Loge würdigt Widerstandskämpfer in Ausstellung

Die Freimaurerloge “St. Alban zum Æchten Feuer” in der Kleinstadt Hoya an der Weser würdigte den Widerstandskämpfer Georg Elser. Elser, geboren am 4. Januar 1903 in Hermaringen, verübte etwa zwei Monate nach dem deutschen Überfall auf Polen am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller ein Attentat auf Hitler und seine Führungsriege, das durch einen Zufall misslang. Elser wurde noch am gleichen Tag im Rahmen einer Grenzkontrolle festgenommen und ohne Gerichtsverfahren im KZ Dachau inhaftiert, wo er am 9. April 1945 auf persönlichen Befehl Hitlers ermordet wurde.

Die Hoyaer Loge möchte mit dieser Ausstellung an den fast vergessenen Widerständler Georg Elser erinnern, insbesondere aber angesichts zunehmender Ungerechtigkeiten zum Nachdenken über Demokratie, Zivilcourage, politische und gesellschaftliche Verantwortung anregen.

Die kleinen Räume der Loge waren durch zahlreichen Besuch gut gefüllt, die Ausstellung stieß auf einiges Interesse und gab Anlass für zahlreiche gute Gespräche mit den Besuchern.

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Vom ethischen Dilemma der Ärzte im Klinikalltag

Die 20. Veranstaltung von „Dialog im Logenhaus“ am 27. November 2013 stand unter dem Thema “Patientenwohl und die Interessenten Dritter — Vom ethischen Dilemma der Ärzte im Klinik-Alltag”. Referent war Herr Dr. Paul Brandenburg. Er arbeitet als freier Vertragsarzt für Kliniken im In- und Ausland vorwiegend in den Bereichen Notfallmedizin und Tauchmedizin.

Ausgehend von seiner Grunderfahrung – „Im Krankenhaus wird nur noch Fließbandarbeit geleistet, der Patient techisch abgearbeitet, alles unter dem Primat des Profits, was gleichermaßen für Patienten, Ärzte und die übrigen Mitarbeiter schädlich ist“ – fokussierte Dr. Paul Brandenburg sein Vortragsthema anhand einer Reihe von Folien auf drei Kernfragen:

  1. Was sind die Ursachen dafür, daß über die Hälfte aller Krankenhäuser in Deutschland, 51 Prozent, rote Zahlen schreiben?
  2. Leistet man sich in Deutschland nicht den Luxus einer Überversorgung mit Krankenhäusern, wenn man bedenkt, daß bei gleicher Einwohnerzahl die Niederlande mit 100 Krankenhäusern auskommen, dagegen das Bundesland Nordrhein-Westfalen über 400 Krankenhäuser verfügt?
  3. Wäre es nicht an der Zeit, einen sinnvollen Strukturwandel einzuleiten, d.h. einen Teil der aufgrund von modernen Therapien überflüssig gewordenen Krankenhäuser z.B. in moderne Altenpflegezentren umzuwidmen?

Die Antworten von Br. Paul Brandenburg auf diese und auf zusätzliche aus dem Teilnehmerkreis gestellte Fragen können hier aus Platzgründen nicht abgedruckt werden. Sie sind aber nachzulesen in seiner jüngsten Publikation, die im Sommer 2013 unter dem Titel „Kliniken und Nebenwirkungen – Überleben in deutschen Krankenhäusern im Fischer-Scherz Verlag erschienen und zum Preis von 13.99 EURO erhältlich ist.

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250 Jahre Freimaurerei in Emden

(Text und Fotos von Peter Bertus) Mit einem eindrucksvollen zweitägigen Festprogramm beging die Emder Loge „Wahre Treue zur Ostfriesischen Union“ am 15. und 16. November Ihr Jubiläum „250 Jahre Freimaurer in Emden“. Gefeiert wurde im „Klub zum Guten Endzweck“, der für die Freimaurer in Emden ein Ort von großer symbolischer Bedeutung ist. Er wurde einst von Brüdern im Zeichen freimaurerischen Gedankengutes „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ gegründet.

Zu dem freitäglichen Abendprogramm am 15.November waren die geladenen Vertreterinnen und Vertreter der Öffentlichkeit gekommen. Im bis auf den letzten Platz gefüllten großen Veranstaltungssaal konnte Jürgen Dietrich, Meister vom Stuhl, den Oberbürgermeister der Stadt Emden, Bernd Bornemann, begrüßen. Außerdem den Verwaltungsvorstand der Stadt, Mitglieder des Niedersächsischen Landtages, die Präsidenten des Niedersächsischen Staatsarchivs, der Industrie- und Handelskammer und der Ostfriesischen Landschaft, die Vorstände der Sparkasse Emden, den Vorstand der a Lasco Bibliothek, den Ärztlichen Direktor des Emder Klinikums, den Direktor des Emder Landesmuseums, Vertreter der Kunst, die Präsidenten der Emder Rotarier und des lokalen Lions Clubs sowie die Journalisten der Lokalpresse und des Ostfriesland-Magazins.

Seinem Grußwort stellte Stuhlmeister Jürgen Dietrich drei Fragen voran: Wie kann man Zeit erfahrbar machen? Wie kann man Zeiträume begreifbar machen? Wer kann sich 250 Jahre vorstellen?  Er nahm seine Festgäste  mit zurück auf eine Reise in das Jahr 1763. Kerzen, Fackeln und Öllampen statt Strom. Keine Zeitungen, geschweige denn Radio oder Fernsehen. Keine Straßen im heutigen Sinne. Wer es sich leisten konnte, bediente sich der Kutsche, die meisten Menschen gingen zu Fuß. Junge Leute würden heute bezweifeln, ob das überhaupt möglich sei, ein Leben ohne Telefon, Computer, soziale Netzwerke.

Oberbürgermeister Bernd Bornemann eröffnete sein Grußwort mit Worten aus den „Gesprächen für Freimäurer“ von Lessing, mit denen er,  auch  im Namen des Rates und der Verwaltung der Stadt Emden, gratulierte. „Die Freimaurerei beruht im Grunde nicht  auf äußerlichen Verbindungen, sondern auf dem Gefühl gemeinschaftlich  sympathisierender Geister.“ „250 Jahre Freimaurerei in Emden“, so der OB weiter, „sind ein wirklich besonderes Jubiläum. Deren Mitglieder hatten vieles bewirkt, wenn auch meist im Stillen.“ Die Loge habe bedeutende Männer der Stadt angezogen, wie etwa ihren langjährigen Oberbürgermeister Leo Fürbringer in Jahre 1899. Dieser und andere Emder seien davon angetan gewesen, dass Freimaurer für Toleranz und Mitmenschlichkeit eintreten, sowie dafür, an sich selbst zu arbeiten und die eigene Persönlichkeit zu entfalten. Die Logen seien Räume, in denen Gleichheit und freies Denken praktiziert würden.

Die Freimaurerei unserer Zeit trage bei aller Traditionsverhaftung recht moderne Züge, führte der OB aus. Sie frage nicht nach Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung, sei nicht nur human, „sondern in unserer globalisierten Welt auch unabdingbar“. Auch die Sinnsuche, der sich die Freimaurer widmen, sei gerade heute, wo existenzielle oder spirituelle Fragen viele Menschen stark beschäftigten, „sehr modern“.

In seiner Festrede stellte Distriktmeister Hasso Henke seine Gedanken unter das Motto „Beständigkeit im Wandel der Zeit“. 250 Jahre Freimaurerei in Emden, das sei ein wahrhaft bemerkenswerter Geburtstag. Dies sowohl für die Brüder aus vielen Orten des Distriktes als darüber hinaus auch für die Öffentlichkeit, weil sie vielleicht erstmals Kontakt mit der Freimaurerei und dieser Loge hätte. Sich die Frage stellten „Was machen diese Freimaurer eigentlich?“ Aber auch für viele Brüder sei ein solches Herantreten an die Öffentlichkeit sicher noch ein ungewöhnlicher Vorgang, hätten sie doch aus früheren Zeiten verinnerlicht, sich als Freimaurer lieber bedeckt zu halten. Das habe sich, wie man sehe, gründlich geändert. Hasso Henke: „Wir Freimaurer überall in Deutschland haben immerhin mehr als 60 Jahre nach der Verfolgung durch die Nazis erkannt, dass es höchste Zeit ist, mit unseren Anliegen und unseren Zielen den Menschen um uns herum zu zeigen, dass es andere Wege gibt, miteinander umzugehen, als nur darauf zu achten, wer sich wann welches Auto leisten kann, wer welche Uhr trägt oder wer im Urlaub am weitesten weg war.“

Im Anschluß an den Festvortrag des Dictriktmeisters übergab der Meister vom Stuhl der Emder Loge die aus Anlass ihres Jubiläums gestifteten Spenden. 2.000 Euro erhielt der vor zehn Jahren Jahren in Emden gegründete Verein theartic, der gemeinsame Theaterangebote „für sogenannte Behinderte und sogenannte Nichtbehinderte“ macht. Die Emder Freimaurer fühlen sich dem Verein verbunden, weil sie  nach den Worten von Stuhlmeister Dietrich seit 250 Jahren die Gleichheit aller Menschen betonen.

Ebenfalls eine Spende von 2.000 Euro erhielt der Bauverein Neue Kirche Emden für noch offene Veränderungs- und Ausstattungswünsche. Der Verein fördert die Erhaltung, Restaurierung, Rekonstruktion, sowie die Nutzung der Neuen Kirche als baugeschichtliches Denkmal und wirbt Mittel dafür ein. Nach den Worten des früheren Emder Oberbürgermeisters Brinkmann wird die Neue Kirche Gotteshaus bleiben, sich aber auch für neues kulturelles Leben öffnen.

1.000 Euro Spendengeld übergab der Emder Stuhlmeister an das vor 24 Jahren als Emder Bürgerstiftung gegründete Umweltzentrum Ökowerk. Leitziel der Stiftung ist Bildung für nachhaltige Entwicklung durch Erleben, Begreifen, Handeln, Bewahren.

Das 250jährige Jubiläum der Freimaurer in Emden fand in der lokalen Presse einen in diesem Umfang von den Brüdern nicht erwarteten positiven Widerhall. Die lokalen Zeitungen berichteten vor und nach den Festlichkeiten ausführlich. Ein überregionales Magazin will ebenfalls in Wort und Bild das freimaurerische Großereignis in Emden beleuchten.

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Freimaurerloge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ vergibt Preis für vorbildliche Mit-Menschlichkeit

Seit 20 Jahren vergibt die Fürther Freimaurerloge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ den „Preis für vorbildliche Mit-Menschlichkeit“ an Personen aus Stadt oder Landkreis Fürth, die sich durch überdurchschnittliches humanitäres Engagement ausgezeichnet haben.
Dieses Jahr beschlossen die Logenbrüder, den mit 3000 € dotierten Preis an Frau Karin Schaepe aus der Stadt Stein für ihr langjähriges Engagement in der Initiative „Hilfe für Tschernobylkinder“ zu vergeben. Das Preisgeld stammt aus der logeneigenen Dres.-Heinz-und-Eva-v.-Plänckner-Stiftung und dem Freimaurerischen Hilfswerk. Die Verleihung erfolgte am 8. November 2013 im Fürther Logenhaus durch M.v.St. Br. Frank Emmerich und Stiftungsverwalter Br. (Dr.) Markus Algner. Die Laudatio hielt der 2. zug. M., Br. Wolfgang Klar. 115 Besucher wohnten der Verleihung bei. Neben den Logenbrüdern waren auch Vertreter des Öffentlichen Lebens, die Gasteltern der Tschernobylkinder, und die ehemaligen Preisträger geladen.

Karin Schaepe aus Stein organisiert seit 1993 vierwöchige Erholungsaufenthalte für Kinder aus Belarus, wo nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 70 % des radioaktiven Niederschlags niederging. Die Blutwerte der Kinder verbessern sich in dieser Zeit um ca. 80 % und die Besserung hält auch nach Rückkehr der Kinder noch drei bis vier Monate an. Die Unterbringung der Kinder erfolgt bei Gasteltern in Franken. Dieses Jahr waren 108 Kinder in 83 Gastfamilien zur Erholung.

Br. Klar stellte in seiner Laudatio deutlich heraus, dass die Preisträgerin mit ihrer Arbeit genau das realisiert, was der Freimaurerbund fordert: Nie der Not und dem Elend den Rücken zu kehren und Freundschaft zwischen Menschen zu stiften, die sonst einander ein Leben lang fremd geblieben wären.

Stuhlmeister Br. Frank Emmerich überreichte ihr die Urkunde und das Abzeichen, das alle bisherigen Preisträger erhalten haben: Ein freimaurerisches Vergissmeinnicht mit Edelsteinen umrahmt. Stiftungsverwalter Br. (Dr.) Markus Algner übergab Karin Schaepe den Scheck über 3000 € und dankte dem Freimaurerischen Hilfswerk für die finanzielle Unterstützung. Der Preisträgerin wurde für Ihre Dankesrede der Platz des M.v.St. angeboten, denn so wie der Meister die Loge erleuchtet, erleuchte sie die Augen und Herzen der Tschernobylkinder.

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Rückgabe an Büchern aus NS-Raubgut

Im Rahmen einer Feierstunde hat die Bayerische Staatsbibliothek am Freitag, den 8. November 2013, eine Reihe von Büchern und Schriften aus NS-Raubgut an den Distrikt Bayern der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland übergeben.

Seit zehn Jahren sucht die Bayerische Staatsbibliothek in den Beständen, die sie zwischen 1933 und 1945 erwarb, nach NS-Raubgut. Sie orientiert sich damit an der Verpflichtung, die alle öffentlichen Institutionen der Bundesrepublik Deutschland 1999 in einer gemeinsamen Erklärung zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, insbesondere aus jüdischem Besitz eingegangen sind.

Die Förderung durch die Arbeitsstelle für Provenienzrecherche und Provenienzforschung am Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz ermöglicht es nun, ihre Recherchen zum Abschluss zu bringen und Rückgaben durchzuführen.

Der aus 136 Titeln bestehende Buchbestand stammt von der bis zum Jahr 1933 in München existierenden Loge “Zum aufgehenden Licht an der Isar”. Der gerichtlich bestellte Liquidator bot damals die Büchersammlung zum Spottpreis von 65 Reichsmark zum Kauf an. Zur Sammlung zählte eine größere Anzahl von Büchern und Zeitschriften überwiegend freimaurerischen und philosophischen Inhalts aus dem frühen 19. bis 20. Jahrhundert. Die Loge wurde im Sommer 1933 aufgelöst.

1933 kam es wenige Wochen nach der Machtübernahme Hitlers zu ersten Ausschreitungen gegen Freimaurer in Deutschland. Ihr Zweck war es, die Brüder einzuschüchtern und zur Selbstauflösung ihrer Logen zu bewegen. Im August 1935 wurde die Schließung aller Logen angeordnet und die Freimaurerei verboten. In München bestanden Anfang 1933 zehn Freimaurerlogen mit insgesamt über 800 Brüdern. Sämtliche Münchner Logen hörten noch im Lauf des Jahres 1933 auf zu existieren, darunter die „Loge zum aufgehenden Licht an der Isar“. Der gerichtlich bestellte Liquidator bot die Büchersammlung dieser Loge zum Kauf an. Zum Spottpreis von 65 Reichsmark erwarb die Bayerische Staatsbibliothek daraufhin 186 Bände und arbeitete sie in den eigenen Bestand ein.

Hinweise auf die Bücher und Zeitschriften aus dem Besitz der „Loge zum aufgehenden Licht an der Isar“ ergaben sich zum einen aus den Akten der Generaldirektion, zum anderen aus den Publikationen selbst: Die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsbibliothek fertigten damals eine Liste an, welche Werke sie übernommen hatten; darüber hinaus ist die Mehrheit der Titel mit einem Exlibris gekennzeichnet, das die Aufschrift trägt: „Eigentum der Loge zum aufgehenden Licht an der Isar“. 136 Bücher und Zeitschriften gelang es nun im Rahmen der NS-Raubgutforschung zu identifizieren. Da die „Loge zum aufgehenden Licht an der Isar“ nach dem Ende des Nationalsozialismus nicht neu gegründet wurde, erfolgt die Rückgabe der Publikationen an den Distrikt Bayern der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland als übergeordneter Einrichtung. Dieser beabsichtigt, die Bücher und Zeitschriften dem Deutschen Freimaurermuseum in Bayreuth zu überlassen.

Die Bayerische Staatsbibliothek freut sich, die Bücher und Zeitschriften restituieren zu können. Sie kehren damit in ein ihnen angemessenes Umfeld zurück. Die Bayerische Staatsbibliothek bedauert zutiefst die Hintergründe und Umstände, wie sie 1933 ins Haus gelangten, ebenso die damalige Verstrickung des Hauses in das geschehene Unrecht. Weitere Rückgaben von NS-Raubgut werden derzeit vorbereitet, neben anderen Freimaurerlogen aus Deutschland und Österreich vor allem auch an jüdische Vorbesitzer sowie an den Verband katholischer Religionslehrer und Religionslehrerinnen an den Gymnasien in Bayern, an die Zeugen Jehovas und an Organisationen der Arbeiterbewegung.

Generaldirektor Dr. Rolf Griebel, sprach sein Bedauern über die lange Wartezeit bis zur jetzt erfolgten Restitution aus. Projektmitarbeiterin Susanne Wanninger betonte den Willen der Bayerischen Staatsbibliothek, das Unrecht zu dokumentieren und dadurch die Erinnerung als Mahnung wach zu halten.

Da die Loge “Zum aufgehenden Licht an der Isar” nach 1945 nicht wieder gegründet wurde, übergab Dr. Rolf Griebel den Bestand an den Alt-Distriktmeister Bayern und Sachsen, Klaus Kastin. Der Distrikt reichte die Bücher zum endgültigen Verbleib an die Bibliothek des Deutschen Freimaurermuseums in Bayreuth weiter.

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Förderpreis der Erlanger Freimaurer

Verleihung des Förderpreises für Humanitäres Engagement der Erlanger Loge: Kriminaldirektor Georg Schalkhaußer, Elke Yassin-Radowsky und Wilhelm Glökler, Meister vom Stuhl (v.l.)

Die Freimaurerloge „Libanon zu den 3 Cedern“ in Erlangen hat am 13. Oktober 2013 ihren diesjährigen „Förderpreis für humanitäres und kulturelles Engagement“ vergeben. Der Meister vom Stuhl, Br. Wilhelm Glökler, verlieh diese Auszeichnung an Frau Elke Yassin-Radowsky. Sie erhielt diesen Preis für ihr Engagement als Leiterin der Organisation „Weisser Ring e.V.“ für die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt. Der Preis ist mit einem Preisgeld von 2.500 € dotiert.

Die ehrenamtlichen Mitglieder des „Weisser Ring e.V.“ kümmern sich individuell um Opfer von Straftaten und leisten schnelle und unbürokratische Hilfe dann, wenn sie am nötigsten ist. In seiner Laudatio sagte Kriminaldirektor Georg Schalkhaußer vom Polizeipräsidium Mittelfranken: „Seit der Gründung vor fast 40 Jahren (1976) hat sich der „Weisser Ring e.V.“ mit bundesweit über 400 Außenstellen und mehr als 3000 ehrenamtlichen Mitarbeitern zu „der“ Opferhilfeorganisation schlechthin entwickelt, der ältesten und einzigen bundesweit agierenden. In Erlangen agieren Sie mit zehn Mitarbeitern, ohne festes Büro mit Beratungen an neutralen Orten oder beim Opfer und arbeiten dabei traditionell eng mit der Kripo Erlangen zusammen.

Mit der Preisverleihung ist die Freimaurerloge ihrem Credo gerecht geworden, das am Giebel des Logenhauses eingraviert ist: „ Wahrheit (suchen), Recht (stärken) und Menschenliebe (praktizieren)“. Damit haben Sie Opferrechte gestärkt und Nächstenliebe praktiziert.“

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Humanitärer Preis der südbayerischen Freimaurer

Der Lebenshof Rottal im niederbayerischen Rimbach wurde von den südbayerischen Freimaurern dafür ausgezeichnet, dass er hilft, die Welt menschlicher und lebenswerter zu gestalten. Zusammen mit eigenen Kindern und Pflegekindern haben Roswitha und Rudolf Haslinger unter Einsatz aller eigenen wirtschaftlichen Mittel generationsübergreifende Wohnmöglichkeiten für behinderte und nichtbehinderte Menschen geschaffen. Der Preis bestand aus einem Rollstuhllift für das Transportfahrzeug und einer Geldspende von 5.000 Euro. Die Laudatio hielt Jürgen Schießleder, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Eggenfelden.

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