Unterstützung für den Berliner Kältebus

Der Kältebus in Berlin ist angekoppelt an die Kälte-Notübernachtung und hat als Ziel, Kältetote in Berlin zu verhindern. Das Projekt Kältebus wurde 1994 aufgrund des Erfrierungstodes eines Obdachlosen in Berlin gestartet. Seither ist der Bus vom 1. November eines jeden Jahres bis zum darauffolgenden 31. März unterwegs. Die Aufgabe des Teams ist die Suche nach hilflosen Wohnungslosen, die nicht mehr aus eigener Kraft eine Kälte-Notübernachtung aufsuchen können, und sie auf ihren Wunsch zu einem sicheren Übernachtungsplatz zu fahren.

In der Bahnhofsmission Berlin-Zoologischer Garten werden Menschen in Not 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche betreut, zwischen 400 bis 600 sind es pro Tag, bisher bereits aus 95 Ländern.

Das soziale Engagement ist groß: ehrenamtliche Praktikanten/innen, auch aus anderen europäischen Ländern, sind hier für einige Monate tätig. Spenden kommen aus den verschiedensten Teilen der Gesellschaft, einschließlich Taschengeld von Kindern und Trinkgeld von Restaurants.

Vor Weihnachten 2014 haben sich einige Brüder der Berliner Freimaurerloge Pestalozzi-Humanitas in der Bahnhofsmission Berlin-Zoologischer Garten getroffen. Ziele dieses Besuchs waren, sich über die tatsächliche Lage, den Umfang der Arbeit vor Ort zu erkundigen und eine Spende für den Berliner Kältebus zu überreichen.

Die Spende der Loge wurde aufgestockt durch einen Beitrag des Freimaurerischen Hilfswerkes. Mit dieser Spendenübergabe möchte die Loge Pestalozzi-Humanitas ihr soziales Engagement bekräftigen sowie ihrem bei der Neugründung geäußerten Versprechen nachkommen.

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