Br. Gerhard Grossmann verstorben

Br. Gerhard Grossmann

Foto: Privat

Die Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland teilt mit, dass ihr früherer Großmeister Br. Gerhard Grossmann am 13. Oktober 2018 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Gerhard Grossmann, Rechtsanwalt und Notar a.D., wurde 1931 in Hanau geboren. 1959 wurde er in die Frankfurter Loge „Zur Einigkeit“ aufgenommen, bekleidete dort mehrere Ämter wie Zeremonienmeister, Meister vom Stuhl, Redner und kümmerte sich um die Wohltätigkeitsanstalt der Loge. Im Jahre 2012 wurde er nach einem Umzug in der Lüneburger Loge „Selene zu den drey Thürmen“ angenommen.
Von 1974 bis 1981 war er Redner unserer Großloge, 1982 bis 1984 Zugeordneter Großmeister und Mitglied im Senat der Vereinigten Großlogen von Deutschland, von 1982 bis 1984 erneut Redner der Großloge, von 1991 bis 1994 Großmeister der Großloge A.F.u.A.M.v.D. und hatte danach bis 2010 den Vorsitz des Rechtsausschusses unserer Großloge inne.
1994 wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen der Großloge A.F.u.A.M.v.D. verliehen, im gleichen Jahr wurde er Alt- und Ehrenstuhlmeister seiner Mutterloge.

“Wir verlieren einen engagierten und unermüdlichen Bruder, doch die Kette der Herzen bleibt”, schreibt der amtierende Großmeister Br. Stephan Roth-Kleyer.

Statt freundlich zugedachter Blumen und Kränze bitten die Angehörigen um eine Spende an den Ambulanten Hospizdienst Lüneburg zu Gunsten der Palliativstation am Städtischen Klinikum, IBAN DE54 2406 300 0100 8137 00, unter dem Kennwort G. Grossmann.

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Noch Sonderhefte der Zeitschrift “Humanität” verfügbar

Foto: candy1812/ Adobe Stock

Vom Sonderheft der "Humanität", dem deutschen Freimaurermagazin, gibt es noch Exemplare. Logen und an der Freimaurerei interessierte Menschen können bei der Großloge Hefte erwerben.

Einmal jährlich erscheint eine Sonderausgabe der Zeitschrift “Humanität”, die speziell für die Öffentlichkeitsarbeit der Logen gedacht ist. Vom diesjährigen “Special” gibt es noch Hefte, die bei der Großloge bestellt werden können.

Folgende Themen finden sich im Heft:

Herzlich willkommen bei den Alten Freien und Angenommenen Maurern von Deutschland – Begleitwort zur Sonderausgabe der „Humanität“ – Von Großmeister Stephan Roth-Kleyer

16 gute Gründe, ein Freimaurer zu sein. Oder: Warum es sich lohnt, einen Schurz zu tragen. Von Carlos Urban.

“Meine Mutterloge” — Von Rdyard Kipling

Freimaurer … was sind sie, was tun sie, was sind sie nicht und warum gibt es sie? Einge Antworten.

Die Deutschen Logen feierten das Jubiläumsjahr auf vielfältige Weise. Ein Rückblick.

Von den Bauhütten des Mittelalters zur humanitären Freimaurerei – Von Hartwig Kloevekorn, Jens Oberheide und Bastian Salier

Von Klischees und Verschwörungstheorien: „Wo kann man Ihre schwarzen Messen besuchen?“ – Von Thomas Müller
Kann Freimaurerei heute noch etwas bewirken? Gedanken zur Zukunft unseres Bruderbundes – Von Rolf Appel
„Ich wurde sofort auf Augenhöhe angenommen.“ Interview mit einem jungen Bruder

Charity: Tue Gutes und rede darüber …

Frauen und Freimaurerei

Mit dem Mikroskop neue Welten entdecken. Der Fotograf und Freimaurer Karl Deckart.
Alte und neue Pflichten für Freimaurer. Vom Betragen und Umgang unter den Menschen
Die Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland stellt sich vor
Das Deutsche Freimaurermuseum in Bayreuth: Geschichte bewahren und Zukunft sichern.
„Kehr niemals der Not und dem Elend den Rücken“: Das Freimaurerische Hilfswerk e.V.
Quatuor Coronati e. V. – „Die vier Gekrönten“ mit Blick auf die Wissenschaft; Kunst und Kultur: Pegasus – Freimaurerischer Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation e.V.

Hannover / Leipzig / Darmstadt

Regensburg / Wildeshausen / Passau

Eine Wunde wird geschlossen. Statue für den freimaurerischen Reformer Friedrich Ludwig Schröder in Hamburg rekonstruiert.

Hefte können zu den folgenden Preisen erworben werden:

MengeHeftpreisVersand
Bis 3 Hefte4,50 €2,60 €
4 bis 11 Hefte4,50 €6,52 €
12 bis 20 Hefte3,75 €8,02 €
21 bis 40 Hefte3,50 €9,35 €
41 bis 100 Hefte3,15 €17,75 €
Über 100 Hefte2,50 €Auf Anfrage

Ihre Bestellung richten Sie bitte vorzugsweise per E-Mail an die Kanzlei der Großloge unter kanzlei@freimaurerei.de. Postalische Bestellungen bitte an Großloge A.F.u.A.M.v.D., Emser Straße 11, 10719 Berlin. Telefonische Rückfragen unter 030-86422034.

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Interaktive Ausstellung im Deutschen Freimaurermuseum

Foto: Deutsches Freimaurermuseum

Unter dem Titel "Freimaurerei ist überall" präsentiert das Deutsche Freimaurermuseum in Bayreuth eine "interaktive Ausstellung".

(Bayreuth/rh) Toblerone, Bildzeitung und die Automarke Citroen, Trolli-Gummibären, der Struwwelpeter und Bambi! Was haben diese mit Freimaurerei zu tun? In Anlehnung an den Aphorismus von Gotthold Ephraim Lessing: „Freimaurerei war immer“ beweist die Ausstellung dem Besucher anhand von Allgemeingut und Alltäglichem, dass die Ideen, Erfindungen und Engagements von Mitgliedern der Bruderschaft auch in der Gegenwart allgegenwärtig sind. Der Besucher darf sich bei der Betrachtung der ausgestellten Objekte mit der Frage beschäftigen, welches von diesen als einziges keinen freimaurerischen Bezug hat. Passend dazu kann der Besucher an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Die Ausstellung läuft bis zum 31. Oktober. Das Museum befindet sich Im Hofgarten 1, Bayreuth. Während der Festspielzeit bis zum 29. August hat es täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, außerhalb der Festspielzeit Dienstag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Samstag von 10 bis 12 Uhr und Sonntag von 13 bis 16 Uhr.

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Neue Ausstellung im Bayreuther Freimaurermuseum

Das Freimaurermuseum in Bayreuth präsentiert unter dem Titel "Leben, Neuanfang und Friede" vom 16. Juni bis 31. Oktober 2018 eine Ausstellung mit Werken der japanischen Künstlerin Atsuko Kato.

Atsuko Kato ist eine japanische Künstlerin und Friedensaktivistin und neben weiteren nationalen und internationalen Auszeichnungen Kulturpreisträgerin der Stadt Fürth.

Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens steht das Ginkgoblatt als Synonym für Leben, Neuanfang und Frieden. Für sie symbolisiert das gespaltene Ginkgoblatt die Einheit scheinbarer Gegensätzlichkeiten. Ihr Schaffen ist eine Hommage an den ältesten Baum unserer Erde, der während der Erdgeschichte alle Katastrophen überlebt hat. Und eine Verbeugung vor Johann Wolfgang von Goethe, dessen Gedicht “Gingko biloba” häufig in ihren Arbeiten zitiert ist.

Der Kranich als Origami Falttechnik erinnert an den Wunsch einer 12-jährigen, die 1000 Kraniche falten wollte, um die Kraft des Vogels, der der Legende 1000 Jahre alt werden könne, für ihr Überleben nach dem Atombombenabwurf zu gewinnen.

Die Ausstellung im Freimaurermuseum gibt einen Einblick in die Schaffensperiode seit 2012. Sie ist ein Wechselspiel von Gingkoblättern mit geometrischen Elementen aus unterschiedlichen Papierqualitäten. Dabei zeichnet sich ihr Arbeitsstil wie immer durch zahlreiche filigrane Details aus. Und ist in der Anmutung seiner Formensprache dazu geeignet, Besucher in die freimaurerische Symbolik zu entführen.

Die Eröffnung fand unter Beteiligung zahlreicher Vertreter aus Politik, Kultur und der Logen statt.

Ausstellung “Leben, Neuanfang und Friede” von Atsuko Kato im Freimaurermuseum Bayreuth, Im Hofgarten 1, 95444 Bayreuth. Öffnungszeiten Dienstag – Freitag 10 bis 12 Uhr und 14–17 Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr, Sonntag 13 bis16 Uhr, während der Festspielzeit täglich von 10 bis 17 Uhr.

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Neuer Großkanzler Br. Joachim Kletzin verunglückt

Br. Joachim Kletzin auf dem Großlogentag 2018 in Bamberg

Die Großloge bedauert mitteilen zu müssen, dass ihr Großkanzler Joachim Kletzin am gestrigen Donnerstag in der Folge eines Unfalls verstorben ist.

Die Gedanken der Amtsträger und Mitarbeiter der Großloge sowie den Brüdern seiner Berliner Loge “Zu den Alten Pflichten” sind bei den Angehörigen.

Br. Joachim Kletzin wurde erst am vergangenen Großlogentag im Mai 2018 zum neuen Großkanzler gewählt und hatte seine Amtsgeschäfte gerade übernommen.

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Großartiger Großlogentag in Bamberg

Der Raue Stein und der Spitzhammer waren in Bamberg nur symbolisch notwendig, denn die gesamte Veranstaltung war vollkommen, auch dank der guten Vorbereitung durch die Bamberger Brüder.

Nachdem wir bereits über die wichtigsten Ergebnisse des Großlogentages in Bamberg berichtet haben, folgt nun ein kleiner Abriss rundum gelungenen der Gesamtveranstaltung.

Wie so oft bei den Großlogentagen und -treffen, die immer um den Himmelfahrtstag herum stattfinden, war auch 2018 in Bamberg wieder einmal das sprichtwörtliche “Großmeisterwetter”. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen trafen sich am Vorabend rund 400 Brüder, Partnerinnen und Gäste in einem Bamburger Traditionslokal, um sich in Saal und Biergarten entspannt auf die anstehenden Tage vorzubereiten. Selbst ein heftiger abendlicher Gewitterschauer konnte die gute Laune nicht trüben. Zu dem Abend hatten die Bamberger Loge “Zur Verbrüderung an der Regnitz” und der Distrikt Bayern alle Teilnehmen eingeladen. Im Verlaufe der Veranstaltung wurde unter den Anwesenden für eine gemeinnützige Einrichtung gesammelt, wobei annähernd 2.000 € zusammenkamen.

Begleitend hatten die Bamberger Brüder ein beeindruckendes Programm zusammengestellt: Nächtliche Führungen “Geister, Sagen und Legenden” oder “Prunk, Pracht und Puder”, ein exklusives Live-Konzert mit der “Capella Antiqua Bambergensis”, die Uraufführung der “Utopia” von Stefan Otteni und Remsi Al Khalisi im E.T.A.-Hoffmann-Theater, “Freimaurer-Mitternachtsblues”, eine “Drei-Flüsse-Kreuzfahrt auf Regnitz, Main und Main-Donau-Kanal”, Geselliger Abend im Ziegelsaal oder abschließend ein Whisky-Tasting. Hier war für jeden Geschmack etwas dabei und so wundert es nicht, dass es insgesamt eine große Menge an Anmeldungen gab und die Bamberger Brüder kurzfristig andere Räumlichkeiten aufttreiben mussten, um dem Ansturm gerecht zu werden. Das alles haben sie mit großer Flexibilität und Umsicht reibungslos bewältigt, ebenso wie die beliebten Führungen im aufwändig restaurierten Bamberger Logenhaus. Und da, wie es heißt, das Glück mit den Tüchtigen sei, spielte auch das Wetter großartig mit. Zumindest meistens.

Die Großlogenversammlung an den folgenden Tagen soll an dieser Stelle wegen der internen Besprechungen nicht Thema sein, einige programmatische Auszüge wurden im Bericht vom 14. Mai bereits veröffentlicht, ebenso die wesentlichen Wahlergebnisse. Über die rituelle Zusammenkunft am Schluss des Großlogentages soll aber dennoch berichtet werden, soweit es die Diskretion dieser Veranstaltung zulässt.

Es ist nicht immer einfach, im nüchternen Ambiente von großen Kongress-Sälen einer Festarbeit zu ausreichendem Charme zu verhelfen. Dies ist jedoch gut gelungen, nicht zuletzt aufgrund der guten Stimmung, für die insbesondere die Bamberger Loge mit ihrer ausgezeichneten Organisation der gesamten Veranstaltung Sorge getragen hat.

Bekannt ist, dass Freimaurer in ihren Zusammenkünften einen sogenannten Arbeitsteppich verwendet, auf denen die bedeutsamen Symbole abgebildet sind. Wenige wissen, dass in der Frühzeit der Freimaurerei die Motive der Arbeitstafel aufgezeichnet wurden, damit sie bei einer Störung der Logenarbeit schnellstens abgewischt werden konnten. An diesen alten Brauch hat man sich in Bamberg erinnert und die Arbeitstafel aufgezeichnet, während der Altgroßmeister sie der Bruderschaft erklärte, wie er es zwei Tage vorher auch dem Bamberger Oberbürgermeister bei der Begrüßung des Großlogenrates im Bamberger Rathaus getan hatte.

"Freimaurerei ist die Idee des sinnvollen Bauens und Gestaltens von Zeit und Raum. Manches von dieser Idee steckt im Arbeitsteppich. Einmal erinnert uns das an die symbolträchtige Welt der mittelalterlichen Bauhütten, und zum anderen meint das 'sinnvolle Bauen und Gestalten' eine Umsetzung auf unser eigenes Leben, unser persönliches Umfeld, aber auch auf unsere Mitmenschen und unsere Umwelt. Sinnvoll bauen und gestalten heißt: Das Ideale denken, aber auch das Machbare des Idealen tun. Jeder kann und muss die Symbolik für sich selbst frei auslegen. Es gibt keine Festlegung. Es gibt nur ein festes Fundament und eine synonyme Zuversicht. Dazwischen liegt der individuelle Bauplan unseres Lebens."

Br. Jens Oberheide

Die abschließende Festarbeit dient bei einem Großlogentag nicht nur der Kontemplation und dem gemeinschaftlichen Ausklang, sondern hat auch einen wichtigen praktischen Charakter. Zwar sind durch die Wahlen des neuen Vorstandes und weiterer Positionen die vereinsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt, für die Freimaurer gelten diese Ämter jedoch erst durch eine feierliche Einsetzung als wirksam. Und so wurden bei der Festarbeit die Funktionsträger, die sogenannten Beamten, in diesem Falle Großbeamten, in ihre gewählten Ämter eingesetzt oder durch den Großmeister Berufungen ausgesprochen. Zudem werden Ehrengäste aus anderen Großlogen, national wie internation, begrüßt und damit die Weltbruderkette der Freimaurerei bekräftigt.

Nach den programmatischen Sätzen nach der vereinsrechtlichen Wahl wurde von der Bruderschaft die Ansprache des wiedergewählten und eingesetzten Großmeisters Br. Stephan Roth-Kleyer mit Spannung erwartet. Und die hatte es durchaus in sich. “Meine Brüder, es ist keine Frage, dass wir der ‘herrlichen Unverbindlichkeit der Freimaurerei’, wie sie sich uns heute und auch schon vorher leider oftmals zeigte und darstellte, entschieden und endgültig eine deutliche Absage erteilen, erteilen müssen.”

"Wenn wir Freimaurer im 21. Jahrhundert noch von unserer Gesellschaft bemerkt werden wollen, müssen wir im täglichen Wirken, jeder an seinem Platz, Fragen stellen, Alternativen und neue Konturen aufzeigen, und so zu einer gesellschaftlichen Kraft werden. Dabei müssen wir uns stets auf unser geistiges Fundament besinnen: Freiheit für alle Menschen, Toleranz als Billigung und Missbilligung der Gegensätze, Humanität, Güte, Menschenfreundlichkeit und Mitmenschlichkeit als Substanz un Methode des täglichen Lebens."

Br. Stephan Roth-Kleyer

Im Hinblick auf die Probleme in Umwelt, Politik und Gesellschaft ermunterte er die Bruderschaft, dass auch “in den kommenden Jahrzehnten Freimaurer gebraucht werden, die starke Persönlichkeiten sind, die Widerstand leisten.” Es brauche Freimaurer, die nicht zurückweichen vor der Auseinandersetzung mit UNmenschlichkeit oder vor der Größe der bedrängenden Konflikte.

"Meine Brüder, vergesst die Kernbotschaft nicht: Freimaurerei muss gelebt werden. Ihr alle, jeder einzelne von uns ist Botschafter in Sachen Freimaurerei. Jeder von uns ist Visitenkarte der Freimaurerei im Allgemeinen und seiner Loge im Besonderen. Vergesst das nie. Seid dessen stets eingedenk."

Br. Stephan Roth-kleyer

Mit diesen Worten im Gepäck beendeten die Brüder einen in jeder Hinsicht gelungenen Großlogentag 2018 in Bamberg. Viele werden wiederkommen.

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Neuer Großlogenvorstand mit großer Mehrheit gewählt

v.l.n.r. Rainer Koch (Zugeordneter Großmeister), Joachim Kletzin (Großkanzler), Thomas Wagner (Großschatzmeister), Hasso Henke (Zugeordneter Großmeister), Stephan Roth-Kleyer (Großmeister), Karl-Henning Kröger (Zugeordneter Großmeister), Stefan Kunnert (Zugeordneter Großmeister)

v.l.n.r. Rainer Koch (Zugeordneter Großmeister), Joachim Kletzin (Großkanzler), Thomas Wagner (Großschatzmeister), Hasso Henke (Zugeordneter Großmeister), Stephan Roth-Kleyer (Großmeister), Karl-Henning Kröger (Zugeordneter Großmeister), Stefan Kunnert (Zugeordneter Großmeister)

Der alle zwei Jahre stattfindende Großlogentag, die Mitgliederversammlung der mitgliederstärksten deutschen Großloge A.F.u.A.M.v.D., fand in diesem Jahr in Bamberg statt. Verbunden damit war unter anderem die Wahl des Vorstandes der Großloge.

Wie auch auf landespolitischer Ebene gewohnt gab es bei dem im Bundesland Bayern ausgetragenen Großlogentag geradezu “bayerische” Ergebnisse: mit Traumwerten zwischen 89 bis 96 Prozent wurden die verschiedenen Kandidaten bestätigt oder neu gewählt. Wiedergewählt wurden der Großmeister Stephan Roth-Kleyer, der Schatzmeister Thomas Wagner und der Zugeordnete Großmeister (Stellvertreter) Hasso Henke. Mehrere Brüder mussten nach satzungsbedingtem Ende der Amtsperiode ausscheiden. Dafür wurden neu gewählt Joachim Kletzin (Großkanzler), Rainer Koch (Zugeordneter Großmeister), Karl-Henning Kröger (Zugeordneter Großmeister, bislang Großkanzler) und Stefan Kunnert (Zugeordneter Großmeister).

Daneben gab es noch eine größere Anzahl von Wahlen für verschiedene Positionen der freimaurerischen Gerichtsbarkeit, eines Ritualkollegiums, des Großredners, der Kassenprüfer sowie etliche Berufungen, für die satzungsgemäß keine Wahlen erforderlich sind. In allen Positionen folgte die Versammlung der Logen den Vorschlägen des Großlogenrates.

Dieses Amt sollte mit Konzilianz, Demut der Sache gegenüber, mit Empathie und mit Engagement sowie mit einer gewissen Entscheidungsfreudigkeit ausgefüllt werden. Oftmals braucht es dazu ein großes Herz und breite Schultern, in Verbindung mit einer hinreichenden Beharrlichkeit.

Stephan Roth-Kleyer, Großmeister

Der wiedergewählte Großmeister bedankte sich bei den stimmberechtigten Vertretern für das Vertrauen, das ihm und allen Funktionsträgern entgegengebracht wurde und verwies darauf, dass eine Verpflichtung zum Großmeister nicht mit einer Karriere wie bei einem beruflichen Aufstieg zu vergleichen wäre. Er verstünde das Amt statt dessen als “brüderliche Aufgabe und als Dienst an der Freimaurerei im Allgemeinen und für unsere Bruderschaft im Besonderen.” Und er verwies darauf, dass dieses Amt nicht als “Single Player” zu bewerkstelligen sei, sondern nur mit einem “guten, förderlichen Team und wohlgesonnenen und unterstützenden Brüdern im Umfeld”.

Der breiten Zustimmung schrieb er zu, dass die Logen sich für Kontinuität entschieden und die Fortsetzung des eingeleiteten Kurses wünschen. Satzungsbedingt kann der jetzige Großmeister nicht ein weiteres Mal gewählt werden. Roth-Kleyer wies daher auf die Notwendigkeit hin, sich rechtzeitig über die Besetzung verschiedener Ämter bis zum Jahre 2022 Gedanken zu machen. “Wir haben in den Logen, in den Distrikten, hinreichend Brüder, die Verantwortung in der Großloge übernehmen können”, ermunterte er die Anwesenden. “Die Arbeiten für die Großlogen waren in den letzten Jahren hart, bisweilen aufregend und zeitintensiv. Vieles hat Nerven gekostet. Dem standen sehr viele schöne, positive Stunden und Erlebnisse gegenüber, die in der Summe bei weitem überwogen haben und die ich auf keinen Fall missen möchte. In nahezu allen Logen bin ich mit großer Herzlichkeit und Verbundenheit aufgenommen worden.”

Wir dürfen im Eifer nicht nachlassen, wir dürfen nicht kleinmütig werden, wir müssen weiter hart am Wind bleiben. Wir müssen in unserer Person immer aufs Neue, jeden Tag, zeigen und beweisen, dass die Freimaurerei die schönste Verbindung zwischen Menschen stiftet, „die einander sonst fremd geblieben wären“. Um es kurz zu fassen: „Freimaurerei muss Freude machen“. Und jeder von uns ist „Visitenkarte“ der Freimaurerei im Allgemeinen und seiner Loge im Speziellen.

Stephan Roth-Kleyer, Großmeister

Aller Einsatz lohne sich, wenn man an unsere Sache glaube und er betonte, die Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer und ihre Logen seien auf dem richtigen Weg, wie unter anderem die zahlreichen erfolgreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2017 in ganz Deutschland gezeigt hätten.

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