Gelebte Utopie. Auf den Spuren der Freimaurer in Württemberg

Die Arbeit am

Das Hauptstaatsarchiv Stuttgart präsentiert vom 24. Mai bis 22. September 2017 die Ausstellung „Gelebte Utopie. Auf den Spuren der Freimaurer in Württemberg“. Auf Anregung und mit Unterstützung der Loge „Zu den 3 Cedern“, einer der ältesten freimaurerischen Vereinigungen im deutschen Südwesten, widmet sich die historische Ausstellung der wechselvollen Geschichte der Freimaurerei in Württemberg.

Im Zentrum der Präsentation stehen faszinierende Exponate aus Archiven, Bibliotheken und Museen, die Einblick gewähren in Fakten und Fiktion rund um die Freimaurerei. Symbolträchtige Arbeitsteppiche und reich bestickte Maurerschurze lenken die Aufmerksamkeit auf freimaurerische Riten. Logenpässe und -abzeichen illustrieren die freundschaftliche Verbundenheit der Bruderschaften. Der partielle Nachbau eines Tempels gewährt weit jenseits der viel beschworenen Geheimnisse einen Eindruck von der freimaurerischen Ideenwelt und den daraus resultierenden Praktiken. Antimasonistische Schriften lassen die Propaganda erahnen, die während der NS–Zeit in die Auflösung von Logen und die Verfolgung ihrer Mitglieder mündete. Die Präsentation ausgewählter Einzelschicksale, darunter auch die der späteren Landespolitiker Reinhold Maier und Gotthilf Schenkel, verleiht den Brüdern ein Gesicht und legt Zeugnis ab von gelebten Idealen.

Zur Ausstellung ist eine reich bebilderte Begleitpublikation erscheinen, die neben Exponatbeschreibungen mehrere Beiträge zur Geschichte und Gegenwart der Freimaurerei in Südwestdeutschland sowie Kurzporträts württembergischer Logen und berühmter Freimaurer aus Politik, Wirtschaft und Kunst enthält.

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