Förderpreisvergabe der Stiftung der Lübecker Loge “Zur Weltkugel”

v.l. Cay-Theodor Zügel ( Vorsitzender Loge zur Weltkugel ), Jürgen Zühlke („Die Muschel e.V.“ ), Jan Lindenau (Lübecker Bürgermeister)

Foto: “Zur Weltkugel”

Am 7. Oktober 2018 vergab die Loge "Zur Weltkugel" im Rahmen einer Festveranstaltung den Förderpreis der Logenstiftung. Der ambulante Kinderhospizdienst „Die Muschel“ e.V. wurde für sein humanitäres Engagement geehrt.

(Lübeck/fg) Knapp 100 Gäste, unter ihnen auch der Lübecker Bürgermeister Jan Lindenau, wurden durch den Vorsitzenden, den Meister vom Stuhl, der Loge, Cay-Theodor Zügel begrüßt. In seiner Begrüßung kokettierte der Vorsitzende angesichts der immer noch gelegentlich gegen Freimaurer bestehenden Vorurteile mit der Frage, warum die Loge diesen Preis vergibt. Dass es sich um unnötige Vorbehalte handelt,  konnte man am Sonntag sehen, die Loge hatte sich und das Logenhaus für die Öffentlichkeit geöffnet und bot ein kurzweiliges Programm. Tatsächlich sind es die Werte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Humanität und Toleranz, für die die Freimaurer einstehen.

Die Vergabe des diesjährigen Preises in Höhe von 6000 Euro an das Kinder- und Jugendhospiz „die Muschel“ hat dieses Engagement eindrucksvoll unterstrichen. Denn was ist menschlicher, als den schwächsten und kleinsten Mitgliedern unserer Gesellschaft Hilfe zukommen zu lassen, und das in einer Situation, die sich keiner von uns vorstellen möchte?

Diese Bereitschaft, den lebensbedrohlich erkrankten Kindern und deren Angehörigen seelische Hilfe zu geben, sich solche emotionale Belastung aufzubürden, um anderen zu helfen, verdient aller größten Respekt. Der ambulante Kinderhospizdienst „Die Muschel“ e.V. ist seit Jahren ehrenamtlich in seelsorgerischer Hilfe tätig, in Lübeck, Bad Segeberg und Umgebung. Rund 40 ehrenamtliche, zertifizierte Betreuer stehen derzeit knapp 20 Kindern und deren Familien in schweren Zeiten bei.

Dieses eindrucksvolle Engagement hat die Mitglieder der Loge „Zur Weltkugel“ so beeindruckt, dass Sie sich in diesem Jahr für die Vergabe des alle zwei Jahre ausgelobten Förderpreises an die Muschel ausgesprochen haben.

Br. Florian Galow, Jörn Birke, Esther Jung, Lukas Kowalski Foto: "Zur Weltkugel"

Die symbolische Übergabe der 6000 Euro wurde musikalisch umrahmt von den vier Ausnahmemusikern Esther Jung, Lukas Kowalski, Jörn Birke und Florian Galow. Die Musiker stellten sich in den Dienst der guten Sache und verzichteten komplett auf eine Gage. Sie unterhielten die Gäste mit sowohl nachdenklichen wie auch fröhlichen Songs aus Pop und Rock. Ihre Darbietung auf höchstem künstlerischem und musikalischem Niveau wurde von den anwesenden Gästen mit frenetischem Applaus gefeiert.

Im Anschluss an die rund einstündige Veranstaltung hatten alle Gäste bei einem vom Gastronom des Logenhaues hervorragend angerichtetem Fingerfood-Buffet die Gelegenheit, sich zu unterhalten und Ihre Eindrücke auszutauschen. Es war ein gelungener Sonntagnachmittag.

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Freiluft-Loge

Was macht man, wenn das Logenhaus durch eine andere Veranstaltung belegt und eine Arbeit nicht möglich ist? Vor dieser Frage standen die Brüder der Lübecker Loge „Zur Weltbruderkette“ in Lübeck.

(Lübeck/em) Doch aus dem „Brainstorming“ wurde schnell eine Idee: Eine Logenarbeit ohne großem Aufwand im Wald. Verdutzte, zweifelnde Gesichter fragten: Geht das denn? Frei nach Kästner (Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!) begannen die Vorbereitungen. Das Camp der Waldjugend bot sich förmlich für diese Maßnahme an. Eine feste Unterkunft für den Fall, dass es vom Himmel regnet, ein schwer einsehbares Gelände mit ganz wenig Publikumsverkehr und mitten im Wald gelegen – idealer konnten die Bedingungen nicht sein!

Es sollte eine Tempelarbeit sein, bei der möglichst keine Gegenstände aus dem Tempel in den Wald geschafft werden mussten. Alles sollte mit vorhanden Mitteln vor Ort realisiert werden. Mit Eifer und Erfindungsgeist gingen vor allen Dingen die jüngeren Brüder ans Werk. Auch für den Teppich gab es eine Lösung. Sehr wohl hatten die Aufseher ihre Unterlagen mit und die Brüder arbeiteten im Schurz und Bijou, aber mit legerer Bekleidung.

Nicht alle Brüder folgten der Einladung zur Arbeit. Zu groß war die Befürchtung, dass die Örtlichkeit der Würde der Arbeit nicht angemessen sei. Auch bestanden Zweifel, ob die Deckung ausreichend gegeben wäre. Doch immerhin fanden sich genügend Brüder und sogar Gäste aus anderen Logen zu diesem Ereignis ein. Die Skepsis bei den Beteiligten wich in dem Maße, wie alles aus den vorhandenen Mitteln aufgebaut wurde. Für jeden Gegenstand fand sich eine Lösung. Pünktlich konnte der Meister diese Arbeit eröffnen. Es war ein tiefgreifendes Erlebnis an diesem lauen Sommerabend in freier Natur zu arbeiten! Selten, und darüber waren sich alle teilnehmenden Brüder einig, wurde ein Ritual so intensiv erlebt. Da störten auch die Mücken nicht! Auch die Zeichnung „Wie man in den Wald hineinruft…“ passte durchaus zur Örtlichkeit.

Nach erfolgreicher Arbeit soll man sich erholen. Ein Grill wurde angeworfen und ein wenig „gebruzzelt“. Bei angeregten Gesprächen klang dieser Abend aus. In außerordentlich guter Stimmung verließen die Teilnehmer das Gelände. Es bleibt nachzutragen, dass eine ansehnliche Spende für die Waldjugend von den Brüdern zusammengekommen ist. Ob es eine Wiederholung dieser Logenarbeit geben wird, steht nicht fest. Eventuell ist irgendwann mal wieder das Logenhaus belegt?

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Lübecker Kinder malen Menschlichkeit

Lübecker Kinder malen Bilder zum Thema "Menschlichkeit"

Im Rahmen des Lübecker "Hanse-Kultur-Festival" engagierten sich Lübecker Logen, öffneten ihre Türen und boten Information und Unterhaltung. Rund 3.000 Besucher nutzten das Angebot.

(Lübeck/em) Nach einer gelungenen Premiere 2016 ging das Hanse-Kultur-Festival in die zweite Runde. Es stand ganz im Zeichen des Stadtjubiläums „875 Jahre Lübeck“ und unter dem Motto „Lübeck hat Geburtstag“ Das gemütliche und historische Wohnviertel um St. Aegidien wurde für drei Tage eine farbenfrohe Kulisse für Kunst und Kultur. Gänge und Höfe wurden zur Bühne für zahlreiche Musiker und Artisten. Über 300 Einzelveranstaltungen fanden rund um und im Viertel statt. 250.000 Besucher nutzten das herrliche sommerliche Wetter während des dreitägigen Events. Auch die Lübecker Kultursenatorin Kathrin Weiher ist begeistert von der Vielfalt: „Interkulturell, vielseitig, Tanz, Literatur und Mode. Die Veranstaltung bringt ein schönes Lebensgefühl hervor. Und das in einem Viertel, in dem die Synagoge, das Logenhaus, die Moschee und die Kirche stehen. Einfach toll.“

Gemeinsam überlegten die Lübecker Logen, welchen Beitrag sie zu diesem Festival leisten können. Immerhin gehen täglich mehrere Touristengruppen am Logenhaus vorbei, ohne dass es eine Erwähnung durch die Stadtführer erfährt. Zu geheimnisvoll ist dieser Ort, an dem die Türen für Außenstehende scheinbar immer verschlossen sind. Die Gelegenheit war günstig, um den Hof zum Logenhaus am Sonnabend zu öffnen. Ein „freimaurerisches Hof-Café“ lud die Besucher zum Verweilen ein. Leider war es nicht möglich, die Arbeiten der anderen Logen so zu verlegen, dass auch an den anderen beiden Tagen das Haus geöffnet werden konnte.

In Kooperation mit dem Hausherrn, der Loge „Zum Füllhorn“, organisierte die Loge „Zur Weltbruderkette“ einen Informationsstand. Brüder der Loge standen für Gespräche zur Verfügung. Informationen über die Freimaurerei wurden über Bildtafeln vermittelt. Interessenten konnten Flyer mitnehmen. Für Kinder standen Spiele zur Verfügung. Viele versuchten sich am „Heißen Draht“-Geschicklichkeitsspiel. Mit viel Fingerfertigkeit musste ein Handstück entlang eines wellenförmig gebogenen dünnen Kupferrohres (Heißer Draht) geführt werden, ohne diesen zu berühren. Wurde mit der Öse das Wellen-Rohr berührt, ertönte eine Klingel. Zu jeder Zeit jedoch war der „Mal-Tisch“ besetzt. Kinder erhielten die Möglichkeit, Bilder zum Thema „Menschlichkeit“ zu malen. Dabei wurde ihnen ein großer Freiraum gelassen. Die entstandenen Bilder zeigen die Vielfalt des Vorstellungsvermögens der Kinder. Bilder von den schönen Bauten der Hansestadt, von ihren Lieblingstieren, von lustigen Clowns, von den Eltern und zu vielen anderen Themen hingen zum Ende der Veranstaltung am Geländer zum Hof-Café.

Schätzungsweise 3.000 Menschen nutzten in der Zeit von 11 bis 18 Uhr die Gelegenheit, sich den Hof des Logenhauses anzusehen. Manche nutzten nur die Gelegenheit einen Blick zu erhaschen. Andere wussten, dass es im Logenhaus einen großen Saal gibt, den man mieten kann. Über die Hälfte der Besucher konnten auf diese Weise das erste Mal mit dem Logenhaus bzw. der Freimaurerei in Kontakt kommen. Etwa 500 Flyer zu den Zielen der Freimaurerei und allgemeinen Informationen konnten verteilt werden. Viele Fragen wurden von den anwesenden Brüdern in teilweise längeren Gesprächen beantwortet.

„Diese Veranstaltung war ein großer Erfolg für die Freimaurerei“ resümierte Egon Milbrod, Vertreter der Loge „Zur Weltbruderkette“. Sven Raub von der Loge „Zum Füllhorn“ ergänzte: „Angeregt vom Erfolg dieser Veranstaltung werden wir ähnliche Aktionen wiederholen!“ Im Logenhaus Lübeck arbeiten insgesamt 3 Johannis-Freimaurerlogen. Darüber hinaus sind hier auch ihre Weiterbildungsstätten vertreten. Auch andere, der Freimaurerei nahestehende Logen sind hier vertreten, so unter anderem Frauenlogen und gemischte Logen.

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Logenausflug zum Dixieland-Festival Dresden

Zu einem Logenausflug der besonderen Art trafen sich Mitglieder der Loge „Zur Weltbruderkette“ aus Lübeck. Es ging zum Internationalen Dixieland-Festival nach Dresden.

(Lübeck/Dresden) Diese mehrtägige Veranstaltung findet seit 1971 jährlich im Mai statt. Entstanden ist das Festival aufgrund einer Privatinitiative und ist innerhalb von kurzer Zeit zu einem echten Stadtfest geworden. Viele Dresdener Bürger nehmen sich auch heute noch im Mai Urlaub, um unentgeltlich an der Organisation und Durchführung des Festivals mitwirken zu können. Erst 1990 wurde eine Vereinigung gegründet und Sponsoren angeworben. Insgesamt spielen auf dem Festival über 200 Musiker auf einer Vielzahl von Bühnen in der Stadt. Glücklicherweise braucht man heute nicht mehr in einer „Wartegemeinschaft“ nach Karten anzustehen.

Unser Ausflug begann am Donnerstag nach dem Beziehen des Hotels, so wie es Tradition ist. In einer imposanten Dampfer-Parade spielten 22 Bands auf historischen Raddampfern und Salonschiffen. Es ist die jedes Mal die weltgrößte Dampfschiffparade, welche gemeinsam auf der Elbe bis Pillnitz und zurück fährt.

Der Freitag beginnt ab Mittag mit einem Open-Air-Konzert auf dem Altmarkt. Am Abend hat man die Auswahl zwischen 6 Veranstaltungsplätzen. Wir haben uns nicht für das große Konzert im Kulturpalast entschieden, sondern den „Jazz-Club“ im Stammhaus einer lokalen Brauerei besucht. Auf 3 Etagen spielten abwechselnd sehr unterschiedliche Gruppen bzw. Bands. Es war ein sehr unterhaltsamer Abend.

Bereits ab 10.00 Uhr am Sonnabend spielten verschiedene internationale Bands auf einigen Freilichtbühnen in der Fußgängerzone und in den Hotels, bevor es für uns am Abend zur großen Jazznacht in das italienische Dörfchen ging. Insgesamt 5 internationale Bands aus 4 Ländern sorgten für einen stimmungsvollen Abend. Dieser Höhepunkt ließ völlig vergessen, dass auch an weiteren Spielstätten in Dresden hochrangige Bands für Unterhaltung sorgten.

Aber alles wurde durch den Sonntag in den Schatten gestellt. Bei schönem Wetter ging es in die größte Parkanlage Dresdens. Auf der nahezu vollbesetzten Freilichtbühne gab es eine Open-Air-Gala mit 11 Bands aus 10 Ländern. Während sich in der Stadt an jeder Ecke weitere Bands präsentierten, begann für uns ab 16.00 Uhr die legendäre Dixieland-Parade. Wie bei einem Volksfest fuhren verschiedene Wagen im Konvoi durch die Stadt. Wir hatten das Glück, auf einer von 4 Pferden gezogenen Doppeldecker-Kutsche einen Platz zu bekommen. Während oben die Dixieland Band spielte konnten wir den Volksfestzug genießen. Tausende Dresdner und ihre Besucher ließen sich von der fröhlichen Stimmung anstecken. Unter den Zuschauern, die den Weg säumten, befanden sich weitere Jazz-Bands, die für Stimmung sorgten. Für den Ausklang sorgte die nachfolgende Abschluss-Session in der Innenstadt, bei der jede Band auf der Vielzahl der schnell errichteten Open-Air-Bühnen nochmals völlig entspannt ihr Können zeigen konnte.

Die Rückfahrt am Pfingstmontag war entspannt. Zeigte doch die Stadt Dresden und das Festival vielen Brüdern eine andere Seite dieser Region. Die Art, seine Lebensfreude auszudrücken, ist sicher in verschiedenen Regionen Deutschland anders und auch in Dresden speziell. Auch das kulturelle Niveau war anders, als es bei den Festivals hier im Norden Deutschlands ist. Der Glanz der vielen Bauten aus kurfürstlicher und königlicher Zeit in Verbindung mit dem schönen Wetter tat ein Übriges. Es war insgesamt erfrischend, nichts von dem zu entdecken, was in den Massenmedien von dieser Region berichten und in vielen Köpfen an „Wissen“ vorhanden ist. (red/Egon Milbrod)

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Windjammerloge in Lübeck

Im Laderaum des Großseglers

Im Laderaum des Großseglers

Alle zwei Jahre findet auf dem Großsegler “Passat” eine überregionale Festarbeit der Lübecker Loge “Zur Weltbruderkette” statt. Im Jahr 2017 wurde diese Arbeit bereits zum vierten Mal durchgeführt. Für das Jahr 2019 sind die Planungen bereits im vollen Gange.

(Lübeck/em) Eigentlich sollte es ein durchwachsenes norddeutsches Wetter werden. Doch wenn es in Lübeck an der Ostsee etwas zu feiern gibt, hat Petrus ein Einsehen und lässt die Sonne scheinen. So auch am 17. Juni 2017 in Lübeck-Travemünde anlässlich der 4. Windjammerloge der Johannisloge „Zur Weltbruderkette“ im Orient Lübeck. Etwa 100 Brüder und ca. 30 Schwestern fanden sich an einem besonderen Ort ein: Auf der Viermastbark „Passat“. Das stolze, 115 Meter lange Schiff, gebaut Anfang des 20. Jahrhundert, das Glanzstück einer ganzen Ära, liegt heute als Museumsschiff und Hotel in Travemünde fest verankert. Inzwischen ist es zur Tradition geworden, dass alle zwei Jahre dieser Ort für eine besondere Tempelarbeit genutzt wird. Viele Brüder und Schwestern nutzten die Gelegenheit, einen Tag eher anzureisen, um auf diesem Großsegler zu übernachten. Aber auch die Tagesgäste waren nicht enttäuscht.
Das maritime Ambiente beeindruckte die Besucher aus ganz Deutschland, aus der Schweiz und aus Frankreich. Die großen Fährschiffe, die zum Greifen nah an der „Passat“ vorbeifuhren, sowie die vielen kleineren Segel- und Motorboote sorgten für eine unvergessliche Stimmung an Bord. Bei strahlendem Sonnenschein und einem Glas Sekt konnte man sich auf eine außergewöhnliche Tempelarbeit im 1. Grad emotional vorbereiten. Derweil frönten die Damen kulinarischen Leckerbissen, nachdem sie mit einer kurzen Bootsfahrt den Bestimmungsort erreichten.

Mit einem harten Hammerschlag eröffnete der Meister von Stuhl, Br. E. Milbrod, die Tempelarbeit. Nachdem der zugeordnete Großmeister der Vereinigten Großlogen von Deutschland, Br. Bernd Brauer, eingeführt wurde, konnte die Arbeit richtig beginnen. In seinen Meisterworten hob der Meister vom Stuhl der gastgebenden Loge hervor, dass man sich in einem Laderaum eines Frachtseglers befände und zog Parallelen zur Freimaurerei. Diese konnte er in dem Mannschaftsgeist der Besatzung des Segelschiffes finden. „Auch wenn das Schiff stolz und sicher ist, es sind die Menschen an Bord, die es in die Welt hinaus und zurück in den sicheren Hafen lenken!“ In der anschließenden Begrüßung wurden kurz alle Brüder, von Flensburg bis Freiburg und von Straßburg bis Solothurn (CH), einzeln begrüßt.

Nach der Tempelarbeit begann der „gemütliche“ Teil des Programms. Bei einem reichhaltigen Seemanns-Dinner ergaben sich sehr viele anregende Gespräche zwischen den Brüdern und den inzwischen eingetroffenen Schwestern. Der Laderaum des Frachtseglers, eben noch ein Tempel, wurde nun zu einem Ort des Gedankenaustausches. Die Gespräche verliefen so intensiv, dass beinahe die künstlerischen Darbietungen von Frau Jana Nietsch untergingen. Die junge Akkordeonistin und Sängerin verbreitete auf Deck mit ihren Chansons eine positive Stimmung bis weit nach Mitternacht: eine Bereicherung dieser lauen Sommernacht.

Ein weiteres positives Ergebnis der Windjammerloge 2017 ist das Ergebnis der Sammlung. Das Geld soll den Flüchtlingen in Lübeck zu Gute kommen. Der Träger der Flüchtlingsarbeit, die Diakonie Lübeck, wird Schultüten mit Schul-Utensilien zusammenstellen. Somit erhalten die Kinder nicht nur ein „Geschenk“, sondern lernen eine Tradition in Deutschland kennen und erhalten dringend benötigte Ausstattung für einen guten Start. Über diese Aktion wird zu gegebener Zeit besonders berichtet werden.

Am Sonntagmorgen trafen sich die Teilnehmer, die eine Übernachtung gebucht hatten, am ausgiebigen Frühstück. Vielen hat das gesamte Ereignis so gut gefallen, dass bereits der Termin für die nächste Windjammerloge erfragt wurde. Diese wird am 25. Mai 2019 stattfinden. Eine Anreise am Vortag mit einer oder zwei Übernachtungen auf dem Schiff sind bei rechtzeitiger Anmeldung möglich.
Allen Teilnehmern der Windjammerloge und auch den Brüdern und Schwestern, die aus unterschiedlichen Gründen nicht teilnehmen konnten, wünscht das Organisationsteam der Loge „Zur Weltbruderkette“ im Orient Lübeck „Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel“!

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