Offizierskorps besucht Bremer Loge

Der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Thomas Zimmer, überreicht dem Vorsitzenden, Friedrich Dodo de Boer, ein Gastgeschenk (Quelle: Bundeswehr /David Schütze)

Der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Thomas Zimmer, überreicht dem Vorsitzenden, Friedrich Dodo de Boer, ein Gastgeschenk (Quelle: Bundeswehr /David Schütze)

Am 13. März hatte die Freimaurerloge „Zur Hansa“ in Bremen Besuch aus Munster. Das Offizierskorps des Panzergrenadierlehrbataillons 92 besuchte die Loge „Zur Hansa“ im Rahmen einer Weiterbildung zur Politischen Bildung.

Ziel war es,  die Freimaurerei insgesamt, die Loge als solche und das Logenhaus mit seiner Historie kennenzulernen. Der erste Kontakt zur Loge entstand über eine persönliche Verbindung aus dem Offizierskorps zum Vorsitzenden der Loge, Friedrich Dodo de Boer. Es folgte eine kurze und unkomplizierte Vorbereitung des Besuchs. Die Erwartungen der Offiziere des Lehrbataillons an diese Exkursion waren bereits im Vorfeld recht hoch.

Friedrich Dodo de Boer hieß die Gäste in den Räumlichkeiten willkommen. Nach einer kurzen Begrüßung folgte eine Vorstellungsrunde der anwesenden Freimaurer und der Offiziere. Im Anschluss trug Friedrich Dodo de Boer zur Historie und die Entstehung der Freimaurerei sowie zu aktuellen Entwicklungen vor. Anschließend berichtete Norbert Rotschies über die Geschichte und die Bedeutung des altehrwürdigen Hauses. Vertieft wurde das umfassende Bild mit einem Rundgang durch die Räume des Logenhauses. Alle Bereiche des repräsentativen Gebäudes, die für Nichtfreimaurer zugänglich sind, wurden gezeigt und erläutert. Den in Kleingruppen aufgeteilten Besuchern wurde umfangreich und offen auf Fragen zu Aufnahmekriterien, aktuell diskutierten Themen, zur Rolle der Frauen in der Freimaurerei, aber auch zu finanziellen Aspekten geantwortet.

„Die freimaurerischen Ideale Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität der Freimaurer haben bis heute das Ziel, mithilfe aufklärerischen Denkens die Probleme und Herausforderungen unserer Zeit zu diskutieren und praxisorientierte, humanistisch geprägte Lösungsansätze zu finden. Damit stehe die Freimaurerei im Einklang mit dem wissenschaftlichen Denken und Handeln und in der humanistisch aufgeklärten Tradition des Abendlandes.“ so der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Thomas Zimmer. „Hier zeigen sich viele Parallelen in den Auffassungen der Bundeswehr und der Freimaurer“ betonte Friedrich Dodo de Boer, und er ergänzte: “ Die Ziele sind gleich, nur die Mittel, diese Ziele zu erreichen, unterscheiden sich natürlich.“

Im Anschluss an die etwa einstündige Führung stand ein gemeinsames Abendessen auf dem Programm. Die hauseigene Gastronomie servierte die örtliche Spezialität „Bremer Kükenragout“. Das Essen bildete den Ausgangspunkt für weitere Gespräche, bei denen sich immer wieder das gegenseitige Interesse sowohl der Soldaten an der Freimaurerei als auch das der anwesenden Freimaurer an der Bundeswehr zeigte. Insgesamt erlebte das Offizierskorps des Panzergrenadierlehrbataillons 92 eine höchst spannende und informative Weiterbildung.

Der Bataillonskommandeur bedankte sich bei der Freimaurerloge „Zur Hansa“ und insbesondere bei Friedrich Dodo de Boer für die Gastfreundschaft und den kurzweiligen und interessanten Tag.

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