Der Toleranzgedanke in den Buchreligionen

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Lessing, Freimaurer und prägender Denker der deutschen Literatur, hat mit „Nathan, der Weise“ dem Toleranzgedanken ein Gesicht verliehen. Der Bruder S. S. beschäftigt sich mit dem Toleranzgedanken der drei Burchreligionen.

Zwischen den großen Religionen, den Juden, den Christen und den Mohammedanern, hat es schon immer Konflikte gegeben. Sie sind fast so alt wie die Religionen selbst. Die Juden haben Jesus gekreuzigt, die Christen haben die Kreuzzüge begonnen, die Mohammedaner die Feldzüge in weiten Teilen Nordafrikas und Spaniens. Triebfeder war immer wieder die Überzeugung, die einzige wahre Religion zu vertreten und sie verbreiten zu müssen. Ist in diesem Punkt der Mensch belehrbar?
Heute bauen die Israelis Siedlungen im Palästinensergebiet, wir erlebten den 11. September in New York und Christen kämpfen offen oder verdeckt gegen Menschen anderen Glaubens oder auch nur anderer Ausrichtungen der selben Religion.
Unsere Situation in Deutschland wie diejenige in vielen anderen Europäischen Ländern ist ohne historisches Beispiel. Wir leben wieder mit mehr als 100.000 Juden und auch mit mehr als vier Millionen Muslimen. Führt dieser Umstand zu einem neuen, besseren gegenseitigen Verständnis oder bleiben die alten Ressentiments und Schranken? Noch nie war der Islam so stark in unserem Land vertreten und noch nie wurde in Deutschland und anderen Teilen der Welt von Islamisten so viel Unheil angerichtet. Dabei sei ausdrücklich unterstrichen, dass nicht jeder Mohammedaner ein radikaler Islamist ist. Die bei weitem größte Zahl will wie alle anderen auch friedlich in unserem Land leben. Dennoch entstehen in diesem Spannungsfeld Vorurteile und Ressentiments.

Wir sind also mit einer Reihe von sozialen, kulturellen aber auch politischen wie religiösen Herausforderungen konfrontiert. Die immer wieder aufflackernden Diskussionen um „Leitkultur“, Integration oder auch nur diffuse anti-islamische Ressentiments zeigen das deutlich. Auf der anderen Seite hören wir nicht selten die antisäkularistischen und antiwestlichen Vorurteile von Vertretern des Islam vermischt mit einem Anti – Judaismus.

Mit welchem Maßstab messen wir uns, mit welchem andere? Sind das immer dieselben Messlatten, die wir anlegen? Sind nicht immer die Anderen auch die „Ungläubigen“, die wir belehren müssen? Das gilt sicherlich nicht nur für die Religionsgemeinschaften, sondern auch für politische Meinungen oder persönliche Positionen.

Freimaurer fordern untereinander überwiegend kein Bekenntnis zur christlichen Religion oder zu einer speziellen Glaubensrichtung, sie fordern aber ein Bekenntnis zur guten Tat. Es ist unsere Aufgabe, die Beziehungen von Mensch zu Mensch zu pflegen, mit der Bindung an das Sittengesetz und den Glauben an eine schöpferische Ordnung in dieser Welt. Dies sind zum einen die Grundlagen für unsere Bruderschaft. Zum anderen finden wir diese oder ähnliche Forderungen praktisch in allen Gesellschaften und Religionen. Dies gilt insbesondere für die So genannten „Buchreligionen“, nämlich das Judentum, das Christentum und den Islam.

Diesen drei großen Religionen ist vieles gemein: die Orientierung an einem Gott als höchstes Wesen, die moralischen Grundvorstellungen des menschlichen Zusammenlebens und auch die Anforderungen an die Werte, die für uns Menschen für ein zufriedenes und friedvolles Zusammenleben von großer Bedeutung sind. Hier sind insbesondere Toleranz, Nächstenliebe, Mitgefühl und auch Vergebung zu nennen.

Diese durchaus vergleichbaren Lebenswünsche scheinen so alt wie die Menschheit zu sein, zumindest in den Kulturen, die durch die drei großen „Buchreligionen“ geprägt sind. Sie kommen auch dadurch zum Ausdruck, dass sich Menschen dieser Religionen viele Geschichten erzählen, die ähnliche oder vergleichbare Sehnsüchte bezüglich des Zusammenlebens und des gegenseitigen Respekts zum Inhalt haben.

So verschieden die Erzählungen von Christen, Juden und Muslimen hinsichtlich der Zeit und den jeweiligen beschriebenen Lebensumständen sind, so ähnlich sind sie sich doch in der moralisch, ethischen Aussage. Sie können als ein Symbol für die menschliche Sehnsucht nach Frieden und Harmonie angesehen werden, als ein Streben nach einem friedvollen, harmonischen Miteinander. Sie können aber auch als Hinweis darauf gedeutet werden, dass wir Menschen, gleich welcher Religion wir angehören, am Ende eine „Schicksalsgemeinschaft“ sind , die nur dann ein friedvolles Miteinander erreicht, wenn sie begreift, dass ein „Alleinvertretungsrecht“ keiner Religion zukommt.

Ich möchte an drei Beispielen von Erzählungen aus den drei genannten Religionen aufzeigen, dass die Forderung an die Toleranz der Mitmenschen verschiedener Religionen oder auch ethnischer Gruppen stets mitschwingt und die fehlende Toleranz der anderen Religion oder Volksgruppe gegenüber oftmals ein großes Problem war. Am Ende einer jeden Geschichte steht immer wieder die Frage, kann der Mensch entscheiden, ob eine Religion wahrer, richtiger und damit besser für die Menschen ist als eine andere.

Zum einen möchte ich auf das „Gleichnis von einer Perle“ aus dem 8. Jahrhundert von Al – Mahdi , zum anderen auf die „von zwei Brüdern und zwei Edelsteinen“ aus der „Zuchtrute für Juda“ aus dem Jahr 1507 von Salomon Ibn Verga und schließlich auf die Ringparabel aus Nathan dem Weisen eingehen.

In der islamischen Literatur gibt es die ersten Gleichnisse, die schon sehr früh die Idee der Toleranz gegenüber anderen Religionen aufgreifen, sie lassen zumindest Anklänge an Lessings Ringparabel erkennen.  Bereits im 8. Jahrhundert unserer Zeitrechnung wird von einem respektvollen Religionsgespräch zwischen dem Kalifen Al – Mahdi (775 – 785) und dem Patriarchen Timotheus I. von Damaskus berichtet, in dem die gesamte Palette der umstrittenen theologischen Sachfragen zwischen dem Christentum und dem Islam zur Sprache kommt. Der Schluss weist ein „Gleichnis von der Perle“ auf. „Wir alle sind wie um Mitternacht in einem dunklen Haus, in dem eine Perle mitten unter die Menschen fällt und jeder versucht sie zu finden. Aber nur einem wird sie zufallen, während die anderen ein Stückchen Glas, einen Stein oder was immer dafürhalten, in den Händen halten. Erst wenn das Licht heraufzieht, kann ein jeder erkennen was er in der Hand hält. Einer wird jubilieren, die andere Tränen vergießen und seufzen.

So verhält es sich auch für uns Menschen mit den Religionen. Die Perle des wahren Glaubens fiel mitten unter uns alle und sie ist zweifellos in der Hand von einem von uns, während alle von uns glauben, dass wir dieses kostbare Objekt besitzen. In der Welt, die nach uns kommt, vergeht die Dunkelheit der Sterblichkeit, der Nebel der Unwissenheit löst sich auf und das wahre Licht wird uns alles erkennen lassen. Die Perle des rechten Glaubens kann erst im Jenseits erkannt werden, auch wenn jeder die Hoffnung hat, sie in den Händen zuhalten.“

Die jüdische Fassung des Gleichnisses von Salomon Ibn Verga wurde zu Beginn des 16. Jahrhundert geschrieben. Ein spanischer christlicher König lässt einen jüdischen Gelehrten kommen, um ihn zu fragen, ob das jüdische oder christliche Gesetz das bessere sei. Er antwortet dem König folgendermaßen: „Vor einem Monat reiste mein Nachbar in die Ferne und hinterließ seinen Söhnen zum Trost zwei Edelsteine. Nun kamen die Brüder zu mir, um ihnen den Unterschied zu erklären. Als ich ihnen erklärte, dass dazu nur ihr Vater in der Lage sei, da er der Juwelier sei, schlugen sie mich. Das ist Unrecht, sagte der König und sie verdienen ihre Strafe. Siehe auch Esau und Jakob sind Brüder, von denen jeder je einen Edelstein erhielt, und unser Herr fragt nun welcher der bessere sei. Möge unser Herr doch einen Boten zum Himmel schicken, dort wird ihm der Unterschied schon angegeben.“ Auch hier wird deutlich, dass es dem Menschen nicht möglich erscheint, überzeugend für die eine oder die andere Religion zu argumentieren, über das „besser“ oder „richtig“ zu entscheiden.

Als der König in diesem Zusammenhang gefragt wird, warum er denn nicht allen Untertanen seine Religion aufzwinge, antwortet er: „Ich habe nie einen Erfolg bei einer Sache gesehen, die durch Zwang geschieht, denn so wie der Bezwinger nachlässt, kehrt sie zu ihrem früheren Zustande zurück, wie der in die Höhe geschleuderte Stein.“

Die Geschichte zeigt zum einen den gesellschaftlichen Status der Juden in dieser Zeit, der geprägt war von der christlichen Inquisition und dem Misstrauen des Juden gegenüber dem christlichen Herrscher. Zum andern erscheint der Toleranzgedanke zu Zeiten der Inquisition unzeitgemäß. Äußerlich sind die Religionen, wie die zwei gleichen Edelsteinen, deren Wert auf Erden niemand letztlich beurteilen kann, so dass daraus nur der Toleranzgedanke gegenüber den Religionen und damit auch allen Andersdenkenden abgeleitet werden kann.

Es wird deutlich, dass die Frage nach dem rechten Glauben und den daraus abzuleitenden Antworten die Menschen seit vielen Jahrhunderten in sehr ähnlicher Weise beschäftigt. Auch hier wird deutlich, dass nur gelebte Toleranz für die Menschen auf Erden eine wirkliche Lösung für ein friedvolles und zufriedenes Miteinander sein kann.

Während in den beiden erwähnten Gleichnissen nur jeweils zwei Religionen miteinander verglichen werden, hat Lessing mit seinem „Dramatischen Gedicht – Nathan der Weise“ zum ersten Mal versucht, die drei Religionen in der Geschichte einer Familie zusammen zu führen.  Der Ringparabel kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Er schreibt das Stück gegen einen unbarmherzigen religiösen Fanatismus, gegen die gnadenlose Rechthaberei, die die Religionen über viele Jahrhunderte untereinander isoliert haben und auch heute noch in substantiellem Maße trennen.  In der Ringparabel beschreibt Lessing, dass ein Vater einen Ring besitzt, der stets auf den liebsten Sohn vererbt wird. Er selbst hat drei Söhne von denen ihm ‚mal dieser, ‚mal jener lieber ist. Schließlich lässt er zwei weitere identische Ringe fertigen und gibt am Totenbett einem jeden den Ring mit dem sicheren Glauben, dass dies der echte sei. Nach seinem Tod bemerken die Brüder, dass ein jeder einen Ring besitzt und jeder reklamiert, den echten zu besitzen. Es kommt zur Anrufung eines Richters, der entscheiden soll welcher Ring der echte sei. Der Richter entscheidet schließlich: Wenn der echte Ring die Wunderkraft besitzt, beliebt zu machen vor Gott und den Menschen, dann könne doch der Besitzer des rechten Ringes dies erreichen. Der Ring wirkt jedoch nur zurück und nicht nach außen. Wohlan, ein jeder eifre seiner unbestochenen, von Vorurteilen freien Liebe nach! Es strebe von euch jeder um die Wette, die Kraft des Steins in seinem Ring‘ an den Tag zu legen! Komme die Kraft mit Sanftmut, mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohl tun, mit innigster Ergebenheit in Gott zu Hilfe! Und wenn sich dann der Steine Kräfte bei euren Kindeskindern äußern: So lad ich über tausend Jahre sie wiederum vor diesen Stuhl. Dann wird ein weiserer Mann hier sitzen.
Vor diesem Hintergrund sollten wir uns die Frage stellen, ob der Dialog und die Aussage aus der Ringparabel auch heute noch alternativlos gelten. Die eigentliche Aussage der Erzählung Lessings wird noch deutlicher in dem nachfolgenden Dialog zwischen dem Sultan und Nathan. Der Sultan sagt: „Ich dächte, dass die Religionen, die ich dir genannt, doch wohl zu unterscheiden wären…“ und Nathan antwortet dem Sultan: “Und nur von Seiten ihrer Gründe nicht. – Denn gründen alle sich nicht auf Geschichte? …. Und Geschichte muss doch wohl allein auf Treu und Glauben angenommen werden? … Nur wessen Treu und Glauben zieht man denn am wenigsten in Zweifel? Doch der Seinen? … Doch deren, die von Kindheit an uns Proben ihrer Liebe gegeben, die uns nie getäuscht? … Wie kann ich meinen Vätern weniger als du den deinen glauben? Kann ich verlangen, dass du deine Vorfahren Lügen strafst?..“

Hier wird sehr deutlich gesagt, dass die drei Religionen – genauer betrachtet gilt dies auch für die übrigen kulturellen Ausprägungen einer Gesellschaft – zwar unterschiedliche Formen haben, die in verschiedenen Kulturen entwickelt sind, eigene Rituale und Glaubenssätze, aber dass allen gemein ist, das Gute im Menschen, die Toleranz, die Glaubwürdigkeit und dass es ein Ziel sein sollte, das Reduzieren oder gar Ablegen von Ideologien anzustreben.

Peter Demetz sieht in der Projektion der Ringparabel ins Metaphysische der Familiengeschichte die einzige Möglichkeit, die Utopie einer Menschheitsfamilie ohne Zwist und Hader in der familiären Umarmung als Schlussbild darzustellen. Es ist das Modell Familie, das für alle Vertreter der drei Religionen als Gleichnis akzeptabel herangezogen werden kann. Erst das Verstehen der Hintergründe, nämlich die Erkenntnis, dass Christin und Muslim miteinander verwandt sind und dass der Jude die Christin vor dem sicheren Tod bewahrt hat, obwohl die Christen zuvor die Familie Nathans vernichteten, macht die vermeintlich antagonistischen Welten schließlich zu einer Schicksalsgemeinschaft.

Lessing, 1729 geboren und 1781 gestorben, war selbst Freimaurer und lebte in einer Zeit der Unruhe und der Zerreißproben auch im Logenleben. Es sei hier nur an die Strikte Observanz und all die widerstreitenden Bewegungen hingewiesen. Auch politisch war die Zeit durch zahlreiche Kriege gekennzeichnet, wie den österreichischen Erbfolgekrieg, den schlesischen oder den siebenjährigen Krieg. In dieser Situation entwickelt Lessing ein Bild der Humanität, das ihn der Freimaurerei immer näherbringt. Er ist der Beweis für die Absolutheit des freimaurerischen Gedankens, der auch losgelöst vom Logenleben bestehen und wirken kann. Daher ist er auch die Symbolfigur der Humanität für alle freimaurerischen Systeme, deren Lehre er gewissermaßen in der Ringparabel niedergeschrieben hat.

Ich habe diese drei Gleichnisse aus unterschiedlichen Zeiten und Religionen zusammengetragen, um aufzuzeigen, dass die Vorurteile den anderen Religionen gegenüber aber auch die jeweiligen Grundbedürfnisse der Menschen in den drei Religionen und den entsprechenden Gesellschaftsformen sehr ähnlich sind. Nur dann, wenn wir alle lernen, dass wir mit unserem Glauben, dass die jeweilige gelebte Religion für uns die einzige wahre ist, eine ganz individuelle Entscheidung treffen, die weder von der einen noch von der anderen Religion verifiziert werden kann. Hier hilft uns nur Verständnis und Toleranz zu einem friedvollen Miteinander.

Gleichzeitig wird deutlich, dass wir alle unvollkommen sind, auch wenn wir hohe Ansprüche haben. Wir müssen aber auch gar nicht vollkommen sein, um zu erkennen, dass wir einen Glauben aus der Überlieferung leben, der von anderen wegen anderer Überlieferungen anders gelebt wird. Deshalb ist aber weder der eine Glauben wahrer als der andere. Wir alle können uns nur demütig und tolerant einfügen als ein Baustein des großen Bauwerks.
Wir sollten uns aber auch die Frage stellen, ob diese Position nur aus westlich – europäischer Sicht möglich ist? Gibt es Entsprechungen im Islam? Ich glaube, dass die folgenden drei Schlüsselaussagen in allen Religionen, auch tief in muslimischer Geistigkeit verankert sind: (a) das Nebeneinander der Religionen als Ausdruck des Willen Gottes, (b) Wetteifer um das Gute, (c) Ergebenheit in Gott.

Obwohl offenkundig Unterschiede zwischen dem Koran und der christlichen Religionstheologie der Aufklärung gegeben sind, gibt es auch Entsprechungen. So wird in der 5. Sure des Korans ausdrücklich auf das Nebeneinander von Judentum, Christentum und Islam verwiesen. Auch wenn sich heute – auf Grund der geschichtlichen Entwicklung und der Glaubenslehre – der Islam als die eine wahre Religion versteht. Dennoch toleriert der Koran die Pluralität der Religionen, auch wenn diese tolerante Ausrichtung nicht immer gelebt wird. Diese Inhalte sollten auch stärker von den muslimischen Verbänden hervorgehoben werden. Ein weiteres Motiv, das Wetteifern mit dem Guten, wird auch durch die 2. Sure getragen, in der es heißt: „…Wetteifert nur nach guten Dingen…“ Für einen Muslim enthält die Ringparabel eine kostbare Gottesbotschaft, wie sie in der „umm al-kitab“, der Mutter des Buches, einer kostbaren Tafel, die bei Gott aufbewahrt wird, beschrieben ist. Die dritte Schlüsselkategorie ist die „Ergebenheit in Gott“, das ist auch gleichzeitig die deutsche Übersetzung des Wortes „Islam“. Lessing hat dies wohl gewählt.Ich muss gestehen, dass unsere Gegenwart weit von der Vision entfernt ist, die sowohl Lessing als auch Salomon Ibn Verga und Al – Mahdi erzählten.

Angesichts der weltpolitischen Ereignisse zwischen Auschwitz, dem 11. September in New York oder den schrecklichen Ereignissen im Gazastreifen, den Anschlägen in Paris und Berlin und anderen Brennpunkten in der Welt bleiben die Aussagen für uns zwar widersprüchlich, viele mögen vielleicht sagen, dass diese Haltung widerlegt ist. Aber gibt es denn eine Alternative zum Nathan? Es gibt wohl kein Theaterstück, aber auch keine persönliche Haltung, die nach meiner Ansicht das Konfliktpotential zwischen Christentum, Judentum und Islam so deutlich widerspiegelt, aber es ist auch immer noch das bestmögliche Modell der Versöhnbarkeit der drei Religionen und deren Menschen.

Trotz der gegenwärtigen Situation möchte ich uns allen Mut machen, innerhalb und außerhalb unserer Bauhütte an dieser Vision zu arbeiten, wie der Arzt Mohamed aus Ramallah, der die verwundeten Kinder der Intifada behandelt hat und gleichzeitig die Gründung eines palästinensisch – jüdischen Instituts betreibt, um beiden Seiten die Gelegenheit zu geben, sich als Menschen zu begegnen.

Dies ist ein Kommentar, der die Meinung des Autors und nicht zwingend die Sichtweise der Großloge, der Redaktion oder der Mehrheit der Freimaurer darstellt. Gleiches gilt für ggf. nachfolgend abgegebene Kommentare. Die Redaktion behält sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

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Hamburger Poetry-Slam zum Thema Toleranz

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Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Hamburg Denkt!“ lädt die Freimaurerloge Konrad Ekhof zum zweiten „Poetry Slam“ ein. Frei nach dem Motto: "Goethes Erben & Lessings Freunde" steht der Abend thematisch ganz im Zeichen der Toleranz.

(Hamburg/js) Ein Thema, dass die Loge Konrad Ekhof ganz bewusst gewählt hat, da es einen unserer Grundwerte anspricht, der Menschen auf der ganzen Welt aktuell beschäftigt – damit ein Aufruf an uns Freimaurer, aktiv an dieser Diskussion teilzunehmen.

Ein Poetry Slam (Dichterwettstreit oder Dichterschlacht) ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbst geschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger. Ausschlaggebend ist dabei, dass der Textvortrag durch performative Elemente und die bewusste Selbstinszenierung des Vortragenden ergänzt wird (Zitat aus Wikipedia).

Die Loge freut sich, dass es gelungen ist, 6 hervorragende und bekannte Poeten für den Abend im stilvollen Ambiente des Mozartsaals zu gewinnen. Diesmal treten auf die Bühne: Lucia Lucia, Lennart Hartmann, Zoë Hars, Andy Strauß, Hinnerk Köhn (letztes Jahr im Finale) sowie Fabio Navarro (Vorjahressieger). Wie im Vorjahr übernimmt die Moderation David Friedrich.

Der Sieger des Abends bekommt neben einer symbolischen Auszeichnung die Möglichkeit, eine Spende an eine wohltätige Einrichtung seiner Wahl zu vergeben.

Die Veranstaltung findet am 13. September 2018 um 20:00 Uhr im Mozartsaal des Logenhauses Moorweide statt (Einlass ab 19:00 Uhr).  Tickets gibt es im Vorverkauf unter: www.tixforgigs.com

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Freiluft-Loge

Was macht man, wenn das Logenhaus durch eine andere Veranstaltung belegt und eine Arbeit nicht möglich ist? Vor dieser Frage standen die Brüder der Lübecker Loge „Zur Weltbruderkette“ in Lübeck.

(Lübeck/em) Doch aus dem „Brainstorming“ wurde schnell eine Idee: Eine Logenarbeit ohne großem Aufwand im Wald. Verdutzte, zweifelnde Gesichter fragten: Geht das denn? Frei nach Kästner (Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!) begannen die Vorbereitungen. Das Camp der Waldjugend bot sich förmlich für diese Maßnahme an. Eine feste Unterkunft für den Fall, dass es vom Himmel regnet, ein schwer einsehbares Gelände mit ganz wenig Publikumsverkehr und mitten im Wald gelegen – idealer konnten die Bedingungen nicht sein!

Es sollte eine Tempelarbeit sein, bei der möglichst keine Gegenstände aus dem Tempel in den Wald geschafft werden mussten. Alles sollte mit vorhanden Mitteln vor Ort realisiert werden. Mit Eifer und Erfindungsgeist gingen vor allen Dingen die jüngeren Brüder ans Werk. Auch für den Teppich gab es eine Lösung. Sehr wohl hatten die Aufseher ihre Unterlagen mit und die Brüder arbeiteten im Schurz und Bijou, aber mit legerer Bekleidung.

Nicht alle Brüder folgten der Einladung zur Arbeit. Zu groß war die Befürchtung, dass die Örtlichkeit der Würde der Arbeit nicht angemessen sei. Auch bestanden Zweifel, ob die Deckung ausreichend gegeben wäre. Doch immerhin fanden sich genügend Brüder und sogar Gäste aus anderen Logen zu diesem Ereignis ein. Die Skepsis bei den Beteiligten wich in dem Maße, wie alles aus den vorhandenen Mitteln aufgebaut wurde. Für jeden Gegenstand fand sich eine Lösung. Pünktlich konnte der Meister diese Arbeit eröffnen. Es war ein tiefgreifendes Erlebnis an diesem lauen Sommerabend in freier Natur zu arbeiten! Selten, und darüber waren sich alle teilnehmenden Brüder einig, wurde ein Ritual so intensiv erlebt. Da störten auch die Mücken nicht! Auch die Zeichnung „Wie man in den Wald hineinruft…“ passte durchaus zur Örtlichkeit.

Nach erfolgreicher Arbeit soll man sich erholen. Ein Grill wurde angeworfen und ein wenig „gebruzzelt“. Bei angeregten Gesprächen klang dieser Abend aus. In außerordentlich guter Stimmung verließen die Teilnehmer das Gelände. Es bleibt nachzutragen, dass eine ansehnliche Spende für die Waldjugend von den Brüdern zusammengekommen ist. Ob es eine Wiederholung dieser Logenarbeit geben wird, steht nicht fest. Eventuell ist irgendwann mal wieder das Logenhaus belegt?

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Interaktive Ausstellung im Deutschen Freimaurermuseum

Foto: Deutsches Freimaurermuseum

Unter dem Titel "Freimaurerei ist überall" präsentiert das Deutsche Freimaurermuseum in Bayreuth eine "interaktive Ausstellung".

(Bayreuth/rh) Toblerone, Bildzeitung und die Automarke Citroen, Trolli-Gummibären, der Struwwelpeter und Bambi! Was haben diese mit Freimaurerei zu tun? In Anlehnung an den Aphorismus von Gotthold Ephraim Lessing: „Freimaurerei war immer“ beweist die Ausstellung dem Besucher anhand von Allgemeingut und Alltäglichem, dass die Ideen, Erfindungen und Engagements von Mitgliedern der Bruderschaft auch in der Gegenwart allgegenwärtig sind. Der Besucher darf sich bei der Betrachtung der ausgestellten Objekte mit der Frage beschäftigen, welches von diesen als einziges keinen freimaurerischen Bezug hat. Passend dazu kann der Besucher an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Die Ausstellung läuft bis zum 31. Oktober. Das Museum befindet sich Im Hofgarten 1, Bayreuth. Während der Festspielzeit bis zum 29. August hat es täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, außerhalb der Festspielzeit Dienstag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Samstag von 10 bis 12 Uhr und Sonntag von 13 bis 16 Uhr.

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Hamburgs zweitälteste Loge feiert 275. Jubiläum

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In Hamburg steht wieder ein großes rundes Jubiläum an. Die Loge St. Georg zur grünenden Fichte feiert ihr 275. Stiftungsfest.

(Hamburg/pa) Sie ist Hamburgs zweitälteste Loge (nach Absalom zu den drei Nesseln) und begeht das Jubiläum ganz hamburgisch. Dabei erinnert sie an die Keimzelle der Freimaurerei hier in der Hansestadt an der Elbe.

Die Feier beginnt am Freitagabend, dem 21. September 2018 um 19.00 im Logenhaus Welckerstraße 8 mit einer Begrüßung der Gäste. Es folgt am Sonnabend, dem 22. September um 14.00 Uhr die Festarbeit im Haus der Patriotischen Gesellschaft, direkt am Ursprungsort der deutschen Freimaurerei. Der Festvortrag von Br. Hans-Herrmann Höhmann trägt den Titel “Das Feuer weitergeben. Freimaurerei als Zukunftswerkstatt”. Ein freimaurerisch geführter Spaziergang anschließend durch die Innenstadt endet im Logenhaus in der Welckerstraße. Dort beginnt um 19.00 eine festliche Tafelloge.

Am Sonntag findet eine Matinee statt. Im Mittelpunkt steht eine Ausstellung über die Entwicklung der Hamburger Freimaurerei in den ersten 100 Jahren und der Beitritt der Loge zum Bertini-Preis e. V., deren Arbeit sie unterstützen will.

Für die Damen ist am Sonnabend, 22. September, die Besichtigung der Elbphilharmonie vorgesehen sowie eine Alsterschiff-Rundfahrt. Anschließend Abendessen im Logenhaus an der Moorweidenstraße in Hamburg.

In der Humanität Juli/August 2018 wird auf der Seite 29 über das Jubiläum ausführlich berichtet.

Die Loge lädt herzlich ein. Informationen und Anmeldungsunterlagen bitte über post@georg-loge-hamburg.de anfordern.

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Aktive Lebensgestaltung

Foto: spaxiax / Adobe Stock

Freimaurerei dient auch der Besinnung und der Ausgestaltung der eigenen Fähigkeiten und Potentiale. In dieser Zeichnung zum Johannisfest wird daran erinnert.

Von Br. M. S. aus der Loge “Broich zur verklärten Luise” in Mühlheim an der Ruhr

Diese Zeichnung möchte ich gerne dazu nutzen, zum Nachdenken anzuregen und die Frage zu stellen, wie jeder sein Leben gestaltet und nutzt. Vielleicht kommt man dabei zu dem Schluss, dass man sehr zufrieden mit dem eigenen Lebensweg ist, was wünschenswert wäre. Vielleicht hilft dieser Beitrag auch zur Inspiration oder um etwas Neues zu probieren. Das finde ich genauso wünschenswert.

Manchmal fällt es mir schwer, mich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren. Bei so vielen Reizen, Einflüssen und Möglichkeiten, die uns das Leben bietet, ist es manchmal schwierig zwischen Wichtig und Unwichtig zu unterscheiden. Was ist für uns als Mensch und Bruder wichtig?

Kurz gesagt: Wir sollten es, in der vergleichsweise kurzen Lebensspanne die uns zur Verfügung steht, schaffen, die Welt in einem besseren Zustand in den “ewigen Osten” zu verlassen, als wir sie betreten haben.Uns stehen hierfür in Deutschland durchschnittlich 79 Jahre zur Verfügung, was minimal gegenüber dem Alter unserer Erde von 4,57 Milliarden Jahren erscheint. Setzen wir die Zeit, die unsere Erde bereits existiert mit einem Jahr gleich, so entspricht unsere gesamte Lebensdauer etwa einer halben Sekunde. Diese Vorstellung kann uns einerseits verdeutlichen, was für ein kleiner Teil des uns umgebenden Systems wir sind. Somit ist Bescheidenheit und Bodenständigkeit angesagt.

Andererseits, haben wir aber auch jeden Grund optimistisch zu sein. Denn in unserer individuellen Wahrnehmung erscheint uns unser Leben lang. All unsere Pläne, Ziele und täglichen Aktivitäten sind auf unsere voraussichtliche Lebensdauer abgestimmt. Was wir im Leben bewegen können, erfolgt in den durchschnittlich 79 Jahren. In dieser Zeit können wir vieles in der Welt hinterlassen, das auch für nachfolgende Generationen präsent und wichtig sein und gänzlich neue Entwicklungen in der Zukunft beeinflussen kann. Bekannte Beispiele sind Vordenker wie Aristoteles, Platon oder der Erfinder der modernen Naturwissenschaften und bedeutender technischer Geräte, wie dem ersten Vorläufer des Thermometers, Galileo Galilei, die das Denken der gesamten Menschheit erweitert und revolutioniert haben. Oder aber nicht mehr wegzudenkende Meilensteine, wie die Erfindung des Papiers durch den Chinesen Cai Lun kurz nach Christi Geburt. Ein weiteres Beispiel sind viele bekannte Schriftsteller und Dichter, die in Ihrer Schaffenszeit Werke für die Zukunft geschaffen haben, die immer noch eine große Bedeutung im Alltag haben. So zum Beispiel unsere Freimaurerbrüder Johann Wolfgang von Goethe, Kurt Tucholsky, Mark Twain oder Artur Conan Doyle.

Jeder von uns sollte seine eigenen Potentiale erkennen und in seiner Lebenszeit möglichst vollständig entfalten. Wenn wir nämlich betrachten, wie viel Zeit unseres Lebens wir sinnlose Dinge tun oder bereits taten, die weder uns selbst noch jemand anderem etwas nutzen, erkennen wir, was wir wirklich im Leben bewegen können. Es ist immer der richtige Zeitpunkt etwas Sinnvolles zu tun.

Dies soll keineswegs heißen, dass man sich zukünftig keine Ruhe mehr gönnen oder nicht mal zwischendurch auch abschalten soll. Denn genau das gibt uns neue Kraft und Ideen für die Lebensgestaltung. Es geht viel mehr darum zu erkennen, welche Zeitvertreibe oder Beschäftigungen uns selbst, unseren Mitmenschen und unserer Umwelt guttun und welche schaden. Die Dinge die uns selbst oder anderen schaden, sollten wir gegen sinnvolle Alltagsbeschäftigungen austauschen. Allein dadurch schaffen wir es, in unserem Umfeld und unserem eigenen Leben etwas zum Guten hin zu bewegen. Hierfür können und sollten wir kreativ sein und auf unsere eigene Intuition hören. Diese Kreativität sollten wir unser Leben fordern um neue Fortschritte zu erzeugen.

Der Künstler Pablo Picasso sagte: „Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.“ Und mit Künstler meine ich in diesem Kontext einen schaffenden Menschen. Einen Menschen, der sein Leben in die Hand nimmt, um etwas Gutes zu bewegen, sich für Menschlichkeit und Frieden einzusetzen und zu gestalten. Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit sind dabei der Mörtel des Tempelbaus. Ob wir dies im direkten Freundes- oder Familienkreis machen oder ob wir versuchen auf unsere eigene Art möglichst viele Menschen zu erreichen ist jedem selbst überlassen.

Vielleicht können wir alle die heutige Niederrheinloge als Anlass nehmen in uns selbst reinzuhorchen und zu erkennen, was wir in unserem Leben als nächstes anpacken und verändern werden. Gleichzeitig aber auch zu erkennen, was uns gut tut, was für uns von Wert ist, und daher gepflegt und erhalten werden sollte.

Ein zentraler Satz während unserer Aufnahme mahnt uns genau dies. Und zwar „ Erkenne Dich selbst“. Diese Aufforderung sollten wir als Lehrlinge, Gesellen und Meister ein Leben lang beherzigen um unserem Lebensziel möglichst nah zu kommen. Als Konsequenz daraus, sollten wir mit voller Überzeugung sagen können, dass wir für unsere Arbeit bezahlt worden und zufrieden sind.

Liebe Brüder, ich wünsche Euch einen sehr guten Start ins neue Jahr und hoffe, dass es Euch gelingt, in Eurem Leben genau das zu tun, was Euch erfüllt und zufrieden macht!

Dies ist ein Kommentar, der die Meinung des Autors und nicht zwingend die Sichtweise der Großloge, der Redaktion oder der Mehrheit der Freimaurer darstellt. Gleiches gilt für ggf. nachfolgend abgegebene Kommentare. Die Redaktion behält sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

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Spende für Kinder und Frauen auf den Philippinen

Foto: kanchitdon / Adobe Stock

Anlässlich des diesjährigen Abschlusses des Maurerjahres der Loge „Zum Ewigen Dom“ in Köln wurde dem Vorsitzenden des Vereins „Chance for Growth e.V.“, Dr. med. Sven Volkmuth, unter großen Applaus der Gäste der Feier eine Spende von 2.000 € übergeben.

(Köln/RvB) Bei einem mehrwöchigen ehrenamtlichen Einsatz im Rahmen der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ im Jahre 2005 lernte Dr. Volkmuth die heute zweite Initiatorin des Vereins, Frau Jacynthe Omglin, kennen. Bereits damals arbeitete Dr. Volkmuth auf einer kleinen Insel mit dem Namen „Isla Verde“, südlich der Hauptinsel Luzon mit Frau Omglin zusammen. Hier entstand schließlich mit der Hilfe einer in Deutschland arbeitenden philippinischen Krankenschwester der Verein „Chance for Growth e.V.“, der sich hauptsächlich um die Bereiche Schulbildung und Gesundheit kümmert.

Mit Hilfe der Spendengelder wird als zentrales Ziel die Förderung der Bildung, insbesondere für die Kinder und die vielen oft noch gesellschaftlich unterdrückten Frauen gesehen. Bei allen Projekten wird die Hilfe zur Selbsthilfe voran gestellt. Auf den Philippinen laufen zur Zeit Schulpatenschaften, Projekte zur Gesundheitserziehung und akute medizinische Hilfsprojekte inklusive zahnmedizinischen Camps.

Die Spendengelder werden zu nahezu 100% in diese Projekte gesteckt – fast nichts wird für die Administration oder für die Reisen zur Insel genutzt, denn dies geschieht auf freiwilliger Basis und wird aus eigener Tasche der Vereinsmitglieder bezahlt. Spendengelder werden für Lehrmittel und Medikamente genutzt, aber auch für die Renovierung eines Schulgebäudes. Nach nunmehr 7 Jahren unterstützt der Verein mittlerweile fast 50 Kinder, davon konnte für aktuell 32 Kinder eine direkte Patenfamilie in Deutschland gefunden werden.

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