Magdeburger Freimaurer feiern und spenden

Scheckübergabe in den Pfeifferschen Stiftungen: v.l. Uwe Dorand, Friederike Höppner, Ernst-Dieter Mehrtens, Sören Wilmerstaedt

Scheckübergabe in den Pfeifferschen Stiftungen: v.l. Uwe Dorand, Friederike Höppner, Ernst-Dieter Mehrtens, Sören Wilmerstaedt

(Magdeburg / sm) Vier Freimaurer-Logen aus Mitteldeutschland feierten ihr Johannisfest im Magdeburger Rathaus, das natürlich unter dem Eindruck der 300-Jahr-Feierlichkeiten stand. Am Schluss kam ein nennenswerter Spendenbetrag für ein Kinderhospiz zusammen.

Bereits zum vierten Mal feiern die Logen „Alexius zur Bestaendigkeit“ aus Bernburg, „Zu den drei Säulen“ aus Dessau, „Fünf Türme am Salzquell“ aus Halle und „Harpokrates“ aus Magdeburg gemeinsam ihr Johannisfest. Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper stellte den Logen das Kaiserin-Adelheid-Foyer im Rathaus für ihr Fest zur Verfügung. Die Feier im Rathaus war etwas Besonderes, denn in die Magdeburger Loge „Harpokrates“ wurde vor 24 Jahren eben in den gleichen Räumlichkeiten das Licht nach der Wende wieder eingebracht. Die Öffnung des Rathauses stellte ein Bekenntnis der Stadt zu den Freimaurern dar und würdigte die Bedeutung Magdeburgs als Freimaurerhochburg vor der „dunklen Zeit“.

Der Kulturbeigeordnete der Stadt Magdeburg, Prof. Matthias Puhle überbrachte die Grüße der Landeshauptstadt und gratulierte den Freimaurern zu ihrem 300. Geburtstag. In seinem Grußwort hob er die Bedeutung der Freimaurerei in Magdeburg im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert hervor. Der Magdeburger Meister vom Stuhl versicherte im Anschluss, dass die Magdeburger Freimaurer auf einem guten Weg sind, wieder ein wichtiger Bestandteil der Magdeburger Bürgergesellschaft zu werden. Denn es genügt in der heutigen Zeit bei weitem nicht, nur im verschlossenen Tempel Freimaurer zu sein, sondern man muss sich auch den Menschen öffnen und die guten Ideen der Freimaurer in die Welt tragen.

Als Ausdruck ihrer sozialen Arbeit unterstützen die Freimaurer Magdeburger Projekte wie das Konservatorium der Landeshauptstadt. Passend dazu wurde die Veranstaltung durch Musikschüler des Konservatoriums begleitet. Das Blockflötentrio „TriAngeli“ erfreute die Teilnehmer mit Stücken eines weiteren Jubilars der Stadt, Georg Philipp Telemann. So wurde seines 250. Todestages am 25. Juni würdig gedacht.

Während des Johannisfestes sammelten die Freimaurer dieses Mal für ein anderes Projekt: Das Kinderhospiz der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg soll in diesem Jahr mit einer Spende bedacht werden. So kamen mit Unterstützung des Freimaurerischen Hilfswerks Deutschland 1.500,00 € zusammen. Wenige Tage später übergaben die Freimaurer die Spende in Höhe von 1.500,00 € an die Mitarbeiterinnen des Kinderhospizes.

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