Großlogentreffen 2015 in Osnabrück

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Freimaurer vergeben Stresemann-Preis an Helmut Schmidt



Foto: Andreas Keuchel

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Logenhaus in Hamburgs Welckerstraße verliehen die Freimaurer der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (A.F.u.A.M.v.D.) am 26. Januar 2015 den Stresemann-Preis und die dazugehörige Medaille an den Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt. Der Preis wurde erstmals verliehen und würdigt die Lebensleistung eines Menschen.

Sie sind derjenige, dem dieser Preis von der Idee her zugedacht ist. Wir möchten mit dem Gustav-Stresemann-Preis Menschen Anerkennung zollen, die im Sinne des großen Staatsmannes wirken bzw. gewirkt haben.

Der Großmeister Br. Roth-Kleyer klärte in seiner Begrüßung die Anwesenden darüber auf, dass der Namensgeber Gustav Stresemann Freimaurer war. Als Motiv für seinen Logenbeitritt gab er an, dass es schon lange sein Wunsch gewesen sei, „in eine engere Beziehung zu einem Kreis gleichgesinnter Menschen zu gelangen, die in unserer an Materialismus, Hast und Unruhe sich zermürbenden Zeit sich das Reich allgemeinen Menschentums, innerer Besinnung und Geistigkeit zu erhalten suchen.“



Bundeskanzer a.D. Helmut Schmidt, Großmeister Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer, Foto Andreas Keuchel

„Mancher Anstoß“, so der Großmeister weiter, „zu politischen und gesellschaftlichen Reformen ist vom Freimaurerbund ausgegangen. Die Freimaurer richten ihr Leben, Denken und Handeln nach fünf Grundpfeilern aus, die zum Großteil bereits dem Zeitalter der Aufklärung entstammen: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität.“

Br. Roth-Kleyer wies darauf hin, dass auch Helmut Schmidt sich in seinem bedeutenden Wirken diesen Grundpfeilern verpflichtet fühlt und erinnerte an die große Sturmflut in Hamburg, das Krisenmanagement in der Zeit des RAF-Terrors, dem Wirken um die deutsch-französische Zusammenarbeit als überzeugter Europäer, die Rolle in der transatlantischen Kommunikation und viele andere Themen, bei denen für den Politiker Schmidt das Wohl der Mitmenschen im Vordergrund stand.



Der Laudator, Alt-Großmeister Jens Oberheide, Foto: Andreas Keuchel

Die Laudatio hielt der Alt-Großmeister der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland, Br. Jens Oberheide. Auch er ging zunächst einmal auf den Namensgeber Gustav Stresemann ein und verglich einen Satz des einen Staatsmannes mit dem Wirken des nun ausgezeichnetet Staatsmannes: „Der wird der Menschheit am meisten dienen, der […] das ihm seelisch und geistig Gegebene zur höchsten Bedeutung entwickelt und damit, über die Grenzen des eigenen Volks hinauswachsend, der Menschheit etwas zu geben vermag, wie es die Großen aller Nationen getan haben.“

Weil Freimaurerei vom Menschen ausgeht und zum Menschen zurückführt, haben wir eine besondere Affinität für diese Sichtweise. Für das etwa, was Helmut Schmidt mit „Pflicht zur Menschlichkeit“ meint. Diese Pflicht in eine Balance von Geist und Tat zu bringen, ist bei uns Freimaurern eine Lebensaufgabe für jeden.



Foto: Andreas Keuchel

Helmut Schmidt, dessen Rede mit stehenden Ovationen erwartet wurde, begrüßte die Anwesenden mit den launigen Worten „Nun setzt euch mal hin“, bevor er sich für den Preis bedankte. Auch er erinnerte an Stresemann und dessen fortgesetzte Bemühungen für ein einiges und friedliches Europa und stellte fest, dass Stresemann den heutigen Zustand sich kaum hätte erträumen können, auch wenn die Situation nicht frei von Besorgnissen sei.

Er ging ein auf die Aufgabe der Freimaurerei in einem einigen Europa. „Wenn ich es richtig verstehe“, führte er aus, „so stellen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität die Grundideale der Freimaurerei dar. Diese Grundwerte sind notwendig. Ohne sie kann Europa nicht wirklich zusammenhalten.“

Aber er verband Lob auch mit wohlwollender Kritik: „Freimaurerei hat prinzipiell keinen Unterschied gemacht hinsichtlich der Nationalität oder der Hautfarbe. Wohl aber hat sie sich durch eine weit ausgedehnte Geheimhaltung ihrer Aktivitäten selbst in ihrer Reichweite eingegrenzt. Ich habe deshalb vor eineinhalb Jahrzehnten schon einmal an die Freimaurer appelliert, ihre begrüßenswerten Gründungen, ihre Spenden, ihre Aktivitäten öffentlich zu machen.“

Es hat sich seitdem einiges getan bei den Freimaurern. Tun Sie auch in Zukunft Gutes, tragen Sie zum Gemeinwohl bei — aber reden Sie darüber!

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Gustav-Stresemann-Preis für Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt



Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D.; Foto: Werner Bartsch

Die Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland verleiht dem früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt am Montag, 26. Januar im Rahmen einer Feierstunde um 16:00 Uhr in Hamburg den Gustav-Stresemann-Preis. Die Großloge erinnert mit der Preisverleihung an den Staatsmann und Friedensnobelpreisträger Gustav Stresemann und würdigt mit der erstmaligen Verleihung die Lebensleistung von Helmut Schmidt. Die Laudatio auf Helmut Schmidt wird der Publizist und Autor Jens Oberheide halten. Helmut Schmidt, geboren 1918, war von 1974 – 1982 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1983 ist er Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“. Er gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Politikern in Deutschland. Seine Bücher wurden zu Bestsellern.

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Stellungnahme zu den Attentaten in Frankreich



Die Freimaurer in Deutschland möchten den Angehörigen der Opfer und allen Franzosen ihr herzliches Mitgefühl aussprechen. Eure Brüder und Schwestern sind traurig über Euren menschlichen Verlust.

Wir Freimaurer sind erschüttert über den Angriff auf das Symbol der Presse- und Meinungsfreiheit. Wir gedenken der Opfer in Dankbarkeit für ihr rastloses Engagement und ihre Lebensleistung im Namen der Humanität. Wir werden Euch niemals vergessen.

Auch für uns Freimaurer gilt, was Bundespräsident Joachim Gauck gesagt hat. Wir sind „weder ohnmächtig noch hilflos.“ Von Terroristen lassen wir uns unsere Lebensweise nicht verändern. Wir wissen, dass die friedlichen Muslime nichts mit dem Terror gemein haben. Wir Freimaurer stehen in brüderlicher Verbundenheit als bloße Menschen zusammen, gleich welcher Herkunft oder Geburt, gleich welcher Berufs- oder Glaubensrichtung.

Franzosen, wir stehen fest an Eurer Seite. Wir sind Charlie!

Rüdiger Templin, Großmeister der Vereinigten Großlogen von Deutschland

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Vom Europa der Völker zum Europa der Herzen



Das Jahr 2014 ruft durch zwei besondere Jahrestage schmerzlich in Erinnerung, dass es bei uns in Europa nicht immer friedlich zuging: Am 28. Juli jährt sich zum 100. Mal der Beginn des ersten Weltkrieges, am 1. September gedenken wir des Beginns des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren. Zwei Ereignisse, die in ihrem Verlauf Hass, Brutalität, Unmenschlichkeit, Leiden, Tod und Vernichtung mit sich gebracht haben.

Einen deutlichen Kontrast zu diesen beiden Gedenktagen bildet 2014 ein weiterer Jahrestag:

Vor 25 Jahren fiel am 9. November die Mauer zwischen Ost- und West-Berlin und bildete somit den vorläufigen Höhepunkt einer friedlichen Revolution, die in der deutschen Wiedervereinigung mündete. Diese friedliche Revolution hat schließlich den nach den Weltkriegen entstandenen Kalten Krieg und die Teilung Europas in Ost und West beendet. Sie hat uns noch weiter zu einem Vereinten Europa geführt

Dass diese für Europa so tragischen und gleichzeitig so wichtigen Gedenktage ins selbe Jahr fallen, macht auf schicksalhafte Weise deutlich, wie eng Krieg und Frieden, Teilung und Vereinigung sowie Hass und Versöhnung miteinander verbunden sind.

Gemeinschaftsarbeit der niederländischen und deutschen Großloge

Vor diesem historischen Hintergrund ist es eine große Freude, dass die Niederländische und die Deutsche Großloge in diesem Jahr ihre erste Gemeinschaftsarbeit zusammen am 20.09.2014 in Bad Bentheim abhalten. Schon lange prägen eine innige Freundschaft und ein stetiger Kontakt unserer Logen das Miteinander über die Grenze hinweg. In einem immer weiter zusammenwachsenden Europa ist es schlussendlich eine logische Konsequenz, dass wir in allen Bereichen trennende Grenzen überschreiten und mit verbindenden Tagen einander verstehen, wertschätzen und achten lernen. Die von den jeweiligen Großmeistern der beiden Großlogen vorbereitete Gemeinschaftsarbeit wird somit ein weiterer Baustein für eine völkerverbindende Brücke innerhalb Europas sein. In der Politik spricht man seit langem schon von einem Europa der Völker. Ich denke, es geht noch weiter – hin zu einem Europa der Herzen.

Die Freimaurerei vereint Menschen aller sozialen Schichten, Bildungsgrade und Glaubensvorstellungen. Wer, wenn nicht wir Freimaurer sind dafür prädestiniert, dieses Europa der Herzen mit zu formen. Denn unsere fünf Grundideale Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität sind hierfür die Basis.

Für unsere erste grenzüberschreitende Gemeinschaftsarbeit wünsche ich, dass wir den Blick nach vorne richten – ohne aber die tragischen und auch die erfreulichen Wendepunkte der europäischen Geschichte zu vergessen.

Termin:

Veranstaltungsort

20. September 2014

Kur- und Badhotel Bad Bentheim,
Am Bade 1, Bad Bentheim
Tel. 05922/9831-0

Beginn der TA I: 15.30 Uhr

Ab 18.00 Uhr festliches kalt-/warmes Buffet incl. Wein und Mineralwasser und Kaffee

Der Preis des Buffets beträgt 42 € pro Person. Brr., die nicht an dem Buffet teilnehmen, zahlen selbstverständlich nicht. Wir bitten aber trotzdem um Anmeldung, um die verfügbaren Kontingente zu verteilen. 

Teilnehmer, die übernachten möchten, können im Kur- und Badhotel zu Vorzugskonditionen ein
Zimmer reservieren. Reservierungen bitte direkt im Hotel: Stichwort „Großloge“.

Anmeldungen für Br. der deutschen Loge:

Br. Klaus Schäpering
Tel. 0541/84653
Email: kschaepering@t-online.de

Überweisung an:

Peter Doderer
Sonderkonto Volksbank Hilter-Melle
BLZ 265 624 90, Konto 120 0546 002

Bestätigung erfolgt nach Eingang der Zahlung in der Reihenfolge des Zahlungseingangs.

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Neuer Großmeister und Vorstand gewählt



Von links nach rechts: Tim Kröger (Großkanzler), Peter Doderer (Zugordneter Großmeister), Stephan Roth-Kleyer (Großmeister), Thomas Wagner (Großschatzmeister), Jens Wolfgramm (Zugeordneter Großmeister).

Die Logen in der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland haben anlässlich ihres Großlogentages 2014 in Wuppertal einen neuen Großmeister und Vorstand sowie zahlreiche andere Funktionsträger gewählt oder in ihren Aufgaben bestätigt. Neuer Großmeister ist der Stephan Roth-Kleyer, seine Stellvertreter als Zugeordnete Großmeister sind Peter Doderer, Arnim Schneider, Karl Deckart und Jens Wolfgramm.

Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer, Großmeister

Peter Doderer,
Zug. Großmeister

Karl Deckart,
Zug. Großmeister

Arnim Schneider,
Zug. Großmeister

Jens Wolfgramm,
Zug. Großmeister



Der Großmeister der VGL, Rüdiger Templin, überreicht die höchste Auszeichnung der VGL an den Alt-Großmeister Axel Pohlmann

Nachdem das wohlwollende Grußwort der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Angelika Schwall-Düren, verlesen wurde, begrüßte Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung Vertreter der Logen mit herzlichen Worten und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf.

Der scheidende Großmeister Axel Pohlmann, der die Geschicke der Großloge für vier Jahre geleitet hatte und aus privaten Gründen nicht mehr kandidieren wollte, berichtete über seine Arbeit und dankte allen, die ihn dabei unterstützt haben. Die rund 240 anwesenden Freimaurer bedankten sich für seine Amtsführung mit einem langanhaltenden Beifall und erhoben sich von ihren Plätzen. Der Großmeister der Vereinigten Großlogen, dem Dachverband der Freimaurer in Deutschland, bedankte sich persönlich und überreichte Axel Pohlmann das höchste Ehrenzeichen, das die Freimaurerei in Deutschland zu vergeben hat.

Grußwort des Landes Nordrhein-Westfalen

„Voltaire, Mozart, Goethe und Tucholsky waren Freimaurer. Trotzdem waren die Freimaurer über Jahrhunderte hasserfüllten Gerüchten und grotesken Phantasien über Weltherrschaftsbestrebungen ausgesetzt. Und obwohl ihre Geschichte, ihre Satzungen und ihre Logenvorstände heute bekannte sind, gelten sie mancherorts noch immer als undurchsichtige Gemeinschaft. Vielleicht allein deshalb, weil sie in einer Zeit, in der die Zurschaustellung des Privaten in Sozialen Netzwerken fast schon Norm ist, ausschließlich, nach Lessings Wort, „mit einem Freunde laut denken“? Weil sie trotz verstärkter Transparenz nicht öffentlich übereinander reden? Oder weil ihnen „Arbeit an sich selbst“, dogmenfreie geistige Auseinandersetzung und vorurteilsfreier Umgang miteinander wichtiger sind als permanente Publicity?

In Wahrheit gehört die Freimaurerei zu den nobelsten Teilen der europäischen Geistesgeschichte. Die Vorläufer der Freimaurer zogen im Mittelalter beim Bau der Kathedralen als Steinmetze von Land zu Land und teilten ihr Wissen lediglich untereinander. Sie bildeten eine verschworene Gemeinschaft, die sich auch von Klerikern und Königen nichts sagen ließ. Mit ihren Idealen von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Toleranz wurden sie zu natürlichen Verbündeten der Aufklärung. Folgerichtig wurden die unangepassten Querdenker im 20. Jahrhundert sowohl von den Nationalsozialisten als auch in der DDR verboten. Heute gehören Freimaurer zu den Kräften, die die positive Entwicklung ihrer Mitglieder fördern, ihre humanistischen Werte in die Gesellschaft einbringen und die Identifikation mit unseren Grundwerten stärken.

Ich wünsche dem Bundeskongress der Großloge A.F.u.A.M. in der Wuppertaler Alten Kongresshalle einen guten Verlauf und den Gästen aus dem In- und Ausland einen angenehmen Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen.“

Dr. Angelika Schwall-Düren,
Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien
des Landes Nordrhein-Westfalen

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Großloge vergibt Förderpreise an soziale Einrichtungen in Wuppertal



Anlässlich des Großlogentages 2014 in Wuppertal hat die Großloge die Arbeit dreier beispielhafter Wuppertaler sozialer Einrichtungen gewürdigt. Der Großmeister Axel Pohlmann wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass Freimaurer nicht nur an der Verbessung ihrer eigenen Persönlichkeit arbeiten, sondern sehr wohl die Not um sie herum sehen und sich nach ihren Möglichkeiten dafür einsetzen, die Probleme zumindest etwas zu mildern.

10.000 Eure erhielt das Christliche Hospiz Wuppertal für die schwierige Arbeit, Schwerkranke auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Karin Kliche, wies darauf hin, dass sie und die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter sich dafür einsetzen, dass die Gäste, wie sie die betreuten Menschen nennt, ihr Leben in Würde und Respekt verbringen können. Die Spende komme sehr gelegen, weil das Hospiz zehn Prozent seines Budgets durch Spenden einbringen müsse.

3.000 Euro wurden dem Förderverein des Haus der offenen Tür St. Bonifatius übergeben. Das „HoT“ versteht sich als eine Begegnungsstätte, die von der Freiwilligkeit geprägt ist und sich der Rücksichtnahme, Akzeptanz, Gewaltfreiheit und Solidarität ihrer Besucher verpflichtet fühl. Frau Ana Quiles freute sich sehr über die Spende, die es Kindern und Jugendlichen aus prekären finanziellen Verhältnissen ermöglichen soll, an besonderen Aktivitäten teilnehmen zu können.

Weitere 3.000 Euro gingen an die Schule am Nordpark für geistig behinderte Kinder. Diese Schule bietet Schülerinnen und Schülern mit geistiger Behinderung einen Raum, in dem sie im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten eine größtmögliche Selbstständigkeit erlangen können. Das Ziel dieser Förderung ist die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in gegenseitiger Wertschätzung, Achtung und Toleranz. Die Leiterin, Frau Marianne Kuhlmann, konnte die Spende leider nicht persönlich entgegennehnen. Die Wuppertaler Loge wird den Preis bei anderer Gelegenheit nachreichen.

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