Neuer Großlogenvorstand mit großer Mehrheit gewählt

v.l.n.r. Rainer Koch (Zugeordneter Großmeister), Joachim Kletzin (Großkanzler), Thomas Wagner (Großschatzmeister), Hasso Henke (Zugeordneter Großmeister), Stephan Roth-Kleyer (Großmeister), Karl-Henning Kröger (Zugeordneter Großmeister), Stefan Kunnert (Zugeordneter Großmeister)

v.l.n.r. Rainer Koch (Zugeordneter Großmeister), Joachim Kletzin (Großkanzler), Thomas Wagner (Großschatzmeister), Hasso Henke (Zugeordneter Großmeister), Stephan Roth-Kleyer (Großmeister), Karl-Henning Kröger (Zugeordneter Großmeister), Stefan Kunnert (Zugeordneter Großmeister)

Der alle zwei Jahre stattfindende Großlogentag, die Mitgliederversammlung der mitgliederstärksten deutschen Großloge A.F.u.A.M.v.D., fand in diesem Jahr in Bamberg statt. Verbunden damit war unter anderem die Wahl des Vorstandes der Großloge.

Wie auch auf landespolitischer Ebene gewohnt gab es bei dem im Bundesland Bayern ausgetragenen Großlogentag geradezu “bayerische” Ergebnisse: mit Traumwerten zwischen 89 bis 96 Prozent wurden die verschiedenen Kandidaten bestätigt oder neu gewählt. Wiedergewählt wurden der Großmeister Stephan Roth-Kleyer, der Schatzmeister Thomas Wagner und der Zugeordnete Großmeister (Stellvertreter) Hasso Henke. Mehrere Brüder mussten nach satzungsbedingtem Ende der Amtsperiode ausscheiden. Dafür wurden neu gewählt Joachim Kletzin (Großkanzler), Rainer Koch (Zugeordneter Großmeister), Karl-Henning Kröger (Zugeordneter Großmeister, bislang Großkanzler) und Stefan Kunnert (Zugeordneter Großmeister).

Daneben gab es noch eine größere Anzahl von Wahlen für verschiedene Positionen der freimaurerischen Gerichtsbarkeit, eines Ritualkollegiums, des Großredners, der Kassenprüfer sowie etliche Berufungen, für die satzungsgemäß keine Wahlen erforderlich sind. In allen Positionen folgte die Versammlung der Logen den Vorschlägen des Großlogenrates.

Dieses Amt sollte mit Konzilianz, Demut der Sache gegenüber, mit Empathie und mit Engagement sowie mit einer gewissen Entscheidungsfreudigkeit ausgefüllt werden. Oftmals braucht es dazu ein großes Herz und breite Schultern, in Verbindung mit einer hinreichenden Beharrlichkeit.

Stephan Roth-Kleyer, Großmeister

Der wiedergewählte Großmeister bedankte sich bei den stimmberechtigten Vertretern für das Vertrauen, das ihm und allen Funktionsträgern entgegengebracht wurde und verwies darauf, dass eine Verpflichtung zum Großmeister nicht mit einer Karriere wie bei einem beruflichen Aufstieg zu vergleichen wäre. Er verstünde das Amt statt dessen als “brüderliche Aufgabe und als Dienst an der Freimaurerei im Allgemeinen und für unsere Bruderschaft im Besonderen.” Und er verwies darauf, dass dieses Amt nicht als “Single Player” zu bewerkstelligen sei, sondern nur mit einem “guten, förderlichen Team und wohlgesonnenen und unterstützenden Brüdern im Umfeld”.

Der breiten Zustimmung schrieb er zu, dass die Logen sich für Kontinuität entschieden und die Fortsetzung des eingeleiteten Kurses wünschen. Satzungsbedingt kann der jetzige Großmeister nicht ein weiteres Mal gewählt werden. Roth-Kleyer wies daher auf die Notwendigkeit hin, sich rechtzeitig über die Besetzung verschiedener Ämter bis zum Jahre 2022 Gedanken zu machen. “Wir haben in den Logen, in den Distrikten, hinreichend Brüder, die Verantwortung in der Großloge übernehmen können”, ermunterte er die Anwesenden. “Die Arbeiten für die Großlogen waren in den letzten Jahren hart, bisweilen aufregend und zeitintensiv. Vieles hat Nerven gekostet. Dem standen sehr viele schöne, positive Stunden und Erlebnisse gegenüber, die in der Summe bei weitem überwogen haben und die ich auf keinen Fall missen möchte. In nahezu allen Logen bin ich mit großer Herzlichkeit und Verbundenheit aufgenommen worden.”

Wir dürfen im Eifer nicht nachlassen, wir dürfen nicht kleinmütig werden, wir müssen weiter hart am Wind bleiben. Wir müssen in unserer Person immer aufs Neue, jeden Tag, zeigen und beweisen, dass die Freimaurerei die schönste Verbindung zwischen Menschen stiftet, „die einander sonst fremd geblieben wären“. Um es kurz zu fassen: „Freimaurerei muss Freude machen“. Und jeder von uns ist „Visitenkarte“ der Freimaurerei im Allgemeinen und seiner Loge im Speziellen.

Stephan Roth-Kleyer, Großmeister

Aller Einsatz lohne sich, wenn man an unsere Sache glaube und er betonte, die Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer und ihre Logen seien auf dem richtigen Weg, wie unter anderem die zahlreichen erfolgreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2017 in ganz Deutschland gezeigt hätten.

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Hans-Joachim Wolf tödlich verunglückt

Hans-Joachim Wolf Foto: Hans-Dieter Bertuch

Hans-Joachim Wolf Foto: Hans-Dieter Bertuch

Hans-Joachim Wolf, Groß-Gabenpfleger der Großloge und ein engagierter Freimaurer, ist am 4. Januar durch einen tragischen Unfall im französischen Rouvres-sur-Aube, seinem Zweitwohnsitz, ums Leben gekommen.

Am 5. Januar 2018 meldeten mehrere Zeitungen, dass seit dem Vortag ein Deutscher in der Folge des heftigen Sturmtiefes “Eleanor” vermisst werde. Erst einige Tage später wurde es traurige Gewissheit, dass es sich dabei um Hans-Joachim Wolf, 70-jähriger Designer und Unternehmer aus Sternenfels, handelte.

Er wollte, so berichtete das Mühlacker Tagblatt, auf seinem am Flüsschen Aube gelegenen Grundstück eine Schleuse am Mühlkanal öffnen, stürzte dabei ins Wasser und wurde von der Strömung mitgerissen. Eine unmittelbar eingeleitete Suchaktion mit Tauchern und Hubschrauber konnte ihm nicht mehr helfen.

Hans-Jochen Wolf war in seinem Wohnort Sternenfels nicht nur ein geschätzter Bürger und erfolgreicher Unternehmer, er war auch als Freimaurer sehr aktiv. 1996 wurde er in den Bund aufgenommen, bekleidete in seiner Loge mehrere Ämter, wie das des Stuhlmeisters und Altstuhlmeisters, kümmerte sich um Beziehungen zu ausländischen Logen und war Großrepräsentant der Großloge von Monaco in Deutschland.

Für die Großloge war er als Groß-Gabenpfleger für karitative Aufgaben zuständig und setzte sich zudem in den letzten Jahren intensiv für den Bestand des Freimaurer-Museums in Bayreuth ein, wo er deutliche Akzente setzte. In seinem privaten wie freimaurerischem Umfeld war er Organisator und Mitgestalter zahlreicher örtlicher wie bundesweiter Veranstaltungen.

Er wird auch in der Freimaurerei mit seiner anpackenden und freundlichen Art eine Lücke hinterlassen.

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Religion – Quelle des Friedens oder der Auseinandersetzung?

Monopterus-Tempel im Englischen Garten, München

Monopterus-Tempel im Englischen Garten, München

Freimaurerei befindet sich bei aller diskreten Abgeschlossenheit auch in einer Schnittstelle zur Gesellschaft. Aus diesem Grund veranstaltet die Münchener Loge “In Treue fest” der Öffentlichkeit zugängliche Kolloquien zu Themen, die eine besonders relevante Bedeutung für unsere Gesellschaft haben.

Bereits zum siebten Mal veranstaltet die Loge ein Kolloquium, in diesem Jahre zum Thema “Religion – Quelle des Friedens oder Auseinandersetzung?” und stellt darin die “Frage nach dem Glauben zwischen dem Wunschprinzip der Menschenliebe und dem Realitätsprinzip konflektiver Handlungen”.

“Das Ziel der Vorträge und Diskussionen liegt in dem Bemühen”, schreibt die Loge in ihren Leitgedanken zur Reihe ihrer Kolloquien, “das Bewusstsein in der Bevölkerung für eine tief greifende Erfassung und ein besseres Verständnis gesellschaftlicher Erscheinungen zu wecken und zu fördern. Dies soll zur Bildung einer eigenen bzw. eigenständigen Meinung im Sinne ethischer Werte, der Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Brüderlichkeit verhelfen.”

Die Liste der Referenten verspricht ein durchaus hochkarätiges Programm. Nach den Grußworten des Großmeister der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland, Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer und dem Distriktmeister des Distriktes Bayern, Hannes Brach leitet Dr. phil. Dipl.sc.pol.Univ. Hernán K. Benitez, gleichzeitig der Vorsitzende der gastgebenden Loge, das Kolloquium mit einem Vortrag zur Frage “Was ist Religion? Versuch einer Deutung.” ein. Es folgt Prof. Dr. Harald Schöndorf, Professor für Erkenntnislehre und Geschichte der Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München mit seinem Vortrag “Führt Religion als Glaubensüberzeugung zur Intoleranz?”

Bezug auf das Verhältnis zwischen Religion und Freimaurerei nimmt zunächst Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann, Honorar-Professor für Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln mit seinen Ausführungen zu “Freimaurerei und Religion – eine schwierige Beziehung?”, gefolgt vom Vortrag “Religiöse Wahrheiten und unbedingte Toleranz: 300 Jahre Konflikt zwischen Katholischer Kirche und Freimaurerei” von Dr. Klaus Kottmann, Offizialsrat und Generalvikariat für Kanonisches Recht im Erzbistum Hamburg.

Als Imam und Theologe der Ahmadiyya Muslim Jamaat KdöR-Glaubensgemeinschaft in Deutschland spricht Malik Usman Naveed als Schlussredner über den “Begriff des Friedens im Heiligen Buch des Korans”.

Anschließend gibt es die Möglichkeit einer Diskussion.

Die bisherigen Kolloquien beschäftigten sich mit den Themen Bewusstsein, Gerechtigkeit, Würde, Ethik, Freiheit und Wahrheit. Die Veranstaltungen sind “bewusst für eine breitere Öffentlichkeit geplant (also auch für Gäste, Suchende und Freunde u.a.); es soll so der Begegnung von Freimaurern und Nicht-Freimaurern dienen, um durch das Gespräch für Verständnis in der gegenseitigen Wahrnehmung zu werben”, so die Veranstalter.

fm-colloquium

7. Münchner Freimaurer-Kolloquium am 20. Januar 2018 ab 13 Uhr zum Thema “Religion, Quelle des Friedens oder der Auseinandersetzung?” Der Glaube zwischen dem Wunschprinzip der Menschenliebe und dem Realitätsprinzip konfliktiver Handlungen. Eine Analyse soziokultureller und glaubensbedingter Vorstellungen.

Eine Veranstaltung der Münchner Loge “in Treue Fest” und der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland als Mitveranstalter im LOgenhaus der Bruderhilfe, Schwanthalerstraße 60 (5. Stock) in München.

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300 Jahre Menschlichkeit weltweit

Im Sprengel-Museum in Hannover treffen sich über 260 Teilnehmer und Mitwirkende zum offiziellen Festakt der deutschen Freimaurerei anlässlich des 300. Bestehens der sogenannten modernen Freimaurerei. Ein Podcast aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “HUMANITÄT”.

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Podcast zum Thema “Freimaurer werden”

Podcast lassen sich auch Unterwegs gut hören (Foto: fotolia/blackzheep)

Podcast lassen sich auch Unterwegs gut hören (Foto: fotolia/blackzheep)

Die Großloge möchten den Wünschen aus der Bruderschaft nachkommen und ausgewählte Texte als Podcasts zur Verfügung stellen. Dafür konnten zwei renommierte Radiosprecher gewonnen werden.

Den Anfang macht Hasso Henke, der viele Jahre bei einem norddeutschen Sender als Redakteur und Sprecher tätig war. Sein Podcast beschäftigt sich mit der Frage, warum man Freimaurer werden könnte. Der Text ist dem Buch “Warum gute Leute Freimaurer werden sollen. Und wie” entnommen. Die Großloge wird für einen bestimmten Zeitraum mehrere Podcast anbieten und prüfen, wie die Akzeptanz dieses ergänzenden Mediums ist.

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Update: Auf mehrfachen Wunsch wurde ein Funktion eingerichtet, die auch den Download der Audiodatei ermöglicht.

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Zentraler Festakt 300 Jahre Freimaurerei in Hannover

Gruppenbild beim Zentralen Festakt der Vereinigten Großloge 2017 in Hannover

Gruppenbild beim Zentralen Festakt der Vereinigten Großloge 2017 in Hannover

Die Vereinigten Großlogen von Deutschland als Dachverband der deutschen Freimaurer luden am 1. September zum “Zentralen Festakt aus Anlass der 300-Jahr-Feier” unter dem Motto “Freimaurer — Menschlichkeit weltweit” in das Sprengel-Museum nach Hannover ein.

Viele Logen haben den 300. Jahrestag der sogenannten modernen Freimaurerei zum Anlass für eigene Veranstaltungen genommen. So gab und gibt es zahlreiche Informationsveranstaltungen, zum Teil gemeinsam mit Museen organisierte Ausstellungen, Kulturveranstaltungen wie Konzerte und Theateraufführungen, die Verleihung des Kulturpreises an Uwe Tellkamp, Podiumsgespräche, einen Empfang des Hamburger Senats mit der vielbeachteten Rede von Prof. Dr. Norbert Lammert, Radio- und Fernsehberichte und viele offene und gut besuchte Logenhäuser.

Zum 1. September, dem Beginn des neuen Logenjahres, veranstalteten die Vereinigten Großlogen nun einen offiziellen zentralen Festakt, gemeinsam organisiert durch alle hannoverschen Logen verschiedener Lehrarten, die, abgesehen von den Frauenlogen, durch die Vereinigten Großlogen in Deutschland repräsentiert werden. Mehrere hundert Gäste waren der Einladung gefolgt, darunter Stefan Schostok, Oberbürgermeister von Hannover, Rolf Wernstedt, ehemaliger niedersächsischer Kultusminister und Präsident des Niedersächsischen Landtages sowie verschiedene Großmeister aus verschiedenen Ländern.

Am Vortag durften sich die Großmeisterin und die Großmeister der verschiedenen Großlogen in das Goldene Buch der Stadt Hannover eintragen

Am Vortag durften sich die Großmeisterin und die Großmeister der verschiedenen Großlogen in das Goldene Buch der Stadt Hannover eintragen

Durch das umfangreiche Programm führte der bekannte Moderator Max Schautzer. Moderieren allerdings wäre zuwenig gesagt: Kenntnisreich, unterhaltsam und intelligent waren seine Zwischenmoderationen hörenswerte eigene Beiträge, die den eigentlichen Redebeiträgen in nichts nachstanden. Der Großmeister der Vereinigten Großlogen, Christoph Bosbach, begrüßte die Anwesenden gut gelaunt und verlas ein zu Beginn ein Grußwort des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeyer, der den Freimaurern ihre wichtige Rolle in der Entwicklung der Gesellschaften bescheinigte. Eine hochbeachtete Rede hielt der frühere Kultusminister und Präsident des Niedersächsischen Landtages, Rolf Wernstedt. Die Beiträge der Redner lesen Sie in Kürze auf dieser Seite.

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Dresdener Loge spendete 10.000 € für Spielprojekt

DM Sachsen Bernd Krieger überreicht Scheck an Frau Elke Raeder, Vereinschefin vom Eselnest

DM Sachsen Bernd Krieger überreicht Scheck an Frau Elke Raeder, Vereinschefin vom Eselnest

(Dresden / ch) Die Dresdener Loge “Zu den drei Ehernen Säulen” erhielt von der Großloge im Gegenzug für die Ausrichtung des Großlogentages 2017 die Möglichkeit, ein soziales Projekt in Dresden mit 10.000 € zu unterstützen. Die Bruderschaft entschied sich für das Spielprojekt “Eselnest”.

Das „Eselnest“ liegt mitten in der Stadt Dresden – keine 5 km vom Sitz der “Säulenloge” auf der Königsbrücker Str. 49 entfernt – im Stadtteil Dresden-Pieschen. Dieser Stadtteil ist geprägt von einer hohen Anzahl Familien und jungen Alleinerziehenden und hat dadurch einen hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen. Der Anteil an einkommensschwachen Menschen ist überdurchschnittlich hoch.

Die Angebote des idyllisch an der Elbe liegenden Platzes sind kostenfrei, an fünf Tagen in der Woche ist geöffnet. Das Leben spielt sich vor allem im Freien ab, Schutz vor Regen und Schnee bieten fünf alte Zirkuswagen. Eine Werkstatt, Büro, Töpferei und Multifunktionsraum vervollständigen die Ausstattung des Platzes.  Grundlage des Aufbaus und der Angebote ist die offene Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien. Während der Arbeit mit den Tieren auf dem Platz  – darunter sieben Esel, daher auch der Name – lernen die Kinder Verantwortung zu übernehmen, helfen unter Anleitung beim Misten, Füttern, Putzen, trainieren mit den Tieren, machen Kutschfahrten.

Im offenen Spielbereich, durch eine große Sandfläche geprägten Spielbereich, steht ein großes, sehr intensiv genutztes- Klettergerüst, das regelmäßig vom TÜV kontrolliert wird. Die Zahl der Reparaturen stieg in den letzten Jahren, eine erfolgreiche Abnahme war fraglich. Die Brüder der Säulenloge haben sich dafür entschieden, das alte Klettergerüst auszutauschen und ein neues, aus Akazienholz, aufbauen zu lassen.

Die Einweihung des neu erbauten Klettergerüstes fand am 18. August statt. Der Distriktmeister Sachsen, Bernd Krieger, überreichte der Vereinsvorsitzenden des Eselnestes, Frau Raeder, im Auftrag und in Vertretung des Großmeisters den symbolischen Scheck der Großloge über 10.000 €. Bei einem Grillabend auf dem Platz zusammen mit den Gastgebern des Eselnestes klang der Abend aus.

Träger des Eselnestes ist der „Spielprojekt“ e.V., ein gemeinnütziger Verein und freier Träger der Jugendhilfe Dresdens. Drei Fachkräfte werden durch die Jugendhilfe finanziert, die Sachkosten für den Platz und die Angebote sind nur eine Grundfinanzierung, sodass das Eselnest auf Spenden und Eigen- oder Drittmittel angewiesen ist.

Die Brüder der Loge „Zu den Ehernen Säulen“ Dresden möchten sich bei allen Freimaurern der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland bedanken! Denn jeder einzelne Bruder war über seinen Mitgliedsbeitragsymbolisch mit einem Euro daran beteiligt.

Das neu erbaute Klettergerüst – noch ohne Sonnensegel

Das neu erbaute Klettergerüst – noch ohne Sonnensegel

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