Wuppertal für die schwierige Arbeit, Schwerkranke auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Karin Kliche, wies darauf hin, dass sie und die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter sich dafür einsetzen, dass die Gäste, wie sie die betreuten Menschen nennt, ihr Leben in Würde und Respekt verbringen können. Die Spende komme sehr gelegen, weil das Hospiz zehn Prozent seines Budgets durch Spenden einbringen müsse.

3.000 Euro wurden dem Förderverein des Haus der offenen Tür St. Bonifatius übergeben. Das “HoT” versteht sich als eine Begegnungsstätte, die von der Freiwilligkeit geprägt ist und sich der Rücksichtnahme, Akzeptanz, Gewaltfreiheit und Solidarität ihrer Besucher verpflichtet fühl. Frau Ana Quiles freute sich sehr über die Spende, die es Kindern und Jugendlichen aus prekären finanziellen Verhältnissen ermöglichen soll, an besonderen Aktivitäten teilnehmen zu können.

Weitere 3.000 Euro gingen an die Schule am Nordpark für geistig behinderte Kinder. Diese Schule bietet Schülerinnen und Schülern mit geistiger Behinderung einen Raum, in dem sie im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten eine größtmögliche Selbstständigkeit erlangen können. Das Ziel dieser Förderung ist die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in gegenseitiger Wertschätzung, Achtung und Toleranz. Die Leiterin, Frau Marianne Kuhlmann, konnte die Spende leider nicht persönlich entgegennehnen. Die Wuppertaler Loge wird den Preis bei anderer Gelegenheit nachreichen.

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Freimaurerei – ein Geheimnis oder Lebenskunst?



Hat sich die Freimauerei – immer wieder als geheimnisvolle ja Geheimgesellschaft bezeichnet und von Dan Brown mystifiziert –mit ihren Idealen in unserer heutigen Spaß- und Beliebigkeitsgesellschaft überlebt? Zu dieser Frage referierte in Freiburg der Distriktmeister des Distriktes Baden-Württemberg, Br. Till Neumann. Die Veranstaltung wurde moderiert vom Meister vom Stuhl der Loge “Aquarius”.

Die Freimaurerei ist gegründet auf den Werten der Aufklärung von Humanität, Toleranz, Menschenliebe und Brüderlichkeit. Welche Bedeutung haben diese Werte in einer Welt, einer Gesellschaft, die ihre sittlichen Grundlagen, ihre Werteordnung verloren hat, die einem Egoismus und einer Gleichgültigkeit huldigt? Einer Gesellschaft, die einerseits auf Spaß und andererseits auf Erfolg – oft auf Kosten anderer – gegründet ist?

Der Referent versucht aufzuzeigen, dass Freimaurerei ein Weg ist zur Selbst- und Sinnfindung mit der Forderung nach Selbsterkenntnis, Menschenliebe und Rückbesinnung auf eine Werteordnung, die der Einzelne in Bezug zur Transzendenz finden kann. Menschen unterschiedlichster Meinungen, Überzeugungen und Lebenshaltungen, die sich sonst im Leben nicht begegnet wären, finden hier zusammen im Dialog. Meinungsverschiedenheit ist dabei nichts Trennendes sondern verbindendes. Brüderlichkeit ist nicht nur eine Form der Mitmenschlichkeit, sondern beinhaltet auch die Verantwortung für unsere Umwelt. Freimaurerei ist eine Lebenskunst gegründet auf dem Bemühen um Selbsterkenntnis und Verantwortung für die Gemeinschaft und so aktuell für unsere heutige Gesellschaft wie es die Freimaurerei auch vor 300 Jahren war.

Dem Vortrag wohnten mehr als vierzig Gäste bei, etliche Herren waren offenbar von Vortrag und Diskussion so überzeugt, dass sie im Anschluss um Einladungen zu den regelmäßigen Gästeabenden baten.

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