Freimaurer als Wegweiser in Bayreuth

Ausstellungseröffnung in Bayreuth

Ausstellungseröffnung in Bayreuth

(Bayreuth/rh) In vielen Städten sind Straßen nach Persönlichkeiten benannt, die Freimaurer waren. Die meisten Menschen wissen darüber nichts. Das Bayreuther Museum und die örtliche Loge klärten darüber in einer Ausstellung auf.

Mit rund 50 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Universität und Freimaurerlogen eröffneten der Vorsitzende des Deutschen Freimaurermuseums, Roland Martin Hanke, und der Vorsitzende der Bayreuther Freimaurerloge, Stefan Kunnert, zusammen mit dem Direktor des Museums, Thad Peterson, die Ausstellung.

Mit etwa 20 Metern Länge steht sie im Ehrenhof des Neuen Schlosses in Bayreuth und damit im öffentlichen Raum. Bereits beim Aufbau erwies sich der Ort als außerordentlich glücklich gewählt, verharrten doch regelmäßig etliche Menschen spontan vor den Bannern und lasen die Texte aufmerksam durch. Regelmäßig tauschten sich die Besucher über die Einzelheiten vortrefflich miteinander aus. Die Beobachtung setzte sich auch an den folgenden Tagen fort. Im Deutschen Freimaurermuseum ist zudem ein Pult mit Buch zu sehen, das die Inhalte der Ausstellung kompakt vermittelt. Der Großteil der Texte stammt von Rudi Birkle.

Es schließen sich regelmäßige Stadtführungen des Bayreuther Tourismusmarketings durch die Straßen der Namensgeber an, bei denen an deren Lebenswerke erinnert wird.
Unmittelbar nach der Eröffnung bereits bekundetet das Kulturamt von Bayreuth und das Historische Museum Interesse an den Ausstellungsmedien, um diese dauerhaft präsentieren zu können und regten zudem eine frei zugängliche Publikation an. Der Vertreter der Regierung von Oberfranken, die Bundestags- und Stadtabgeordneten, Kulturschaffende, Pressevertreter und alle weiteren Gäste waren nach eigenem Bekunden begeistert.

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