Jahrestagung der Forschungsloge QC in Kempten

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Dominique Freymond von der Großloge der Schweiz und Thomas Forwe, Meister der Forschungsloge unterzeichnen die Freundschaftscharta

Die Kemptener Freimaurerloge „zum hohen Licht“ war Gastgeber für die Jahrestagung der deutsche freimaurerische Forschungsloge „Quatuor Coronati“. Mitglieder aus dem ganzen deutschsprachigen Raum kamen nach Kempten.

Kempten. (me) Die Freimaurerei mit ihrer 300jährigen Tradition versteht sich als ein ethischer Bund freier Menschen mit der Überzeugung, dass die ständige Arbeit an sich selbst zu einem menschlicheren Verhalten führt.

Die Forschungsloge hat rund 1.600 Mitglieder und ist der bedeutendste Träger freimaurerischer Forschung in Deutschland. Ihre Hauptaufgabe ist die Zusammenführung von Freimaurern um die Geschichte, Brauchtum, soziale Struktur und gesellschaftliche Stellung des Freimaurerbundes erforschen.

In Kempten wurde neben dem gesellschaftlichen Rahmenprogramm ein Ritual zelebriert, das bereits die Loge von Wolfgang Amadeus Mozart in Wien für ihre Zusammenkünfte verwendete. Weitere Programmpunkte waren Vorträge von Dominique Freymond: Freimaurerei in den „bandes dessinés“/im Comic sowie von Gerald Huber: Zur Geschichte der Freimaurerei in Bayern – Wahrheit oder trügerischer Schein?

Einen besonderen Höhepunkt stellte die Unterzeichnung einer Freundschaftscharta zwischen der deutschen Forschungsloge Quatuor Coronati und der Schweizer Großloge „Alpina“ dar, in der eine weitere vertiefte Zusammenarbeit vereinbart wurde.

Der Meister vom Stuhl der Loge zum Hohen Licht in Kempten Dr. Jürgen Rogalla zeigte sich sichtlich erfreut über die Ehre, dass die Kemptener Loge die Jahreskonferenz ausrichten durfte und das Lob für die gute Organisation, das vom Meister der Forschungsloge Thomas Forwe ausgesprochen wurde.