Victoria-Loge Berlin spendet Einnahmen

Übergabe der Spende durch Sascha Klein an das Kinder Palliative Care Team

Übergabe der Spende durch Sascha Klein an das Kinder Palliative Care Team

Seit Jahren ist die Berliner Loge “Victoria” auf einem Berliner Weihnachtsmarkt aktiv. Den beträchtlichen Erlös spendete sie mit Unterstützung des Freimaurerischen Hilfswerks und der Großloge A.F.u.A.M.v.D. an karitative Organisationen der Stadt.

(Berlin/ab) Wie in den Vorjahren war die Loge “Victoria” am zweiten Adventswochenende 2017 auf dem Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt in Berlin-Neukölln mit einem Glühweinstand vertreten. Während das Licht der Petroleumlampen den Richardplatz mit zunehmender Dämmerung erhellte, verkauften die Brüder den selbst gemischten Glühwein an die durstig am Stand wartenden Gäste. Zusammen mit Zuschüssen durch das Freimaurerische Hilfswerk (FHW) und der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland konnten insgesamt 6.500 Euro für karitative Zwecke an die Berliner Obdachlosenhilfe e.V., an das Kinder Palliative Care Team (KinderPaCT Berlin) der Björn Schulz STIFTUNG und dem Ricam Hospiz in Berlin gespendet werden.

Zusammen mit einem Zuschuss des Freimaurerischen Hilfswerks (FHW) spendete die Victoria 3.000 Euro an das Kinder Palliative Care Team (KinderPaCT Berlin) der Björn Schulz STIFTUNG. Seit dem 1. April 2013 bietet die Björn Schulz Stiftung gemeinsam mit der Charitè die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an.

Eine Spende in Höhe von 3.000 Euro leistete die Loge Victoria an die Berliner Obdachlosenhilfe e.V., die durch die Großloge A.F.u.A.M.v.D. bezuschusst wurde. Die Mitglieder und Helfer der Obdachlosenhilfe leben den Wert der Humanität durch die direkte Unterstützung der Bedürftigen auf den Straßen Berlins.

Eine dritte Spende in Höhe von 500 Euro überreichten die Brüder dem Ricam Hospiz in Berlin. Das Ricam Hospiz begleitet sterbenskranke Menschen und deren Angehörige, wo immer sie leben – zu Hause, im Pflegeheim, im Krankenhaus und im eigenen, stationären Hospiz. Ihre Arbeit ist darauf ausgerichtet, körperliche und seelische Belastungen zu lindern und ein Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

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Freimaurer auf dem Flensburger Weihnachtsmarkt

Auf der längsten Punschmeile Norddeutschlands trafen sich viele Menschen zu guten Gesprächen an der karitativen Hütte des Logenhauses zu Flensburg.

Auf der längsten Punschmeile Norddeutschlands trafen sich viele Menschen zu guten Gesprächen an der karitativen Hütte des Logenhauses zu Flensburg.

Drei besondere Abende gestalteten die Schwestern und Brüder der fünf im Flensburger Logenhaus vertretenen Logen. Bei Punsch, Schmalzbroten und Süßigkeiten wurden viele gute Gespräche mit interessierten Besuchern geführt.

(Flensburg/ar) Mit vereinten Kräften gelang es den fünf in Flensburg arbeitenden Logen die Hütte H14 am Holm 30 in Flensburg zu einem besonderen Ort der Begegnung aller Menschen im Norden mit Leben zu füllen. Vom 21. bis 23. Dezember 2017 Uhr haben sich lehrartübergreifend Schwestern der femininen Freimaurerei, neben Brüdern der Druiden, der Großen Landesloge, sowie der humanitären Freimaurerei zum karitativen Zweck zusammengefunden. Der nennenswerte Erlös kommt der Erhaltung des Logenhauses in Flensburg zu Gute, welches unter einem drückenden Sanierungsstau leidet.

Im Vordergrund allerdings standen zwanglose Gespräche mit überwiegend jungen Besuchern. Es wurden viele spannende Fragen zur Freimaurerei, aber auch zu gesellschaftlichen Entwicklungen miteinander besprochen. Die am Stand vertretende Vielfalt der freimaurerischen Lehrarten wurde durchweg als Stärke wahrgenommen. Ebenso wurde es von vielen Menschen positiv wahrgenommen, dass sich “Freimaurer aktiv unters Volk mischen” und sich den drängenden Themen der Gesellschaft stellen. Im Gedächtnis blieb der Satz eines jungen Mannes nach einem Gespräch über eine ihm zunehmend erscheinende Perspektivlosigkeit in der Gesellschaft: “Es war gut für mich, mit Ihnen reden zu dürfen.”

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