Vortrag: Patientenwohl und die “Interessen Dritter”

Weshalb operieren Ärzte ohne medizinischen Anlass? Wie konnte es zu den sogenannten Transplantations-Skandalen kommen? Über das ethische Dilemma der Ärzte im Klinikalltag referiert Dr. med.  Paul Brandenburg am 27. November 2013 um 20 Uhr im Goethe-Saal des Berliner Logenhauses in der Emser Straße 12-13.

Salus aegroti suprema lex: Ärzte sind vor allen Dingen dem Patientenwohl verpflichtet. Diesem Ideal gerecht zu werden, ist in der Realität einer Gesundheitswirtschaft ohnehin schwer. Im anhaltenden Verdrängungskampf am Klinikmarkt ist ärztliche Berufsethik jedoch kaum noch ein Faktor. Unter dem Primat der Rendite und eingebunden in ein System von Abhängigkeiten ordnen Ärzte das Patientenwohl regelmäßig anderen Interessen nach – Ihren eigenen und denen Dritter.

Der Referent Dr. med. Paul Brandenburg ist selbstständiger Notarzt und Autor. Zuletzt erschien sein Buch „Kliniken und Nebenwirkungen: Überleben in Deutschlands Krankenhäusern“ (Fischer Scherz Verlag). Paul Brandenburg ist als Arzt deutschlandweit an verschiedenen Kliniken tätig. Nach Studium und Forschung an der Charité absolvierte er seine Weiterbildung in der Schweiz. Als Lobbyist eines Pharmaunternehmens erlebte er die widersprüchliche Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Wirtschaft, Kassen und Politik.

Im Anschluss an Vortrag und Diskussion lädt der Veranstalter zu einem kleinen Empfang. Eingeladen sind alle Brüder, Lebenspartner und Gäste der Logen.

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