Logen vergeben Preisgelder für Facharbeiten

Preisträgerinnen des Wettbewerbs der Logen in Nienburg und Hoya

Preisträgerinnen des Wettbewerbs der Logen in Nienburg und Hoya

(Nienburg/Hoya) Insgesamt 47 Schülerinnen und Schüler der Kreis Nienburger Gymnasien haben mit 31 Facharbeiten an dem zum dritten Mal ausgeschriebenen Wettbewerb teilgenommen. Neben der Nienburger Loge „Georg zum silbernen Einhorn“ beteiligte sich erstmals auch die Loge „St. Alban zum Aechten Feuer“ in Hoya.

Die Themen, mit denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beworben haben, reichen von Heinrich Albert Oppermanns Traum von einer neuen Welt über die Thematik der Klimaflüchtlinge bis zur Bewertung des Einsatzes von antibiotisch wirkenden Pflanzen in der Medizin. Die allesamt sehr anspruchsvollen Themen erforderten für deren Ausarbeitung, dass sich die Schülerinnen und Schüler spezielle Kenntnisse anzueignen hatten, die deutlich über die im Unterricht vermittelten Lehrstoffe hinausgingen.

„ Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind dabei mit Begeisterung und überdurchschnittlichem Engagement zu Werke gegangen. Das war den Arbeiten unschwer zu entnehmen. Die Freude an einem selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten spiegelt sich hier eindrucksvoll wider“, so Dr. med. Wilhelm Cohrs, Vorsitzender der Nienburger Loge und Sprecher der Jury. „Die Jury hat sich die Entscheidungen nicht leicht gemacht. Wir wollten in jedem Fall die Arbeit, die sich diese jungen Menschen gemacht haben, wertschätzen. Ich hoffe, dass uns das gelungen ist“. Die vierköpfige Jury aus Mitgliedern der beiden Logen hat bei der Bewertung etwas andere als nur rein schulische Maßstäbe zu Grunde gelegt. Punkten konnten Arbeiten, die neben einem guten Aufbau, einer klaren und logischen Struktur, vor allem auf die Bedeutung für die Gesellschaft und für den Leser hinweisen.

„Als ein Bund mit ausgeprägter humanistischer Zielsetzung wollen wir bei jungen Menschen besonders auch kritisches Denken und die Auseinandersetzung mit negativen Umgangsformen für unser Zusammenleben fördern“, sagte Dr. Cohrs. Dafür öffnen sich die Freimaurerlogen auch stärker als in der Vergangenheit, denn sie wollen ihre wesentlichen Ziele, wie Toleranz und humanitäres Miteinander einer breiten Öffentlichkeit und eben auch jungen Menschen näher bringen.

Für die Erstplatzierten gab es jeweils 300 Euro und eine Urkunde. Die weiteren Preisträger erhielten Urkunden und Bücher. Insgesamt wurden 15 Arbeiten prämiert. Bei Kaffee und Kuchen wurden noch viele Gespräche geführt und Fragen zur Freimaurerei an die anwesenden Logenmitglieder gestellt.

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