Konzert mit freimaurerischen “Gebrauchsliedern” in Görlitz

"Geheimnisumwoben" — so lautete die Ankündigung zu einem Konzert des Kammerchores „Vocal Concert Dresden“. Ein öffentlicher Gästeabend der besonderen Art, zu dem die Freimaurerloge „Zur gekrönten Schlange“ Görlitz den Chor einlud.

Görlitz. (hw) Ein Konzert im Rang einer Uraufführung. Es wurden Lieder präsentiert, die für Freimaurerlogen zum Gebrauch geschaffen wurden und bisher noch nicht zu hören waren. Lieder, die zum größten Teil aus den Federn von Freimaurern stammen. Lieder, die hier mit Sicherheit vor 100 Jahren und mehr zum letzten Mal ertönten.

Haben denn nun die neun ehemaligen Dresdner Kruzianer den mehr als 60 Besuchern des Konzertes mit ihren vorgetragenen Freimaurerliedern aus dem 18. Jahrhundert eine Antwort auf die eingangs gestellte Frage gegeben?

Die Reaktionen der Besucher nach dem 90-minütigem Konzert brachten ein eindeutiges Ja. Nicht nur einmal äußerten Zuschauer „Ich habe sehr viel über die Freimaurerei erfahren!“. So erklangen Lieder zur Eröffnung einer Loge, zu Wechselgesprächen innerhalb einer Tempelarbeit. Die Zuschauer konnten aber auch erleben, was bei einer festlichen Tafelloge passiert, wie bereits im 18. Jahrhundert die Freimaurer an ihre Frauen denken, denen der Zutritt zur Loge verwehrt wird und die sie Schwestern nennen: „Seid gegrüßt, verehrte Schönen, mit dem Gruß der Zärtlichkeit!“

Ein Erlebnis war für alle, dass der Chor nicht starr auf der Bühne stand, sondern sich, dem jeweiligen Anlass gerecht werdend, im gesamten Konzertsaal bewegte; eine gelungene Choreografie. Der Chor wurde begleitet von zwei Musikinstrumenten, die die Musik des 18. Jahrhunderts prägten. Der Leiter des Chores, Prof. Peter Kopp – Rektor der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle/Saale – selbst ehemaliger Kruzianer, saß am Hammerflügel. Dieser wurde von Roy Amotz (Berlin) mit seiner barocken Traversflöte hervorragend ergänzt. Dieses Holzblasinstrument, das der Vorläufer der heutigen Querflöte war, konnte man trotz der zarten Töne nicht überhören. Der Dresdner Musikwissenschaftler Dr. Kornél Magvas trug zwischen den einzelnen Liedern freimaurerische Texte des 18. Jahrhunderts vor.

Erwähnt werden soll, dass das Konzert im Evangelischen Jugendhaus „Wartburg“ selbst für den Chor ein einmaliges Erlebnis war. Die Künstler waren davon beeindruckt, dass sie in dem ehemaligen Haus der Loge „Zur gekrönten Schlange“ freimaurerische Lieder singen durften.

Ein Höhepunkt für die “Schlangen-Brüder” war es, die bereits 1786 unserer Loge gewidmete Vertonung Schillers „Ode an die Freude“ zu hören. Übrigens die weltweit zweite Vertonung. Neben der„Görlitzer“ Hymne wurden drei weitere Vertonungen von C.G. Körner, J.G. Naumann und F.F. Hurka zu Gehör gebracht.

Wir Görlitzer Brüder sind sich einig, dass alle Anwesenden einen außergewöhnlichen Logenabend erleben durften. Die szenische Präsentation von Freimaurerliedern mit ihren verschiedensten Facetten ist hervorragend geeignet, bedeutsamen maurerischen Ereignissen einen würdigen Rahmen zu geben.

All diese Erstvertonungen und 26 weitere Lieder sind auf einer CD enthalten, die bei dem Görlitzer Konzert angeboten wurde. Ein sehr informativ gestaltetes Booklet in Deutsch und Englisch (54 Seiten) informiert über den Inhalt der CD. „Berlin Classics“ plant, das Album im Herbst 2019 in den freien Handel zu geben. In begrenzter Anzahl kann das Album bereits jetzt bei unserer Loge zum Vorzugspreis von 16,00 € über mvst@loge49.de bestellt werden.

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Schottische Tradition hält Einzug in Gummersbach

Burns Supper in der Tenne des Wyndham Garden Hotel Gummersbach, Foto: Friederike Römer

Am 25. Januar veranstaltete die Loge „Zur oberbergischen Treue“ ihr erstes Burns Supper.

(Gummersbach /gl/ml) Mit dieser Veranstaltung begehen Schottlandbegeisterte und Freunde der Dichtkunst auf der ganzen Welt den Geburtstag von „Caledonias Barden“, dem schottischen Nationaldichter Robert Burns.

Was hat das ganze aber mit Freimaurerei zu tun? Nun, Robert Burns selbst ebenso wie seine Freunde, welche die Tradition ins Leben riefen, waren Freimaurer und der festgelegte Ablauf des Abends ist frei an maurerische Traditionen angelehnt. Neben schottischer Musik und echtem schottischen Haggis, natürlich präsentiert mit der Ode an diese Spezialität aus Burns eigener Feder, konnten sich die Gäste auch an mehreren Sorten Whiskey erfreuen.

Abgerundet wurde der Abend durch einige von Burns Gedichten und die Rede von Br. Roland Schultz, der den Lebensweg des Barden nachzeichnete.

Mit über 60 Gästen war das erste Burns Supper in Gummersbach ein voller Erfolg und wird auch 2020 wieder stattfinden – dann schon als Tradition.

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“Burns Supper” der Frankfurter Loge “Lessing” wieder mit großen Spenden

Die Karten zum Burns Supper 2019 waren in kürzester Zeit ausverkauft

„We’ll take a cup of kindnes yet – For Auld Lang Syne“ Unter diesem Motto versammelten sich 140 Brüder und Schwestern und interessierte Gäste, um gemeinsam mit der Loge das 9. Burns Supper zu begehen.

Frankfurt. (rk) Die Veranstaltung  strahlt deutlich über das Rhein-Main-Gebiet hinaus. Die Gäste kamen aus 29 Logen, 6 Großlogen, inklusive der Frauengroßloge und aus allen Teilen Deutschlands, sowie aus Belgien und den Niederlanden.Dieses Verbindende machte auch unser Großmeister Stephan Roth-Kleyer zum Gegenstand seines Grußworts.

Das Burns Supper reiht sich ein in den Kanon von Geburtstagsfeierlichkeiten für den schottischen Dichter und Freimaurer Robert Burns, der am 25. Januar 1759 geboren wurde. Der Abend folgt einem vorgegebenen Ablauf. Auf ein ein typisch schottisches Essen, den Haggis, den Robert Burns mit einer Ode gewürdigt hat, folgt eine Rede auf das Unsterbliche Werk des Dichters, vorgetragen von Hermann Redmer. Eine Besonderheit ist der Auftritt des Dichters selbst, verkörpert von Bernd Schmude. Dazu jede Menge Musik und natürlich darf das Wasser des Lebens, der schottische Malt Whisky, nicht fehlen.Das Burns Supper wurde konzipiert von Rolf Keil, der auch wie immer den Abend leitete. Hervorzuheben bleibt aber das große Engagement der Brüder der Loge, die dieses Fest immer wieder zu einem Erlebnis machen.

Beim Burns Supper geht es auch darum, Geld für lokale Projekte zu sammeln. Gerade die Unterstützung sozialer Projekte vor Ort verankert die Freimaurerei in der Mitte der Gesellschaft. In diesem Jahr gab es zwei Spendenempfänger.

Das Leuchtfeuer Höchst organisiert und unterstützt soziale Projekte aller Art. Die Helfer (Vereinsmitglieder) verteilen gespendete Nahrungsmittel, Kleidung, Haushaltsgegegenstände und vieles andere mehr an Bedürftige. Sie bieten kulturelle Veranstaltungen, Feste, Schifffahrten, Spiele-Treffs, Kindergeburtstage für diejenigen an, die durch Armut von der Teilnahme an solchen Aktivitäten ausgeschlossen sind. Besonderer Schwerpunkt ist die Betreuung von finanziell schlecht gestellten Rentnerinnen und Rentnern. Darüber hinaus ist die Wiedereröffnung des Cafe-Leuchtfeuer geplant, eine Kleiderkammer und eine mobile Versorgung von Bedürftigen, auch Obdachlosen, mit körperlichen Behinderungen.

Das MainÄppelHaus Lohrberg ermöglicht Kindern ab dem Vorschulalter, Jugendlichen und Erwachsenen am Beispiel der Streuobstwiese die Natur näher kennen zu lernen. Dabei lernen die Kinder Tiere und Pflanzen kennen, zu respektieren und zu schützen. Die Freude und das Interesse an der Natur sind schnell geweckt und fördern die emotionale Bindung an die eigene Lebensumgebung und die Wertschätzung der Natur. Durch Rollen- und Gruppenspiele lernen Kinder und Jugendliche auf der Streuobstwiese soziales Verhalten und bekommen ein Gespür dafür, wie stark Mensch und Natur zusammen gehören. Auch die motorischen Fähigkeiten und körperliche Entwicklung werden geschult.

Die beiden Organisationen konnten sich am Ende des Abend über je 3.000 € Spendensumme freuen, die am Abend eingenommen wurden. Seit dem ersten Burns Supper konnten insgesamt über 60.000 € für regionale wohltätige Zwecke aufgewendet werden.

Das 10. Burns Supper der Loge Lessing wird am 25.Januar 2020 stattfinden.

Weitere Infos zu den Spendenempfängern finden sich unter http://www.hoechster-leuchtfeuer.de/ und http://www.mainaeppelhauslohrberg.de/.

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Ein Vorbild für alle Brüder

v.l.n.r: Doris Schröder Köpf, Abayomi Oluyombo Bankole, Boris Pistorius (Foto Christian Kunze / www.alles-kunst.de)

1972 flüchtete Abayomi Oluyombo Bankole aus dem von Unruhen und Militärdiktaturen geprägten Nigeria nach Deutschland. Am 4. Dezember 2018 verlieh der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius „Yomi“ das Verdienstkreuz am Bande. Doch wie kam es dazu?

(Hannover. ck) Abayomi Bankole, in Nigeria Luftwaffenpilot, sah 1972 sein Leben in Nigeria bedroht. Über England flüchtete er nach Deutschland und ließ sich in Hannover nieder, wo bereits ein Cousin von ihm lebte. Doch der Anfang war schwer: So forderte der Sachbearbeiter im Amt ihn auf, innerhalb von drei Monaten deutsch zu lernen, ansonsten würde man ihn nach Nigeria zurückschicken.

Das war für Abayomi der initiale Anstoß. Er las Bücher und er schaute, so erzählt er es heute gerne, Bundestagsdebatten und sprach alles nach was dort gesagt wurde. Besonders die Reden von Willi Brandt gefielen ihm, weil dieser deutlich und langsam sprach. So brachte in gewisser Weise Willi Brandt Abayomi Bankole Deutsch bei. Als er nach den drei Monaten wieder im Amt vorsprechen musste, hatte er so viel Deutsch gelernt, dass der Mitarbeiter des Amtes sehr erstaunt war. Abayomi durfte bleiben.

Eine Ausbildung zum Verkehrspiloten konnte er sich leider damals nicht leisten, eine Stelle als Maschinenschlosser versuchte er über das Arbeitsamt zu bekommen. Aber immer waren die Stellen gerade vergeben worden. Eine Zeit lang verdiente er sein Geld als Taxifahrer, bis er auf die Idee kam, sich in einem „typisch deutschen“ Geschäftsfeld selbständig zu machen. Bankole wurde erfolgreicher Versicherungsmakler.

Am 11. März.1997 wurde Abayomi in der Loge Baldur in Hannover aufgenommen. Seitdem ist er ein wichtiges Glied in der Bruderkette.

Ein Ereignis veranlasste ihn 2007 den „Afrikanischen Dachverband Norddeutschland“ (http://adv-nord.org) zu gründen. Kurz vorher war er Zeuge geworden, wie eine Polizeistreife einen Afrikaner, der mit dem Fahrrad unterwegs war, anhielt und von diesem eine Quittung für dessen Fahrrad verlangte.

Der Verein wurde gegründet, um sich für ein demokratisches Miteinander einzusetzen, gegen Rassismus und Intoleranz zu kämpfen und afrikanischen Bürgern eine hilfreiche und beratende Stütze zu sein. Die Förderung der Integration, Beratung und Mitwirkung in Fragen Stadtentwicklung, Kultur und Umwelt, aber auch Öffentlichkeitsarbeit und Beratung in Interkulturellen Angelegenheiten gehören zu den Zielen des Dachverbandes.

2007 initiierte „Yomi“ Bakole „Kicken gegen Vorurteile“, ein Fußballturnier mit Polizisten, Afrikanern und Interessierten, um Vorurteile abzubauen. Von 2008 – 2015 war Abayomi Mitglied des Integrationsrates der Landeshauptstadt Hannover. 2011 erhielt Bankole den Integrationspreis des Gesellschaftsfonds. 2013 wurde Abayomi Bankole in die Kommission des Niedersächsischen Landtages für Integration und Teilhabe berufen. 2015-16 war Abayomi im Niedersächsischen Beirat für Migration und Teilhabe und übergab Ministerpräsident Weil in diesem Rahmen Empfehlungen für ein Einwanderungsgesetz. Es würde zu weit führen alle Aktivitäten, die Bruder Bankole in den letzten 20 Jahren initiiert hat aufzuführen, aber eines ist sicher: Abayomi hat sich immer für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Humanität und Toleranz eingesetzt.

Aber letztlich führte Ihn sein Engagement am 4. Dezember 2018 in das Gästehaus der niedersächsischen Landesregierung. Die anwesenden ca. 40 Gäste aus Politik, Kultur, Freundeskreis,  der Familie und Bruderschaft der Loge konnten erleben, wie ein sichtlich bewegter Innenminister eine großartige Laudatio auf Abayomi Bankole hielt. Besonders würdigte der Minister das hervorragende, jahrelange und ehrenamtliche Engagement gegen Rassismus und für Integration von Herrn Bankole.

Es war ein bewegender Moment als Pistorius Bankole das Verdienstkreuz ansteckte und gratulierte. Sichtlich bewegt hielt Bruder „Yomi“ eine Dankesrede, in der er sich auch bei den Brüdern der Loge bedankte, die ihn bei seiner ehrenamtlichen Arbeit unterstützt hätten.

Ich denke ich übertreibe nicht, wenn ich schreibe: Die Brüder der Loge Baldur sind stolz darauf mit „Abayomi Oluyombo Bankole“ einen Bruder zu haben, der die Grundwerte der Freimaurerei in die profane Welt trägt.

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Neujahrsempfang der Wolfsburger Loge “Carl zur siegenden Wahrheit”

Stuhlmeister Mike Morris, Bürgermeister Matthias Neulich, Herr Plot, Altstuhlmeister Lutz Dietrich bei der Scheckübergabe

Anlässlich des gut besuchten Neujahrsempfanges der Wolfsburger Loge "Carl zur siegenden Wahrheit" spendete die Bruderschaft 3.500 € an den Gifhorner Kinderfonds "Kleine Kinder immer satt".

(Wolfsburg/ld) Der Neujahrsempfang der Freimaurerloge „Carl zur siegenden Wahrheit“ im Hoffmannhaus in Fallersleben war trotz ungünstigen Wetters gut besucht. Aus dem Einzugsbereich waren der Gifhorner Bürgermeister Matthias Nehrlich und der Samtgemeindebürgermeister Herr Metzlaff aus Isenbüttel erschienen. Der Altstuhlmeister der Loge Lutz Dietrich stimmte die Gäste und Logenmitglieder auf das Programm ein mit Informationen über die Inhalte und ethischen Wertvorstellungen der Freimaurer als Grundlage für Mitmenschlichkeit, Toleranz und Wohltätigkeit. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Herren Peter Boenisch und Zlatko Baban von der Kreismusikschule Gifhorn.

Der Festvortrag von Prof. Dr. Bauer über Sprache im 21. Jahrhundert beleuchtete in kurzweiliger und informativer Form viele Facetten dieser menschlichsten aller Ausdrucksformen, ihrer verbindenden und trennenden Funktion, ihrer klärenden und verschleiernden Möglichkeiten, ihre anregende, ruhigstellende oder manipulative Bedeutung bis hin zur Anstiftung zu Liebe oder Hass. Die Aufforderung zur Nutzung der Sprache als Instrument zur Förderung der Humanität wies in die Zukunft.

Im Anschluss wurde im Rahmen des sozialen Engagements der Loge durch den Stuhlmeister Mike Morris an Herrn Bürgermeister Matthias Nerlich und Herrn Ploog vom Gifhorner Kinderfonds „Kleine Kinder immer satt“ eine Spende von 3.500 € überreicht. Es handelte sich um eine Spende der Brüder in Höhe von 2.500 €, die durch das Freimaurerische Hilfswerk um 1.000 € aufgestockt wurde.

Nach Dankesworten von Herrn Ploog wurden beim anschließenden Buffet Meinungen ausgetauscht, Gedanken vertieft und Aktionen für das neue Jahr angestoßen.

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Logenspende — damit das Mittagessen allen Schülern schmeckt

v.l. Altstuhlmeister Matthias Volk, Dieter Weis, Christel Schwebel, Christine Weyrich, Stuhlmeister Dieter Heusel

Die Odenwälder Freimaurerloge "Zu den drei Sternen" spendete an den Förderverein der Theodor-Litt-Schule, um allen Schülern die Teilnahme am Schulmittagessen zu ermöglichen.

(Michelstadt/es). Seit genau einem Vierteljahrhundert gibt es den Förderverein der Theodor-Litt-Schule. Seit genau einem Vierteljahrhundert tragen Mitgliederbeiträge und Spenden dazu bei, dass sich die TLS als „Toller Lebensraum Schule“ eines guten Rufes erfreut. Mit Fördervereinsgeld finanziert werden viele Projekte, für die staatliche Mittel nicht zur Verfügung stehen. Das gilt für die Anschaf-fung von elektronischen Schultafeln über den Kauf von Musikinstrumenten bis hin zur Unterstützung von Schülern, die sonst an Studien- oder Klassenfahrten aus Geldmangel nicht teilnehmen könnten. Denjenigen Schülern zugewandt hat sich jetzt die Odenwälder Freimaurerloge „Zu den drei Sternen“, die aus pekuniären Gründen auf ein Schulmittagessen verzichten müssen. Speziell für sie bestimmt ist der Zuschussbetrag in Höhe von eintausend Euro, den Stuhlmeister Dieter Heusel und Altstuhlmeister Matthias Volk an Schulleiter Dieter Weis, die für den Schulsozialfonds zuständige Christel Schwebel und die in der Schulküche Regie führende Fachlehrerin Christine Weyrich überreichten.

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“Whiskygraphen” zu Gast in Koblenzer Loge

whiskytasting

Ein Koblenzer Freimaurer teilt zwei Leidenschaften: die Freimaurerei und guten Whisky. So lag für ihn die Idee nahe, beides zusammenzubringen und organisierte eine Verkostung gute Tropfen in der Loge.

Whisky und Freimaurerei sind nicht nicht ganz unähnlich, dachte sich der Bruder und begründet dies mit den “Alten Pflichten” von James Anderson aus dem Jahre 1723, die für die Maurerei in gewisser Hinsicht konstitutiv waren und sind. Dort heißt es: „So wird die Freimaurerei zu einer Stätte der Einigung und zu einem Mittel, wahre Freundschaft unter Menschen zu stiften, die einander sonst ständig fremd geblieben wären.“ Eine ähnliche Erfahrung hat er mit seinen Freunden eines Whiskyclubs gemacht, die sich “Whiskygraphen” nennen und unter www.whiskygraphie.de eine entsprechende Webseite betreiben.

So trafen sich etwa 25 Herren im Logenhaus, vom Anfänger bis zum Experten in Sachen Whisky, um verschiedene irische Sorten zu verkosten. Um möglichst locker in den Abend zu starten und auch die Neulinge anzusprechen, begann man mit einem leichten Whiskylikör, um sich nach und nach an die anspruchsvolleren Sorten heranzutasten. Zu jedem Tropfen gab es von den Kennern hilfreiche und interessanten Informationen, wobei die Geselligkeit des Abends im Vordergrund stand.

Im Laufe der Veranstaltungen äußerten einige Herren Interesse an dem, was Freimaurer in ihrem Hause treiben und so wurde spontan eine Führung durch das Haus unternommen und im weiteren Verlauf des Abends sowohl über Whisky als auch über Maurerei gesprochen. So war auch in diesem Sinne die Loge eine “Stätte der Einigung” und der Begegnung.

Wer sich über den genauen Verlauf des Abends und besonders über die verkosteten Sorten informieren möchte, dem sei die Website der “Whiskygraphen” empfohlen, die sich diesem Abend umfänglich widmet.

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