200 Jahre Logenhaus Darmstadt

Foto: Loge

Die Brüder der Darmstädter Loge "Johannes der Evangelist zur Eintracht" feiern am 23. September die Zweihundert-Jahr-Feier ihres Logenhauses mit einer Tempelarbeit und einer öffentlichen Veranstaltung.

Am Sonntag um 10 Uhr beginnt eine Tempelarbeit im Lehrlingsgrad, bei der der Großmeister der Großloge der Alten Freien Angenommenen Maurer von Deutschland, Br. Stephan Roth-Kleyer, anwesend sein wird und der Großredner Br. Wolfgang Kreis die Festzeichnung halten wird.

Um 15 Uhr gibt es eine öffentliche Feier unter dem Motto “Begegnung im Darmstädter Logenhaus”, bei dem sich Brüder, Schwestern, Mieter und Gäste der Loge treffen.

Das Darmstädter Logenhaus, 1818 nach den Plänen des berühmten Architekten und Logenbruders Georg Moller erbaut, 1944 zerstört und 1966 an der selben prominenten Stelle neben dem Darmstädter Staatstheater im Stil der Moderne wieder aufgebaut, war technisch und optisch in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr den Brandschutz-Vorschriften. In 18-monatiger Bauzeit wurde 2016/17 das „Moller-Haus“, in dem sich neben dem Logenhaus ein Theater befindet, vollständig saniert. Die Baukosten von 3,2 Mio € übernahm überwiegend die Stadt Darmstadt als Mehrheitseigentümerin des Hauses. Finanziell gefördert wurde die Baumaßnahme vom Land Hessen. Die Brüder der Loge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“ beteiligen sich an der Finanzierung mit einer größeren langfristigen Hypothek.

Der geschmackvolle Ritualraum im Darmstädter Logenhaus

Interessenten an den Veranstaltungen können sich für eine Anmeldung und weitere Informationen unter kontakt@freimaurer-darmstadt.de an die Loge wenden.

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Sanierung des Bamberger Tempelhauses

Das Bamberger Logenhaus in voller Pracht

Das Bamberger Logenhaus in voller Pracht

Wenige Wochen vor dem Großlogentag in Bamberg feierten die Bamberger Freimaurer mit vielen Ehrengästen die Tempeleinweihung im kernsanierten Logenhaus. Knapp 130 Jahre nach seinem Bau erstrahlt das Einzeldenkmal wieder im alten Glanz.

(Bamberg/ks) Es ist vollbracht. Nach fast zwei Jahren Umbauzeit wurde mit der offiziellen Tempeleinweihung durch den Großmeister Stefan Roth-Kleyer die Kernsanierung des Bamberger Logenhauses erfolgreich abgeschlossen. Grund genug für die Mitglieder der Bamberger Loge, gemeinsam mit vielen Vertretern befreundeter Logen und in Anwesenheit des Großmeisters Stefan Roth-Kleyer, dem zugeordneten Großmeister Karl Deckart, Großzeremonienmeister Peter Lauber und dem Distriktsmeister für Bayern Wilhelm Glöckel diesen Tag gemeinsam mit vielen Brüdern zu feiern.

Die Gesamtinvestition der Baumaßnahme betrug rund 1,5 Mio. Euro. Wenige Wochen vor dem Großlogentag in Bamberg, erstrahlt das Bamberger Logenhaus im Herzen der Welterbestadt Bamberg wieder im neuen Glanz. Stellvertretend für die Bamberger Brüder bedankte sich Klaus Stieringer, als Meister vom Stuhl der Bamberger Freimaurerloge „Zur Verbrüderung an der Regnitz“, für die große Unterstützung durch die Großloge und die umfangreiche Hilfe befreundeter Logen.

Die Bamberger Freimaurerloge wurde am 20. Mai 1874 gegründet. Bereits wenige Jahre später wurde 1890 der Grundstein für ein eigenes repräsentatives Logenhaus im Herzen Bambergs gelegt. Unter dem Druck der NSDAP wurde die Freimaurerei 1933 verboten und das Logenhaus beschlagnahmt. 1948 wurde das Haus, dank der maßgeblichen Unterstützung von Dr. Thomas Dehler (Bundesjustizminister und Freimaurer) an die Loge zurückgegen und in den vergangenen zwei Jahren saniert. Im Rahmen der Sanierung konnte die ursprüngliche Bausubstanz wieder hergestellt werden, welche teilweise durch die Nazis zerstört wurde.

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Wiedereröffnung des Darmstädter Logenhauses

Der geschmackvolle Ritualraum im Darmstädter Logenhaus

Der geschmackvolle Ritualraum im Darmstädter Logenhaus

Die Brüder der 200 Jahre alten Darmstädter Loge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“ feierten am 16. September 2017 mit vielen Gästen feierlich die Wiedereröffnung ihres Logenhauses.

Das Darmstädter Logenhaus, 1818 nach den Plänen des berühmten Architekten und Logenbruders Georg Moller erbaut, 1944 zerstört und 1966 an der selben prominenten Stelle neben dem Darmstädter Staatstheater im Stil der Moderne wieder aufgebaut, war technisch und optisch in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr den Brandschutz-Vorschriften. In 18-monatiger Bauzeit wurde 2016/17 das „Moller-Haus“, in dem sich neben dem Logenhaus ein Theater befindet, vollständig saniert. Die Baukosten von 3,2 Mio € übernahm überwiegend die Stadt Darmstadt als Mehrheitseigentümerin des Hauses. Finanziell gefördert wurde die Baumaßnahme vom Land Hessen. Die Brüder der Loge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“ beteiligen sich an der Finanzierung mit einer größeren langfristigen Hypothek.

Armin Hirth, Vorsitzender der Loge

Armin Hirth, Vorsitzender der Loge

Der Vorsitzende der Loge, Armin Hirth, konnte bei der feierlichen Wieder-Einweihung des Tempels etwa 100 Brüder unterschiedlicher Obödienzen aus Nah (Frankfurt, Mannheim, Wiesbaden) und Fern (Berlin, Konstanz, Zürich) begrüßen. Unter ihnen den Großmeister der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland, Stephan Roth-Kleyer. Dieser führte, assistiert vom Großzeremonienmeister Peter Lauber, die Wieder-Einweihung des Tempels rituell durch. Großredner Wolfgang Kreis trug seine animierenden Gedanken zum aktuellen gesellschaftspolitischen Auftrag der Maurer unter der Überschrift „Schweigen oder Handeln?“ vor.

Distriktmeister Lutz Hausberg überreichte Olaf Rabe, Hausintendant der Loge, für sein unermüdliches und verantwortungsvolles Engagement während der gesamten Bauzeit die neu geschaffene Ehrennadel der Großloge, welche im Distrikt Hessen/Thüringen erstmals verliehen wurde.

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Tempeleinweihung im Logenhaus Dresden

Das Logenhaus in Dresden

Das Logenhaus in Dresden

(Dresden/ht) Im Juli begingen Brüder der Dresdener Logen „Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute“ und „Zum goldenen Apfel“ gemeinsam mit dem Großmeister Stefan Roth-Kleyer, sowie dem Großzeremonienmeister Peter Lauber die feierliche Einweihung ihres neuen Tempels im neuen Logenhaus.

Mit Korn, Salz, Wein und Öl wurde dabei der neue Tempel im Obergeschoss in den vier Himmelsrichtungen rituell als solcher gekennzeichnet. Der neue Tempel wird durch ein ägyptisiertes Portal aus Elbsandstein und über eine Schwelle aus Jerusalemer Kalkstein – dem Gestein des einstigen Salomonischen Tempels – betreten. Er ist wandelbar in schwarz, rot und blau und bietet, neben moderner Sound- und Lichttechnik, einen über 40 qm ausgedehnten, gewölbten Sternenhimmel mit über 1400 Lichtpunkten, der das Himmelszelt exakt wie am Gründungstag der ersten Dresdner Loge am Johannistag, dem 24. Juni 1738 abbildet.

Nach insgesamt rund drei Jahren Umbau- und Renovierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich konnte die umfassend sanierte Jugendstilvilla auf der Tolkewitzer Straßeoffiziell ihrem Bestimmungszweck übergeben werden. Im neuen Logenhaus arbeiten derzeit zwei Logen der Großloge A.F.u.A.M.v.D., eine Loge des Freimaurerordens sowie zwei Logen des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus.

Neben der Nutzung durch die Logen vermietet die Freimaurerstiftung Dresden die Räumlichkeiten im Erdgeschoss auch für öffentliche, kulturelle und private Veranstaltungen. Auf einer Fläche von 250 qm stehen dort zwei Veranstaltungsräume, zwei Küchen, ein Foyer mit offenem Kamin, eine Künstlergarderobe, ein behindertengerechtes WC, eine Kleinkunstbühne mit moderner Veranstaltungstechnik sowie ein Konzertflügel zur Verfügung.

Blick in den Tempelraum

Blick in den Tempelraum

Restaurierte Sphinx

Restaurierte Sphinx

Neben der Lage im schönen Stadtteil Blasewitz mit Blick auf die Elbe und in der Nähe des berühmten Schillergartens am Blauen Wunder sind weitere Einzigartigkeiten des Hauses vor allem die restaurierten Sphingen von Ernst Rietschel im Eingangsbereich, die ursprünglich den Eingang des alten Logenhaus flankierten (Zum Fernsehbericht) , sowie die berühmte, über 2 Meter hohe Dresdner Freimaurerpyramide im erzgebirgischen Stil, welche auf 3 Ebenen die drei freimaurerischen Johannisgrade thematisiert.

Die Brüder der Dresdener Freimaurerlogen sind bestrebt, aus der Mitte unseres neuen Logenhauses aktiv ein gutes Miteinander aller Menschen von Dresden über Sachsen, Deutschland und Europa bis um den ganzen Erdball durch gegenseitige Begegnung zu fördern und unser Haus für interessierte Bürgerinnen und Bürger zu öffnen. Dabei sind Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verbunden mit Toleranz und Brüderlichkeit die Wegweiser.

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