Freimaurerloge Reutlingen unterstützt das Projekt Kinderchirurgie hilft Leben retten

4. Oktober 2016
Der Vorsitzende der Loge, Prof. Dr. med. Marc Schurr, im Gespräch mit dem leitenden Oberarzt der Kinderchirurgie, Dr. med. Hans-Joachim Kirschner

Der Vorsitzende der Loge, Prof. Dr. med. Marc Schurr, im Gespräch mit dem leitenden Oberarzt der Kinderchirurgie, Dr. med. Hans-Joachim Kirschner

Die Reutlinger Freimaurerloge „Glocke am Fuße der Alb“ spendete 1000 Euro an die Stiftung Hilfe für kranke Kinder für neue Instrumente in der minimal invasiven Kinderchirurgie der Tübinger Universitäts-Kinderklinik.

Die Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie (Direktor: Prof. Dr. med. Joerg Fuchs) der Tübinger Universitäts-Kinderklinik genießt in Ihrem Einzugsgebiet und international einen hervorragenden Ruf. Mit einem breiten fachlichen Spektrum nimmt sie sich der operativen Behandlung von Kindern und Jugendlichen an, oft sind dabei komplizierte Eingriffe bei den jungen Patienten notwendig.

Gerade die komplexen Behandlungsverläufe in der universitären Kinderchirurgie sind in den Erstattungspauschalen der Kostenträger zumeist nicht gut abgebildet. Daher verfügt die Abteilung auch nur über ein unzureichendes Investitionsbudget für innovative Operationsinstrumente. Hier kommt die Stiftung Hilfe für kranke Kinder in der Kinderklinik ins Spiel, die sich um die Einwerbung zusätzlicher Mittel, u.a. für die Tübinger Kinderchirurgen, bemüht.

Die Mitglieder der Freimaurerloge Glocke am Fusse der Alb e.V aus Reutlingen haben haben anläßlich der Amtsübergabe an den neuen Vereinsvorstand in ihren Reihen Geld gesammelt. In einem gemeinsamen Termin im Universitätsklinikum konnte der Vorsitzende der Loge, Prof. Dr. med. Marc Schurr, selbst Arzt, die Arbeiten der Abteilung für Kinderchirurgie von dem leitenden Oberarzt, Dr. med. Hans-Joachim Kirschner genauer kennenlernen. Kinderchirurgen sind echte „Allgemeinchirurgen“, die sich umfassend um die operative Versorgung der jungen Patienten kümmern, von der Kinder-Unfallchirurgie, über die Tumorchirurgie bis hin zu Eingriffen bei angeborenen Fehlbildungen.

Die Spendenmittel sollen für neuartige Instrumente der minimal-invasiven Chirurgie („Schlüssellochchirurgie“) eingesetzt werden. Etwa ein Drittel aller Eingriffe wird inzwischen mit dieser Technik durchgeführt, die für die Kinder und Jugendlichen viele Vorteile mit sich bringt. Es bleiben weniger Narben zurück, das Risiko für Verwachsungen ist geringer und die Wundschmerzen nach der Operation sind deutlich reduziert.

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