Preis für vorbildliche Mitmenschlichkeit” in Fürth

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v.l. Stiftungsverwalter Dr. Markus Algner, Hanne Pfetzing-Schitinger, Preisträger Herbert Lang, Johanna Dippold, Vorsitzender der Loge Frank Emmerich

v.l. Stiftungsverwalter Dr. Markus Algner, Hanne Pfetzing-Schitinger, Preisträger Herbert Lang, Johanna Dippold, Vorsitzender der Loge Frank Emmerich

Die Fürther Loge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ ehrt Herbert Lang mit dem Preis für vorbildliche Mit-Menschlichkeit für sein Engagement im Sozialverein “Lichtblick e.V.”.

(Fürth/wk) Seit 1993 vergibt die Fürther Freimaurerloge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ den „Preis für vorbildliche Mit-Menschlichkeit“ an Personen aus Stadt oder Landkreis Fürth, die sich durch humanitäres Engagement ausgezeichnet haben. Im Mai diesen Jahres beschlossen die Logenbrüder einstimmig, den mit 3000 € dotierten Preis an Herbert Lang für sein Engagement im Sozialverein „Lichtblick e.V.“  zu vergeben. Das Preisgeld stammt aus der logeneigenen “Dres.-Heinz-und-Eva-v.-Plänckner-Stiftung” und dem freimaurerischen Hilfswerk. Die Verleihung erfolgte am 3. November 2017 im Rahmen einer Feierstunde im Fürther Logenhaus durch Vorsitzenden der Loge Frank Emmerich und Stiftungsverwalter Dr. Markus Algner, der auch die Laudatio hielt. Über 60 Personen wohnten der Preisverleihung bei, darunter auch namhafte Vertreter aus der Politik und ehemalige Preisträger. Die Großloge wurde durch den Zugeordneten Großmeister Karl Deckart vertreten.

Markus Algner betonte in seiner Laudatio, dass zwar Herbert Lang als 1. Vorsitzender des Sozialvereins Lichtblick als Preisträger ausgezeichnet wird, die Ehrung aber auch den stellvertretenden Vorsitzenden Johanna Dippold und Hanne Pfetzing-Scheitinger sowie allen Mitarbeiter des Vereins gilt.

„Seit über 10 Jahren engagieren sich die Vereinsmitglieder des Lichtblicks in Stein für das Wohl der Menschen in Stein und im Landkreis. Dabei verfolgen sie, Steiner Mitbürgern in sozialen Notlagen beizustehen. Sie erarbeiten projektbezogene Unterstützungen, die in Arbeitskreisen wirklich enorm nah und schnell da sind, wo Hilfe wirklich gebraucht wird, und das alles ohne aufwändige Verwaltung“ erklärt der Laudator.

Der Sozialverein Lichtblick startete seine Arbeit vor 12 Jahren zunächst mit der Steiner Ausgabestelle der Fürther Tafel, doch schnell kamen neue Arbeitsfelder hinzu: Der „Arbeitkreis Stellensuchender in Stein“ unterstützt Arbeitssuchende für Teilzeit- und Vollzeitarbeitsstellen, Schwangerschaftsvertretungen, usw. (jedoch ohne Zeitarbeitsfirmen).
Die „Kleiderkiste“ sammelt von Kindersachen über Schuhe bis zu Oberbekleidung alles, was zur Bekleidung gehört und verteilt diese kostenlos an Bedürftige. Die „Schülerpaten der Grundschulen in Stein“ unterstützten Schülerinnen und Schüler beim Lesen und Rechnen in den Klassen. Im Projekt „Helping Hands“ bieten Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse des Steiner Gymnasiums in einer Projektwoche ihre Arbeitskraft für Hilfstätigkeiten zu einem Stundenlohn von 5 € an. Der Erlös geht an den Verein Lichtblick.

„Herbert Lang, Johanna Dippold und Hanne Pfetzing-Scheitinger sind die Ideengeber, Initiatoren, Organisatoren und Motivatoren von Aktivitäten zum Wohle von Menschen in Not. Sie setzen das um, worauf im Ritual der Freimaurer immer wieder aufgefordert wird: Kehrt niemals der Not und dem Elend den Rücken“ so Algner.

Vorsitzender Frank Emmerich und Stiftungsverwalter Dr. Markus Algner überreichten nach der Laudatio Herbert Lang den Scheck des Preisgelds, die Urkunde des „Preises für vorbildliche Mitmenschlichkeit“ sowie das Ehrenzeichen, das bisher alle Preisträger erhalten haben: Ein Vergissmeinnicht im Edelsteinkranz.

Die Dankesrede für die Preisverleihung hielt die stellvertretende Vorsitzende Hanne Pfetzing Scheitinger, die zunächst die Ehre betonte, die mit der Preisverleihung im freimaurerischen Jubiläumsjahr 2017 dem Verein Lichtblick e.V. zuteil wurde. Sie schilderte detailliert das Wirken ihres Vereins in den verschiedenen Projekten anhand von Beispielen. Unter anderem hatte das Gymnasium Stein den Verein Lichtblick als Paten bei der Verleihung des Prädikats „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgewählt.

Pfetzing-Scheitinger schloss ihre Dankesrede mit den Worten „Die großzügige Spende Ihrer Loge hilft uns, den Menschen in Stein beizustehen, wenn von nirgendwoher Hilfe kommt. Sie dürfen sicher sein, dass Ihre Spende unmittelbar den bedürftigen Menschen in unserer Stadt Stein zugute kommen wird, für die dadurch unser Sozialverein Lichtblick zu einem echten Lichtblick in ihrem Leben werden kann.“

Die musikalische Umrahmung der Feier wurde von der Gruppe „Querplay“ von der Musikschule Fürth gestaltet. Im Anschluss lud die Loge zu einem Umtrunk mit Imbiss und Gesprächen mit dem Preisträger und den Vorstandsmitgliedern des Vereins Lichtblick ein.