Sanierung des Bamberger Tempelhauses

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Das Bamberger Logenhaus in voller Pracht

Das Bamberger Logenhaus in voller Pracht

Wenige Wochen vor dem Großlogentag in Bamberg feierten die Bamberger Freimaurer mit vielen Ehrengästen die Tempeleinweihung im kernsanierten Logenhaus. Knapp 130 Jahre nach seinem Bau erstrahlt das Einzeldenkmal wieder im alten Glanz.

(Bamberg/ks) Es ist vollbracht. Nach fast zwei Jahren Umbauzeit wurde mit der offiziellen Tempeleinweihung durch den Großmeister Stefan Roth-Kleyer die Kernsanierung des Bamberger Logenhauses erfolgreich abgeschlossen. Grund genug für die Mitglieder der Bamberger Loge, gemeinsam mit vielen Vertretern befreundeter Logen und in Anwesenheit des Großmeisters Stefan Roth-Kleyer, dem zugeordneten Großmeister Karl Deckart, Großzeremonienmeister Peter Lauber und dem Distriktsmeister für Bayern Wilhelm Glöckel diesen Tag gemeinsam mit vielen Brüdern zu feiern.

Die Gesamtinvestition der Baumaßnahme betrug rund 1,5 Mio. Euro. Wenige Wochen vor dem Großlogentag in Bamberg, erstrahlt das Bamberger Logenhaus im Herzen der Welterbestadt Bamberg wieder im neuen Glanz. Stellvertretend für die Bamberger Brüder bedankte sich Klaus Stieringer, als Meister vom Stuhl der Bamberger Freimaurerloge „Zur Verbrüderung an der Regnitz“, für die große Unterstützung durch die Großloge und die umfangreiche Hilfe befreundeter Logen.

Die Bamberger Freimaurerloge wurde am 20. Mai 1874 gegründet. Bereits wenige Jahre später wurde 1890 der Grundstein für ein eigenes repräsentatives Logenhaus im Herzen Bambergs gelegt. Unter dem Druck der NSDAP wurde die Freimaurerei 1933 verboten und das Logenhaus beschlagnahmt. 1948 wurde das Haus, dank der maßgeblichen Unterstützung von Dr. Thomas Dehler (Bundesjustizminister und Freimaurer) an die Loge zurückgegen und in den vergangenen zwei Jahren saniert. Im Rahmen der Sanierung konnte die ursprüngliche Bausubstanz wieder hergestellt werden, welche teilweise durch die Nazis zerstört wurde.