Die Brüder und ihre Schwestern

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Wenn es um Freimaurer geht, taucht wie selbstverständlich die Frage auf, wie das denn mit den Frauen ist und warum sie nicht Mitglieder der Logen werden können. Und diese Frage ist, nach Meinung des Autors, berechtigt.

Im 21. Jahrhundert dürfe man mehr erwarten, als dass die Hälfte der Weltbevölkerung von einem sich humanistisch nennenden Bund ausgeschlossen wird. Seit vielen Jahren gibt es auch in Deutschland Frauenlogen, die in ihrer eigenen Großloge organisiert sind, ebenso gemischte Logen.

Die weiblichen Logenmitglieder nennen sich “Schwestern”, doch damit beginnt die Begriffsverwirrung, denn in Deutschland werden als “Schwestern” traditionell die Ehefrauen bzw. Partnerinnen der Logenbrüder bezeichnet. Vor allem im karitativen Engagement, bei Festivitäten und im organisatorischen Bereich wurden und werden sie häufig mit einbezogen, sind aber dennoch keine Freimaurerinnen.

Wie hat sich im Laufe der Zeit dieses Verhältnis verändert, welche Strukturen bildeten sich heraus und wie wirkte der Zeitgeist auf die Einstellungen gegenüber der “Frauenfrage”?

In seinem Buch “Die Brüder und ihre Schwestern” unternimmt Guntram B. Seidler einen historischen Streifzug und untersetzt seine Aussagen mit zeitgenössischen Aussagen.

Guntram B. Seidler, “Die Brüder und ihre Schwestern. Frauen und Freimaurerei — ein historischer Streifzug”, erschienen im Salier-Verlag. Softcover, 244 Seiten, Preis 15 €, ISBN 978-3-943539-76-9