Neue Ausstellung im Bayreuther Freimaurermuseum

Das Freimaurermuseum in Bayreuth präsentiert unter dem Titel "Leben, Neuanfang und Friede" vom 16. Juni bis 31. Oktober 2018 eine Ausstellung mit Werken der japanischen Künstlerin Atsuko Kato.

Atsuko Kato ist eine japanische Künstlerin und Friedensaktivistin und neben weiteren nationalen und internationalen Auszeichnungen Kulturpreisträgerin der Stadt Fürth.

Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens steht das Ginkgoblatt als Synonym für Leben, Neuanfang und Frieden. Für sie symbolisiert das gespaltene Ginkgoblatt die Einheit scheinbarer Gegensätzlichkeiten. Ihr Schaffen ist eine Hommage an den ältesten Baum unserer Erde, der während der Erdgeschichte alle Katastrophen überlebt hat. Und eine Verbeugung vor Johann Wolfgang von Goethe, dessen Gedicht “Gingko biloba” häufig in ihren Arbeiten zitiert ist.

Der Kranich als Origami Falttechnik erinnert an den Wunsch einer 12-jährigen, die 1000 Kraniche falten wollte, um die Kraft des Vogels, der der Legende 1000 Jahre alt werden könne, für ihr Überleben nach dem Atombombenabwurf zu gewinnen.

Die Ausstellung im Freimaurermuseum gibt einen Einblick in die Schaffensperiode seit 2012. Sie ist ein Wechselspiel von Gingkoblättern mit geometrischen Elementen aus unterschiedlichen Papierqualitäten. Dabei zeichnet sich ihr Arbeitsstil wie immer durch zahlreiche filigrane Details aus. Und ist in der Anmutung seiner Formensprache dazu geeignet, Besucher in die freimaurerische Symbolik zu entführen.

Die Eröffnung fand unter Beteiligung zahlreicher Vertreter aus Politik, Kultur und der Logen statt.

Ausstellung “Leben, Neuanfang und Friede” von Atsuko Kato im Freimaurermuseum Bayreuth, Im Hofgarten 1, 95444 Bayreuth. Öffnungszeiten Dienstag – Freitag 10 bis 12 Uhr und 14–17 Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr, Sonntag 13 bis16 Uhr, während der Festspielzeit täglich von 10 bis 17 Uhr.

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Ausstellung in Hannover wird verlängert

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Aufgrund des erfolgreichen Verlaufes der Ausstellung “O Isis und Osiris” im Kestner-Museum Hannover hat sich die Museumsleitung entschlossen, die Ausstellung zu verlängern.

Das Interesse an der Freimaurerei scheint anzuhalten. Die von Freimaurern angebotenen Führungen sind sehr gut gebucht, es gibt für die nächsten Monate bereits zahlreiche Anmeldungen. Insgesamt erfreut sich die Ausstellung einer guten Resonanz, weshalb sich das Museum für eine Verlängerung bis zum 26. Juni 2018 entschlossen hat.

Die Ausstellung im hannoverschen Kestner-Museum geht der Frage nach, was die Gründe für die Faszination insbesondere der ägyptischen Mysterien waren, die sich zum Teil bis heute in Logennamen wie Isis, Harpocrates, Zur Pyramide, Horus, Sphinx u.a. widerspiegeln, ebenso in der Dekoration mancher Logenhäuser. “Ob nun das Geheime an der frühen Freimaurerei als Aufklärung oder Alchemie, als Lust an der Sensation oder als Beherrschung der Leidenschaften verstanden wurde, Ägypten bot für die unterschiedlichen Richtungen der Freimaurerei stets eine Projektionsfläche.”, so der Ausstellungsflyer des Museums.

Natürlich hat die heutige Freimaurerei nichts mehr mit den genannten Mysterien zu tun, sie fühlt sich den Werten der Aufklärung mehr verbunden. Gleichwohl sind Reste der Legenden noch heute in den Ritualen und Metaphern zu finden. Insofern lohnt sich für am Thema Freimaurerei interessierte Menschen die Beschäftigung mit dieser wichtigen Epoche der Bruderschaft.

Begleitet wird die sehenswerte Ausstellung von einigen Vortragsveranstaltungen, selbstverständlich werden regelmäßig Führungen, auch von hannoverschen Freimaurern, angeboten. Verschiedene Termine finden Sie auch im Veranstaltungskalender dieser Website.

Sonderausstellung „O Isis und Osiris“ in Kooperation mit den 12 hannoverschen Freimaurerlogen. Museum August Kestner, Trammplatz 3, 30159 Hannover.  Öffnungszeiten Dienstag, Donnerstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr, Mittwoch 11 bis 20 Uhr. www.museum-august-kestner.de

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