Humanitätspreis der deutschen Freimaurer

Geschäftsführender Vorstand des Vereines v.l.n.r.: Prof. Dr. Bernd Faulenbach, Dr. Michael Parak, Wolfgang Tiefensee MdB, Cornelia Schmalz-Jacobsen, Eberhard Diepgen, Alfred Geisel

Freimaurer zeichnen den Verein “Gegen Vergessen — für Demokratie e.V.” mit Humanitätspreis aus

Der Humanitätspreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird dem Verein am 16. Oktober 2013 in der Bürgerhalle des Rathauses Dortmund übergeben. Entgegennehmen wird ihn der erste Vorsitzende und ehemalige Bundesminister Wolfgang Tiefensee. Die Laudatio hält der letzte Preisträger, Peter Maffay.

Damit zeichnen die Freimaurer das Engagement der Vereinigung aus, die Erinnerung an Unrecht in Diktaturen wach zu halten, das zivilgesellschaftliche und politische Engagement zu fördern sowie die Auseinandersetzung mit politischem Extremismus fortzusetzen.

“Wir freuen uns, dass wir mit dem Verein ‘Gegen Vergessen — für Demokratie e.V.’ einen würdigen Preisträger gefunden haben”, betont Axel Pohlmann, Großmeister der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland. “Wir Freimaurer richten unser Leben, Denken und Handeln nach fünf Grundpfeilern aus, die zum Großteil bereits dem Zeitalter der Aufklärung entstammen: Freiheit. Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität”, erklärt der Großmeister. Diesen Grundpfeilern hätten sich auch die Mitglieder des Vereins in ihrem bedeutenden Wirken und Handeln auf politischer, gesellschaftlicher und sozialer Ebene verschrieben. Dass dieser Einsatz parteiübergreifendd und in allen Gesellschaftsschichten erfolge, sei ein besonderer Aspekt.

Der Preisträger

Der Verein “Gegen Vergessen — für Demokratie e.V.” wurde 1993 vor dem Hintergrund rassistischer und fremdenfeindlicher Ausschreitungen gegründet. Absicht der Gründungsmitglieder war es, eine Verbindung von historischer Erinnerungsarbeit und konkretem Einsatz für die Demokratie zu schaffen. Heute ist der Verein eine überparteiliche, bundesweit tätige Vereinigung. Über 2.000 Mitglieder setzen sich in 30 regionalen Arbeitsgruppen und Sektionen dafür ein, die Erinnerungen an die nationalsozialistischen Verbrechen und das Unrecht der SED-Diktatur wach zu halten. Weitere Schwerpunkte der Arbeit sind die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements und politischer Teilhabe sowie die Auseinandersetzung mit politischem Extremismus. Vorsitzende des Vereins waren Hans-Jochen Vogel, Hans Koschnick und zuletzt der heutige Bundespräsident Joachim Gauck.

Der Humanitäre Preis

Die Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland verleiht seit 1969 in unregelmäßigen Abständen den mit 10.000 Euro dotierten Humanitären Preis der deutschen Freimaurer an Personen und Personenkreise, die sich in besonderer Weise um humanitäre Werte verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern gehörten Peter Maffey (2009), Alan Russell (1999), Walter Farmer (1997), Gyula Horn (1992), Karlheinz Böhm (1986), Eduard Zimmermann (1982), Arnold Dannenmann (1979), Helga Einsele (1976), Theodor Binder (1973), die Schüler des Dortmunder Helmholtz-Gymnasiums (1971) sowie Hermann Gmeiner (1969).

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Freimaurermuseum in Bayreuth mit neuem Konzept

Das Freimaurermuseum in Bayreuth präsentiert sich nach einem umfangreichen Umbau als sehenswertes und modernes Museum, das dem interessierten Besucher einen tiefen Einblick in Geschichte und Gegenwart der deutschen Freimaurerei gewährt.

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Freimaurerei im Spiegel der Karikatur

Zeichnung: Burkhard Mohr

Zeichnung: Burkhard Mohr

Zum Schmunzeln ist die große Ausstellung von Karikaturen zur Freimauerei in der Hamburger Börse. Pegasus, ein Verein für freimaurerische Kunst, zeigt 70 Werke bekannter Karikaturisten und Künstler: Barbara Henniger, Marie Marcks, Otmar Alt, Walter Hanel, Rudi Hurzlmeier, Dirk Meissner, Ironimus und Jirí Sliva.

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Freimaurer im Dialog mit Hans-Ulrich Jörges

Nach dem erfolgreichen Dialog mit Franz Müntefering findet am 13. Mai 2011 in Osnabrück die nächste Veranstaltung dieser Folge statt.

Es referiert über „Die Krise des Vertrauens – vom Verlust unserer Leitbilder“ Hans-Ulrich Jörges, Mitglied der Chefredaktion des „Stern“; anschließend diskutieren unter der Leitung von Inka Schneider, Journalistin und TV Moderatorin aus Hamburg, bekannt durchs NDR-Fernsehen, der Katholische Theologe Prof. Dr. Dr. Helmut Rolfe aus Bremen und GM Axel Pohlmann gemeinsam mit Hans-Ulrich Jörges.

Die Veranstaltung findet statt im  Hotel „Steigenberger Remarque Osnabrück“, Natruper Tor Wall 1, Beginn: 19:30 Uhr. Die Veranstaltung ist öffentlich – Eintritt frei.

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Kulturpreis Deutscher Freimaurer 2012 an Kurt Masur

Der 29. März 2012 mit der Preisverleihung an Kurt Masur ist auch für die Kulturressorts der online-Medien ein bemerkenswerter Tag gewesen. Die Würdigung dieses Ereignisses fand über dpa. u.a. im SPIEGEL, STERN und FOKUS ein entsprechendes Echo. Inzwischen haben ca. 40 große Tageszeitungen und auch ihre Regionalausgaben berichtet. Damit wurden ca.7 bis 8 Millionen Leserkontakte erreicht. Auch das ZDF und der MDR haben Fernsehbeiträge über die Preisverleihung gebracht.

Selten hat eine Preisverleihung der Freimaurer eine so große, bundesweite Medienverbreitung gefunden. Man darf daraus schließen, dass der hochgeehrte Preisträger Kurt Masur seine künstlerische Ausstrahlung keineswegs eingebüßt hat. Unvergessen bleibt die enge Beziehung zu seiner jahrzehntelangen Wirkungsstätte, dem Gewandhaus in Leipzig mit dem traditionsreichen Orchester von Weltformat, das Felix Mendelssohn-Bartholdy zu legendären Höhen als eines der besten im 19. Jahrhundert geführt hatte. Kurt Masur, der Maestro auch internationaler Orchester, der „Kapellmeister“, wie er sich selbst in eigener Bescheidenheit titulierte, hat als Musiker und Bürger in schweren Zeiten Licht ins Dunkel weit über Leipzig hinaus getragen und neben seiner großartigen Botschaft vom Dirigentenpult als Mann des Friedens im politischen Feld seine Auffassung von Humanismus zur Geltung gebracht und die gewaltsame Konfrontation in Leipzig gegen Bürgerproteste zu verhindern gewusst.

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Freimaurer im Dialog mit Franz Müntefering

Der Referent Franz Müntefering

Der Referent Franz Müntefering

Das exklusive „Harenberg City Center Dortmund“ war am 29. März öffentlicher Veranstaltungsort unter dem Motto „Freimaurer im Dialog“, den der Zg. GM Peter Doderer als Begegnungsforum mit Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses und Freimaurern ins Leben gerufen hat.

Franz Müntefering, SPD -Parteivorsitzender und Vizekanzler aus Zeiten der großen Koalition, faszinierte als Gast mit einem Referat über die alternde Gesellschaft – ein vielschichtiges gesellschaftspolitisches Thema, das auch Freimaurer in ihren Logen ansprechen könnten. Müntefering verwies auf die Probleme der zukünftigen produktiven Beteiligung am Arbeitsprozess einerseits durch das Sinken der Geburtenrate in unserer Gesellschaft und andererseits durch das steigende Lebensalter und damit die wachsende Zahl der Rentner und ihrem Anspruch auf angemessene Einbindung. Das beschränke sich nicht nur auf die Versorgungsfrage, sondern auch auf die Teilhabe an der Mitgestaltung der Gesellschaft – z.B. durch weitere mögliche Beschäftigung oder durch ehrenamtliches Engagement, um dem Gemeinwesen nicht durch Ausgrenzung verloren zu gehen.

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