Freimaurer auf dem Flensburger Weihnachtsmarkt

Auf der längsten Punschmeile Norddeutschlands trafen sich viele Menschen zu guten Gesprächen an der karitativen Hütte des Logenhauses zu Flensburg.

Auf der längsten Punschmeile Norddeutschlands trafen sich viele Menschen zu guten Gesprächen an der karitativen Hütte des Logenhauses zu Flensburg.

Drei besondere Abende gestalteten die Schwestern und Brüder der fünf im Flensburger Logenhaus vertretenen Logen. Bei Punsch, Schmalzbroten und Süßigkeiten wurden viele gute Gespräche mit interessierten Besuchern geführt.

(Flensburg/ar) Mit vereinten Kräften gelang es den fünf in Flensburg arbeitenden Logen die Hütte H14 am Holm 30 in Flensburg zu einem besonderen Ort der Begegnung aller Menschen im Norden mit Leben zu füllen. Vom 21. bis 23. Dezember 2017 Uhr haben sich lehrartübergreifend Schwestern der femininen Freimaurerei, neben Brüdern der Druiden, der Großen Landesloge, sowie der humanitären Freimaurerei zum karitativen Zweck zusammengefunden. Der nennenswerte Erlös kommt der Erhaltung des Logenhauses in Flensburg zu Gute, welches unter einem drückenden Sanierungsstau leidet.

Im Vordergrund allerdings standen zwanglose Gespräche mit überwiegend jungen Besuchern. Es wurden viele spannende Fragen zur Freimaurerei, aber auch zu gesellschaftlichen Entwicklungen miteinander besprochen. Die am Stand vertretende Vielfalt der freimaurerischen Lehrarten wurde durchweg als Stärke wahrgenommen. Ebenso wurde es von vielen Menschen positiv wahrgenommen, dass sich “Freimaurer aktiv unters Volk mischen” und sich den drängenden Themen der Gesellschaft stellen. Im Gedächtnis blieb der Satz eines jungen Mannes nach einem Gespräch über eine ihm zunehmend erscheinende Perspektivlosigkeit in der Gesellschaft: “Es war gut für mich, mit Ihnen reden zu dürfen.”

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