Ich und der Rest der Welt

Das diesjährige Thema der der Akademie forum masonicum.

“Ich und der Rest der Welt” heißt das Thema der Jahrestagung 2013 der “Akademie forum masonicum” und behandelt das aus dem Gleichgewicht geratene Verhältnis zwischen dem Ich und der Gemeinschaft. Sie widmet sich damit einem alten sozialphilosophischem Thema: der komplexen Beziehung des Einzelnen zu seiner sozialen Umwelt unter aktuellen, virulent gewordenen Aspekten exemplarisch an den Themen Gesundheitswesen, Öffentlicher Raum und Wirtschaft.

Die Tagung findet am 2. November 2013 in Mannheim statt, wer teilnehmen oder dem Verein beitreten möchte, muss nicht Freimaurer sein. Weitere Informationen finden Sie unter Termine.

Das Ich hat heute einen schweren Stand. Es wird zum Schuldigen für die giergetriebene Wirtschaftskrise erklärt, hat sich im Beruf bis zum Burn-Out zu verzehren, wird zum Objekt von Spähangriffen von allerlei staatlichen Institutionen. Stand in den letzten Jahrzehnten die Persönlichkeitsentwicklung, aber auch das konsumierende und genießende Ich im Fokus, so betrachtet man das Ich zunehmend in einem weiteren Kontext, in seiner Beziehung zur sozialen und ökologischen Umwelt. Und es erscheint als bedrohliches und als bedrohtes Ich.

Programm

  • Begrüßung durch Frank Klarner, Meister vom Stuhl der gastgebenden Loge “Zur Sonne im rechten Winkel”
  • Einführung in das Tagungsthema durch Dieter Ney, Vorstandsvorsitzender der Akademie forum masonicum
  • Ein Rest von Ich – Die Pazifizierung des öffentlichen Raums, Vortrag von Dipl. Pol. Volker Eick (Humboldt-Universität Berlin) und anschließende Diskussion
  • Gerechtigkeit im Gesundheitswesen — ethische Zugänge, Vortrag von Prof. Dr. Dietmar Hübner (Leibniz Universität Hanniver) und anschließende Diskussion
  • Commons, Allmende, Share-Economy — Wiederkehr der Gemeingüter, Vortrag von Dieter Ney, M.A., und anschließende Diskussion

Referenten

Dipl. Pol. Volker Eick

Politikwissenschaftler und forschte zunächst im Sonderforschungsbereich 597 „Staatlichkeit im Wandel“ in Bremen, dann am John F. Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin und widmet sich aktuell an der Humbold-Universität Berlin u.a. Themen der Sicherheitspolitik.

Prof. Dr. Dietmar Hübner

Physiker und Philosoph und lehrt an der Leibniz-Universität Hannover am Lehrstuhl für Praktische Philosophie insbesondere der Ethik der Wissen-schaften. In seiner Habilitation aus dem Jahr 2007 (Bilder der Gerechtigkeit. Zur Metaphorik des Verteilens) befasste er sich mit Fragen der Verteilungsgerechtigkeit.

Dieter L. Ney, M.A

Philosoph und Religionswissenschaftler. Er ist Vorsitzender des Vorstandes der Akademie forum masonicum e.V. und seit 2006 Herausgeber ihres Jahrbuches.

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Vortrag: Patientenwohl und die “Interessen Dritter”

Weshalb operieren Ärzte ohne medizinischen Anlass? Wie konnte es zu den sogenannten Transplantations-Skandalen kommen? Über das ethische Dilemma der Ärzte im Klinikalltag referiert Dr. med.  Paul Brandenburg am 27. November 2013 um 20 Uhr im Goethe-Saal des Berliner Logenhauses in der Emser Straße 12-13.

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Humanitärer Preis der südbayerischen Freimaurer 2013

Preis für humanitäres Engagement der südbayerischen Logen

Preis für humanitäres Engagement der südbayerischen Logen

Auch in diesem Jahr verleihen die südbayerischen Freimaurer zum sechsten Mal seit 2002 ihren Preis für humanitäres Engagement, der alle zwei bis drei Jahre an Personen oder Institutionen verliehen wird, die sich auf dem Gebiet der Humanität und Mitmenschlichkeit besondere Verdienste erworben haben.

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Vortrag über Hemmnisse und Hoffnungen zum Frieden

Peter Krug, em. Landesbischof der Evgl. Luth. Landeskirche in Oldenburg

Peter Krug, em. Landesbischof der Evgl. Luth. Landeskirche in Oldenburg

Die Weseler Freimaurerloge „Zum Goldenen Schwerdt“ lädt für Donnerstag, 10. Oktober 2013, 20 Uhr, interessierte Damen und Herren zu einem Vortrag zum Thema „Frieden: Hemmnisse und Hoffnungen in den drei Schriftreligionen“. Peter Krug, evangelischer Theologe und ehemaliger Bischof von Oldenburg sowie Militärbischof der Bundeswehr wird auf Grundlage der christlichen, jüdischen und muslimischen Glaubensvorstellung zum Thema referieren.

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Vortrag über Weltbund der Brüderlichkeit in Köln

Prof. Hans-Hermann Höhmann spricht über das Ritual der humanitären Logen

Prof. Hans-Hermann Höhmann beim Großlogentreffen 2013

Freimaurerei ist ein weltumspannender Freundschaftsbund, der über alle weltanschaulichen, politischen, nationalen und sozialen Grenzen hinweg die Menschen miteinander , die sich nach Herkunft und Interessenlage sonst nicht begegnet wären. Die Freimaurer folgen damit seit Jahrhunderten ihrer alten Tradition, Trennendes zu überwinden, Gegensätze abzubauen, Verständigung, Verständnis und Freundschaft zu fördern, auch wenn die Wirren der Geschichte, immer währende Kriege und die politischen Ströme der Zeit sie auseinander zu reißen drohten.

Der 1933 in Kassel geborene Referent Prof. Dr. rer. pol. Hans-Herman Höhmann ist neben seiner Tätigkeit als Wirtschafts-, Sozial- und Politikwissenschaftler in Köln, bereits seit 1958 Freimaurer und ab Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Forschungsgesellschaft und Redner der Großloge A.F.u.A.M. von Deutschland. Durch Jahrzehnte andauernde Forschung auf beiden Gebieten ist Prof. Dr. Höhmann ein profunder Experte der Materie. Freuen wir uns also auf einen spannenden Abend und neue Erkenntnisse.

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Schröders Geist und Mozarts Noten

Veranstaltung im Hamburger Logenhaus in der Welckerstraße

Mozart kennt nun beinahe jedes Kind. Wolfgang Amadeus Mozart, der Komponist berühmter Opern und Musikstücke, allen voran die “Zauberflöte”, “Entführung aus dem Serail”, “Figaro”, “Don Giovanni” und vielem mehr, bedarf an dieser Stelle keiner besonderen Vorstellung. Vielleicht nur der Hinweis, dass er Freimaurer war, sei an dieser Stelle gestattet.

Allgemein weit weniger bekannt ist Friedrich Ludwig Schröder (1744 — 1816), Theaterpionier, Reformer der Freimaurerei, Schauspieler, Theaterautor, Opernlibrettist, Komponist und Dramaturg; ein echtes Multitalent. Er war so etwas wie ein geistvoller Wanderer zwischen den Welten der Musik und der Sprache, und er war ein äußerst geschickter “Netzwerker”, wie man dies heute nennen würde. Und, natürlich, Freimaurer.

Der Autor Jens Oberheide begab sich auf Einladung des Hamburger Distriktmeisters Thomas Stuwe im Logenhaus Welckerstraße mit seiner Collage aus Text, Musik und Bildern auf die Spurensuche nach Schröders Anteil an mehreren Mozart-Opern und wurde auf spannende Weise fündig.

Von den Entstehungsgeschichten rund um Mozarts Opern bis hin zu deren späteren Rezeptionen durch Schröder in Hamburg erfuhren die Zuhörer etwas über das bunte Beziehungsgeflecht, in dem sich immer wieder Berührungspunkte zwischen Mozart und Schröder ergeben.

Weit über 100 projizierte Bilder zeigten Menschen, Theaterszenen, Bühnen, Noten, zeitgenössische Stiche und Portraits aus dem Wien der 1780-er Jahre. Klaus Weidemann spielte dazu äußerst feinfühlig wunderbare Musikbeispiele aus der Feder Mozarts.

Die Gäste erfuhren viel Interessantes und bisher Unbekanntes über das Zusammenwirken von Schröder und Mozart und dankten den Vortragenden mit entsprechendem Applaus. Der musikalische Vortrag wird in Zukunft noch an verschiedenn Spielstätten zu sehen sein. Wir werden in unserem Terminkalender darauf hinweisen.

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Freimaurerische Führung im Eutiner Schloßgarten

Zum letzten Mal in diesem Jahr führen Mitglieder der Freimaurerloge  „Zum Goldenen Apfel“ aus Eutin am 21. September 2013 interessierte Bürger und Freimaurer durch den Eutiner Schlossgarten.

Ziel ist, die vielen Symbole und Zeichen der Freimaurerei zu erkennen, die im Zeitalter der Aufklärung im Park versteckt angebracht wurden.  Die ab 1778 von einem französischen Lustgarten zu einem  englischen Landschaftsgarten umgestaltete Anlage sollte nicht nur dem Regenten und seinem Gefolge, sondern auch dem Volk zugänglich gemacht werden, ohne die Ideale und Sichtweisen der Freimaurer bekannt werden zu lassen.

Die Bedeutung, über Jahrhunderte verschollen, konnte wieder entdeckt werden; sie sollten damals den mündigen  Bürger zu seiner Vervollkommnung inspirieren und anhalten.
Revolutionäre Gedanken des Regenten Fürstbischof Peter Friedrich Ludwig, der seinem Volk Bildung und Kultur zukommen lassen wollte.

Die nach dem Rundgang gesammelten Spenden kommen der Sozialarbeit der Loge zugute.

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