“Tempeleinweihung” in Dresden

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Das Logenpatent der Loge "Zu den ehernen Säulen" in Dresden

Ein gutes halbes Jahr nach der Lichteinbringung am 6. Dezember weihten die Brüder der Loge "Zu den Ehernen Säulen" in Dresden am 4. Juli ihr neues Logendomizil auf der Königsbrücker Str. 49 in Dresden ein. Bereits am Vorabend berichtete der "Sachsenspiegel" des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) im Fernsehen, am Morgen informierte die "Sächsische Zeitung".

Großmeister Bruder Stephan nahm – sekundiert vom Großzeremonienmeister Peter –  die rituelle Tempeleinweihung vor. Der sogenannte Tempel, den Freimaurer in einem nichtreligiösen Zusammenhang verstehen, wird für die künftige Nutzung in einem speziellen Zeremoniell eingeweiht.

Der Tempelraum wurde innerhalb kurzer Zeit von den Brüdern der Säulenloge aus eigener Kraft und mit eigenen Mittel n geschaffen. Damit entstand eine Konstante in der Dresdener Freimaurerei, die bereits den Dresdener Freimaurerinnen als Treffpunkt dient und dem Freimaurerverein als Träger des Objektes die Koordinierung von weitergehenden freimaurerischen Themen in der Bandbreite von Politik, Religion und Kunst bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit freibestimmt ermöglicht.

80 Jahre nach dem Verbot der Loge und deren Auflösung im Jahr 1934 nahm die Loge nun den ersten Bruder, einen 21jährigen Studenten aus Dresden, in der Loge auf.

Weiterer Höhepunkt der Tempelarbeit war die Annahme des Großmeisters  Stephan Roth-Kleyer und des Groß-Zeremonienmeisters Peter Lauber als Ehrenmitglieder der Säulenloge. Es war den Mitgliedern der neuen Loge ein Herzensbedürfnis, beiden Brüdern damit für ihre große Unterstützung bei der Logenwiedergründung zu danken.

Vor einigen Wochen starteten die ersten Vorbereitungen zur Ausrichtung des Großlogentages 2017 in Dresden. "Unsere Brüder freuen sich über diesen Vertrauensbeweis und werden alles daran setzen, den Brüdern aus ganz Deutschland gute Gastgeber zu sein", so der Meister vom Stuhl der Loge.